Urteile

Start 2021 mit Webseminar Recht

In das neue Jahr starten wir gleich mit einem interessanten Webseminar. Die Oberösterreichische begrüßt am 14.01.2021 den Rechtsanwalt Tobias Strübing von der Rechtsanwaltskanzlei Wirth, Berlin, als Gastreferent. Start ist 10:00 Uhr.

5 wichtige Urteile zu Sachversicherungen

Bei Versicherungen im Allgemeinen und bei Sach- bzw. Schadenversicherungen im Besonderen ist es von Vorteil, über aktuelle Urteile und Rechtsprechungen informiert zu sein. Bei so vielfältigen Gefahren und Risiken können Makler schnell in der Haftungsfalle sitzen.

Eine wichtige Entscheidung zur Haftung und vorvertraglichen
Anzeigepflichtverletzung sowie fünf wichtige Urteile zur Sachversicherung, die Vermittler kennen sollten, erwarten Sie in diesem rechtlich fundierten Webinar.

Lernen Sie als Makler dadurch den wesentlichen Vorteil einer Allgefahrendeckung kennen. Erkennen Sie, warum bei der Haftpflichtversicherung verstärkt auf das Risiko
„Erfüllungsschaden“ zu achten ist und warum „grobe Fahrlässigkeit“ immer
mitversichert sein sollte.

Jetzt zum Webinar am 14.01.2021 anmelden

Tobias Strübing, LL.M., Rechtsanwalt und Partner bei Wirth Rechtsanwälte
PartGmbB in Berlin, macht Sie im Auftrag der Oberösterreichischen Versicherung darauf aufmerksam, wie Sie die Haftung vermeiden können, welche Rolle dabei eine Allgefahrendeckung spielt. Außerdem zeigt es die Besonderheiten der Gebäudeversicherung auf.

Hier geht´s zur Anmeldung. Bereits registrierte Nutzer werden bei Klick auf den Link direkt angemeldet. Noch nicht registrierte Nutzer werden zunächst zur Registrierung gebeten und nach erfolgreicher Registrierung auch direkt angemeldet. Natürlich gibt es für das Webinar auch Weiterbildungszeiten angerechnet.

Wir wünschen viele gute Erkenntnisse und vor allem ein neues Jahr, Gesundheit und Keine Sorgen.

Wenn der Hund nicht nur spielen will, kommt das Erwachen

Vielen Hunde­besitzern ist der Vierbeiner ein Freund, dem man nichts Böses zutraut. Doch auch dieser beste Freund kann große Schäden verursachen. Dafür haften Halter oder Halterin, egal ob etwas falsch gemacht wurde oder nicht. Daher sollte jeder Hundehalter eine Haft­pflicht­versicherung für seinen Hund abschließen.

Der Hundehalter muss so oder so bezahlen

Die Stiftung Warentest macht eindringlich auf folgende Rechtslage aufmerksam: „Läuft ein Hund vor ein Auto und verursacht einen Verkehrs­unfall, können Kosten von mehreren Hundert­tausend Euro auf den Hundehalter zukommen. Denn nach Para­graph 833 des Bürgerlichen Gesetz­buchs haften Tierhalter grund­sätzlich für die Schäden, die ihr Haustier verursacht. Es ist dabei meist egal, ob der Halter alles richtig gemacht hat – bezahlen muss er so oder so“. 

Halter von Kleintieren wie Hamster, Mäuse oder Katzen sind durch ihre private Haft­pflicht­versicherung (PHV) geschützt. Anders ist das bekanntlich bei Hunden oder Pferden. Vor den Folgen eines finanziellen Schadens durch den Hund kann eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung (THV) sehr gut schützen, wie Versicherungsmaklern bekannt ist.

Günstiger Versicherungsschutz mit guten Leistungen

Schon ab 39,15 Euro gibt es bei der Oberösterreichische Versicherung eine THV. Man kann also gegenüber den teursten Marktangeboten fast 90 EUR pro Jahr bei ähnlichem Versicherungsschutz sparen und trotzdem guten Schutz haben.

Hundehalter, die schon eine Hundehaft­pflicht abge­schlossen haben, sollten prüfen, ob die Police auch passende Leistungen beinhaltet. Stiftung Warentest sieht unter anderem folgende Kriterien als wichtig an:

  • Die Versicherungssumme sollte mindestens 5 Mio. EUR betragen.
  • Mietsachschäden sollten zu mindestens zu 250.000 EUR mitversichert sein.
  • Auslandsaufenthalt mindestens bis zu 1 Jahr mitversichert.
  • Hundwelpen bis mindestens 6 Monate mitversichert.
  • Ungewollter Deckungsakt.

Diese Kriterien erfüllt bzw. übererfüllt bereits die Hundehalter-Haftpflichtversicherung THV PLUS der Oberösterreichische im In der Premium-Variante kommen weitere Leistungen sowie auf Wunsch auch höhere Versicherungssummen dazu.

Aus Gerichtsurteilen zu Schäden durch den Vierbeiner lernen

Noch immer glauben manche Kunden, dass es ohne THV auch geht. Dabei können die Folgen gravierend sein, wie einige Urteile zeigen:

  • Tierhalter haften auch in Abwesenheit für ihre Tiere – wie zum Beispiel bei einer Tier-OP, so das OLG Celle (Az.: 20 U 38/11)
  • Verursacht ein Hund einen Verkehrsunfall, muss der Halter in voller Höhe für den Schaden aufkommen, so das AG Güterloh (Az.: 4 C 108/97)
  • Eine Kundin stürzte in einem Laden über den Vierbeiner, der am Eingang lag. Sie verlangte 15.000 Euro Schmerzensgeld von der Halterin – und bekam es auch, so das OLG Hamm (Az.: 19 U 96/12)
  • Beißt ein Hund in einer Tierpension einen Betreuer, muss der Hundebesitzer dafür haften, so der BGH (Az.: 20 U 38/11)

(Foto: Shutterstock, Nummer: 572599390)