Solaranlagen

Spezialwissen Photovoltaikversicherung – Schäden rechtzeitig erkennen

Photovoltaikversicherungen sind hoch im Kurs. Diese sind nicht nur richtig und separat zu versichern. Auch Spezialwissen zu möglichen Schäden ist für Makler interessant,  um die Kunden auf Wunsch informieren zu können. Die Oberösterreichische, als langjähriger Spezialversicherer für Solaranlagen, gibt Ihnen wieder Knowhow weiter.

Wenn Photovoltaikversicherungen durch Blitz, Hagel oder Sturm geschädigt werden, ist die Schadenursache meist optisch gut zu erkennen. Doch neben äußeren Schadensursachen gibt es aber auch Schäden, die nicht zu einfach zu erkennen sind und die dennoch zu Leistungsverlusten führen können.

Schäden an der Solaranlage durch Umwelteinflüsse

Schnee, Eis oder Hagel aus einem Gewitter kann Schäden hinterlassen. Auch Laub, Einflüsse von Staubwolken oder die Hinterlassenschaften von Vögeln können die Module, Kollektoren und Kontaktverbindungen verschmutzen. Zunächst unmerklich wird der Ertrag der Photovoltaikanlage oder auch von Solarthermie-Anlagen geringer.

Besitzer von PV-Anlagen sollten deshalb regelmäßig die Solaranlage prüfen, groben Schmutz entfernen und größere Schäden erkennen und mit dem Solarteur besprechen. Auch die Kollektoren bedürften einer regelmäßigen Kontrolle. Dazu empfiehlt es sich mehrfach im Jahr auch die Erträge der PV-Anlage mit den Werten des Vorjahres zu vergleichen. Wenn es größere Abweichungen nach unten gibt oder wenn offensichtliche mechanische Schäden zu sehen sind, dann gibt es Handlungsbedarf für den Profi.

Auch bei Solarthermieanlagen sollte man die Werte des aktuellen Jahres mit denen des Vorjahres beim Wärmemengenzähler vergleichen. Ganz einfach kann man hier auch fühlen: An sonnigen Tagen sollte sich die warme Leitung der Solarthermieanlage wärmer anfühlen als die kalte. Und die Pumpe sollte leise surrend laufen. Moderne Pumpen zeigen auch den Betriebszustand oder die Leistungsaufnahme an.

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Schäden durch korridierte Lötverbindungen 

Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen, die mittels verzinnter Kupferzellverbinder miteinander in Reihe verschaltet sind. Der PV-Spezialist SecondSol beschreibt, wie diese miteinander weiter verbunden sind. 

„Abhängig der Zellgröße und Entwicklung werden aktuell 2 bis über 14 solcher Verbinder pro Zelle verarbeitet. Typischerweise werden jeweils 3 Doppelzellstrings mit 20 bis 24 Zellen in ein Solarmodul eingebettet. Diese einzelnen Zellstrings werden mit einem sogenannten Querverbinder verlötet, um den Strom zur Anschlussdose und zu den Bypass-Dioden zu leiten.“

Was kann nun passieren? Die Korrosion entsteht in der Regel, wenn Feuchtigkeit in das PV-Modul eindringt. Dies kann einerseits ein normales Alterungsphänomen und abhängig vom Standort sein. Andererseits kann die Korrosion wiederum auf eine unsaubere Verarbeitung bei der Produktion des PV-Moduls oder auf eine defekte Rückseitenfolie hinweisen.

Durch die Korrosion von Lötverbindern kann sich der elektrische Widerstand und auch die Gefahr von Lichtbögen erhöhen. Durch den erhöhten Widerstand des Photovoltaikmoduls kann die Leistung und der Energieertrag sinken. So können weitere Lötstellen korrodieren, was schrittweise zum kompletten Ausfall des Photovoltaikmoduls und der PV-Anlage führen kann.

Die 5 häufigsten Schäden an Photovoltaikanlagen bei der Montage

Der Service-Dienstleister  für Photovoltaik-Anlagen Envaris GmbH hat einmal die 5 häufigsten Probleme an Photovoltaikanlagen erfasst und aufgelistet. Alle Fehlerquellen können bei der Montage der PV-Anlage auftreten und sollten vom Auftraggeber bei der Abnahme überprüft werden.

Dazu gehören:

– Keine oder unvollständige Anlagendokumentation

– Fehler bei der Leistungsführung

– Nichtbeachtung der Herstellerangaben zur Befestigung

– Ungeeigneter Standort für Wechselrichter

– Nichtbeachtung des installieren Blitzschutzes

Ob es sich um einen Mangel oder einen Schaden handelt, können nur Fachleute oder Sachverständige beurteilen. Daher ist es ratsam, bei der Abnahme der PV-Anlage einen unabhängigen Sachverständigen oder Gutachter einzubeziehen. So können Sie sichergehen, dass die Anlage möglichst lange die gewünschte saubere Energie liefert.

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Der Beitrag wurde mit Bezug zu Artikeln von SecondSol.com, energynet.de  und  t-online.de erstellt.

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Photovoltaik – Trends international

Nicht nur in Deutschland wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen als Quelle alternativer Energien ausgebaut. Auch in unseren Nachbarländern sind neue Solaranlagen ein großes Thema. Als Spezialist für die Versicherung von diesen Anlagen verfolgen wir diese Entwicklungen.

Am 8. Juni 2022 erfolgte der Spatenstich für Deutschlands größten Solarpark nahe Leipzig. Binnen eines Jahres soll die Anlage mit 650 Megawatt ans Netz gehen. Ein deutscher Versicherer und eine Konzerntochter erwarben den Solarpark, der auch für die Erprobung von Agro-Photovoltaik und die Erzeugung von grünem Wasserstoff genutzt werden soll.

2021 ein Boom von Solaranlagen in Österreich

„Österreich blickt auf ein Photovoltaik-Rekordjahr zurück“, berichtet das Fachmagazin PV-Magazine. Es wird mit Bezug auf Informationen des österreichischen Klimaschutzministeriums berichtet, dass neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 740 Megawatt Leistung entstanden sind. „Dies sei mehr als doppelt soviel wie noch 2020, als der Photovoltaik-Zubau 340 Megawatt betrug. Insgesamt waren damit bis zum Ende des vergangenen Jahres Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 2783 Megawatt installiert. Mit dem erzeugten Solarstrom seien knapp fünf Prozent der österreichischen Stromnachfrage gedeckt worden.“

Positiv für den Zuwachs im vergangenen Jahr sei die weitreichende Förderlandschaft. Neben der kontinuierlichen Förderung des Klima- und Energiefonds habe außerplanmäßig erneut eine Tarifförderung der OeMAG gestanden. Allerdings sei dies alles noch nicht genug, um bis 2030 die Umstellung der Stromerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu erreichen. Dazu würden bis 2030 insgesamt 13.000 Megawatt Photovoltaik gebraucht und somit müsste der Zubau auf durchschnittlich etwa 1000 Megawatt im Jahr steigen.

Deutlich mehr Solaranlagen in Frankreich

Das französische Ministerium für den ökologischen Wandel hat Ende 2021 eine kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung von 13,99 Gigawatt erreicht, wovon 13,33 Gigawatt auf das französische Festland entfallen. Im vergangenen Jahr sind nach Ministeriumsangaben neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2792 Megawatt an das französische Netz angeschlossen worden, wie PV-Magazine berichtet. 2020 lag der Zubau im Vergleich noch bei 1192 Megawatt.

Dieser sehr starke Anstieg lässt sich durch eine Zunahme der Zahl der Anlagen im Allgemeinen und der Projekte im Kraftwerksbereich im Besonderen erklären. Rund 66 Prozent der neu installierten Leistung stammen aus Anlagen mit einer Leistung von mehr als 250 Kilowatt, die nur weniger als 1 Prozent der Neuanschlüsse ausmachen. Auf kleinere Anlagen mit einer Leistung von weniger als 9 Kilowatt entfielen demnach 83 Prozent der neu angeschlossenen Systeme und 7 Prozent der neu installierten Leistung.

Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug

Aktuell spüren wir es besonders: Das Stromnetz muss veränderten Erzeugersituationen angepasst und effektive Speichermöglichkeiten werden gesucht oder schon errichtet. Dabei müssen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Künstliche Intelligenz helfen. Internationale Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren über 70 Prozent der Solaranlagen mit KI-Technologie ausgestattet sind. Was soll KI dann leisten?

„Mithilfe von KI-gestützten Systemen sollen künftig Investitionsrisiken verringert und Solarerträge erheblich maximiert werden“, schreibt die österreichische Enery Development GmbH. „Die sogenannten Smart-Upgrades erlauben auf Basis von cleveren Diagnosealgorithmen eine frühzeitige Erkennung und Behebung von Störungen. Gleichzeitig kann dank optimiertem Tracker-Algorithmus das Maximum an Leistung aus den Modulen herausgeholt werden.“

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft noch weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Unsere maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien haben sich bei Maklern und Kunden sehr gut bewährt.

Ein Schaden an Solaranlagen (netzgebunden) und damit verbundene Verluste bei den Erträgen können den Finanzierungsplan Ihrer Kunden gefährden. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Selbstmontage von Solaranlagen

Es gibt mehr als einen Grund für Besitzer von Häusern und auch Wohnung sich mit der Installation von Solaranlagen zu befassen. Umweltschutz, eigene Energieerzeugung und Kostenreduktion gehören zu den wichtigsten Motiven. Wir geben als Versicherungsspezialist für Solaranlagen einige Hinweise für unsere Maklerpartner.

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wächst rasant. Die Handwerksunternehmen der Solarbranche haben alle Hände voll zu tun. Doch sie und auch Kunden, die kleine Anlagen selbst installieren wollen, stehen inzwischen vor zwei Herausforderungen gleichzeitig.

Lieferprobleme für Solarteure und Selbstmontage

Solarteure müssen Mitarbeiter finden, die den wachsenden Auftragsstau abarbeiten. Andererseits sehen sie sich gleichzeitig mit schwankender Verfügbarkeit von einzelnen Komponenten konfrontiert. Selbst beim Transport sind Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Und darunter leiden auch Kunden, die kleine Anlagen selbst installieren wollen.

Aber auch die Lieferanten selbst haben durch die Störungen in den internationalen Lieferketten Schwierigkeiten. Viele Hersteller arbeiten seit Jahren mit Baukastensystemen, um mit wenigen Einzelkomponenten möglichst viele Installationsvarianten abzudecken. Deshalb hat das Thema Umplanung und Neuorganisation von Projekten an Bedeutung gewonnen. Dies gehört inzwischen zum Alltag der Solarteure.

Solaranlagen für den Balkon – Chancen und Probleme

Neben neuen und effizienten Solaranlagen für Dächer von Häusern gehören neue Anlagen für den Balkon zu den Trends 2022. Viele Bewohner von Mehrfamilienhäusern können mit den Modulen mit integriertem Wechselrichter, die direkt über eine Steckdose an das Hausversorgungsnetz angeschlossen werden, teilweise ihren Strom selbst produzieren.

„Bei den meisten Energieversorgern stoßen solche Anlagen auf heftige Ablehnung“, wie das Magazin „Erneuerbare Energien“* feststellt. „Auch wenn inzwischen die technischen Regelungen geklärt sind, behindern sie vor allem über die Anmeldung der Minikraftwerke den Zubau. Die Versorger treiben dabei zweierlei Sorgen um. Zum einen verlieren sie natürlich mit dem Betreiber einer kleinen Solaranlagen zum Teil einen Kunden, der weniger Strom kauft. Zum anderen sehen die Netzbetreiber in den Balkonsolaranlagen einen Erzeuger, der in das Stromnetz einspeist, wenn die erzeugte Energie nicht im Haushalt verbraucht wird.“

Ansprüche an die Versicherung von Solaranlagen steigt

Soll die Anlage an einem Balkon angebracht werden, ist die Zustimmung des Vermieters einzuholen. Das erste Ergebnis des Projekts ist schon, dass nicht alle Immobilieneigentümer von den Kleinanlagen begeistert sind. Viele von ihnen verweigern die Installation auch aus Haftungsgründen, wenn beispielsweise ein Sturm eine solche Anlage vom Balkon reißt und neben den Sachschäden auch Personenschäden verursachen können.

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung bei der Versicherung von Solaranlagen am deutschen Markt. Langjährig arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien und wir haben auch die neuen Entwicklungen im Blick. Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen ihrer Kunden steht unser Tarif Klima Pro© zur Verfügung.

Vor Versicherung von selbst montierten Anlagen ist einiges zu beachten:

Für die Versicherung von selbst montierten Anlagen besteht vor Versicherung eine Anfragepflicht. Warum ist das so? Schadenfrequenz und Schadenhöhe steht unmittelbar in Zusammenhang mit der Installationsqualität der Anlage, welche durch ein entsprechendes Prüfprotokoll nachzuweisen ist. Eigenleistungen dürfen eingebracht werden, müssen jedoch den nachweisbaren Anlagen- und Errichtungskosten zugeschlagen werden.  

Entscheidungskriterien für eine Versicherung dieser Anlagen sind folgende Punkte:

  • Die Abnahme der Installation muss durch ein positives Prüfprotokoll einer konzessionierten Fachfirma nachgewiesen und übermittelt werden.
  • Ohne Prüf- bzw. Abnahmeprotokoll kann keine Vertragsannahme erfolgen.   

Hinweise für die Versicherung von älteren Solaranlagen

Solaranlagen oder Anlagenteile, insbesondere Wechselrichter oder Überspannungsschutz, werden mit fortdauerndem Betrieb schadenanfälliger. Dies ist bei der Beurteilung älterer Anlagen bei der Versicherung, Neuversicherung oder bei Versichererwechsel zu beachten. Entscheidungskriterien für die Versicherbarkeit sind:

  • Sind an solchen Anlagen bereits Schäden eingetreten, ist bei Neuversicherung oder Konvertierung einer Klima Pro© ein Zuschlag von 25% und ein genereller Selbstbehalt von 250 Euro zu vereinbaren.   
  • Für Schäden an Wechselrichtern mit einem Alter zwischen 5 und 10 Jahren gilt generell ein Selbstbehalt von 500 Euro vereinbart. Dieser entfällt, wenn der zerstörte oder beschädigte Wechselrichter durch einen Tauschwechselrichter ersetzt wird.

Weitere Informationen zum Thema Versicherung von Solaranlagen finden Sie hier. Darunter auch:

  • Grunddeckung ab 5 Euro pro Monat
  • Plus-Paket ab 2,50 Euro pro Monat
  • Betreiberhaftpflichtversicherung
  • Versicherbarkeit von speziellen Anlagen
  • Anfragepflicht für spezielle Anlagen
  • Selbstbehalte und Rabatte
  • Versicherung von Wallboxen mit der Solaranlage
  • Tarifrechner und Bedingungsuche
  • Bedingungs-Update 2021
  • Sonderausgabe Experten-Report zu Solaranlagen

*Dieser Artikel wurde mit Bezug zu einigen Informationen und Artikel aus „Erneuerbare Energien – online“ erstellt.

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Neuigkeiten bei Solar-Anlagen für die Energie-Zukunft

Noch nie waren wegweisende Lösungen für die Energiezukunft so wichtig wie heute. Vielsprechende Lösungen für eine erneuerbare, dezentrale, digitale und verlässliche Energieversorgung  wurden auf der intersolar Europe im Mai 2022 in München vorgestellt. Wir legen heute einen Blick darauf.

Die Klimaschutzvorgaben der Europäischen Union im Rahmen des Maßnahmenpakets „Fit for 55“ zur Umsetzung des Green Deals sowie die der deutschen Bundesregierung sind ambitioniert: Bis 2030 sollen in der EU die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Die Bundesregierung hat dieses Ziel Mitte 2021 für Deutschland auf 65 Prozent gegenüber 1990 erhöht. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Energiewirtschaft umdenken, heißt es in einer Pressemitteilung der intersolar Europe 2022.

Photovoltaik wird immer interessanter*

Die Photovoltaik wird bei der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung in Zukunft eine Schlüsselrolle einnehmen: So sollen in Deutschland bis 2030 rund 140 Gigawatt PV neu installiert und dafür zusätzliche Flächenpotentiale mobilisiert werden. Branchenexperten zufolge ist eine Verdrei- bis Vervierfachung der jährlichen PV-Installationen notwendig. Sie rechnen damit, dass die Veröffentlichung der ersten Solarstrategie der Europäischen Union im zweiten Quartal 2022 die Solarenergie noch weiter vorantreiben wird. 


Bisherige Nischenanwendungen wie Agro-Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen und Floating-Photovoltaik werden zunehmend wichtig, um zusätzliche Flächen zu erschließen. Experten rechnen bei den schwimmenden PV-Anlagen mit einem jährlichen globalen Wachstum von über 20 Prozent in den nächsten vier Jahren. 


Steigende Energiepreise beflügeln den Speichermarkt


Damit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen in Zukunft zu jeder Jahreszeit und rund um die Uhr zur Verfügung stehen, ist die Kopplung mit effizienten Stromspeichersystemen unerlässlich. Besonders im Bereich Solarenergie wächst derzeit der Speichermarkt: Nach Angaben des BSW sind 2021 mehr als 140.000 Batteriesysteme in Kombination mit PV-Anlagen in Deutschland installiert worden. Ein weiteres Marktwachstum ist 2022 zu erwarten – nicht zuletzt aufgrund der steigenden Energiepreise. 

E-Mobilität und Vehicle-to-Grid als Zukunftsmodell für intelligentes Lastmanagement*

Auch batterieelektrische Autos als mobile Powerbank können künftig für das lokale Energiemanagement und die übergeordnete Netzstabilität sorgen. Zum Beispiel E-Fahrzeuge, die durch intelligentes Lademanagement grünen Strom beziehen, etwa von PV-Anlagen – wann immer Überschüsse verfügbar sind. Das zusätzliche große Plus von E-Fahrzeugen: Das bidirektionale Laden. Dadurch können sie nicht nur elektrische Energie aufnehmen, sondern diese bei Bedarf zurück ins Netz einspeisen (Vehicle-to-Grid). So ermöglicht diese Technologie eine intelligente Sektorkopplung und trägt dazu bei, den Wärme-, Strom- und Verkehrssektor zu dekarbonisieren. Damit erschließen Energieversorgungsunternehmen und Autobesitzer zusätzliche Einnahmequellen.

Oberösterreichische ist seit Jahren Spezialist für die Versicherung von PV-Anlagen und Speichermedien

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt bieten wir unseren Maklerpartner maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien an. Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen Ihrer Kunden stehen unsere Tarife Klima Pro© Grunddeckung ab 5,00 Euro pro Monat, das Plus-Paket für zusätzlich 2,50 Euro pro Monat und die wichtige Betreiberhaftpflichtversicherung als optimale Ergänzung zur Verfügung.

*Informationen von der Fachmesse intersolar www.intersolar.de/neuigkeiten/

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Schäden an Photovoltaikanlagen vorbeugen

Schäden an Photovoltaikanlagen vorbeugen – das ist das Ziel vieler stolzer Besitzer der kleinen Kraftwerke im Eigenheim. In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland monatlich zwischen 3.000 bis 5.000 solcher Anlagen installiert. Es bleibt nicht aus, dass bei der Versicherung dieser Anlagen im Gespräch der Kunden mit dem Versicherungsmakler auch auf das Thema Schadenprävention diskutiert wird. Wir wollen daher einige Möglichkeiten zur Schadenvermeidung aufzeigen.

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Photovoltaikmodule und Schnee

Jetzt ist es wieder soweit. Wir sehen wieder Solarmodule im Schnee. Es ist schon ein ungewöhnlicher Anblick, die Sonnenkraftwerke in Eis und Schnee zu sehen. Wenn  die Photovoltaikmodule schließlich doch von einer weißen Decke überzogen sind, stellen sich viele Photovoltaikanlagenbesitzer die Frage, ob sie diese nicht lieber beseitigen sollten.

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Das eigene Haus als Kraftwerk

Photovoltaik zur Energieversorgung hat Potenzial. So liegt der Gedanke das eigene Haus als Kraftwerk zu nutzen nicht fern. Die Sonne liefert gratis mehr Energie, als der Mensch je aufbrauchen kann. Aber die Solaranlagen auf dem Dach müssen gut versichert sein, sonst kann es im Schadenfall teuer werden. Der aktuelle Preis pro Quadratmeter Photovoltaik-Zellenfläche kostet zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Bei einer fünf Kilowatt starken Anlage muss man mit Anschaffungskosten von rund 15.000 Euro rechnen.

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Wenn der Blitz in die Solaranlage einschlägt

Die ersten heißen Tage sind da. Und die ersten Sommergewitter auch. Was passiert genau, wenn der Blitz in die Solaranlage von Ihren Kunden einschlägt? Direkte oder indirekte Blitzeinschläge können zu Überspannungsschäden an den Solarmodulen und den Wechselrichtern führen.

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Soviel Solarstrom braucht (m)ein Haus

Wie viel Solarstrom braucht (m)ein Haus? – das ist eine spannende Kundenfrage. Zunehmend werden Makler auch auf Solaranlagen von Privat- und Gewerbekunden angesprochen. Dabei geht es nicht nur um Fragen der Versicherung. Deshalb ist es sicher interessant, einmal ein wenig in die Fachterminologie bei Solaranlagen einzusteigen.

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