Hausratversicherung

Die speziellen Risiken für Dauercamper

Noch ist Hauptsaison auf den Campingplätzen. Wer aber danach auf Campingplätzen vorbeischaut, wird über die große Zahl der Dauercamper überrascht sein.  Dauercamper haben ihre Wohnwagen vom Straßenverkehr abgemeldet und langfristig auf einem Campingplatz oder auf einem umfriedeten Privatgrundstück abgestellt.

Für manche ist dies Wohnform des Dauercampers eine Alternative zur teuren Mietwohnung in der Stadt oder ganz einfach auch die Form des Wohnens im Grünen geworden. Immer beliebter bei Dauercampern werden neben stillgelegten Wohnwagen auch Mobilheime. Das Zuhause von Dauercampern ist besonderen Risiken ausgesetzt.

Einbruch und Diebstahl des Mobilheims verhindern

Das Zuhause von Dauercampern kann – wie bei Eigenheimen oder Wohnungen auch – von Einbrechern heimgesucht werden. Auf den Inhalt von Wohnwagen und Mobilheimen haben es Diebesbanden oder Gelegenheitseinbrecher abgesehen. Für solche Langfinger sind die Objekte der Dauercamper schneller und leichter zu „knacken“ als andere Immobilien.

So berichten besonders in den Monaten der dunklen Jahreszeit regionale Medien immer wieder über solche Ereignisse: „Unbekannten Täter verschafften sich durch Aufbrechen der Eingangstür Zutritt zu einem Wohnwagen und gelangten so auch ins Mobilheim. Die Einbrecher ließen Fernsehgerät, Stereoanlage, Kaffeemaschine sowie umfangreiches Taucherzubehör mitgehen. Insgesamt werden die Beute und der entstandene Sachschaden mit mehreren Tausend Euro beziffert.“

Dauercamper sollten deshalb sowohl ihre Wohnobjekte als auch deren Inhalt besonders schützen. Sinnvoll ist es zunächst, für die Zeit der Abwesenheit besonders wertvolle Gegenstände in die Hauptwohnung mitzunehmen. Neben soliden Türschlössern und einer Sicherung der Fenster gehört eine optimale Objekt- und Hausratversicherung zu den Schutzvorkehrungen für Dauercamper. Damit nicht das ganze Mobilheim gestohlen werden kann, sollte die Mobilität des Objektes eingegrenzt werden. Das heißt dann das Mobilheim aufzubocken und die Räder abzumontieren.

Auch der Standort auf dem Campingplatz spielt eine wichtige Rolle. Dieser sollte im optimalen Fall umzäunt sein. Viele Campingplätze haben deshalb auch eine Schranke. Steht das Mobilheim auf einem umfriedeten Privatgrundstück, dann können sogenannte Parkkrallen einen Diebstahl verhindern.

Schäden am Dauercamper-Objekt durch Naturgewalten

Wohnwagen und Mobilheime sind in Zeiten des Klimawandels mehr denn je durch extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hagel oder Starkregen gefährdet. Wenn beispielsweise ein Baum auf das Wohnmobil fällt, dann ist dieses danach oft kaum noch nutzbar. Auch durch ein Feuer nach Blitzschlag kann ein solches Domizil in Windeseile zerstört werden, wie zahlreiche solcher Ereignisse in den letzten Jahren zeigten.

Erst im Juli 2022 musste die Feuerwehr an der sächsischen Koberbachtalsperre anrücken.
Innerhalb weniger Minuten verbrannten an einem Sonntagnachmittag zehn ausgebaute Wohnwagen, zwei wurden stark beschädigt. Die Besitzer waren allesamt nicht vor Ort. Als Ursache des Brandes wurden Explosionen von Propangasflaschen vermutet. Der Schaden soll insgesamt über 500.000 EUR betragen haben.

Versicherungsexperten heben deshalb immer wieder hervor, dass bei den Besitzern von Dauercampern und Wohnmobilen ein doppeltes Risiko durch Naturereignisse besteht. (A) Im Falle eines Elementar-Ereignisses kann das Objekt massiv beschädigt werden. Und (B) wird oft auch der gesamte Inhalt in Mitleidenschaft gezogen, denn im Mobilheim verursachen Extremereignisse deutlicher schneller Schäden als in einem massiven Wohngebäude.

Spürbar nehmen in heißen Sommermonaten Wärmegewitter mit Starkregen zu, die zu einer massiven Schädigung des Dauercamper-Objektes führen können. Werden bei so einem Gewitter dann noch Bäume durch Sturm oder Blitzschlag beschädigt, dann wird die Gefahr für den gesamten Dauerstellplatz groß.

Umfassenden Versicherungsschutz für Dauercamper wählen

Wohnwagen und Mobilheime sollten grundsätzlich gegen Feuer, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz sowie Sturm und Hagel versichert sein. Wir empfehlen als Deckungsschutz für den Hausrat im Objekt Schutz gegen die finanziellen Folgen von Schäden durch Leitungswasserschäden, Frost sowie nach Einbruch und Vandalismus. Ergänzen Sie das Versicherungspaket Ihrer Kunden auch durch eine Pauschalglas- sowie eine Haftpflichtversicherung. 

Optimal sollten auch an die Photovoltaik-Anlagen oder Fahrräder außerhalb des Versicherungsobjektes gedacht werden. Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische Versicherung bietet außerdem speziellen Versicherungsschutz für:

  • Elementarschäden bis 4.000 EUR (optimal erweiterbar)
  • Vandalismusschäden sowie Diebstahl fremden Eigentums im Objekt
  • Nebenobjekte wie Carport oder Sat- und Antennenanlagen
  • Winterstellplatz

Die Versicherungsleistungen haben wir für Makler und deren Kunden übersichtlich in einer Deckungsübersicht sowie in den Tarifbedingungen dargestellt.

Pauschale Versicherungssummen vereinfachen Wertbestimmung

Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische wird ab 168,46 EUR pro Jahr angeboten. Im Schadensfall ist eine komplizierte Wertbestimmung im Übrigen nicht nötig – denn die Versicherungssummen wurden pauschal auf 60.000 Euro für das Objekt und 10.000 Euro für den Hausrat festgelegt. 

Für höherwertige Objekte lassen sich die Versicherungssummen auf bis zu 120.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro anheben. Internetafine Kunden können den Versicherungsschutz auch selbst abschließen, wobei wir immer auf eine kompetente Beratung durch einen qualifizierten Versicherungsmakler verweisen.

(Foto: Shutterstock 451764658 goodluz)

Das Phänomen Tiny Houses

Es ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Die Minihäuser treffen das Lebensgefühl vieler Menschen in Deutschland und boomen weiter. Als Spezialversicherer für die Tiny Houses haben wir einige weitere Informationen für Sie als Makler und Ihre Kunden zusammengestellt.

Eigentum auf kleinem Raum und die Möglichkeit mit dem Haus auch umziehen zu können findet immer mehr Anhängerinnen und Anhänger, die künftig lieber in so einem Minihaus wohnen wollen. Die Auswahl der Modelle wird immer größer und neben den Tiny Houses zum sofortigen Kauf gibt es auch die Marke Eigenbau.

Modelle der Tiny Houses

Grob klassifiziert gibt es drei Varianten der Tiny Houses. Zunächst das kleinste, das Tiny House on Wheels, also das Minihaus auf Rädern. Meist ist es bis 25 Quadratmeter groß. Die Räder versprechen mehr Mobilität und Flexibilität. Es hat aber auch einige Nachteile. So brauchen diese Häuschen auf Räder oft eine Straßenzulassung als Wohnwagen. Dann ist eine Versicherung als KFZ notwendig. Steht das Minihaus fest an einem Ort und hat keine Straßenzulassung, dann sind Kunde und Makler bei uns genau richtig.

Weiterhin gibt es das Modulhaus. Wie der Name schon sagt, handelt sich hier um ein modulares Systemhaus und Systemgebäude. Die Größe des Modulhauses bewegt sich zwischen 15 bis 100 Quadratmetern. Beim Modulbau wird das Haus nach dem Baukastenprinzip aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt. Im Vergleich zu herkömmlichen Einfamilienhäusern nach Fertigbauweise ist der Vorfertigungsgrad bei einem Modulhaus größer.

Außerdem sprechen Spezialisten noch vom Minihaus, wenn es sich um Singelhäuser oder Mikrohäuse handelt. Diese erreichen auch Größen bis 100 Quadratmeter. Gerade für Singles und Paare ist ein Minihaus eine gute Alternative zur teuren Mietwohnung in der Großstadt. So gibt es um Hamburg, Frankfurt oder Berlin inzwischen ganze Tiny House – Parks.

Grundstücke für Tiny Houses gesucht

Die Nachfrage nach Grundstücken zum Abstellen eines Tiny House sind enorm gestiegen. Noch sind ganze Tiny House -Siedlungen (Villages) wie in Mehlmeisel eher selten, aber sie nehmen zahlenmäßig zu. Es gibt in Deutschland immer mehr Initiativen, um diese alternative Wohnform (auch für den Erstwohnsitz) zu etablieren. Nur eine Stunde Fahrt von Hamburgs Zentrum entfernt en entsteht das sogenannte „elborado“. Hier im Urstromtal der Elbe, direkt am Elberadweg, entsteht ein gemütliches Tiny-House-Dorf.

Auch die interessierten Kunden rund um Celle (Niedersachsen), Rommerskirchen (NRW) oder Burgrieden (Baden-Württemberg) haben gute Chancen, in den neu entstehenden Siedlungen noch ein Grundstück zu pachten oder zu kaufen. Zahlreiche Spezialanbieter informieren über neue Tiny House- Siedlungen.

Minimalistisch Leben und das Tiny House schützen

Den Schritt in ein Leben auf kleinstem Raum sollte von den Interessierten gründlich überlegt werden. Jenny Müller, von Tiny House -Tour, berichtet so:

„Für die Tiny House Lebensumstellung begannen wir auch uns von Besitz zu trennen. Wir haben uns schon sehr früh darauf verständigt, dass wir all die Sachen, die ein halbes Jahr nicht benutzt oder zumindest nicht unsere Beachtung gefunden haben, ausrangiert werden. Es sei denn es handelte sich um Saisonartikel (Skier, Wintermäntel, Winterschuhe, Badesachen, …).“

Aber auch an Verträge und Versicherungen ist zu denken. Jenny Müller schreibt auf Ihrer Homepage weiter: „Nachdem wir uns rechtzeitig begonnen hatten von unserem materiellen Besitz zu trennen, bleiben noch viele bürokratische Sachen, um die wir uns kümmern und von denen wir uns eines Tages trennen müssen. Die Tiny House Lebensumstellung betrifft auch Verträge und Vereinbarungen.“

Als Spezialist für Wochenendhaus- und Tiny House-Versicherungen ist die Oberösterreichische ein starker Nischenversicherer und Partner der Makler, dann auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes. Keine Sorgen, mit unserer kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung ist das Tiny House Ihrer Kunden sowie der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags geschützt. Und das bereits ab EUR 168,46* pro Jahr.

Alle Unterlagen zu Tiny House -Versicherungen finden Makler hier inklusive der einfachen PDF-Anträge.

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Hausratversicherung – Interessante Urteile

In der überwiegenden Mehrheit von Schäden, die durch eine Hausratversicherung gedeckt sind, gibt es bei der Erstattung keine Probleme. Zeitnah werden von Versicherern die Kosten erstattet. Aber als Makler sollte man auch die Fälle kennen, in denen es berechtigt Ablehnungen geben kann. Deshalb haben wir hier interessante Urteile ausgewählt.

Greifen wir einen ersten Fall auf, über den Versicherungskurier.de* berichtete. „Wurde eingebrochen oder nicht? Diese Frage stand im Zentrum einer juristischen Auseinandersetzung, die … vor dem Oberlandesgericht Dresden ein Ende fand. Demnach besteht kein Leistungsanspruch gegenüber dem Hausratversicherer, wenn der Geschädigte den Schaden nicht nachweisen kann.“

Einbruch ohne Spuren wurde nicht als Einbruch bewertet

Eine Hausratversicherung ersetzt bekanntlich Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl verursacht werden. In dem vor Gericht verhandelten Fall gab es aber keine Einbruchspuren nach einem wahrscheinlichen Einbruch. Das OLG Dresden (Az. 4U 161/21) musste sich mit einem Diebstahl aus einer Garage befassen. Die Geschädigten konnten aber nicht nachweisen, dass das Garagentor abgeschlossen war. Es fehlten auch jegliche Einbruchspuren.

Lesen wir die Ablehnung der Klage aus dem Beschluss der Richter auszugsweise nach: „Ohne Erfolg macht die Klägerin geltend, der Nachweis geeigneter Einbruchspuren ergebe sich bereits aus dem Umstand, dass die Polizei zweimal vor Ort gewesen sei und Spuren gesichert habe. Das Vorhandensein von zum Nachweis eines Einbruchs in die Garage geeigneter Einbruchspuren wird dadurch nicht belegt.“

Für Makler, Kunden und Versicherer ist dieses Resümee interessant: „Für das äußere Bild eines versicherten Einbruchdiebstahls, muss neben Einbruchsspuren ein Mindestmaß an Tatsachen vorliegen, die nach der Lebenserfahrung den Schluss auf eine bedingungsgemäße Entwendung zulassen.“

Wochenendhaus mit Edelstahl-Kamin und eine neue Terasse

Der Trend zum Wochenendhaus ist ungebrochen. Dabei gilt es aber einige zu beachten, wie ein Fall vor dem Amtsgericht Brandenburg zeigt. Ein Pächter wollte es sich besonders gemütlich machen und baute einen Ofen mit Edelstahlkamin ein. Den musste er auf Anordnung des Amtsgerichts (Aktenzeichen 31 C 288/20) wieder entfernen. Eine solche Feuerstätte weise auf eine unzulässige Dauernutzung der Laube hin, hieß es im Urteil.

Ein Wohnungseigentümer wollte eine Gartenterrasse errichten. Das Problem: Von der neuen Terrasse aus waren Einblicke zur Nachbarfamilie möglich. Das Amtsgericht Sinzig (Aktenzeichen 10a 8/18) war der Überzeugung, die Nachbarn hätten um ihre Zustimmung gebeten werden müssen. Liege diese nicht vor, komme nur die Entfernung der Terrasse in Frage.

Ein Urteil zugunsten der Mieter in einem Urlaub

Viele Kunden und Makler wissen es: Vor dem Urlaub sollte man möglichst alle Wasserleitung im Haus oder auf dem Grundstück abdrehen, den die Folgen eines Wasserrohrbruchs im Urlaub können gravierend sein. Dennoch stellte sich das OLG Celle in einem Fall auf die Seite der Versicherungsnehmer. Was war passiert?

Handeln Versicherungsnehmer grob fahrlässig, können sie teilweise oder sogar auf dem ganzen Schaden sitzenbleiben. Das trifft auch für Leitungswasserschäden zu: Wiederholt urteilte ein Gericht, ein Nicht-Verschließen eines Zulaufs zu einer Waschmaschine sei ein fahrlässiges Handeln. Was aber für Schlauchverbindungen zutrifft, trifft nicht automatisch für Rohrverbindungen zu. Das veranschaulicht ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle (Az. 14 U 135/20), das auch bei Versicherungskurier nachgelesen werden kann, weil es ein besonderer Einzelfall ist.

Das Gericht formuliert in diesem besonderer Einzelfall: Das Abdrehen des Hauptwasserhahns stelle keine Obliegenheit dar, die der Versicherungsnehmer nach dem Verlassen einer Wohnung vornehmen muss, um einem Schaden aus einem Rohrbruch entgegenzuwirken. Das trifft zumindest so lange zu, wie es keine Anhaltspunkte für einen drohenden Schaden gibt.

Auf Nummer „Sicher“ geht man auf jeden Fall, wenn man dennoch die Wasserzuleitungen abstellt. Weitere Tipps vor dem Sommer haben wir hier zusammengestellt.

* Der Artikel wurde mit Bezug zu Informationen aus Versicherungskurier.de zusammengestellt.

(Foto Shutterstock, 794696251, Nancy Beijersbergen)

Wochenendhäuser im Trend

Die Sehnsucht nach der „Flucht“ ins Grüne. Nie war dieser Wunsch der Deutschen größer, als zu Zeiten der Corona-Pandemie und danach. Immer mehr junge Menschen interessieren sich für Kleingärten und damit Wochenendhäuser besonders am Rand großer Städte. Als Spezialversicherer für Wochenendhäuser zeigen wir in diesem Blogbeitrag einige Trends auf.

In Deutschland gibt es 891.000 Kleingärten, 13.500 Vereine, 900.000 Hobbygärtner und rund 5 Millionen Nutzer von Kleingärten. Allein in Berlin soll es 66.000 Kleingärten in 736 Vereine geben. Und der Trend ist ungebrochen. Und in fast jedem dieser Kleingärten steht eine Laube oder ein Wochenendhaus, was den finanziellen Risiken durch Sturm-, Hagel- oder Einbruchschäden unterliegt.

Immer mehr junge Menschen interessieren sich für Kleingärten

Quer durch Deutschland hielten bisher vor allem ältere Menschen an ihrem Kleingarten fest. Junge Familien pachteten bislang kaum. Doch inzwischen gibt es in vielen Randgebieten großer Städte einen grundlegenden Wandel, der aufhorchen lässt. So berichtet die Vereinsvorsitzende der Kleingartenanlage (KGA) „Welsestrand“ (Schwedt/Oder) gegenüber einer Regionalzeitung*: “ Unsere Kleingartenanlage wurde durch Corona verjüngt. was uns natürlich freut.“

Auch der Vorsitzende der KGA „Am Gymnasiumkamp“ (Angermünde) erfreut sich nun einer altersmäßig ausgeglichenen Situation. Seine Gärten seien nicht nur alle verpachtet, auch der Zuwachs an jungen Familien mit und ohne Kinder als Pächter habe deutlich zugenommen. Und die jungen Kleingärtner sind auch bereit, sich den besonderen Regeln der Kleingärten zu unterwerfen.

Für einen kleinen Pachtbeitrag von jährlich oftmals nur 50 bis 100 Euro gehört zu den Pflichten die regelmäßige Pflege der Gärten und der Anbau von Obst und Gemüse auf einem Drittel der Gartenfläche. Das ist aber für junge Menschen auch aus ökologischen Gründen und der zeitgemäßen Selbstversorgung mit Bioprodukten kein Problem.

Die Nachfrage nach Kleingärten und den dazugehörigen Wochenendhäuschen ist inzwischen so groß, dass Familien aus den Großstädten den „Einheimischen“ die Preise verderben. So würden Hauptstädter für eine Laube im Umland schon mal über 5.000 Euro anbieten, für die es noch vor einiger Zeit nur wenige hundert Euro gab*.

Versicherung von Wochenendhäusern – eine unserer Spezialitäten

Egal, ob kleines  Wochenendhaus am See, am Rande der Stadt oder in einer Kleingartensiedlung – diese Häuser sind günstig und schnell erreichbar. Optimaler Versicherungsschutz ist nicht nur sinnvoll, sondern unbedingt notwendig! Dabei ist sowohl an das Objekt (Gartenhaus oder -bungalow oder) Laube selbst zu denken, wie auch an den Inhalt, also an den Hausrat.

Das Kompaktpaket „Wochenendhausversicherung“ der Oberösterreichischen Versicherung bietet leistungsstarken Schutz über die:

  • Objektversicherung
  • Inhaltsversicherung
  • Glasbruchversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Elementargrundschutz

Versicherte Risiken für das Objekt sind:

  • Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Sturm, Hagel
  • Leitungswasser
  • Elementargrundschutz

Der Inhalt, der Hausrat, ist für folgende Risiken versicherbar:

  • Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Sturm, Hagel
  • Leitungswasser
  • Einbruch, Vandalismus
  • Elementargrundschutz

Versicherungsmakler finden alle Unterlagen, Informationen und den PDF-Antrag zur „Wochenendhausversicherung“ der Oberösterreichischen Versicherung auf der speziellen Maklerhomepage. Gerne verweisen wir noch auf ein Video zu einem Webinar zum Thema Wochenendhaus, was wir auf unserem YouTube-Kanal hinterlegt haben.

* Artikel in der MOZ.de vom 25.04.2022

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Vorteile durch mehrere Produkte nutzen

Viele Makler und Kunden haben die Vorteile schon erkannt. Über die Bündelung von Produkten beim gleichen Versicherer können die Kunden zusätzliche Vorteile nutzen und die Beratung durch den Makler wird effektiver. Dem Thema gehen wir heute etwas intensiver nach.

Verkauf von Einzelprodukten oder Konzeptverkauf

Erfolgreiche Makler verfolgen gegenüber dem Verkauf von einzelnen Versicherungen oft einen ganzheitlichen Beratungsansatz. Für sie ist es wichtig, dass für den Kunden alle möglichen Vorteile genutzt werden können. So wird die Maklerin M. C. Schröder, immerhin Zweitplatzierte im Jungmakler-Award 2021, in dem Magazin „Der Vermittler“ so zitiert:

„Ich verfolge ein ganzheitliches Beratungskonzept, das nah am Menschen ist: Einzelprodukte zu verkaufen macht wenig Sinn – in einer qualitativen Beratung geht es darum hinzuschauen, wie alles zusammenhängt…“

Diesem Beratungsansatz folgen auch andere Makler, die sich einer umfassenden und standardisierten Beratung nach DIN 77230 verschrieben haben. Diese Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte ist eine relativ neue Norm für die Finanzdienstleistung. Sie beschreibt einen objektiven, reproduzierbaren und transparenten Analyseprozess, der eine ganzheitliche Betrachtung der finanziellen Situation von Privathaushalten ermöglicht.

Keine Sorgen Check für Kunden – gerne auch von Maklern verwendet

Einer ganzheitlichen Kundenberatung hat sich auch der Keine Sorgen Check verschrieben, den die Oberösterreichische Versicherung ihren Kunden anbietet und der auch von Maklern gerne genutzt wird. Gegenüber eher technisch aufgebauten Beratungskonzepten begeistert dieser Check durch seine visuelle und fast spielerische Art der ganzheitlichen Bedarfsermittlung.

Mit sieben Schritten und durch grafisch visualisierte Statusbeschreibungen führt der Keine Sorgen Check durch die Lebenssituationen der Kunden. Kunden und ihre Maklerin oder ihr Makler erhalten eine komplexe aber unverbindliche Produktempfehlung für ihre persönliche Situation.

Und in den Bereichen, in denen die Oberösterreichische den Kunden in Deutschland Produktlösungen anbieten kann, geschieht das auch. In Produktsparten, die vom Keine Sorgen Versicherer in Deutschland nicht angeboten werden, kann dann der Makler voll zum Zuge kommen.

Vorteile aus Bündelungen und weitere Rabatte

Für die leistungsstarken und attraktiven Produkte der Oberösterreichische gibt es zusätzlich ein Reihe weiterer Rabattmöglichkeiten, die Kunden nutzen können. Zunächst ist der Sonderrabatt für unsere Hausratversicherungen DaHeim© Plus und Premium bis 30.06.2022 von 15 Prozent zu nennen. Dazu kommen weitere Rabatt-Möglichkeiten:

  • 2 % Jahreszahlerrabatt
  • 5 % Rabatt bei 3-jähriger Vertragslaufzeit
  • 5 % in Kombination mit einer Wohngebäudeversicherung
  • Je 5 % Bündelrabatt auf ausgewählte Produkte (Photovoltaik-, Glasbruch-, Haftpflichtversicherung)

Mehr erfahren Sie jeweils auf den entsprechenden Produktseiten unserer Maklerhomepage makler.keinesorgen.de Nicht zu vergessen die Möglichkeiten zur Beitragseinsparung durch die Wahl bestimmter Selbstbeteiligungen. Bei den Hausratversicherungen können das beispielsweise sein:

  • 10 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 150,–)
  • 15 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 250,–)
  • 25 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 500,–)

Die jeweiligen Rabatte können beim der Anwendung des Angebotsgebotsprogramms der Oberösterreichische, dem Programm TITAN, eingegeben werden. Gerne erstellt unser Maklerserviceteam auch die entsprechenden Angebote, wenn uns die notwendigen Grunddaten vorliegen.

Günstige Tarife und der Blick aufs Ganze

Zitieren wir zum Ende unserer Betrachtung noch einmal die erfolgreiche Maklerin aus „Der Vermittler“:

„Digitale Helfer sind prima, um Prozesse zu vereinfachen. Aber sie sind kein Selbstzweck… (Es) braucht einfach die Beratung – einen anderen Menschen, der mit Fachwissen darauf guckt und neben günstigen Tarifen auch…persönliche Potentiale und Ziele im Blick behält.“

Dabei wünschen wir Ihnen viel Erfolg und stehen Ihnen gerne zur Seite.

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Die unterschätzte Hausratversicherung

Rund ein Viertel der Deutschen hat noch keine Hausratversicherung. Bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ist der Prozentsatz mit rund 65 bis 67 Prozent besonders niedrig, wie der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GFV) feststellt. Deshalb geben wir Versicherungsmaklern einige Hinweise, um die genannten Zielgruppen stärker für eine Hausratversicherung zu motivieren.

Eine Hausratversicherung ist sinnvoll

Damit Ihre Kunden entscheiden können, ob eine Hausratversicherung für den oder die Einzelne sinnvoll ist, kann man die Frage stellen, ob ein Schaden, der durch Feuer, Einbruch oder Wasser verursacht wird, auf eigene Kosten getragen werden kann. Vier- oder fünfstellig Schadensummen beispielsweise nach einem Brand sind nicht selten. Die Schilderung einer solchen Situation kann auch bei einem Geringverdiener doch die Notwendigkeit für eine Hausratversicherung aufzeigen.

Leistungen einer guten Hausratversicherung

Auch das Leistungsportfolio einer guten Hausratversicherung wird Kunden überzeugen. Dies gilt besonders wenn in der Wohnung Wertgegenstände vorhanden sind. Aber auch in kleinen Haushalten von jungen Menschen, Studenten oder Azubis sind ein Laptop, ein Smartphone oder eine Spielekonsole wertvoll. Den Kunden kann aufgezeigt werden, dass der Schutz durch die Hausratversicherung für alle Schäden an beweglichen Gegenständen in einem Haushalt, auch die Möbel, Bücher, Software, Kleidung oder auch Sport- und Elektrogeräte gehören, die für den Einzelnen besonders bedeutsam sind. Ein Blick in unsere Deckungsübersicht zeigt, die Vielfalt der Leistungen unserer Hausratversicherungen.

Finanzielle Folgen von Feuer, Sturm und Leitungswasser

Die klassische Hausratversicherung leistet bei diesen Ereignissen, wenn dadurch Schäden am Hausrat entstanden sind:

  • Sturm- oder Hagelschäden
  • Diebstahl: Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus
  • Wasserschäden durch Leitungswasser
  • Feuer und Sengschäden
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag

Dazu kommen optional versicherbare Risiken wie der Diebstahl von Fahrrädern oder Schäden durch Elementarereignisse. Machen Sie Ihren Kunden aber auch klar, welche Leistungen mit einer Hausratversicherung nicht versichert sind. Dazu gehören beispielsweise die festen Bestandteilen eines Hauses oder einer Wohnung wie Fenster, Türen und das Mauerwerk.

Vergleichen von Hausratversicherungen lohnt sich

Zahlreiche Versicherer bieten Hausratversicherungen an. Neben einem Preisvergleich lohnt sich aber auch der prüfende Blick auf die Leistungen. So leisten einige Hausratversicherungen nicht für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind. Hier können die Hausratversicherungen der Oberösterreichische DaHeim© Plus und DaHeim© Premium punkten. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit werden in der Plus-Variante bis 20.000 EUR und in der Premium-Variante bis zur Höhe der Versicherungssumme getragen.

Auch die Versicherung von Fahrrädern über die Hausratversicherung wird am Markt mit unterschiedlichen Angeboten versehen. Der Diebstahl von Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs ist optional bei uns bis 5.000 EUR möglich. Vergleichen lohnt sich. Und es lohnt sich bis 30.06.2022 ganz besonders, da die Oberösterreichische bis dahin einen Sonderrabatt von 15 Prozent einräumt.

Wirksame Beispiele für Schäden im Haushalt

Informieren Sie Ihre Kunden zum Thema Hausratversicherung auch mit regionalen Beispielen. So ist weniger bekannt, dass viele Bände im Haus durch Haushaltsgeräte und durch Kurzschluss erfolgen. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) hat als Schadenverursacher folgende ermittelt: „Die größte Gefahr geht von Wäschetrocknern (15%) aus, gefolgt von Fernsehern (14 %). Kühl- und Gefriergeräte sind zu 8 % Brandverursacher sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler zu jeweils 6 %. All dies sind elektrische Geräte, die sich heute in fast allen Haushalten wiederfinden.“ Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.

(Foto: Shutterstock_707112595_ronstik)

Immer mehr Fahrräder

Der Fahrradboom geht weiter. Durch das wachsende Umweltbewusstsein und sicher auch durch die Folgen der Corona-Pandemie nutzen immer mehr Deutsche Fahrräder. Problem nur, dass viele Fahrradhändler inzwischen den wachsenden Bedarf nicht mehr decken können. Lieferschwierigkeiten und höhere qualitative Ansprüche gehören zu den Gründen.

Bereits zu Weihnachten blieb mancher Wunsch nach einem neuen Fahrrad unerfüllt, wie das Magazin Pfefferminzia schrieb. Fahrräder sind in Deutschland zur Mangelware geworden, die Branche hat Lieferengpässe. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem knappe Containerkontingente und Corona-bedingte Produktionsausfälle in Asien.

Fahrräder pflegen und für den Start in Frühjahr vorbereiten

Bereits vor dem Einlagern in der kalten Jahreszeit sollte das Fahrrad gründlich gereinigt werden. Denn bleiben Verschmutzungen zu lange haften, kann sich leicht Rost bilden. Zum Putzen verwendet man am besten einen Eimer Wasser und einen Schwamm. Hochdruckreiniger sind grundsätzlich nicht empfehlenswert. Dabei kann Schmutz und Wasser in Lager und Dichtungen gepresst und bei E-Bikes der Akku beschädigt werden.

Nach dem Winter sind dann Kette und Schaltung nochmal zu prüfen und gegebenenfalls zu ölen. Dabei sollte ein Test der Funktionsfähigkeit der Schaltung durch alle Gänge erfolgen. Dann geht´s an die Bremsen. Bremshebel und das jeweilige Bremssystem sind sorgfältig zu testen. Bei einer vorhandene Batterie bei E-Bikes gilt dann den Akkukontakten und dem Ladezustand die entsprechende Aufmerksamkeit. Zum Schluss ist der richtige Reifendruck wieder herzustellen.

Im Winter und auch in der Übergangszeit zum Frühjahr sollte die Lagerung des Fahrrades in einem trockenen Raum erfolgen. Denken Sie aber auch daran, dass Diebe nun wieder aktiv sind und deshalb eine zusätzliche Sicherung sinnvoll ist.

Jetzt prüfen: Diebstahl- und Versicherungsschutz

Wird ein abgeschlossenes Fahrrad oder E-Bike aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen gestohlen, übernimmt in der Regel die Hausratversicherung den Schaden. Wird das Rad jedoch nicht explizit in der Hausratversicherung mitversichert, zahlt diese bei Diebstahl nur bis zu einer bestimmten Entschädigungshöchstgrenze.

Für teure Räder ist das oft zu wenig. Bei einigen Versicherern, wie der Oberösterreichischen, kann aber der Wert des/der versicherten Fahrräder bis zu einer höheren Summe versichert werden. Dazu sollten Makler und Kunden die optimale Versicherungssumme prüfen. Mitversichert sind bei Diebstahl außerdem fest mit dem Fahrrad verbundene Teile wie Sattel, Lenker oder Lampen. Bei E-Bikes umfasst das auch den abgeschlossenen Akku.

Um einen Diebstahl zu vermeiden oder mindestens zu erschweren empfehlen wir das Fahrrad oder E-Bike mit einem eigenständigen und stabilen Fahrradschloss zu sichern. Je länger ein potentieller Dieb braucht, um das Schloss zu „knacken“, desto größer sind die Chancen von einem Diebstahl verschont zu bleiben. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, auch bei einem kurzen Stopp vor einem Ladengeschäft, das Fahrrad abzuschließen. Dazu haben wir hier einige Hinweise zusammengestellt.

Technische Versicherungen treiben den Preis

Die bessere Technik sowie die hohe Nachfrage machen Zweiräder immer teurer. Die Durchschnittspreise für Fahrräder in Deutschland sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Allein von 2019 auf 2020 ist der Durchschnittspreis um 38 Prozent auf 1.279 Euro gestiegen, wie „Pfefferminzia“ berichtet. „Der durchschnittliche Neupreis eines E-Bikes liegt bei zirka 3.000 Euro. Da Zulieferer bereits weitere Preiserhöhungen angekündigt haben und diese mit Verzug an die Endkunden weitergegeben werden, ist auch zukünftig nicht von sinkenden Preisen auszugehen.“

Aus diesen Gründen empfehlen wir Ihnen als Makler eine Aktion zur Überprüfung der Versicherungssumme für Fahrräder über die Hausratversicherung Ihrer Kunden. Als Oberösterreichische können wir den Kunden optional einen Versicherungsschutz für Fahrräder bis 5.000 Euro anbieten. Wählen Sie dazu gerne den Tarif DaHeim© Premium mit einem sehr umfassenden Versicherungsschutz für Ihre Kunden.

Hinweis: Die Hausratversicherung bei der Oberösterreichische ist bis 30.06.2022 zum Vorzugspreis mit 15 Prozent Rabatt abschließbar.

Für diesen Makler-Content wurden Artikel im Online-Magazin Pfefferminzia genutzt.

(Bildnachweis Titelbild_Shutterstock_683114758_tomaso79)

Bargeld im Haushalt

Mit dem Geldwäschegesetz vom August 2021 haben sich auch die Vorschriften für das Lagern von größeren Summen Bargeld verändert. Grund für uns das Thema und auch die Versicherbarkeit von Bargeld über die Hausratversicherung einmal näher zu betrachten.

Laut Bundesbank hat jeder Deutsche im Durchschnitt 70.000 Euro auf der hohen Kante. Aufgrund der niedrigen Zinsen bewahren viele Sparer ihr Geld in der Wohnung auf.

Keine Gute Idee – Bargeld zu Hause lagern

Größere Mengen an Geld ungesichert zu Hause zu verstecken ist eine schlechte Idee. Egal ob Sparer ihr Geld schnell in die Kaffeedose stecken, unter der Matratze bunkern oder im Bücherregal verstecken: Einbrecher tricksen sie dadurch nicht aus, denn diese kennen die bekanntesten Verstecke, wie das Verbraucherportal der Versicherer betont.

Wer mehr Bargeld im Haus aufbewahren will, sollte die Sicherheit erhöhen und sich mit der Anschaffung eines geeigneten Tresors gegen Diebe schützen. Größere Mengen Bargeld, Schmuck und wichtige Dokumente werden zu Hause am besten in einem widerstandsfähigen Tresor aufbewahrt. Tresore sind nicht nur ein sicheres Versteck für das eigene Vermögen, je nach Modell schützen sie das Geld auch bei einem Wohnungsbrand.

Dennoch ist es ein Gerücht, dass man größere Mengen Bargeld zu Hause nicht aufbewahren darf. Die Deutsche Bundesbank berichtete im Juli 2020 von einer großen repräsentativen Umfrage zum Besitz von Bargeld. In dem Artikel war zu lesen: „Privatpersonen in Deutschland bewahrten im Jahr 2018 durchschnittlich 1.364 Euro an Bargeld zu Hause oder in einem Schließfach auf.“ In dem Sinne ist das Sammeln von Bargeld zuhause nicht strafbar. aber Vorsicht ist angeraten.

Die Versicherung von Bargeld zu Hause

Mit einer Hausratversicherung kann man sein Hab und Gut gegen Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbrecher schützen. Mit zum Hausrat gehören auch Wertsachen wie Bargeld. Nach einem Einbruch entschädigt der Versicherer gestohlenes Geld jedoch nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze, häufig sind das 1.000 bis 2.000 Euro. So ist das auch in den Hausratversicherungen der Oberösterreichische. im Tarif DaHeim© Plus sind bis zu 1.000 EUR und im Tarif DaHeim© Premium bis zu 2.000 EUR obligatorisch versichert.

Höhere Summen Bargeld sind somit nicht automatisch versichert, können aber individuell vereinbart werden. Die Entscheidung, wie viel Geld und welche Wertsachen in welchem Tresor versichert werden können, liegt beim Anbieter der Versicherung. Dabei spielen der Widerstandsgrad des Wertbehältnisses und die Frage, ob die Überwachung durch eine Einbruchmeldeanlage vorhanden ist, eine entscheidende Rolle.

Bei größeren Summen Bargeld oder Wertgegenständen sollte der richtige Widerstandsgrad des Tresors gewählt werden, um das Vermögen wirksam vor Einbrechern zu schützen. Je höher der Widerstandsgrad eines Tresors, desto stabiler und sicherer ist der Schrank. Im Privatbereich reicht in der Regel der VdS-Grad N, I oder II aus, heißt es im Verbraucherportal Die Versicherer.

Ausgefallene Verstecke kennen die Einbrecher auch

In einigen Praxistipps wie vom Magazin Focus werden ausgefallene Verstecke aufgeführt. Was gut für die Kunden gemeint ist, lesen natürlich auch die Einbrecher. Ob Bargeld in der Cola-Dose oder in Fotoalben, Geld in der Gießkanne oder unterm Fensterbrett – wir raten von solchen Verstecken ab. Denn bei einem Brand oder einer Überschwemmung ist dieses Geld auch weg.

Schaffen Sie bei Ihren Kunden als Makler ein Problembewusstsein zur Frage Bargeld und Wertgegenstände im Haushalt. Verwenden Sie als kleinen Tipp unser Werteverzeichnis, was der Kunden ausfüllen kann. Gemeinsam können Sie dann prüfen, ob der bestehenden Versicherungsschutz angemessen ist oder angepasst werden soll.

Hinweis: Die Hausratversicherung bei der Oberösterreichische ist bis auf Widerruf zum Vorzugspreis mit 15 Prozent Rabatt abschließbar. Bitte informieren Sie sich zur Gültigkeit bei unserem Service-Team.

(Foto Shutterstock_792696251_Nancy Beijersbergen)

Offene Flammen niemals allein lassen

Zum Jahresende werden wieder vielerorts Kerzen angezündet und der Glühwein am offenen Feuer genossen. Leider werden diese Flammen oftmals auch zum Ausgangspunkt für Brände. Deshalb lautet Regel Nummer 1 in der Brandvermeidung: Offene Flammen niemals allein lassen!

Alle Jahre wieder: Zur Advents- und Weihnachtszeit nimmt die Zahl der Wohnungsbrände zu. Aber die meisten Brände sind vermeidbar. Dass es so viel häufiger zu Bränden kommt, hat viele Gründe. Kerzen, Lichterketten und Adventskränze sind die typischen Gefahrenquellen im Haus, die zur Weihnachtszeit einen Brand auslösen können. Oftmals sind jedoch nicht die Kerzen oder die Elektrogeräte selbst das Problem, sondern die Tatsache, dass viele Menschen damit unachtsam umgehen.

Die Feuerwehr rät zur Brandvermeidung

„Viele der Brände lassen sich dadurch vermeiden, dass man aufmerksam bleibt und sich an Gebrauchsanweisungen hält“, wird Silvia Darmstädter, Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes und selbst Feuerwehrfrau, in einem Artikel für WAZ.de zitiert.

Die goldene Regel lautet: Offenes Feuer niemals alleine lassen. Ob auf dem Adventskranz, in einem Teelichthalter oder am Tannenbaum. Sobald man den Raum verlässt, muss die Kerze gelöscht werden. Falls man es doch einmal vergisst, sollten in jedem Raum Rauchmelder angebracht sein, sodass man im Ernstfall möglichst schnell auf ein Feuer aufmerksam wird.

Der Adventskranz mit echten Kerzen „… ist besonders gefährlich, weil man Kränze nicht wie Weihnachtsbäume gießen kann und sie deshalb über die Zeit stark austrocknen“, sagt Darmstädter. Deshalb empfiehlt es sich, gerade bei Kränzen auf echte Kerzen zu verzichten und sie durch künstliche zu ersetzen. „Besonders wenn Tiere, Kinder oder Menschen mit Einschränkungen mit im Haushalt leben, sind künstliche Kerzen wie LEDs die bessere Wahl“, sagt Darmstädter.

Was tun, wenn es brennt?

Im hier zitierten Artikel bei WAZ.de wird für den Fall des Brandes folgendes vorgeschlagen:

„Wenn es doch zu einem Unfall kommen sollte, empfiehlt Darmstädter zu allererst: Ruhe bewahren. Damit das gelingt, ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld Gedanken über den Ernstfall zu machen. So vermeidet man auch, in eine Schockstarre zu verfallen. Denn schnelles Handeln ist im Falle eines Brandes besonders wichtig. Ein Feuerlöscher im Haus oder ein Eimer Wasser neben dem Weihnachtsbaum schaffen eine gute Grundlage dafür, einen Brand selbst zu löschen. In Gefahr bringen sollte man sich aber nicht.“

„Wenn man sich nicht dazu in der Lage fühlt, den Brand selbst zu löschen, sollte man alle Türen und Fenster schließen und den Raum so schnell wie möglich verlassen“, sagt Darmstädter. Wichtig ist, dass man alles zurücklässt und nicht noch versucht, die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu retten. Das einzige, was man definitiv mitnehmen sollte, ist ein Mobiltelefon, um damit unter der 112 schnellstmöglich die Feuerwehr zu rufen.

Versicherungssumme in der Hausratversicherung prüfen

Nutzen Sie als Makler gerne Kundenkontakt um über die Gefahren von offenen Flammen hinzuweisen und empfehlen Sie auch eine Überprüfung der Höhe der Versicherungssumme in der Hausratversicherung. Die Hausratversicherung der Oberösterreichischen Versicherung sorgt dafür, dass auch in Zukunft alles geregelt ist, wenn Unvorhersehbares passiert! Aktuell können die Hausratversicherungen DaHeim© Plus und DaHeim© Premium mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent abgeschlossen werden. Nähere Informationen finden Sie als Makler hier.

Keine Sorgen im Advent

Weihnachten soll auch unter den besonderen Bedingungen des Jahres 2021 ein Fest der Freude und der Liebe sein. Dennoch werden wieder brennende Adventskränze und Tannenbäume zum Alltag gehören. Einige Tipps für Ihre Maklerkunden können für die Festtage nützlich sein, die wir für Sie aus der Zeitschrift Capital.de ausgewählt haben


Ein Funke genügt und der trockene Adventskranz brennt lichterloh 


„Der Tannenbaum ist geschmückt, der Braten im Ofen, die Geschenke sind eingepackt. Einem schönen Weihnachtsfest steht nichts mehr im Wege – bis der Rauchmelder anfängt zu piepsen. Ein Funke genügt und der trockene Adventskranz fängt Feuer oder der Weihnachtsbaum steht in Flammen. Laut einer Statistik des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) erhöht sich das Brandrisiko zur Weihnachtszeit um 40 Prozent. Der Schaden durch Brände in der Adventszeit liegt im Schnitt bei 3200 Euro. Auch Einbrüche oder durch Frost geplatzte Wasserrohre können die Weihnachtsstimmung verhageln und das Fest zum teuren Vergnügen werden lassen.“ Diese Versicherungen, auf die wir in den nächsten Abschnitten eingehen, können sich während der Festtage bezahlt machen.


Achtung – grobe Fahrlässigkeit

„Zerstören Feuer oder Löschwasser Geschenke oder einen Teil der Einrichtung, springt in der Regel die Hausratversicherung ein. Allerdings nur, wenn das Feuer unter Aufsicht ausgebrochen ist. Wer die Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet und dann „nur mal schnell“ in die Küche geht, um nach dem Weihnachtsbraten zu schauen, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel. Achtung: Kinder zählen nicht als Aufpasser. Wann ein Versicherter grob fahrlässig handelt, ist zwar oft eine Einzelfallentscheidung. Allgemein gilt aber: Kerzen dürfen nur brennen, wenn ein Erwachsener im Raum ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Blick in seine Hausratpolice werfen. Bei manchen Versicherern sind Schäden durch brennende Weihnachtsbäume nämlich explizit nicht gedeckt.“


Obliegenheiten nicht vergessen


„Zerstört ein Weihnachtsbaum-Brand nicht nur die Einrichtung, sondern einen Großteil des Hauses oder der Wohnung, springt die Wohngebäudeversicherung ein. Wichtig dabei: Nach dem Feuer sollten Versicherte den Brandort nicht verändern. Sie dürfen kaputte Fenster abdichten und Gefahren beseitigen oder absichern. Alles weitere hingegen erschwert die Arbeit der Brandermittler und kann zum Versicherungsausfall führen.“


Wenn die Gäste beim Besuch etwas anstellen


„Findet die Weihnachtsfeier bei Freunden oder Familie statt, stören meist Kleinigkeiten den Frieden: Rotwein auf dem hellen Sofa, ein zerbrochener Teller oder ein heruntergefallenes Geschenk. Wer einen solchen Schaden für Dritte verursacht, kann sich wie auch den Rest des Jahres an seine Haftpflichtversicherung wenden.“

Im Brandfall Schaden zügig melden

Makler sollten Ihren Kunden verdeutlichen, dass sie im Brandfall unverzüglich die Versicherung oder den Makler informieren sollte. Ist der Kunden mit Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung bei der Oberösterreichische versichert, dann können zur Schadenmeldung gleich die passenden Formulare vollständig ausgefüllt an die Schadensmail  schaden.deutschland@ooev.at gesendet werden.

Vorschläge zur Brandvermeidung (klicken Sie auf den Link)

Empfehlungen der Feuerwehr zu Brandvermeidung (klicken Sie auf den Link)

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kunden für die Advents -und Weihnachtszeit Keine Sorgen!