Hausratversicherung

Vorsicht vor Akkubränden

Auf manchem Weihnachtstisch wird auch in diesem Jahr ein neues Handy liegen. Wir möchten auf einige Gefahren besonders beim Laden der Batterien, der Akkumulatoren, hinweisen und geben Ihnen als Maklerpartner interessanten Content zu einem unterschätzten Risiko.

Brände durch Akkus nehmen mit der Anzahl von Geräten im Haushalt mit ladefähiger Batterie zu. Dazu zählen nicht nur Handys. Auch die Anzahl von Staubsaugern, Bohrschraubern, der Batterien von E-Bikes und weitere Geräte mit Akku werden im Haushalt immer mehr. Deshalb sind die Ergebnisse von Untersuchungen des Institutes für Schadenvermeidung (IFS) besonders interessant.

Bei Feuer werden toxische Schadstoffe aus Lithiumbatterien freigesetzt

Nach dem Brand des Solarstromspeichers in einem Einfamilienhaus hat das IFS das Schadenobjekt unter diesen Gesichtspunkten untersucht. Dieser Speicher war gerade erst instal­liert worden und wurde probeweise geladen, als es zum Brandausbruch kam. Ursache war die Verwendung eines ungeeigneten Ladegerätes. Im Bericht des IFS (1) heißt es weiter:

„Während die Feuerwehr das eigentliche Brandgeschehen auf den Hausanschlussraum im Keller eingrenzen konnte, wurde das gesamte Gebäude stark durch Ruß und Rauchgaskondensate verunreinigt. Die Leitsubstanzen der Folgeschadenuntersuchung sind nach einem Gebäudebrand in der Regel Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die mit Rußpartikeln auf Oberflächen kondensieren.“

Vorsicht beim Laden des Akkus bei Nacht – eine schlafende Nase riecht nichts

Die Warnungen von Experten und den Feuerwehren zu Akkubränden erreichen inzwischen sogar die sozialen Medien. Seit einigen Wochen findet bei TikTok ein Video immer mehr Interessierte, in dem das Risiko von Bränden bei Handyakkus vorgestellt wird. Im Kern geht es darum, dass das oft praktizierte Aufladen bei Nacht keine besonders gute Idee ist.

Bei den Feuerwehrleuten aus Kent (Großbritannien) heißt es dazu „Wir vom Kent Fire Rescue Service bekommen viele Fragen dazu, warum man Telefone nachts nicht aufladen sollte. Du kannst nichts riechen, wenn du schläfst, wenn es also anfängt zu brennen, wird dich das Feuer nicht aufwecken“, warnt ein Feuerwehrmann die Zuschauer (2).

Besonders drastisch der Hinweis, dass es nur drei Atemzüge im Brandrauch braucht, um ohnmächtig zu werden. Deswegen läuft man Gefahr, am Rauch zu ersticken, ohne es jemals bemerkt zu haben. 70 Prozent aller Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wände, machen die Feuerwehrleute aus Kent aufmerksam.

https://makler.keinesorgen.de/produkte.html

Eine wichtige Brandursache für Akkus im Haushalt – Billige und fehlerhafte Ladegeräte

Viele Menschen haben billige oder fehlerhafte Ladegeräte, aber sogar hochqualitative Ladekabel verursachen ab und zu Brände, lautet ein weiterer Hinweis des Feuerwehrmanns. Der Hinweis ist nicht neu, aber vielfach bei den Endkunden noch nicht angekommen. Bereits in einem Artikel in einer überregionalen Zeitung von 2014 wurde das Thema anschaulich dokumentiert:

Ein Billig-USB-Netzteil bei einem Online-Händler sah genauso aus wie das Original: flach, passend für die Steckdose geformt. Statt in strahlendem Weiß des Originals war es jedoch giftgrün gefärbt. Der Hersteller verlangt anstatt des damaligen Originalpreises von 19,99 Euro nur 2,03 Euro. Das Billignetzteil verrichtete seine Dienste gut zwei Monate lang klaglos (3).

„Dann explodierte es ohne Vorwarnung mit einer langen blauen Stichflamme in der Mehrfachsteckdose neben dem Sofa. Der FI-Schutzschalter im Sicherungskasten löste zeitgleich mit lautem Knacken aus, im folgenden nachtschwarzen Dunkel der stromlosen Wohnung leuchtete das verglühende Netzteil böse-orange nach. Es stank nach verschmorter Elektronik und kokelndem Plastik.“

Ausreichenden Versicherungsschutz im Hausrat prüfen

Das Sofa, der Esstisch, der Fernseher, die Lieblingsjacke oder der Familien-Schmuck: Alles hat einen persönlichen und finanziellen Wert. Der Ersatz oder die Wiederbeschaffung nach einem Brand kann im Ernstfall teuer werden. Unser Tipp: prüfen Sie als Makler, ob der Hausrat Ihrer Kunden ausreichend abgesichert ist?

Die Hausratversicherungen der Oberösterreichische ersetzt im Schadenfall das Hab und Gut zum Neuwert – egal, ob es durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruch beschädigt wurde.  Wir informieren Sie auch zur Versicherung der Wallboxen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen und Wohngebäuden.

Im Artikel wurde auf Veröffentlichung von (1) https://www.ifs-ev.org/, (2) https://www.berliner-kurier.de/ratgeber/ und (3) https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/ Bezug genommen.

Foto: Shutterstock_1498866464_Kajanan Sanitkunpai

Brandgefahr aus dem Teelichtofen

In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Wohnungs- und Hausbrände. Auch der neue Trend von Teelichtöfen trägt dazu bei. Für Makler ist es ein interessanter Content für Kunden, auf die häufigsten Brandgefahren hinzuweisen. Wir liefern dazu nützlichen Input.

Ein neuer Trend besorgt die Feuerwehren in Deutschland. Selbst gebaute Teelichtöfen werden in den sozialen Medien als Licht- und Wärmespender beworben. Und angenehme Wärme an kühlen Herbsttagen sollen sie auch noch versprechen. Aber die Feuerwehren haben berechtigte Sorgen damit, dann aus den Mini-Ofen kann schnell eine große Gefahr werden.

Die Teelichtöfen sind schnell selbst gebaut oder als Bausatz im Baumarkt zu erwerben. Man braucht dazu nicht viel. Zwei verschieden große Blumentöpfe aus Ton, einen Untersetzer sowie ein paar Details zur Befestigung. Fertig. „Die Wärme, die die auf dem Untersetzer abgestellten Teelichter abgeben, soll dann zwischen den beiden Tontöpfen aufgefangen und langsam abgegeben werden. Im Prinzip wie ein normaler Ofen, nur in klein“, beschreibt die Zeitung moz.de die Funktionsweise.

Schlagartig entstehen Flammen und setzen die Wohnung in Brand

Die Brandgefahr aus den Teelichtöfen entsteht dadurch, dass im Innern eines Teelichts die Temperaturen bis 250 Grad ansteigen können. „Stehen nun mehrere Teelichter – wie in einem Teelichtofen – nah beieinander und wird die Wärme darüber hinaus gestaut, kann es innerhalb von Sekunden zu einem Wachsbrand kommen“, wird der Energieexperte Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale zitiert. Auch die Feuerwehr warnt inzwischen sogar in den sozialen Medien vor den Miniöfen.

Der Bernauer Feuerwehrchef Jörg Erdmann sieht laut der Brandenburger Zeitung die Gefahr auch darin, dass die Tonplatte unter den Teelichtern zu heiß wird. „Wenn man dann noch eine Tischdecke darunter hat, kann sich das entzünden, weil das richtig heiß wird… Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass eine feuerfeste Platte unter dem Ofen steht“, so Erdmann.

Die häufigsten Brandgefahren im Haushalt

Der größte Teil der Feuer im Haushalt geht tatsächlich auf das Konto von Elektrogeräten. Kurzschlüsse und unsachgemäße Anschlüsse die dann einen Kurzschluss verursachen, führen die Brandursachen an. Häufiger Ausgangspunkt von Bränden sind Heizgeräte und Kühlschränke. Nicht zu vergessen der Klassiker des vergessenen Bügeleisens auf dem Bügelbrett.

Unter den Brandursachen ganz vorne sind die Fettbrände in der Küche. Der vergessene Topf auf der Herd- oder Kochplatte und ein Geschirrtuch daneben, und schon sind die Ursachen für einen Brand vorhanden. Bei einem Fettbrand ist der Hinweis für Ihre Kunden wichtig,  dass bei einem Fettbrand die Flammen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das entstehende Öl-Wasser-Gemisch kann plötzlich explodieren.

Bevor wir noch zu einer saisonalen Brandursache kommen zwei weitere Brandursachen: Blitzeinschlag und Brandstiftungen. Während Brände durch Blitzeinschlag laut Statistik nur ein Prozent der Brandursachen ausmachen, sind Brandstiftungen schon häufiger Ursache von Feuer im Haushalt oder Haus. Immerhin jeder zehnte Brand wird durch Brandstiftung verursacht.

Brandvermeidung im bevorstehenden Advent

In der Adventszeit über Weihnachten bis hin zum Jahreswechsel haben die Feuerwehren leider ihre Hochzeit im Jahr. Brennende Adventskränze und lichterloh brennenden Weihnachtsbäumen werden dann zu Brandursachen. Dazu kommen am Jahresende noch die fehlgeleiteten Silvesterraketen oder selbstgebastelte Böller.

Zum Allgemeinwissen dürfte es eigentlich gehören: Vorsicht im Umgang mit Kerzen. Ganz einfach Kerzen und die neuen Teelichtöfen nicht unbeaufsichtigt lassen. Dazu möglichst eine feuerfeste Unterlage und keine brennbaren Materialien in der Nähe des offenen Feuers lassen.

Eine Hausratversicherung kann keine Brände verhindern, aber für die finanziellen Folgen eines Brandes ist eine ausreichend hohe Versicherungssumme für den Hausrat definitiv sinnvoll. Prüfen Sie bei Ihren Kunden doch einmal die Versicherungssumme, ob diese noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Dann gibt es für die Kunden auch Keine Sorgen.

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Millennials entdecken Wochenend- und Ferienhäuser

Besonders am Rand der großen Städte interessieren sich viele junge Menschen für Wochenendhäuser und nehmen auch die Mitgliedschaft in einem Kleingartenverein auf sich.  Für ein solches Glück im Grünen gilt es aber auch einiges zu beachten.

Nach Untersuchungen eines international tätigen Immobilienmaklers soll das Häuschen im Grünen nicht allzu weit von der Stadtwohnung entfernt sein. Für fast die Hälfte der Interessierten soll das Wochenend- oder Ferienhaus im Umkreis von 20 Kilometern vom Hauptwohnsitz sein. So kann man vor dem Relaxwochenende auch schnell noch den Rasen mähen oder sich um das selbst angebaute Gemüse oder Obst kümmern.

Der attraktive Weg über den Kleingartenverein

Besonders für junge Menschen mit kleinem Einkommen ist der Wunsch vom Häuschen im Grünen über eine Mitgliedschaft in einem der 15.000 deutschen Kleingartenvereine (KGV) erreichbar. Die Grundstücke in diesen Vereinen sind im Schnitt nur 370 Quadratmeter groß.  Auch die Größe des Wochenendhauses oder der Datsche über den Verein bleibt mit maximal 24 Quadratmeter überschaubar. Aber das genügt vielen jungen Menschen zum Start völlig.

Der große Vorteil im KGV ist, dass diese gemeinnützig sind. Die Gartenparzellen sind nicht besonders teuer. Sie werden nicht verkauft und auch nicht vermietet, sondern verpachtet. Die Höhe des Pachtzinses hängt von der Quadratmeterzahl und der Lage ab und wird von den zuständigen Behörden festgelegt.

Dazu lohnt sich auch ein Blick in das Bundeskleingartengesetz (BKleingG). Darin ist auch festgelegt, dass die Pacht für den Schrebergarten maximal viermal so hoch sein darf wie die Pacht, die für erwerbsmäßige Flächen im Obst- und Gemüseanbau fällig wird. Viele junge Familien bevorzugen deshalb das Wochenendhäuschen im KGV, weil hier durch den  Generationenwechsel ältere Mitglieder ihre Parzellen aufgeben und so die Chance für eine Parzelle besteht.

Zur Pacht kommen dann aber auch noch Kosten für Grundsteuer, Straßenreinigungsgebühren, Versicherungen, Müllentsorgung, Wasser und Strom. Sie liegen nach Befragungen aus 2020 unter regionalen Kleingarten-Verbänden im Schnitt bei 45 Cent pro Quadratmeter und Jahr. Bei einem 400 Quadratmeter großen Garten macht das dann durchschnittlich 180 Euro im Jahr.

https://www.keinesorgen.de/produkte/wochenendhausversicherung.html

Die Wochenendimmobilie zum Kauf oder Eigenbau

Der Weg zur Wochenendimmobilie über einen Kauf oder Eigenbau braucht die Recherche zu den Bebauungspläne der jeweiligen Gemeinden. Darf das Grundstück überhaupt bebaut werden? In Naturschutz- oder Hochwasserschutzgebieten gibt es mitunter totales Bauverbot. Bei kleinen Neubauten werden je nach Region auch bis zu 60 Quadratmetern Wohnfläche toleriert.

Ist das Grundstück noch nicht erschlossen, sind relativ hohe Kosten für Zufahrtswege, Elektro- und Wasseranschluss einzuplanen, die schon für kleinere Bungalows bis zu 15.000 Euro betragen können. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten für einen kommunalen Wasseranschluss sowie Strom und Gas.

Zusammengenommen – von der Erschließung des Grundstücks, über Bau und Ausstattung des kleinen Wochenendhauses im Grünen – kostet am Stadtrand rund 80.000 Euro aufwärts, bei aktuell ständig steigenden Preisen. Deshalb orientieren sich viele junge Menschen auch auf Tiny Houses. Das Interesse an den 15 bis 50 Quadratmeter „großen“ Domizilen ist riesig. 

Gleichzeitig spielt das Umweltbewusstsein eine immer größere Rolle. Weniger Platz bedeute auch weniger Energieverbrauch – und so geben sich viele Kunden mit 50 Quadratmetern zufrieden, auch wenn es nach wie vor viele Tiny-House-Nutzer mit dem klassischen Modell von 15 bis 20 Quadratmetern auf dem Anhänger gibt.

Optimaler Schutz für Wochenend- und Minihäuser

Klein, funktional, nachhaltig. Die kleinen Häuser im Grünen sind voll im Trend. Gerade in Zeiten von knappem Platzangebot und teuren Baugründen bietet das Leben auf kleinerer Wohnfläche eine willkommene Alternative. Doch auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes.

Keine Sorgen, mit der kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung sind Wochenendhaus oder Tiny House und der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags gut versicherbar. Voraussetzung für den Abschluss unserer Versicherung ist ein gemeldeter Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Der Standort des Häuschens im Grünen muss sich in Deutschland befinden.

Mit unserer Wochenendhausversicherung, der kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung,  ist der Zweitwohnsitz gegen die häufigsten Gefahren des Alltags optimal abgesichert. Und das bereits ab EUR 127 EUR inklusive Steuer pro Jahr. Tiny Houses werden im Rahmen der Dauercamperversicherung versichert, wahlweise 12 oder 36 Monate (10 % Rabatt) ab 168,46 EUR * Jahresprämie mit automatischer Vertragsverlängerung. Mehr Informationen für Makler haben wir hier.

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In unserem Blogbeitrag wurde auf Informationen in Artikel von welt.de, wohnglueck.de und dem BKLeingG Bezug genommen.

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Die speziellen Risiken für Dauercamper

Noch ist Hauptsaison auf den Campingplätzen. Wer aber danach auf Campingplätzen vorbeischaut, wird über die große Zahl der Dauercamper überrascht sein.  Dauercamper haben ihre Wohnwagen vom Straßenverkehr abgemeldet und langfristig auf einem Campingplatz oder auf einem umfriedeten Privatgrundstück abgestellt.

Für manche ist dies Wohnform des Dauercampers eine Alternative zur teuren Mietwohnung in der Stadt oder ganz einfach auch die Form des Wohnens im Grünen geworden. Immer beliebter bei Dauercampern werden neben stillgelegten Wohnwagen auch Mobilheime. Das Zuhause von Dauercampern ist besonderen Risiken ausgesetzt.

Einbruch und Diebstahl des Mobilheims verhindern

Das Zuhause von Dauercampern kann – wie bei Eigenheimen oder Wohnungen auch – von Einbrechern heimgesucht werden. Auf den Inhalt von Wohnwagen und Mobilheimen haben es Diebesbanden oder Gelegenheitseinbrecher abgesehen. Für solche Langfinger sind die Objekte der Dauercamper schneller und leichter zu „knacken“ als andere Immobilien.

So berichten besonders in den Monaten der dunklen Jahreszeit regionale Medien immer wieder über solche Ereignisse: „Unbekannten Täter verschafften sich durch Aufbrechen der Eingangstür Zutritt zu einem Wohnwagen und gelangten so auch ins Mobilheim. Die Einbrecher ließen Fernsehgerät, Stereoanlage, Kaffeemaschine sowie umfangreiches Taucherzubehör mitgehen. Insgesamt werden die Beute und der entstandene Sachschaden mit mehreren Tausend Euro beziffert.“

Dauercamper sollten deshalb sowohl ihre Wohnobjekte als auch deren Inhalt besonders schützen. Sinnvoll ist es zunächst, für die Zeit der Abwesenheit besonders wertvolle Gegenstände in die Hauptwohnung mitzunehmen. Neben soliden Türschlössern und einer Sicherung der Fenster gehört eine optimale Objekt- und Hausratversicherung zu den Schutzvorkehrungen für Dauercamper. Damit nicht das ganze Mobilheim gestohlen werden kann, sollte die Mobilität des Objektes eingegrenzt werden. Das heißt dann das Mobilheim aufzubocken und die Räder abzumontieren.

Auch der Standort auf dem Campingplatz spielt eine wichtige Rolle. Dieser sollte im optimalen Fall umzäunt sein. Viele Campingplätze haben deshalb auch eine Schranke. Steht das Mobilheim auf einem umfriedeten Privatgrundstück, dann können sogenannte Parkkrallen einen Diebstahl verhindern.

Schäden am Dauercamper-Objekt durch Naturgewalten

Wohnwagen und Mobilheime sind in Zeiten des Klimawandels mehr denn je durch extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hagel oder Starkregen gefährdet. Wenn beispielsweise ein Baum auf das Wohnmobil fällt, dann ist dieses danach oft kaum noch nutzbar. Auch durch ein Feuer nach Blitzschlag kann ein solches Domizil in Windeseile zerstört werden, wie zahlreiche solcher Ereignisse in den letzten Jahren zeigten.

Erst im Juli 2022 musste die Feuerwehr an der sächsischen Koberbachtalsperre anrücken.
Innerhalb weniger Minuten verbrannten an einem Sonntagnachmittag zehn ausgebaute Wohnwagen, zwei wurden stark beschädigt. Die Besitzer waren allesamt nicht vor Ort. Als Ursache des Brandes wurden Explosionen von Propangasflaschen vermutet. Der Schaden soll insgesamt über 500.000 EUR betragen haben.

Versicherungsexperten heben deshalb immer wieder hervor, dass bei den Besitzern von Dauercampern und Wohnmobilen ein doppeltes Risiko durch Naturereignisse besteht. (A) Im Falle eines Elementar-Ereignisses kann das Objekt massiv beschädigt werden. Und (B) wird oft auch der gesamte Inhalt in Mitleidenschaft gezogen, denn im Mobilheim verursachen Extremereignisse deutlicher schneller Schäden als in einem massiven Wohngebäude.

Spürbar nehmen in heißen Sommermonaten Wärmegewitter mit Starkregen zu, die zu einer massiven Schädigung des Dauercamper-Objektes führen können. Werden bei so einem Gewitter dann noch Bäume durch Sturm oder Blitzschlag beschädigt, dann wird die Gefahr für den gesamten Dauerstellplatz groß.

Umfassenden Versicherungsschutz für Dauercamper wählen

Wohnwagen und Mobilheime sollten grundsätzlich gegen Feuer, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz sowie Sturm und Hagel versichert sein. Wir empfehlen als Deckungsschutz für den Hausrat im Objekt Schutz gegen die finanziellen Folgen von Schäden durch Leitungswasserschäden, Frost sowie nach Einbruch und Vandalismus. Ergänzen Sie das Versicherungspaket Ihrer Kunden auch durch eine Pauschalglas- sowie eine Haftpflichtversicherung. 

Optimal sollten auch an die Photovoltaik-Anlagen oder Fahrräder außerhalb des Versicherungsobjektes gedacht werden. Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische Versicherung bietet außerdem speziellen Versicherungsschutz für:

  • Elementarschäden bis 4.000 EUR (optimal erweiterbar)
  • Vandalismusschäden sowie Diebstahl fremden Eigentums im Objekt
  • Nebenobjekte wie Carport oder Sat- und Antennenanlagen
  • Winterstellplatz

Die Versicherungsleistungen haben wir für Makler und deren Kunden übersichtlich in einer Deckungsübersicht sowie in den Tarifbedingungen dargestellt.

Pauschale Versicherungssummen vereinfachen Wertbestimmung

Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische wird ab 168,46 EUR pro Jahr angeboten. Im Schadensfall ist eine komplizierte Wertbestimmung im Übrigen nicht nötig – denn die Versicherungssummen wurden pauschal auf 60.000 Euro für das Objekt und 10.000 Euro für den Hausrat festgelegt. 

Für höherwertige Objekte lassen sich die Versicherungssummen auf bis zu 120.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro anheben. Internetafine Kunden können den Versicherungsschutz auch selbst abschließen, wobei wir immer auf eine kompetente Beratung durch einen qualifizierten Versicherungsmakler verweisen.

(Foto: Shutterstock 451764658 goodluz)

Das Phänomen Tiny Houses

Es ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Die Minihäuser treffen das Lebensgefühl vieler Menschen in Deutschland und boomen weiter. Als Spezialversicherer für die Tiny Houses haben wir einige weitere Informationen für Sie als Makler und Ihre Kunden zusammengestellt.

Eigentum auf kleinem Raum und die Möglichkeit mit dem Haus auch umziehen zu können findet immer mehr Anhängerinnen und Anhänger, die künftig lieber in so einem Minihaus wohnen wollen. Die Auswahl der Modelle wird immer größer und neben den Tiny Houses zum sofortigen Kauf gibt es auch die Marke Eigenbau.

Modelle der Tiny Houses

Grob klassifiziert gibt es drei Varianten der Tiny Houses. Zunächst das kleinste, das Tiny House on Wheels, also das Minihaus auf Rädern. Meist ist es bis 25 Quadratmeter groß. Die Räder versprechen mehr Mobilität und Flexibilität. Es hat aber auch einige Nachteile. So brauchen diese Häuschen auf Räder oft eine Straßenzulassung als Wohnwagen. Dann ist eine Versicherung als KFZ notwendig. Steht das Minihaus fest an einem Ort und hat keine Straßenzulassung, dann sind Kunde und Makler bei uns genau richtig.

Weiterhin gibt es das Modulhaus. Wie der Name schon sagt, handelt sich hier um ein modulares Systemhaus und Systemgebäude. Die Größe des Modulhauses bewegt sich zwischen 15 bis 100 Quadratmetern. Beim Modulbau wird das Haus nach dem Baukastenprinzip aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt. Im Vergleich zu herkömmlichen Einfamilienhäusern nach Fertigbauweise ist der Vorfertigungsgrad bei einem Modulhaus größer.

Außerdem sprechen Spezialisten noch vom Minihaus, wenn es sich um Singelhäuser oder Mikrohäuse handelt. Diese erreichen auch Größen bis 100 Quadratmeter. Gerade für Singles und Paare ist ein Minihaus eine gute Alternative zur teuren Mietwohnung in der Großstadt. So gibt es um Hamburg, Frankfurt oder Berlin inzwischen ganze Tiny House – Parks.

Grundstücke für Tiny Houses gesucht

Die Nachfrage nach Grundstücken zum Abstellen eines Tiny House sind enorm gestiegen. Noch sind ganze Tiny House -Siedlungen (Villages) wie in Mehlmeisel eher selten, aber sie nehmen zahlenmäßig zu. Es gibt in Deutschland immer mehr Initiativen, um diese alternative Wohnform (auch für den Erstwohnsitz) zu etablieren. Nur eine Stunde Fahrt von Hamburgs Zentrum entfernt en entsteht das sogenannte „elborado“. Hier im Urstromtal der Elbe, direkt am Elberadweg, entsteht ein gemütliches Tiny-House-Dorf.

Auch die interessierten Kunden rund um Celle (Niedersachsen), Rommerskirchen (NRW) oder Burgrieden (Baden-Württemberg) haben gute Chancen, in den neu entstehenden Siedlungen noch ein Grundstück zu pachten oder zu kaufen. Zahlreiche Spezialanbieter informieren über neue Tiny House- Siedlungen.

Minimalistisch Leben und das Tiny House schützen

Den Schritt in ein Leben auf kleinstem Raum sollte von den Interessierten gründlich überlegt werden. Jenny Müller, von Tiny House -Tour, berichtet so:

„Für die Tiny House Lebensumstellung begannen wir auch uns von Besitz zu trennen. Wir haben uns schon sehr früh darauf verständigt, dass wir all die Sachen, die ein halbes Jahr nicht benutzt oder zumindest nicht unsere Beachtung gefunden haben, ausrangiert werden. Es sei denn es handelte sich um Saisonartikel (Skier, Wintermäntel, Winterschuhe, Badesachen, …).“

Aber auch an Verträge und Versicherungen ist zu denken. Jenny Müller schreibt auf Ihrer Homepage weiter: „Nachdem wir uns rechtzeitig begonnen hatten von unserem materiellen Besitz zu trennen, bleiben noch viele bürokratische Sachen, um die wir uns kümmern und von denen wir uns eines Tages trennen müssen. Die Tiny House Lebensumstellung betrifft auch Verträge und Vereinbarungen.“

Als Spezialist für Wochenendhaus- und Tiny House-Versicherungen ist die Oberösterreichische ein starker Nischenversicherer und Partner der Makler, dann auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes. Keine Sorgen, mit unserer kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung ist das Tiny House Ihrer Kunden sowie der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags geschützt. Und das bereits ab EUR 168,46* pro Jahr.

Alle Unterlagen zu Tiny House -Versicherungen finden Makler hier inklusive der einfachen PDF-Anträge.

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Hausratversicherung – Interessante Urteile

In der überwiegenden Mehrheit von Schäden, die durch eine Hausratversicherung gedeckt sind, gibt es bei der Erstattung keine Probleme. Zeitnah werden von Versicherern die Kosten erstattet. Aber als Makler sollte man auch die Fälle kennen, in denen es berechtigt Ablehnungen geben kann. Deshalb haben wir hier interessante Urteile ausgewählt.

Greifen wir einen ersten Fall auf, über den Versicherungskurier.de* berichtete. „Wurde eingebrochen oder nicht? Diese Frage stand im Zentrum einer juristischen Auseinandersetzung, die … vor dem Oberlandesgericht Dresden ein Ende fand. Demnach besteht kein Leistungsanspruch gegenüber dem Hausratversicherer, wenn der Geschädigte den Schaden nicht nachweisen kann.“

Einbruch ohne Spuren wurde nicht als Einbruch bewertet

Eine Hausratversicherung ersetzt bekanntlich Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl verursacht werden. In dem vor Gericht verhandelten Fall gab es aber keine Einbruchspuren nach einem wahrscheinlichen Einbruch. Das OLG Dresden (Az. 4U 161/21) musste sich mit einem Diebstahl aus einer Garage befassen. Die Geschädigten konnten aber nicht nachweisen, dass das Garagentor abgeschlossen war. Es fehlten auch jegliche Einbruchspuren.

Lesen wir die Ablehnung der Klage aus dem Beschluss der Richter auszugsweise nach: „Ohne Erfolg macht die Klägerin geltend, der Nachweis geeigneter Einbruchspuren ergebe sich bereits aus dem Umstand, dass die Polizei zweimal vor Ort gewesen sei und Spuren gesichert habe. Das Vorhandensein von zum Nachweis eines Einbruchs in die Garage geeigneter Einbruchspuren wird dadurch nicht belegt.“

Für Makler, Kunden und Versicherer ist dieses Resümee interessant: „Für das äußere Bild eines versicherten Einbruchdiebstahls, muss neben Einbruchsspuren ein Mindestmaß an Tatsachen vorliegen, die nach der Lebenserfahrung den Schluss auf eine bedingungsgemäße Entwendung zulassen.“

Wochenendhaus mit Edelstahl-Kamin und eine neue Terasse

Der Trend zum Wochenendhaus ist ungebrochen. Dabei gilt es aber einige zu beachten, wie ein Fall vor dem Amtsgericht Brandenburg zeigt. Ein Pächter wollte es sich besonders gemütlich machen und baute einen Ofen mit Edelstahlkamin ein. Den musste er auf Anordnung des Amtsgerichts (Aktenzeichen 31 C 288/20) wieder entfernen. Eine solche Feuerstätte weise auf eine unzulässige Dauernutzung der Laube hin, hieß es im Urteil.

Ein Wohnungseigentümer wollte eine Gartenterrasse errichten. Das Problem: Von der neuen Terrasse aus waren Einblicke zur Nachbarfamilie möglich. Das Amtsgericht Sinzig (Aktenzeichen 10a 8/18) war der Überzeugung, die Nachbarn hätten um ihre Zustimmung gebeten werden müssen. Liege diese nicht vor, komme nur die Entfernung der Terrasse in Frage.

Ein Urteil zugunsten der Mieter in einem Urlaub

Viele Kunden und Makler wissen es: Vor dem Urlaub sollte man möglichst alle Wasserleitung im Haus oder auf dem Grundstück abdrehen, den die Folgen eines Wasserrohrbruchs im Urlaub können gravierend sein. Dennoch stellte sich das OLG Celle in einem Fall auf die Seite der Versicherungsnehmer. Was war passiert?

Handeln Versicherungsnehmer grob fahrlässig, können sie teilweise oder sogar auf dem ganzen Schaden sitzenbleiben. Das trifft auch für Leitungswasserschäden zu: Wiederholt urteilte ein Gericht, ein Nicht-Verschließen eines Zulaufs zu einer Waschmaschine sei ein fahrlässiges Handeln. Was aber für Schlauchverbindungen zutrifft, trifft nicht automatisch für Rohrverbindungen zu. Das veranschaulicht ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle (Az. 14 U 135/20), das auch bei Versicherungskurier nachgelesen werden kann, weil es ein besonderer Einzelfall ist.

Das Gericht formuliert in diesem besonderer Einzelfall: Das Abdrehen des Hauptwasserhahns stelle keine Obliegenheit dar, die der Versicherungsnehmer nach dem Verlassen einer Wohnung vornehmen muss, um einem Schaden aus einem Rohrbruch entgegenzuwirken. Das trifft zumindest so lange zu, wie es keine Anhaltspunkte für einen drohenden Schaden gibt.

Auf Nummer „Sicher“ geht man auf jeden Fall, wenn man dennoch die Wasserzuleitungen abstellt. Weitere Tipps vor dem Sommer haben wir hier zusammengestellt.

* Der Artikel wurde mit Bezug zu Informationen aus Versicherungskurier.de zusammengestellt.

(Foto Shutterstock, 794696251, Nancy Beijersbergen)

Wochenendhäuser im Trend

Die Sehnsucht nach der „Flucht“ ins Grüne. Nie war dieser Wunsch der Deutschen größer, als zu Zeiten der Corona-Pandemie und danach. Immer mehr junge Menschen interessieren sich für Kleingärten und damit Wochenendhäuser besonders am Rand großer Städte. Als Spezialversicherer für Wochenendhäuser zeigen wir in diesem Blogbeitrag einige Trends auf.

In Deutschland gibt es 891.000 Kleingärten, 13.500 Vereine, 900.000 Hobbygärtner und rund 5 Millionen Nutzer von Kleingärten. Allein in Berlin soll es 66.000 Kleingärten in 736 Vereine geben. Und der Trend ist ungebrochen. Und in fast jedem dieser Kleingärten steht eine Laube oder ein Wochenendhaus, was den finanziellen Risiken durch Sturm-, Hagel- oder Einbruchschäden unterliegt.

Immer mehr junge Menschen interessieren sich für Kleingärten

Quer durch Deutschland hielten bisher vor allem ältere Menschen an ihrem Kleingarten fest. Junge Familien pachteten bislang kaum. Doch inzwischen gibt es in vielen Randgebieten großer Städte einen grundlegenden Wandel, der aufhorchen lässt. So berichtet die Vereinsvorsitzende der Kleingartenanlage (KGA) „Welsestrand“ (Schwedt/Oder) gegenüber einer Regionalzeitung*: “ Unsere Kleingartenanlage wurde durch Corona verjüngt. was uns natürlich freut.“

Auch der Vorsitzende der KGA „Am Gymnasiumkamp“ (Angermünde) erfreut sich nun einer altersmäßig ausgeglichenen Situation. Seine Gärten seien nicht nur alle verpachtet, auch der Zuwachs an jungen Familien mit und ohne Kinder als Pächter habe deutlich zugenommen. Und die jungen Kleingärtner sind auch bereit, sich den besonderen Regeln der Kleingärten zu unterwerfen.

Für einen kleinen Pachtbeitrag von jährlich oftmals nur 50 bis 100 Euro gehört zu den Pflichten die regelmäßige Pflege der Gärten und der Anbau von Obst und Gemüse auf einem Drittel der Gartenfläche. Das ist aber für junge Menschen auch aus ökologischen Gründen und der zeitgemäßen Selbstversorgung mit Bioprodukten kein Problem.

Die Nachfrage nach Kleingärten und den dazugehörigen Wochenendhäuschen ist inzwischen so groß, dass Familien aus den Großstädten den „Einheimischen“ die Preise verderben. So würden Hauptstädter für eine Laube im Umland schon mal über 5.000 Euro anbieten, für die es noch vor einiger Zeit nur wenige hundert Euro gab*.

Versicherung von Wochenendhäusern – eine unserer Spezialitäten

Egal, ob kleines  Wochenendhaus am See, am Rande der Stadt oder in einer Kleingartensiedlung – diese Häuser sind günstig und schnell erreichbar. Optimaler Versicherungsschutz ist nicht nur sinnvoll, sondern unbedingt notwendig! Dabei ist sowohl an das Objekt (Gartenhaus oder -bungalow oder) Laube selbst zu denken, wie auch an den Inhalt, also an den Hausrat.

Das Kompaktpaket „Wochenendhausversicherung“ der Oberösterreichischen Versicherung bietet leistungsstarken Schutz über die:

  • Objektversicherung
  • Inhaltsversicherung
  • Glasbruchversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Elementargrundschutz

Versicherte Risiken für das Objekt sind:

  • Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Sturm, Hagel
  • Leitungswasser
  • Elementargrundschutz

Der Inhalt, der Hausrat, ist für folgende Risiken versicherbar:

  • Brand, Blitzschlag, Explosion
  • Sturm, Hagel
  • Leitungswasser
  • Einbruch, Vandalismus
  • Elementargrundschutz

Versicherungsmakler finden alle Unterlagen, Informationen und den PDF-Antrag zur „Wochenendhausversicherung“ der Oberösterreichischen Versicherung auf der speziellen Maklerhomepage. Gerne verweisen wir noch auf ein Video zu einem Webinar zum Thema Wochenendhaus, was wir auf unserem YouTube-Kanal hinterlegt haben.

* Artikel in der MOZ.de vom 25.04.2022

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Vorteile durch mehrere Produkte nutzen

Viele Makler und Kunden haben die Vorteile schon erkannt. Über die Bündelung von Produkten beim gleichen Versicherer können die Kunden zusätzliche Vorteile nutzen und die Beratung durch den Makler wird effektiver. Dem Thema gehen wir heute etwas intensiver nach.

Verkauf von Einzelprodukten oder Konzeptverkauf

Erfolgreiche Makler verfolgen gegenüber dem Verkauf von einzelnen Versicherungen oft einen ganzheitlichen Beratungsansatz. Für sie ist es wichtig, dass für den Kunden alle möglichen Vorteile genutzt werden können. So wird die Maklerin M. C. Schröder, immerhin Zweitplatzierte im Jungmakler-Award 2021, in dem Magazin „Der Vermittler“ so zitiert:

„Ich verfolge ein ganzheitliches Beratungskonzept, das nah am Menschen ist: Einzelprodukte zu verkaufen macht wenig Sinn – in einer qualitativen Beratung geht es darum hinzuschauen, wie alles zusammenhängt…“

Diesem Beratungsansatz folgen auch andere Makler, die sich einer umfassenden und standardisierten Beratung nach DIN 77230 verschrieben haben. Diese Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte ist eine relativ neue Norm für die Finanzdienstleistung. Sie beschreibt einen objektiven, reproduzierbaren und transparenten Analyseprozess, der eine ganzheitliche Betrachtung der finanziellen Situation von Privathaushalten ermöglicht.

Keine Sorgen Check für Kunden – gerne auch von Maklern verwendet

Einer ganzheitlichen Kundenberatung hat sich auch der Keine Sorgen Check verschrieben, den die Oberösterreichische Versicherung ihren Kunden anbietet und der auch von Maklern gerne genutzt wird. Gegenüber eher technisch aufgebauten Beratungskonzepten begeistert dieser Check durch seine visuelle und fast spielerische Art der ganzheitlichen Bedarfsermittlung.

Mit sieben Schritten und durch grafisch visualisierte Statusbeschreibungen führt der Keine Sorgen Check durch die Lebenssituationen der Kunden. Kunden und ihre Maklerin oder ihr Makler erhalten eine komplexe aber unverbindliche Produktempfehlung für ihre persönliche Situation.

Und in den Bereichen, in denen die Oberösterreichische den Kunden in Deutschland Produktlösungen anbieten kann, geschieht das auch. In Produktsparten, die vom Keine Sorgen Versicherer in Deutschland nicht angeboten werden, kann dann der Makler voll zum Zuge kommen.

Vorteile aus Bündelungen und weitere Rabatte

Für die leistungsstarken und attraktiven Produkte der Oberösterreichische gibt es zusätzlich ein Reihe weiterer Rabattmöglichkeiten, die Kunden nutzen können. Zunächst ist der Sonderrabatt für unsere Hausratversicherungen DaHeim© Plus und Premium bis 30.06.2022 von 15 Prozent zu nennen. Dazu kommen weitere Rabatt-Möglichkeiten:

  • 2 % Jahreszahlerrabatt
  • 5 % Rabatt bei 3-jähriger Vertragslaufzeit
  • 5 % in Kombination mit einer Wohngebäudeversicherung
  • Je 5 % Bündelrabatt auf ausgewählte Produkte (Photovoltaik-, Glasbruch-, Haftpflichtversicherung)

Mehr erfahren Sie jeweils auf den entsprechenden Produktseiten unserer Maklerhomepage makler.keinesorgen.de Nicht zu vergessen die Möglichkeiten zur Beitragseinsparung durch die Wahl bestimmter Selbstbeteiligungen. Bei den Hausratversicherungen können das beispielsweise sein:

  • 10 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 150,–)
  • 15 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 250,–)
  • 25 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 500,–)

Die jeweiligen Rabatte können beim der Anwendung des Angebotsgebotsprogramms der Oberösterreichische, dem Programm TITAN, eingegeben werden. Gerne erstellt unser Maklerserviceteam auch die entsprechenden Angebote, wenn uns die notwendigen Grunddaten vorliegen.

Günstige Tarife und der Blick aufs Ganze

Zitieren wir zum Ende unserer Betrachtung noch einmal die erfolgreiche Maklerin aus „Der Vermittler“:

„Digitale Helfer sind prima, um Prozesse zu vereinfachen. Aber sie sind kein Selbstzweck… (Es) braucht einfach die Beratung – einen anderen Menschen, der mit Fachwissen darauf guckt und neben günstigen Tarifen auch…persönliche Potentiale und Ziele im Blick behält.“

Dabei wünschen wir Ihnen viel Erfolg und stehen Ihnen gerne zur Seite.

Foto Shutterstock, 108889664, Robert Kneschke

Die unterschätzte Hausratversicherung

Rund ein Viertel der Deutschen hat noch keine Hausratversicherung. Bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ist der Prozentsatz mit rund 65 bis 67 Prozent besonders niedrig, wie der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GFV) feststellt. Deshalb geben wir Versicherungsmaklern einige Hinweise, um die genannten Zielgruppen stärker für eine Hausratversicherung zu motivieren.

Eine Hausratversicherung ist sinnvoll

Damit Ihre Kunden entscheiden können, ob eine Hausratversicherung für den oder die Einzelne sinnvoll ist, kann man die Frage stellen, ob ein Schaden, der durch Feuer, Einbruch oder Wasser verursacht wird, auf eigene Kosten getragen werden kann. Vier- oder fünfstellig Schadensummen beispielsweise nach einem Brand sind nicht selten. Die Schilderung einer solchen Situation kann auch bei einem Geringverdiener doch die Notwendigkeit für eine Hausratversicherung aufzeigen.

Leistungen einer guten Hausratversicherung

Auch das Leistungsportfolio einer guten Hausratversicherung wird Kunden überzeugen. Dies gilt besonders wenn in der Wohnung Wertgegenstände vorhanden sind. Aber auch in kleinen Haushalten von jungen Menschen, Studenten oder Azubis sind ein Laptop, ein Smartphone oder eine Spielekonsole wertvoll. Den Kunden kann aufgezeigt werden, dass der Schutz durch die Hausratversicherung für alle Schäden an beweglichen Gegenständen in einem Haushalt, auch die Möbel, Bücher, Software, Kleidung oder auch Sport- und Elektrogeräte gehören, die für den Einzelnen besonders bedeutsam sind. Ein Blick in unsere Deckungsübersicht zeigt, die Vielfalt der Leistungen unserer Hausratversicherungen.

Finanzielle Folgen von Feuer, Sturm und Leitungswasser

Die klassische Hausratversicherung leistet bei diesen Ereignissen, wenn dadurch Schäden am Hausrat entstanden sind:

  • Sturm- oder Hagelschäden
  • Diebstahl: Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus
  • Wasserschäden durch Leitungswasser
  • Feuer und Sengschäden
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag

Dazu kommen optional versicherbare Risiken wie der Diebstahl von Fahrrädern oder Schäden durch Elementarereignisse. Machen Sie Ihren Kunden aber auch klar, welche Leistungen mit einer Hausratversicherung nicht versichert sind. Dazu gehören beispielsweise die festen Bestandteilen eines Hauses oder einer Wohnung wie Fenster, Türen und das Mauerwerk.

Vergleichen von Hausratversicherungen lohnt sich

Zahlreiche Versicherer bieten Hausratversicherungen an. Neben einem Preisvergleich lohnt sich aber auch der prüfende Blick auf die Leistungen. So leisten einige Hausratversicherungen nicht für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind. Hier können die Hausratversicherungen der Oberösterreichische DaHeim© Plus und DaHeim© Premium punkten. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit werden in der Plus-Variante bis 20.000 EUR und in der Premium-Variante bis zur Höhe der Versicherungssumme getragen.

Auch die Versicherung von Fahrrädern über die Hausratversicherung wird am Markt mit unterschiedlichen Angeboten versehen. Der Diebstahl von Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs ist optional bei uns bis 5.000 EUR möglich. Vergleichen lohnt sich. Und es lohnt sich bis 30.06.2022 ganz besonders, da die Oberösterreichische bis dahin einen Sonderrabatt von 15 Prozent einräumt.

Wirksame Beispiele für Schäden im Haushalt

Informieren Sie Ihre Kunden zum Thema Hausratversicherung auch mit regionalen Beispielen. So ist weniger bekannt, dass viele Bände im Haus durch Haushaltsgeräte und durch Kurzschluss erfolgen. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) hat als Schadenverursacher folgende ermittelt: „Die größte Gefahr geht von Wäschetrocknern (15%) aus, gefolgt von Fernsehern (14 %). Kühl- und Gefriergeräte sind zu 8 % Brandverursacher sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler zu jeweils 6 %. All dies sind elektrische Geräte, die sich heute in fast allen Haushalten wiederfinden.“ Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.

(Foto: Shutterstock_707112595_ronstik)

Immer mehr Fahrräder

Der Fahrradboom geht weiter. Durch das wachsende Umweltbewusstsein und sicher auch durch die Folgen der Corona-Pandemie nutzen immer mehr Deutsche Fahrräder. Problem nur, dass viele Fahrradhändler inzwischen den wachsenden Bedarf nicht mehr decken können. Lieferschwierigkeiten und höhere qualitative Ansprüche gehören zu den Gründen.

Bereits zu Weihnachten blieb mancher Wunsch nach einem neuen Fahrrad unerfüllt, wie das Magazin Pfefferminzia schrieb. Fahrräder sind in Deutschland zur Mangelware geworden, die Branche hat Lieferengpässe. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem knappe Containerkontingente und Corona-bedingte Produktionsausfälle in Asien.

Fahrräder pflegen und für den Start in Frühjahr vorbereiten

Bereits vor dem Einlagern in der kalten Jahreszeit sollte das Fahrrad gründlich gereinigt werden. Denn bleiben Verschmutzungen zu lange haften, kann sich leicht Rost bilden. Zum Putzen verwendet man am besten einen Eimer Wasser und einen Schwamm. Hochdruckreiniger sind grundsätzlich nicht empfehlenswert. Dabei kann Schmutz und Wasser in Lager und Dichtungen gepresst und bei E-Bikes der Akku beschädigt werden.

Nach dem Winter sind dann Kette und Schaltung nochmal zu prüfen und gegebenenfalls zu ölen. Dabei sollte ein Test der Funktionsfähigkeit der Schaltung durch alle Gänge erfolgen. Dann geht´s an die Bremsen. Bremshebel und das jeweilige Bremssystem sind sorgfältig zu testen. Bei einer vorhandene Batterie bei E-Bikes gilt dann den Akkukontakten und dem Ladezustand die entsprechende Aufmerksamkeit. Zum Schluss ist der richtige Reifendruck wieder herzustellen.

Im Winter und auch in der Übergangszeit zum Frühjahr sollte die Lagerung des Fahrrades in einem trockenen Raum erfolgen. Denken Sie aber auch daran, dass Diebe nun wieder aktiv sind und deshalb eine zusätzliche Sicherung sinnvoll ist.

Jetzt prüfen: Diebstahl- und Versicherungsschutz

Wird ein abgeschlossenes Fahrrad oder E-Bike aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen gestohlen, übernimmt in der Regel die Hausratversicherung den Schaden. Wird das Rad jedoch nicht explizit in der Hausratversicherung mitversichert, zahlt diese bei Diebstahl nur bis zu einer bestimmten Entschädigungshöchstgrenze.

Für teure Räder ist das oft zu wenig. Bei einigen Versicherern, wie der Oberösterreichischen, kann aber der Wert des/der versicherten Fahrräder bis zu einer höheren Summe versichert werden. Dazu sollten Makler und Kunden die optimale Versicherungssumme prüfen. Mitversichert sind bei Diebstahl außerdem fest mit dem Fahrrad verbundene Teile wie Sattel, Lenker oder Lampen. Bei E-Bikes umfasst das auch den abgeschlossenen Akku.

Um einen Diebstahl zu vermeiden oder mindestens zu erschweren empfehlen wir das Fahrrad oder E-Bike mit einem eigenständigen und stabilen Fahrradschloss zu sichern. Je länger ein potentieller Dieb braucht, um das Schloss zu „knacken“, desto größer sind die Chancen von einem Diebstahl verschont zu bleiben. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, auch bei einem kurzen Stopp vor einem Ladengeschäft, das Fahrrad abzuschließen. Dazu haben wir hier einige Hinweise zusammengestellt.

Technische Versicherungen treiben den Preis

Die bessere Technik sowie die hohe Nachfrage machen Zweiräder immer teurer. Die Durchschnittspreise für Fahrräder in Deutschland sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Allein von 2019 auf 2020 ist der Durchschnittspreis um 38 Prozent auf 1.279 Euro gestiegen, wie „Pfefferminzia“ berichtet. „Der durchschnittliche Neupreis eines E-Bikes liegt bei zirka 3.000 Euro. Da Zulieferer bereits weitere Preiserhöhungen angekündigt haben und diese mit Verzug an die Endkunden weitergegeben werden, ist auch zukünftig nicht von sinkenden Preisen auszugehen.“

Aus diesen Gründen empfehlen wir Ihnen als Makler eine Aktion zur Überprüfung der Versicherungssumme für Fahrräder über die Hausratversicherung Ihrer Kunden. Als Oberösterreichische können wir den Kunden optional einen Versicherungsschutz für Fahrräder bis 5.000 Euro anbieten. Wählen Sie dazu gerne den Tarif DaHeim© Premium mit einem sehr umfassenden Versicherungsschutz für Ihre Kunden.

Hinweis: Die Hausratversicherung bei der Oberösterreichische ist bis 30.06.2022 zum Vorzugspreis mit 15 Prozent Rabatt abschließbar.

Für diesen Makler-Content wurden Artikel im Online-Magazin Pfefferminzia genutzt.

(Bildnachweis Titelbild_Shutterstock_683114758_tomaso79)