Gericht

Haftpflichtfälle vor Gericht

Immer wieder landen Haftpflichtfälle vor Gericht. Seit Jahren ist die Rechtsprechung gefordert, Klarheit in die Ansprüche von Versicherten in Streitfragen zu bringen. Ganz vorn stehen dabei Fragen zur Haftung oder eben auch nicht von Kindern. Darauf sind wir hier im Blog für Makler bereits mehrfach eigegangen.

Bereits seit 2008 gibt ein Urteil des Landgerichtes Coburg (Az. S 66/08) Eltern einen grundsätzlichen Hinweis darauf, dass Kinder mit zunehmenden Alter auch für ihr Handeln über die Eltern haften müssen. Damals war ein Junge (7 Jahre) in die offenen Tür eines PKWs gefahren. Der Sachschaden lag ungefähr bei 1.000 EUR. Diesen Schaden wollte der Fahrzeug-halter von den Eltern des Jungen ersetzt haben.

Bei Gericht hatte der Fahrzeughalter aber Pech. Da das Kind noch nicht 8 Jahre alt war, galt es als noch als Deliktunfähig. Dazu kam, dass den Eltern keine Verletzung der Aufsichts-pflicht nachgewiesen werden konnte, da das Kind seit Längerem bereits selbständig mit dem Fahrrad unterwegs war. Damit war zum Ärger des PKW-Besitzers weder das Kinde selbst noch die Privathaftpflichtversicherung zur Schadensbegleichung verpflichtet.

Folgen eines Brandbeschleunigers beim Grillen

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