Feuer

Brandgefahr aus dem Teelichtofen

In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Wohnungs- und Hausbrände. Auch der neue Trend von Teelichtöfen trägt dazu bei. Für Makler ist es ein interessanter Content für Kunden, auf die häufigsten Brandgefahren hinzuweisen. Wir liefern dazu nützlichen Input.

Ein neuer Trend besorgt die Feuerwehren in Deutschland. Selbst gebaute Teelichtöfen werden in den sozialen Medien als Licht- und Wärmespender beworben. Und angenehme Wärme an kühlen Herbsttagen sollen sie auch noch versprechen. Aber die Feuerwehren haben berechtigte Sorgen damit, dann aus den Mini-Ofen kann schnell eine große Gefahr werden.

Die Teelichtöfen sind schnell selbst gebaut oder als Bausatz im Baumarkt zu erwerben. Man braucht dazu nicht viel. Zwei verschieden große Blumentöpfe aus Ton, einen Untersetzer sowie ein paar Details zur Befestigung. Fertig. „Die Wärme, die die auf dem Untersetzer abgestellten Teelichter abgeben, soll dann zwischen den beiden Tontöpfen aufgefangen und langsam abgegeben werden. Im Prinzip wie ein normaler Ofen, nur in klein“, beschreibt die Zeitung moz.de die Funktionsweise.

Schlagartig entstehen Flammen und setzen die Wohnung in Brand

Die Brandgefahr aus den Teelichtöfen entsteht dadurch, dass im Innern eines Teelichts die Temperaturen bis 250 Grad ansteigen können. „Stehen nun mehrere Teelichter – wie in einem Teelichtofen – nah beieinander und wird die Wärme darüber hinaus gestaut, kann es innerhalb von Sekunden zu einem Wachsbrand kommen“, wird der Energieexperte Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale zitiert. Auch die Feuerwehr warnt inzwischen sogar in den sozialen Medien vor den Miniöfen.

Der Bernauer Feuerwehrchef Jörg Erdmann sieht laut der Brandenburger Zeitung die Gefahr auch darin, dass die Tonplatte unter den Teelichtern zu heiß wird. „Wenn man dann noch eine Tischdecke darunter hat, kann sich das entzünden, weil das richtig heiß wird… Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass eine feuerfeste Platte unter dem Ofen steht“, so Erdmann.

Die häufigsten Brandgefahren im Haushalt

Der größte Teil der Feuer im Haushalt geht tatsächlich auf das Konto von Elektrogeräten. Kurzschlüsse und unsachgemäße Anschlüsse die dann einen Kurzschluss verursachen, führen die Brandursachen an. Häufiger Ausgangspunkt von Bränden sind Heizgeräte und Kühlschränke. Nicht zu vergessen der Klassiker des vergessenen Bügeleisens auf dem Bügelbrett.

Unter den Brandursachen ganz vorne sind die Fettbrände in der Küche. Der vergessene Topf auf der Herd- oder Kochplatte und ein Geschirrtuch daneben, und schon sind die Ursachen für einen Brand vorhanden. Bei einem Fettbrand ist der Hinweis für Ihre Kunden wichtig,  dass bei einem Fettbrand die Flammen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das entstehende Öl-Wasser-Gemisch kann plötzlich explodieren.

Bevor wir noch zu einer saisonalen Brandursache kommen zwei weitere Brandursachen: Blitzeinschlag und Brandstiftungen. Während Brände durch Blitzeinschlag laut Statistik nur ein Prozent der Brandursachen ausmachen, sind Brandstiftungen schon häufiger Ursache von Feuer im Haushalt oder Haus. Immerhin jeder zehnte Brand wird durch Brandstiftung verursacht.

Brandvermeidung im bevorstehenden Advent

In der Adventszeit über Weihnachten bis hin zum Jahreswechsel haben die Feuerwehren leider ihre Hochzeit im Jahr. Brennende Adventskränze und lichterloh brennenden Weihnachtsbäumen werden dann zu Brandursachen. Dazu kommen am Jahresende noch die fehlgeleiteten Silvesterraketen oder selbstgebastelte Böller.

Zum Allgemeinwissen dürfte es eigentlich gehören: Vorsicht im Umgang mit Kerzen. Ganz einfach Kerzen und die neuen Teelichtöfen nicht unbeaufsichtigt lassen. Dazu möglichst eine feuerfeste Unterlage und keine brennbaren Materialien in der Nähe des offenen Feuers lassen.

Eine Hausratversicherung kann keine Brände verhindern, aber für die finanziellen Folgen eines Brandes ist eine ausreichend hohe Versicherungssumme für den Hausrat definitiv sinnvoll. Prüfen Sie bei Ihren Kunden doch einmal die Versicherungssumme, ob diese noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Dann gibt es für die Kunden auch Keine Sorgen.

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Die unterschätzte Hausratversicherung

Rund ein Viertel der Deutschen hat noch keine Hausratversicherung. Bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ist der Prozentsatz mit rund 65 bis 67 Prozent besonders niedrig, wie der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GFV) feststellt. Deshalb geben wir Versicherungsmaklern einige Hinweise, um die genannten Zielgruppen stärker für eine Hausratversicherung zu motivieren.

Eine Hausratversicherung ist sinnvoll

Damit Ihre Kunden entscheiden können, ob eine Hausratversicherung für den oder die Einzelne sinnvoll ist, kann man die Frage stellen, ob ein Schaden, der durch Feuer, Einbruch oder Wasser verursacht wird, auf eigene Kosten getragen werden kann. Vier- oder fünfstellig Schadensummen beispielsweise nach einem Brand sind nicht selten. Die Schilderung einer solchen Situation kann auch bei einem Geringverdiener doch die Notwendigkeit für eine Hausratversicherung aufzeigen.

Leistungen einer guten Hausratversicherung

Auch das Leistungsportfolio einer guten Hausratversicherung wird Kunden überzeugen. Dies gilt besonders wenn in der Wohnung Wertgegenstände vorhanden sind. Aber auch in kleinen Haushalten von jungen Menschen, Studenten oder Azubis sind ein Laptop, ein Smartphone oder eine Spielekonsole wertvoll. Den Kunden kann aufgezeigt werden, dass der Schutz durch die Hausratversicherung für alle Schäden an beweglichen Gegenständen in einem Haushalt, auch die Möbel, Bücher, Software, Kleidung oder auch Sport- und Elektrogeräte gehören, die für den Einzelnen besonders bedeutsam sind. Ein Blick in unsere Deckungsübersicht zeigt, die Vielfalt der Leistungen unserer Hausratversicherungen.

Finanzielle Folgen von Feuer, Sturm und Leitungswasser

Die klassische Hausratversicherung leistet bei diesen Ereignissen, wenn dadurch Schäden am Hausrat entstanden sind:

  • Sturm- oder Hagelschäden
  • Diebstahl: Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus
  • Wasserschäden durch Leitungswasser
  • Feuer und Sengschäden
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag

Dazu kommen optional versicherbare Risiken wie der Diebstahl von Fahrrädern oder Schäden durch Elementarereignisse. Machen Sie Ihren Kunden aber auch klar, welche Leistungen mit einer Hausratversicherung nicht versichert sind. Dazu gehören beispielsweise die festen Bestandteilen eines Hauses oder einer Wohnung wie Fenster, Türen und das Mauerwerk.

Vergleichen von Hausratversicherungen lohnt sich

Zahlreiche Versicherer bieten Hausratversicherungen an. Neben einem Preisvergleich lohnt sich aber auch der prüfende Blick auf die Leistungen. So leisten einige Hausratversicherungen nicht für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind. Hier können die Hausratversicherungen der Oberösterreichische DaHeim© Plus und DaHeim© Premium punkten. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit werden in der Plus-Variante bis 20.000 EUR und in der Premium-Variante bis zur Höhe der Versicherungssumme getragen.

Auch die Versicherung von Fahrrädern über die Hausratversicherung wird am Markt mit unterschiedlichen Angeboten versehen. Der Diebstahl von Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs ist optional bei uns bis 5.000 EUR möglich. Vergleichen lohnt sich. Und es lohnt sich bis 30.06.2022 ganz besonders, da die Oberösterreichische bis dahin einen Sonderrabatt von 15 Prozent einräumt.

Wirksame Beispiele für Schäden im Haushalt

Informieren Sie Ihre Kunden zum Thema Hausratversicherung auch mit regionalen Beispielen. So ist weniger bekannt, dass viele Bände im Haus durch Haushaltsgeräte und durch Kurzschluss erfolgen. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) hat als Schadenverursacher folgende ermittelt: „Die größte Gefahr geht von Wäschetrocknern (15%) aus, gefolgt von Fernsehern (14 %). Kühl- und Gefriergeräte sind zu 8 % Brandverursacher sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler zu jeweils 6 %. All dies sind elektrische Geräte, die sich heute in fast allen Haushalten wiederfinden.“ Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.

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Offene Flammen niemals allein lassen

Zum Jahresende werden wieder vielerorts Kerzen angezündet und der Glühwein am offenen Feuer genossen. Leider werden diese Flammen oftmals auch zum Ausgangspunkt für Brände. Deshalb lautet Regel Nummer 1 in der Brandvermeidung: Offene Flammen niemals allein lassen!

Alle Jahre wieder: Zur Advents- und Weihnachtszeit nimmt die Zahl der Wohnungsbrände zu. Aber die meisten Brände sind vermeidbar. Dass es so viel häufiger zu Bränden kommt, hat viele Gründe. Kerzen, Lichterketten und Adventskränze sind die typischen Gefahrenquellen im Haus, die zur Weihnachtszeit einen Brand auslösen können. Oftmals sind jedoch nicht die Kerzen oder die Elektrogeräte selbst das Problem, sondern die Tatsache, dass viele Menschen damit unachtsam umgehen.

Die Feuerwehr rät zur Brandvermeidung

„Viele der Brände lassen sich dadurch vermeiden, dass man aufmerksam bleibt und sich an Gebrauchsanweisungen hält“, wird Silvia Darmstädter, Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes und selbst Feuerwehrfrau, in einem Artikel für WAZ.de zitiert.

Die goldene Regel lautet: Offenes Feuer niemals alleine lassen. Ob auf dem Adventskranz, in einem Teelichthalter oder am Tannenbaum. Sobald man den Raum verlässt, muss die Kerze gelöscht werden. Falls man es doch einmal vergisst, sollten in jedem Raum Rauchmelder angebracht sein, sodass man im Ernstfall möglichst schnell auf ein Feuer aufmerksam wird.

Der Adventskranz mit echten Kerzen „… ist besonders gefährlich, weil man Kränze nicht wie Weihnachtsbäume gießen kann und sie deshalb über die Zeit stark austrocknen“, sagt Darmstädter. Deshalb empfiehlt es sich, gerade bei Kränzen auf echte Kerzen zu verzichten und sie durch künstliche zu ersetzen. „Besonders wenn Tiere, Kinder oder Menschen mit Einschränkungen mit im Haushalt leben, sind künstliche Kerzen wie LEDs die bessere Wahl“, sagt Darmstädter.

Was tun, wenn es brennt?

Im hier zitierten Artikel bei WAZ.de wird für den Fall des Brandes folgendes vorgeschlagen:

„Wenn es doch zu einem Unfall kommen sollte, empfiehlt Darmstädter zu allererst: Ruhe bewahren. Damit das gelingt, ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld Gedanken über den Ernstfall zu machen. So vermeidet man auch, in eine Schockstarre zu verfallen. Denn schnelles Handeln ist im Falle eines Brandes besonders wichtig. Ein Feuerlöscher im Haus oder ein Eimer Wasser neben dem Weihnachtsbaum schaffen eine gute Grundlage dafür, einen Brand selbst zu löschen. In Gefahr bringen sollte man sich aber nicht.“

„Wenn man sich nicht dazu in der Lage fühlt, den Brand selbst zu löschen, sollte man alle Türen und Fenster schließen und den Raum so schnell wie möglich verlassen“, sagt Darmstädter. Wichtig ist, dass man alles zurücklässt und nicht noch versucht, die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu retten. Das einzige, was man definitiv mitnehmen sollte, ist ein Mobiltelefon, um damit unter der 112 schnellstmöglich die Feuerwehr zu rufen.

Versicherungssumme in der Hausratversicherung prüfen

Nutzen Sie als Makler gerne Kundenkontakt um über die Gefahren von offenen Flammen hinzuweisen und empfehlen Sie auch eine Überprüfung der Höhe der Versicherungssumme in der Hausratversicherung. Die Hausratversicherung der Oberösterreichischen Versicherung sorgt dafür, dass auch in Zukunft alles geregelt ist, wenn Unvorhersehbares passiert! Aktuell können die Hausratversicherungen DaHeim© Plus und DaHeim© Premium mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent abgeschlossen werden. Nähere Informationen finden Sie als Makler hier.

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Oberösterreichische bei VEMA-TV mit neuem Tarif für Wochenendhäuser

Die Corona-Pandemie hat die Sehnsucht nach einem Zufluchtsort im Grünen noch einmal vergrößert. Mit dem Ergebnis, dass Wochenend-häuser 2021 die höchste Preisdynamik aller Immobilienkategorien vorzuweisen haben.

Webinar am 27.04.2021 um 10:30 Uhr


Nie war die Absicherung solcher Investitionen so gefragt wie heute. Allerdings: Nicht dauerhaft bewohnt, ist der Versicherungsschutz für diese
Objekte anders für das ständig bewohnte Haus. Welche Risiken verbergen
sich da? Und wie können Sie Ihren Kunden eine optimale Absicherung
garantieren?


Erfahren Sie als VEMA-Partner in diesem Webinar, warum sich der Trend zur Ferienimmobilie so rasant entwickelt hat. Und lernen Sie anhand von Fallbeispielen, Zahlen und Fakten, wie Sie eine Absicherung dieser besonderen Objekte individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden abstimmen können.


Siegfried Steiner, Vertriebsmanager Süd der Oberösterreichischen
Versicherung AG, verrät Ihnen die Besonderheiten von Wochenendhäusern,
Gartenlauben etc., und wie Sie diese speziellen Immobilien bestmöglich
absichern können.

Melden Sie sich als VEMA-Partner direkt im VEMA-Portal an.

Jetzt anmelden und dabei sein. Wir freuen uns auf Sie.

Wohnungsbrand: In fünf Minuten steht das Zimmer in Flammen

Die Warnung der Feuerwehr ist deutlich: In fünf Minuten steht das Zimmer in Flammen. Es geht um Brände in der Advents- und Weihnachtszeit. Ein unbeobachteter Augenblick genügt und flackernde oder niedergebrannte  Kerzen können schnell zu einem Wohnungsbrand führen.

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Brände im Frühling

Der Weihnachtsbaum brennt – das kennt man schon. Aber Brände im Frühling ? Ja, diese kommen öfter vor, als man denkt. Spätestens wenn der letzte Schnee weggetaut ist gibt es jedes Jahr wieder Brände in Gärten und Wäldern. Welche Ursachen gibt es dafür?

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Rauchmelder schützen ihr Hab und Gut

Es ist Hochsommer. Die Nacht ist schwül. Ein fernes Grollen kündigt ein Gewitter an. Langsam wird es lauter und aus dem fernen Wetterleuchten werden gut erkennbare Blitze. Der Wind frischt auf, und es beginnt, heftig zu regnen. Plötzlich wird es wieder hell und der Donner ertönt direkt über dem Haus. Wieder ein Blitz, dann ein Knall. Kurz darauf piept der Rauchmelder. Der Blitz hat im Haus eingeschlagen. Genauer gesagt im Schornstein und wurde durch eine elektrische Leitung über die Heizungsanlage in den Boden abgeleitet. Glücklicherweise hat der Rauchmelder den Schwelbrand der Leitung im Dachgeschoss bemerkt und dadurch die Bewohner geweckt.

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Brände und Explosionen nehmen zu

Es gibt viele Ursachen dafür – Brände und Explosionen nehmen zu. Dazu gehören ganz banale Gründe wie kaputte Haushaltsgeräte aber auch marode Gasleitungen. In einem Interview für den Gesamtverband der Versicherungs- wirtschaft (GDV) zeigte Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS),  aktuelle Schadentrends auf und erörterte, warum das Risikobewusstsein vieler Menschen noch zu wenig ausgeprägt ist.

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