Einbruch

Die unterschätzte Hausratversicherung

Rund ein Viertel der Deutschen hat noch keine Hausratversicherung. Bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ist der Prozentsatz mit rund 65 bis 67 Prozent besonders niedrig, wie der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GFV) feststellt. Deshalb geben wir Versicherungsmaklern einige Hinweise, um die genannten Zielgruppen stärker für eine Hausratversicherung zu motivieren.

Eine Hausratversicherung ist sinnvoll

Damit Ihre Kunden entscheiden können, ob eine Hausratversicherung für den oder die Einzelne sinnvoll ist, kann man die Frage stellen, ob ein Schaden, der durch Feuer, Einbruch oder Wasser verursacht wird, auf eigene Kosten getragen werden kann. Vier- oder fünfstellig Schadensummen beispielsweise nach einem Brand sind nicht selten. Die Schilderung einer solchen Situation kann auch bei einem Geringverdiener doch die Notwendigkeit für eine Hausratversicherung aufzeigen.

Leistungen einer guten Hausratversicherung

Auch das Leistungsportfolio einer guten Hausratversicherung wird Kunden überzeugen. Dies gilt besonders wenn in der Wohnung Wertgegenstände vorhanden sind. Aber auch in kleinen Haushalten von jungen Menschen, Studenten oder Azubis sind ein Laptop, ein Smartphone oder eine Spielekonsole wertvoll. Den Kunden kann aufgezeigt werden, dass der Schutz durch die Hausratversicherung für alle Schäden an beweglichen Gegenständen in einem Haushalt, auch die Möbel, Bücher, Software, Kleidung oder auch Sport- und Elektrogeräte gehören, die für den Einzelnen besonders bedeutsam sind. Ein Blick in unsere Deckungsübersicht zeigt, die Vielfalt der Leistungen unserer Hausratversicherungen.

Finanzielle Folgen von Feuer, Sturm und Leitungswasser

Die klassische Hausratversicherung leistet bei diesen Ereignissen, wenn dadurch Schäden am Hausrat entstanden sind:

  • Sturm- oder Hagelschäden
  • Diebstahl: Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus
  • Wasserschäden durch Leitungswasser
  • Feuer und Sengschäden
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag

Dazu kommen optional versicherbare Risiken wie der Diebstahl von Fahrrädern oder Schäden durch Elementarereignisse. Machen Sie Ihren Kunden aber auch klar, welche Leistungen mit einer Hausratversicherung nicht versichert sind. Dazu gehören beispielsweise die festen Bestandteilen eines Hauses oder einer Wohnung wie Fenster, Türen und das Mauerwerk.

Vergleichen von Hausratversicherungen lohnt sich

Zahlreiche Versicherer bieten Hausratversicherungen an. Neben einem Preisvergleich lohnt sich aber auch der prüfende Blick auf die Leistungen. So leisten einige Hausratversicherungen nicht für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind. Hier können die Hausratversicherungen der Oberösterreichische DaHeim© Plus und DaHeim© Premium punkten. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit werden in der Plus-Variante bis 20.000 EUR und in der Premium-Variante bis zur Höhe der Versicherungssumme getragen.

Auch die Versicherung von Fahrrädern über die Hausratversicherung wird am Markt mit unterschiedlichen Angeboten versehen. Der Diebstahl von Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs ist optional bei uns bis 5.000 EUR möglich. Vergleichen lohnt sich. Und es lohnt sich bis 30.06.2022 ganz besonders, da die Oberösterreichische bis dahin einen Sonderrabatt von 15 Prozent einräumt.

Wirksame Beispiele für Schäden im Haushalt

Informieren Sie Ihre Kunden zum Thema Hausratversicherung auch mit regionalen Beispielen. So ist weniger bekannt, dass viele Bände im Haus durch Haushaltsgeräte und durch Kurzschluss erfolgen. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) hat als Schadenverursacher folgende ermittelt: „Die größte Gefahr geht von Wäschetrocknern (15%) aus, gefolgt von Fernsehern (14 %). Kühl- und Gefriergeräte sind zu 8 % Brandverursacher sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler zu jeweils 6 %. All dies sind elektrische Geräte, die sich heute in fast allen Haushalten wiederfinden.“ Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.

Bargeld im Haushalt

Mit dem Geldwäschegesetz vom August 2021 haben sich auch die Vorschriften für das Lagern von größeren Summen Bargeld verändert. Grund für uns das Thema und auch die Versicherbarkeit von Bargeld über die Hausratversicherung einmal näher zu betrachten.

Laut Bundesbank hat jeder Deutsche im Durchschnitt 70.000 Euro auf der hohen Kante. Aufgrund der niedrigen Zinsen bewahren viele Sparer ihr Geld in der Wohnung auf.

Keine Gute Idee – Bargeld zu Hause lagern

Größere Mengen an Geld ungesichert zu Hause zu verstecken ist eine schlechte Idee. Egal ob Sparer ihr Geld schnell in die Kaffeedose stecken, unter der Matratze bunkern oder im Bücherregal verstecken: Einbrecher tricksen sie dadurch nicht aus, denn diese kennen die bekanntesten Verstecke, wie das Verbraucherportal der Versicherer betont.

Wer mehr Bargeld im Haus aufbewahren will, sollte die Sicherheit erhöhen und sich mit der Anschaffung eines geeigneten Tresors gegen Diebe schützen. Größere Mengen Bargeld, Schmuck und wichtige Dokumente werden zu Hause am besten in einem widerstandsfähigen Tresor aufbewahrt. Tresore sind nicht nur ein sicheres Versteck für das eigene Vermögen, je nach Modell schützen sie das Geld auch bei einem Wohnungsbrand.

Dennoch ist es ein Gerücht, dass man größere Mengen Bargeld zu Hause nicht aufbewahren darf. Die Deutsche Bundesbank berichtete im Juli 2020 von einer großen repräsentativen Umfrage zum Besitz von Bargeld. In dem Artikel war zu lesen: „Privatpersonen in Deutschland bewahrten im Jahr 2018 durchschnittlich 1.364 Euro an Bargeld zu Hause oder in einem Schließfach auf.“ In dem Sinne ist das Sammeln von Bargeld zuhause nicht strafbar. aber Vorsicht ist angeraten.

Die Versicherung von Bargeld zu Hause

Mit einer Hausratversicherung kann man sein Hab und Gut gegen Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbrecher schützen. Mit zum Hausrat gehören auch Wertsachen wie Bargeld. Nach einem Einbruch entschädigt der Versicherer gestohlenes Geld jedoch nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze, häufig sind das 1.000 bis 2.000 Euro. So ist das auch in den Hausratversicherungen der Oberösterreichische. im Tarif DaHeim© Plus sind bis zu 1.000 EUR und im Tarif DaHeim© Premium bis zu 2.000 EUR obligatorisch versichert.

Höhere Summen Bargeld sind somit nicht automatisch versichert, können aber individuell vereinbart werden. Die Entscheidung, wie viel Geld und welche Wertsachen in welchem Tresor versichert werden können, liegt beim Anbieter der Versicherung. Dabei spielen der Widerstandsgrad des Wertbehältnisses und die Frage, ob die Überwachung durch eine Einbruchmeldeanlage vorhanden ist, eine entscheidende Rolle.

Bei größeren Summen Bargeld oder Wertgegenständen sollte der richtige Widerstandsgrad des Tresors gewählt werden, um das Vermögen wirksam vor Einbrechern zu schützen. Je höher der Widerstandsgrad eines Tresors, desto stabiler und sicherer ist der Schrank. Im Privatbereich reicht in der Regel der VdS-Grad N, I oder II aus, heißt es im Verbraucherportal Die Versicherer.

Ausgefallene Verstecke kennen die Einbrecher auch

In einigen Praxistipps wie vom Magazin Focus werden ausgefallene Verstecke aufgeführt. Was gut für die Kunden gemeint ist, lesen natürlich auch die Einbrecher. Ob Bargeld in der Cola-Dose oder in Fotoalben, Geld in der Gießkanne oder unterm Fensterbrett – wir raten von solchen Verstecken ab. Denn bei einem Brand oder einer Überschwemmung ist dieses Geld auch weg.

Schaffen Sie bei Ihren Kunden als Makler ein Problembewusstsein zur Frage Bargeld und Wertgegenstände im Haushalt. Verwenden Sie als kleinen Tipp unser Werteverzeichnis, was der Kunden ausfüllen kann. Gemeinsam können Sie dann prüfen, ob der bestehenden Versicherungsschutz angemessen ist oder angepasst werden soll.

Hinweis: Die Hausratversicherung bei der Oberösterreichische ist bis 30.06.2022 zum Vorzugspreis mit 15 Prozent Rabatt abschließbar.

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Manche Gäste klingeln nicht! Binnen Sekunden, mitunter verblüffend geräuschlos dringen Einbrecher in versperrte Häuser oder steigen über Balkone in Wohnungen ein – und das durchschnittlich 140.000 Mal pro Jahr in Deutschland. Doch was tun, um die eigenen vier Wände zu schützen und sich daheim sicher zu fühlen? Mehr Infos durch die Aktion Sicheres Heim für unsere Kunden in Deutschland.

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Unterversicherung: Zu niedrige Versicherungssumme kann teuer werden

Eine zu niedrige Versicherungssumme – Stichwort: Unterversicherung – kann teuer werden. Das meint auch Rechtsanwalt Tobias Strübing von der Kanzlei Wirth in Berlin. „Bei der Versicherungssumme zu sparen, ist fatal“, sagt Tobias Strübing. „Das ist Sparen am falschen Ende, denn selbst ein durchschnittlicher Haushalt kommt schnell auf 30.000 bis 40.000 Euro. All die kleinen Sachen wie Kosmetik, Küchengeräte oder Kleidung werden oft unterschätzt“, so der Experte weiter. Bei einem Einbruch räche sich diese Sparsamkeit bereits.

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Fördergelder für besseren Einbruchsschutz

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