Kaum überschaubar – Vielzahl von Fahrradtypen

Die Corona-Pandemie hatte zumindest einen positiven Effekt – viel mehr Deutsche fahren mit dem Rad. Beim Kauf eines neuen Fahrrades erwarten die Kunden eine schier unübersehbare Vielfalt von Modellen. Nach welchen Aspekten sollte man entscheiden und was kann man wie versichern?

Kriterien für die Fahrrad-Auswahl

Vielfach wird natürlich der Preis eine Rolle beim Kauf spielen. Es gewinnen aber auch immer mehr andere Kriterien an Bedeutung. Will ich mit dem Fahrrad auch Personen oder Lasten transportieren? Fahre ich eher auf Radwegen oder im Wald oder im Gelände? Soll das Fahrrad spezielle Features haben? Die Qual der Wahl beginnt.

Fahrräder vom Discounter oder aus dem Baumarkt haben ihre Stärken eher im Aussehen und im Preis. Wenn aber weitere Ansprüche dazu kommen, dann geht es schon ins Geld. Experten raten deshalb zum Kauf eines neue „Drahtesels“ beim Fachhändler. Dieser hat eine große Auswahl für alle Wünsche, Fähigkeiten und jeden Geldbeutel.

Die Funktionalitäten sind wirklich ein individuelles Problem. Wünsche ich ein Rad mit vielen Gängen und/oder ein E-Bike, dann wird schnell die Preisgrenze von 1.000 EUR übertroffen. Es gilt aber auch an scheinbare Nebensächlichkeiten wie das Fahren mit dem Rad in der dunklen Jahreszeit zu denken. Eine leistungsstarke Beleuchtung kann dann zu einem Kriterium werden.

Einige wesentliche Fahradtypen

Am gebräuchlichsten sind die City-Räder, die vielfältigen Ansprüchen gerecht werden. Sie sind ideal zum Fahren auf Radwegen in der Stadt oder zur Mitnahme in der S-Bahn oder im Zug. Stadträder haben meist schon etwas mehr Komfort in Form von Satteltaschen, Gepäckträger oder Fahrradkorb. Die Grenze zum Lastenfahrrad, welches privat für den Einkauf oder den Transport der Kinder in die Kita genutzt wird ist fließend.

Sportlicher wird es dann schon mit Treckingrad, Rennrad oder Mountainbike. Das Treckingrad ist der Klassiker für weitere Strecken. Das Rennrad ist perfekt für sportliche Fahrer, die gerne auch höhere Geschwindigkeiten fahren. Und das Mountainbike ist ideal für Sportler, die gerne im freien Gelände und in den Bergen unterwegs sind. Auch für diese Radfahrer gilt – Fahrradhelm nicht vergessen.

Versicherung von Fahrrädern

Die meisten Fahrräder lassen sich über die Hausratversicherung gut absichern. Nicht zu vergessen ist eine private Haftpflichtversicherung für den Radfahrer selbst für Schäden gegenüber Dritten. Bekanntlich ist es nie auszuschließen, dass bei einer Vorbeifahrt an einem anderen Radfahrer versehentlich auch ein Sturz des anderen Radfahrers mit möglichen finanziellen Folgen beispielsweise wegen Krankheit oder dauerhafter Schädigung passieren kann.

Makler sollten gemeinsam mit den Kunden bei der Fahrradversicherung auf den Wegfall der Nachklausel oder die Versicherung mit einem üblichen hochwertigen Fahrradschloss denken. Die Oberösterreichische bietet die Versicherung von Fahrrädern und E-Bikes optional bis zu einer Gesamtsumme von 5.000 EUR an. Beachten Sie auch die Regelungen bei Raub oder räuberischer Erpressung. Kommen Sie mit Fragen und Wünschen für Angebote gerne auf uns zu.