Einbruchdiebstähle

In der dunklen Jahreszeit häufen sich Einbruchdiebstähle

Es ist wieder soweit. In der dunklen Jahreszeit häufen sich Einbruchdiebstähle. Diese Art von „Selbstbedienung“ betrifft nicht nur den privaten Bereich. Auch im öffentlichen Raum oder bei Supermärkten setzen Kriminelle skrupellos ihre Strategie um.

Besondere Gefahrenpunkte für Einbruchdiebstähle bei Wohnungen

Gegen die Tricks der Ganoven kann man sich schützen. Dazu gehören individuelle Maßnahmen, die den jeweiligen Bereich schützen können. Bereits mit vielen einfachen Maßnahmen können Ihre Kunden den Dieben das Leben schwer machen.

Die Initiative „Nicht bei mir“ zeigt auf, welche Gefährdungen es bei Einbrüchen in Wohnungen gibt. Die Erfahrungen der Polizei und der Versicherer zeigen folgende Strategie der Gauner

  • In weit über der Hälfte aller Einbrüche werden Türen und Fenster mit einfachsten Mitteln aufgehebelt (zum Beispiel mit einem Schraubenzieher).
  •  42 Prozent der Einbrüche finden tagsüber statt.
  • Einbrüche können auch bei Anwesenheit der Bewohner stattfinden.
  • Über 40 Prozent aller Einbrüche scheitern an vorhandener Sicherheitstechnik

Besondere Gefährdungen bei Wohnhäusern

Die Polizei von NRW hat häufige Einbruchsmuster analysiert und kam zu folgenden Ergebnissen:

„Neben der Hauseingangstür bieten ungesicherte Fenster, Balkon- und Terrassentüren, Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte Einstiegsmöglichkeiten bei einem Einbruch. Wenn vorhandene Dachfenster über Bäume oder ähnliches erreichbar sind, stellen auch diese potenzielle Gelegenheiten für Einbrecher dar.

Grundsätzlich suchen Einbrecher nicht nur abgelegene oder von der Umgebung schlecht einsehbare Häuser auf. Ob Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Geschäftsräume oder -häuser: Einbrecher machen keinen Unterschied und können sekundenschnell in Wohnobjekte eindringen.

Dabei wählen sie beim Einbruch in Einfamilienhäuser primär den Einstieg über ebenerdige Fenster- und Balkontüren und über die Fenster. Aufhebeln der Öffnungsseite ist dabei die gängigste Vorgehensweise der Täter. An dritter Stelle erst stehen Einbrüche über die Haupteingangstür.“

Gefährdung von Wohnwagen von Dauercampern

Auch für die Unterkünfte von Dauercampern beginnt eine schwierige Saison. Die Campingplätze sind nur noch schwach durch Nutzer belegt. Das ermutigt Langfinger sich schon einmal umzuschauen.

Erst kürzlich berichteten die Medien davon, dass ein unmittelbarer Zusammenhang von harmlos wirkenden Besuchern und Besucherinnen von Campingplätzen und wenige Tage danach erfolgenden Einbrüchen herzustellen ist. Auch hier ist Vorsicht und nachbarschaftliche Aufmerksamkeit anzuraten.

Einbruchschutz beginnt schon beim tagtäglichen Verhalten

Effektiver Schutz fängt beim Beachten einfacher Regeln im Alltag an. Angekippte Fenster und Terrassentüren sind nahezu eine Einladung für Diebe und sollten deshalb geschlossen werden. Auch bei der Wohnungstür gilt: Nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern zusätzlich absperren.

Jedoch sollte man nicht nur auf Verhaltensmaßnahmen setzen. Den wirkungsvollsten Schutz fürs Zuhause bietet die richtige Sicherheitstechnik. Da Türen und Fenster die Schwachstellen an einem Haus oder einer Wohnung sind, benötigen sie zusätzliche mechanische oder elektronische Sicherungen.

Empfehlen Sie Ihren Kunden neben einer leistungsstarken Hausratversicherung auch die Tipps der Initiative „Nicht bei mir“ für einen wirksamen Schutz gegen Einbruchdiebstähle über diesen Link.