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Wohin mit alten Solarmodulen?

Erneuerbare Energien sind zu einer wichtigen Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft noch weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien.

Wir verfolgen die Entwicklung in diesem Wachstumsmarkt genau und stimmen unsere Produkte darauf ab. Selbstverständlich informieren wir unsere Maklerpartnerinnen und Maklerpartner regelmäßig zu den neuen Trends. Dazu haben wir hier einige Neuerungen zusammengefasst. Wir greifen auf ein Interview mit Stefan Wippich von SecondSol zurück, einem langjährig mit der Oberösterreichische Versicherung verbundene Solarspezialisten.

Alte Module und auslaufende EEG-Förderung

Herr Wippich, wie sehen Sie das Thema „alte Solarmodule“?

„Hier muss man unterscheiden zwischen technischem Ableben und Ende der EEG-Vergütung. Benötige ich die Anlage nicht mehr, weil die EEG-Vergütung ausgelaufen ist, lassen sich in diesem Fall Module noch in verschiedenen Varianten nutzen, um zum Beispiel Strom im Gartenhäuschen oder für den Camper zu gewinnen. Sprechen wir vom technologischen Lebenszeit-Ende, bedarf es eines fachgerechten Recyclings.“

Wie sehen Sie das Thema der Entsorgung? Es scheint ja so zu sein, dass die Branche das Thema Recycling ganz gut im Griff hat oder sind alte Module Sondermüll?

„Nein, das gilt für alle Module. Bei Dünnschichtmodulen muss man aber genauer hinschauen: Ist in den Modulen zum Beispiel Cadmium-Tellurid (CdTe) verbaut, benötigen diese eine besondere Rücknahme. Der Hersteller First Solar hat für seine Dünnschichtmodule ein eigenes Rücknahmeprogramm. Es gibt aber auch Module von Unternehmen, die nicht mehr am Markt sind. In diesem Fall kann sich der Landwirt an spezialisierte Entsorgungsunternehmen wie PVEX wenden, die dann die fachgerechte Entsorgung dieser Module übernehmen.“

Der Verkauf von alten Solarmodulen

Herr Wippich, schildern sie uns doch einmal, wie der Verkauf alter Module ablaufen kann.

„Die Entsorgung von Solarmodulen wird immer pro Tonne berechnet. Der Gesetzgeber gibt für 2022 einen Preis von 350 €/t an. Cadmium-Module können aber teilweise auch etwas mehr kosten. Hatten die Kunden ein kristallines oder nicht CdTe Solarmodul verbaut, kann man es in haushaltsüblichen Mengen auch beim Gewerbehof kostenfrei abgeben. Die Entsorgung und das Recycling sind im Elektrogesetz (ElektroG) geregelt und sind rechtlich verpflichtend.“

Gibt es auch noch andere Wege, wie man mit alten Solarmodulen vielleicht sogar noch Geld beim Verkauf verdienen kann?

„Das geht über allgemeine Marktplätze wie zum Beispiel eBay und andere Onlinebörsen. Der Vorteil auf unserer Plattform SecondSol ist, dass wir spezialisiert sind und die Marktteilnehmer sich besser mit den technischen Eigenschaften auseinandersetzen können. Gebraucht verkaufen Sie unter Ausschluss von Garantien und Gewährleistung, weil diese in der Regel schon verjährt und damit ausgeschlossen sind… Es ist, wie wenn ich einen alten Toaster verkaufe: Da gibt es auch keine Garantie mehr.

Herr Wippich, haben Sie für die Kunden unserer Makler noch spezielle Tipps zum Verkauf?

„Wir müssen als Gesellschaft umdenken: Circular Economy – und alles was geht, so lange wie möglich nutzen. Der effiziente Umgang mit vorhandenen Ressourcen wie PV-Modulen und den darin enthaltenen Rohstoffen spielt deshalb eine wichtige Rolle. Betreiber und Installateure sind im Falle eines Schadens immer auf der Suche nach speziellen Photovoltaik-Modulen. Gebrauchte PV-Module bereiten wir auf, so können diese als Ersatzteile für andere alte Anlagen weiter betrieben werden.

Neue Solarmodule – Versicherung anpassen

Denken Sie als Makler daran bei Ihren Kunden mit PV-Anlagen regelmäßig nachzufragen, ob Solarmodule oder sogar ganze Anlagenbestandteile erneuert wurden. Dazu kann es notwendig sein, auch die Photovoltaikversicherung anzupassen. Die Gefahr eines Schadens durch immer heftigere Unwetter, Überspannung, Bedienungsfehler oder Tierbisse ist groß.

Ein Schaden an neuen netzgekoppelten Anlage und damit verbundene Verluste bei den Erträgen oder für das eigene „Energiekraftwerk“ können den Finanzierungsplan oder das Budget der Kunden belasten. Eine Absicherung ist daher sehr wichtig. Unsere gute Nachricht: Bereits ab EUR 5,– pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“.

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Stefan Wippich ist einer von zwei Gründern der SecondSol GmbH aus Meiningen. Auf dem Online-Marktportal haben Betreiber die Möglichkeit, eigene Solarmodule zum Verkauf anzubieten und Ersatzteile zu erwerben. Auf dem Marktplatz können sowohl Privatleute als auch Händler ihre PV-Ware anbieten. Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 gegründet. Für das Interview wurde auf einen Artikel bei agrarheute.com zurückgegriffen.

Wichtige Versicherungen für den Winter

Verbraucherschützer machen darauf aufmerksam, dass fehlende Versicherungen für Schadenereignisse im Winter teure Konsequenzen haben können. In unserem Blogbeitrag gehen wir deshalb auf einige Themen ein, die Makler ihren Kunden mitteilen können.

Winterwetter birgt Gefahren in sich

Auch wenn die Winter in Deutschland oft nicht mehr so heftig wie vor Jahren sind, bestehen immer noch typischen Risiken, die richtig ins Geld oder in Haftung gehen können. Sturmgefahren und Schneeverwehungen gehören ebenso dazu wie der Druck von Schneemassen auf Dächer oder Solarmodule dazu.

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgen nicht nur für Frieren und Zähneklappern. Frost sorgt immer wieder auch für vereiste und geplatzte Rohrleitungen im Haus oder folgenschwere Ausrutscher durch Schneeglätte auf den Straßen. Ausrutscher auf den Gehwegen vor Häusern werden schnell zum Haftungsproblem, wenn die Räum- und Streupflicht vernachlässigt wurde.

Tipps einer Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Wuppertal hat einige nützliche Tipps zur Schadenvermeidung und zur Schadenmeldung zusammengestellt, auf die wir hier gerne auszugsweise hinweisen:

Wasserrohre absperren. Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann auf diese Weise leicht Rohre sprengen. Noch größer wird der Schaden, wenn aufgetautes Wasser aus den geplatzten Leitungen in die Wohnung fließt. In der Regel übernehmen Hausrats- und Wohngebäudeversicherung einen solchen Schaden – falls dieser spezielle Versicherungsschutz im Vertrag enthalten ist. Eine volle oder teilweise Übernahme der Kosten kann jedoch auch vom Versicherer verweigert werden, falls die Rohre nicht rechtzeitig entleert, beziehungsweise abgesperrt oder die Wohnräume nicht ausreichend beheizt wurden.

Gehwege von Eis und Schnee räumen. Bei den ersten dicken Flocken beginnt für Eigentümer auch der Winterdienst vor der eigenen Haustür: Vereiste Flächen müssen gestreut, Gehwege und Zufahrten müssen nach einem Schneefall geräumt werden. Diesen Winterdienst haben Mieter zu übernehmen, falls dies im Mietvertrag so vereinbart wurde. Rutscht ein Passant auf einem vereisten oder schneebedeckten Weg aus und verletzt sich, können Ersatzansprüche auf denjenigen zukommen, der die Streupflicht missachtet hat. Ohne Haftpflichtversicherung kann dies teuer werden.

Bei Sturz versichert. Wird Passanten ein vorschriftsmäßig geräumter und gestreuter Gehweg dennoch zum Verhängnis, springt bei Verletzungen die gesetzliche Unfallversicherung ein – aber nur dann, wenn der sogenannte Wegeunfall auf dem unmittelbaren Weg zur Arbeit oder anschließend auf dem direkten Heimweg passiert ist. Auch für diesen und sonstige Ausrutscher mit schmerzhaften Folgen zahlt die private Unfallversicherung.“

Das eigene Haus in den Risiken des Winters

Auch für das persönliche Eigentum an Immobilien sind Hinweise zu den speziellen Winterrisiken wichtig. Gerade bei langjährig bestehenden Gebäudeversicherungen sollte ein Blick auf dem Umfang der Leistungen und mögliche Lücken gelegt werden. Denken Sie nicht nur an Ein- oder Zweifamilienhäuser. Winterrisiken gibt es auch für Wochenendhäuser, Tinyhouses oder Solar-Module. Die Empfehlungen der Verbraucherschützer dazu sehen so aus:

Dächer im Blick haben und prüfen. Halten die Dächer von Haus, Wintergarten oder Garage den Schneemassen nicht stand, springt die Gebäudeversicherung hingegen nicht automatisch bei Schäden ein. Diese müssen Hausbesitzer mit einer Extra-Vereinbarung beziehungsweise einer zusätzlichen Police für Elementarschäden abgesichert haben, die auch für die Folgen von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Erdbeben oder Lawinen zahlt.

Sturmschäden am Haus sofort der Versicherung melden. Rütteln Windböen und Eisregen gehörig am Haus bietet die Gebäudeversicherung einen Schutz gegen Sturm, Hagel, Feuer und Brand. Eine solche Police sollten Hausbesitzer vorweisen können, wenn das Dach abgedeckt, der Schornstein beschädigt oder ein Baum aufs Haus gefallen ist.“

Lücken im Versicherungsschutz prüfen und schließen

Als Maklerin oder Makler können Sie Ihren Kunden eine einfache Überprüfung des bestehenden Versicherungsschutzes empfehlen. Mit sieben Schritten durch unseren Keine Sorgen Check können Kunden selbst den bestehenden Versicherungsschutz prüfen. Das sehr einfach aufgebaute Tool zeigt Lücken auf und gibt eine unverbindliche Produktübersicht zur persönliche Situation des Kunden. Und dann kommen Sie als Versicherungsmakler mit Ihren Empfehlungen ins Spiel.

Alle wichtigen Privatversicherungen, die auch für die Risiken im Winter den richtigen Keine Sorgen Schutz bieten, finden Sie als Makler auf unserer Maklerhomepage makler.keinesorgen.de

Trend zu größeren Solaranlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern

Im abgelaufenen Jahr 2021 hat sich die Zahl der neuen Solaranlagen gegenüber dem Vorjahr nochmal verdoppelt. Damit zeigen die Deutschen das gewachsene Interesse am Klimaschutz und greifen den Weg für eine klimaneutrale Zukunft auf.

Mehr neue Solaranlagen auf den Häusern

Die Nachfrage nach Solaranlagen hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr nochmals verdoppelt, berichtet Zolar, einer der führenden Online-Anbieter für Solarlösungen in Deutschland. Bereits 2020 gab es in der Bundesrepublik einen Rekordzubau und eine Verdoppelung der Solarnachfrage. Mit dem reformierten Erneuerbare-Energien-Gesetz, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat (EEG 2021), zeichnet sich ein klarer Trend zu immer größeren Photovoltaikanlagen auf Privathäusern ab, wie das Online-Magazin „PV-Magazin“ berichtet.

Trend zu größeren Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern

Mit dem EEG 2021 sind seit dem 1. Januar 2021 PV-Anlagen bis 30 kWp und einem Eigenverbrauch von unter 30.000 Kilowattstunden von der EEG-Umlage befreit, wie das PV-Magazin feststellt. Diese Grenze lag zuvor bei 10 kWp. Seither zeichnet sich ein deutlicher Trend zu größeren Photovoltaikdachanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern ab. Betrug 2020 die durchschnittliche Anlagengröße 9 kWp, lag sie bis einschließlich August 2021 bereits bei 9,74 kWp. Die größten PV-Anlagen kauften 2021 Eigenheimbesitzer in Schleswig-Holstein mit einer durchschnittlichen Größe von 11 kWp. Auf Platz zwei und drei landen Bayern und Sachsen-Anhalt.

Immer mehr PV-Anlagen mit Energiespeicher

„Bei der Wahl der Komponenten sind sich Eigenheimbesitzer deutschlandweit einig: 78 Prozent der Solarinteressierten entscheiden sich für die Kombination aus PV-Anlage und Stromspeicher. Der Stromspeicher ermöglicht es tagsüber nicht verbrauchten Solarstrom zu speichern und in den Abendstunden, wo es keine Sonneneinstrahlung gibt, zu nutzen. So können Eigenheimbesitzer den Eigenverbrauch des Solarstroms auf bis zu 80 Prozent erhöhen und steigern damit zugleich die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage. Rund zwölf Prozent und damit zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor haben sich für eine Solaranlage ohne Speicher oder Wallbox entschieden.“

Tipps für Makler mit Kunden und deren Solaranlagen

Es lohnt sich mit dem Kunden Kontakt aufzunehmen, die in eigenem Haus wohnen. Prüfpositionen sollten sein:

  • Hat das EFH oder ZFH eine Solaranlage und ist diese bereits versichert?
  • Wurde mit der PV-Versicherung auch eine Betreiberhaftpflichtversicherung abgeschlossen?
  • Wurde die bisherige PV-Anlagen erweitert und wenn JA, dann wie?
  • Reicht die bisherige Versicherungssumme für die (neue) Gesamtanlage?
  • Sind in der bisherigen Versicherung auch für Speichereinheiten (Akku) ausgelegt?
  • Ist mit der bisherigen PV-Anlage auch ein Wallbox verbunden und ist diese versichert?
  • Sind Zusatzleistungen wie GAP-Deckung, Ertragsverluste bei versicherten Sachschäden… mit versichert?

Eine gute Wahl – PV- Versicherung Klima Pro© der Oberösterreichische

Eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage liefert zuverlässig saubere Energie und senkt Energiekosten. Die Errichtung ist aber oft teuer. Die Gefahr eines Schadens durch immer heftigere Unwetter, Überspannung, Bedienungsfehler oder Tierbisse ist groß. Ein Schaden an ihrer netzgekoppelten Anlage und damit verbundene Verluste bei den Erträgen können zudem den Finanzierungsplan Ihrer Kunden gefährden. Eine Absicherung ist daher wichtig. Die gute Nachricht für Energiepioniere: Bereits ab EUR 5,– pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“.

Beachten Sie auf unserer Maklerhomepage auch die Hinweise zur Betreiberhaftpflicht, einem möglichen Montagepaket und die Ergänzungsversicherung „PLUS PAKET“. Weitere Hinweise zur Versicherung von PV-Anlagen auf Tiny-Houses, Wochenendhäusern und zum Thema Wallbox finden Sie hier im Blog.

Keine Sorgen im Advent

Weihnachten soll auch unter den besonderen Bedingungen des Jahres 2021 ein Fest der Freude und der Liebe sein. Dennoch werden wieder brennende Adventskränze und Tannenbäume zum Alltag gehören. Einige Tipps für Ihre Maklerkunden können für die Festtage nützlich sein, die wir für Sie aus der Zeitschrift Capital.de ausgewählt haben


Ein Funke genügt und der trockene Adventskranz brennt lichterloh 


„Der Tannenbaum ist geschmückt, der Braten im Ofen, die Geschenke sind eingepackt. Einem schönen Weihnachtsfest steht nichts mehr im Wege – bis der Rauchmelder anfängt zu piepsen. Ein Funke genügt und der trockene Adventskranz fängt Feuer oder der Weihnachtsbaum steht in Flammen. Laut einer Statistik des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) erhöht sich das Brandrisiko zur Weihnachtszeit um 40 Prozent. Der Schaden durch Brände in der Adventszeit liegt im Schnitt bei 3200 Euro. Auch Einbrüche oder durch Frost geplatzte Wasserrohre können die Weihnachtsstimmung verhageln und das Fest zum teuren Vergnügen werden lassen.“ Diese Versicherungen, auf die wir in den nächsten Abschnitten eingehen, können sich während der Festtage bezahlt machen.


Achtung – grobe Fahrlässigkeit

„Zerstören Feuer oder Löschwasser Geschenke oder einen Teil der Einrichtung, springt in der Regel die Hausratversicherung ein. Allerdings nur, wenn das Feuer unter Aufsicht ausgebrochen ist. Wer die Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet und dann „nur mal schnell“ in die Küche geht, um nach dem Weihnachtsbraten zu schauen, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel. Achtung: Kinder zählen nicht als Aufpasser. Wann ein Versicherter grob fahrlässig handelt, ist zwar oft eine Einzelfallentscheidung. Allgemein gilt aber: Kerzen dürfen nur brennen, wenn ein Erwachsener im Raum ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Blick in seine Hausratpolice werfen. Bei manchen Versicherern sind Schäden durch brennende Weihnachtsbäume nämlich explizit nicht gedeckt.“


Obliegenheiten nicht vergessen


„Zerstört ein Weihnachtsbaum-Brand nicht nur die Einrichtung, sondern einen Großteil des Hauses oder der Wohnung, springt die Wohngebäudeversicherung ein. Wichtig dabei: Nach dem Feuer sollten Versicherte den Brandort nicht verändern. Sie dürfen kaputte Fenster abdichten und Gefahren beseitigen oder absichern. Alles weitere hingegen erschwert die Arbeit der Brandermittler und kann zum Versicherungsausfall führen.“


Wenn die Gäste beim Besuch etwas anstellen


„Findet die Weihnachtsfeier bei Freunden oder Familie statt, stören meist Kleinigkeiten den Frieden: Rotwein auf dem hellen Sofa, ein zerbrochener Teller oder ein heruntergefallenes Geschenk. Wer einen solchen Schaden für Dritte verursacht, kann sich wie auch den Rest des Jahres an seine Haftpflichtversicherung wenden.“

Im Brandfall Schaden zügig melden

Makler sollten Ihren Kunden verdeutlichen, dass sie im Brandfall unverzüglich die Versicherung oder den Makler informieren sollte. Ist der Kunden mit Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung bei der Oberösterreichische versichert, dann können zur Schadenmeldung gleich die passenden Formulare vollständig ausgefüllt an die Schadensmail  schaden.deutschland@ooev.at gesendet werden.

Vorschläge zur Brandvermeidung (klicken Sie auf den Link)

Empfehlungen der Feuerwehr zu Brandvermeidung (klicken Sie auf den Link)

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kunden für die Advents -und Weihnachtszeit Keine Sorgen!

Steigende Beiträge bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen?

Immer wieder erreichen uns Nachfragen von Kunden und Maklern, warum denn die Beiträge für Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen steigen. „Macht ihr das immer teurer? Das kann doch nicht sein!“ – lauten manche Telefonate. Deshalb greifen wir das Thema hier einmal auf.

Bei jeder ab 1984 abgeschlossenen Hausratversicherung in Deutschland handelt es sich um eine sogenannte „Dynamische Hausratversicherung“. In dem Fall wird die Versicherungssumme den Lebenshaltungskosten angepasst.

Index-Anpassungen in der Hausratversicherung als Inflationsschutz

Grundlage für diese sogenannten Index-Anpassungen ist ein vom Statistischen Bundesamt ermittelter Index, der sogenannte Verbraucherpreisindex (VPI). Diese Anpassung soll dazu dienen, dass nicht allein durch Preissteigerung eine Unterversicherung zustande kommt. Nach einer Anpassung erhöht (oder verringert) sich der zu zahlende Beitrag.

Schauen wir uns die Entwicklung der letzten Jahre an:

Jahr VPI Änderung

2017: 116,2 +0,7

2018: 117,9 +1,5

2019: 119,7 +1,5

Die sogenannten Auf- oder Abwertungen werden dann vorgenommen, wenn die Veränderung über 1 Prozent beträgt. Nach einer vom Versicherer vorgenommenen Anpassung kann der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Kenntnisnahme widersprechen. Zur Sicherung des vorhandenen Schutzes ist dieser Schritt gut zu überlegen, bevor spontan gehandelt wird.

Wohngebäudeversicherung neue Faktoren und Indizes

Auch in der Wohngebäudeversicherung gibt es (fast) jährlich neue Faktoren und Indizies. Die neuen Zahlen gelten für Beitragsrechnungen mit Fälligkeiten ab dem 01.01. des Folgejahres. Dabei werden drei Faktoren unterschieden

  • Anpassungsfaktor
  • Gleitender Neuwertfaktor
  • Baupreisindex

Die Mehrzahl der neueren Wohngebäudeversicherung ZuHaus© orientieren sich am Baupreisindex. Auch hier ein Blick auf die letzten Jahren:

Jahr BPI Veränderung zum Vorjahr

2017: 13,59 + 2,11

2018: 13,97 +2,83

2019: 14,54 +4,12

Die Anpassungsfaktoren werden in Abhängigkeit der zugrundeliegenden Bedingungen zur Berechnung des Versicherungsbeitrages herangezogen. Die Index-Entwicklungen der letzten Jahre haben wir auch auf unserer Maklerhomepage hinterlegt.

Individuelle Überprüfung und Anpassung ist sinnvoll

Neben den automatischen Anpassungen durch die Indexierung ist Maklern und Kunden aber auch zu raten, sich immer wieder einmal mit der Überprüfung der Policen zu befassen. Moderne Versicherungen – wie auch bei der Oberösterreichische Versicherung – bieten häufig bessere Leistungen zu einem attraktiven Preis. Schauen wir uns das bei den Hausratversicherungen DaHeim© einmal an.

  1. In vielen alten Verträgen ist noch eine Klausel enthalten, die vorsieht, dass bei grober Fahrlässigkeit die Leistung gekürzt oder sogar gestrichen werden kann. In beiden Tarifvarianten von DaHeim© gibt es diesen Schutz (Variante PLUS bis 20.000 EUR und in Variante Premium bis zur Höhe der Versicherungssumme)
  2. Häufig kann man bei aktuellen Policen eine geringe Selbstbeteiligung in Höhe von 150 Euro bis 500 Euro vereinbaren. Mit einem Rabatt von 10 bis 25 Prozent lohnt sich dies.
  3. Wenn Kunden einen neuen Vertrag haben, zahlt die Versicherung oftmals nicht nur für Schäden innerhalb der Wohnung, sondern etwa auch für Diebstahl von Gartenmöbeln außerhalb der Wohnung.
  4. Auch die Anzahl der Risiken, die sich versichern lassen, ist angestiegen. Beispielhaft lassen sich Überspannungsschäden oder durch Elementarschaden-Pakete bis zur Höhe von 24.000 EUR vereinbaren.

Für neu abgeschlossene Hausratversicherungen bei der Oberösterreichische Versicherung gilt aktuell (08.2021) ein Sonderrabatt von 15 Prozent zusätzlich zu sonstigen Rabatten aus Laufzeit, vereinbarter Selbstbeteiligung und Bündelboni – es lohnt sich also.

Besser Konditionen gefunden – so geht´s weiter

Wenn Sie als Makler oder direkt als Kunde sich wegen besserer Vertragskonditionen bei der Oberösterreichische einen Wechsel von der bisherigen Hausratversicherung zum Keine Sorgen- Versicherer planen, dann gilt es verschiedene Dinge zu beachten.

Makler haben im Auftrag der Kunden ebenso wie die Kunden selbst ein ordentliches und auch ein außerordentliches Kündigungsrecht. Darauf verweisen die Rechtsanwaltskanzlei Gansel aus Dresden:

  • Ordentlich können Sie regulär zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen, meist beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende des Jahres oder Versicherungsjahres.
  • In bestimmten Fällen können Sie jedoch auch außerordentlich kündigen. Werden Ihre Beiträge erhöht, können Sie beispielsweise innerhalb eines Monats kündigen. Sie haben außerdem ein Sonderkündigungsrecht, wenn Sie mit Ihrem Partner zusammen ziehen und beide eine Hausratversicherung haben.

Indexanpassungen sind grundsätzlich von Vorteil für die Kunden und unterstützen einen passenden und zuverlässigen Versicherungsschutz. Als Makler finden Sie weitere Informationen zu den Wohngebäude- und Hausratversicherungen über die angegebenen Links sowie hier im Blog.

Wetterphänomen Blitze

Brauchen Häuser noch Blitzableiter?

Auf vielen neugebauten Häusern sieht man keine Blitzableiter mehr. Sind diese nicht mehr notwendig oder ist den Eigentümern doch dieser Blitzschutz zu empfehlen?

Eine generelle Pflicht zum Blitzschutz gibt es nicht, denn die Gefahr, dass ein Blitz einschlägt ist zumindest statistisch gering. Dennoch besteht das Risiko und wird durch bestimmte Besonderheiten der Gebäude verschärft, die es anraten lassen, sich doch mit dem Thema Blitzschutz zu befassen. In diesem Blogbeitrag wollen wir einige Fakten für Sie als Versicherungsmakler zusammentragen.

Was ist ein Blitz?

Nach einer Definition bei Wikipedia ist ein Blitz in der Natur eine Funkenentladung oder ein kurzzeitiger Lichtbogen zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde. In aller Regel tritt ein Blitz während eines Gewitters infolge einer elektrostatischen Aufladung der wolkenbildenden Wassertröpfchen oder der Regentropfen auf.

Die Stromstärke der Hauptentladung eines Negativblitzes beträgt im Mittel etwa 30 Kiloampere (kA). Positivblitze können jedoch mehrere 100 kA erreichen. Die durchschnittliche Länge eines Erdblitzes (Negativblitz) beträgt in mittleren Breiten 1 bis 2 km, in den Tropen aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit 2 bis 3 km.

Gebäude, für die Blitzschutz Pflicht ist

Eine Pflicht für Blitzschutz gibt es für folgende Gebäude:

  • Häuser mit einer Höhe von über 20 Meter
  • Freistehende Häuser und Häuser auf einer Anhöhe (Berg)
  • Gebäude mit Reet- oder Strohdach sowie einem Dach aus Holz
  • Öffentliche Gebäude in denen sich viele Menschen aufhalten.

Funktionsweise eines Blitzableiters

Eine Blitzschutz-Anlage ist grundsätzlich Sache eines Fachmanns oder Fachbetriebes. Eine solche Anlage aus dem „Baumarkt“ oder per Internetbestellung reicht nicht aus, weil es nicht nur um den Blitzableiter geht. Unsachgemäße oder fehlerhafte Montage kann zum Brand des Gebäudes nach Blitzschlag führen.

Bei einem richtig geplanten Blitzableiter fließt der Blitzstrom außerhalb des Gebäudes ab und das Gebäude nimmt kaum Schaden. Dabei geht es darum, dass der Blitz immer den kürzesten und am besten leitenden Weg zur Erde findet. Und dies muss die gesamte Blitzschutzanlage gewährleisten.

Wenn der Blitzableiter allerdings nicht fachmännisch angebracht ist, kann das Haus trotz Blitzableiter von einem Blitz getroffen werden und brennen. Deshalb sollte Blitzschutz immer vom Fachmann angebracht werden. Eine Blitzschutzanlage aus dem Baumarkt reicht nicht aus.

Schwerwiegende Folgen eines Blitzschlages

Trifft der Blitz ein Gebäude, dann können schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz und an den Installationen des Hauses verursacht werden. Dazu gehören in vielen Blitzschlagfällen

  • zerstörte Dachflächen und Schäden am Dachstuhl
  • Wasserschäden in Folge der Löscharbeiten eines brennenden Dachstuhls
  • Beschädigte oder zerstörte Decken, Wänden, Türen und Fenster
  • Verbrannte oder herausgesprengte Unterputzleitungen
  • verschmorte Verteiler- und Steckdose und Zählerkästen
  • Elektronik im Haus durch Überspannungsschäden wie Haushaltsgeräte, an Steckdosen angeschlossene PCs, Heizungsanlagen oder Telefone

Dass Personen im Haus von einem Blitz tödlich verletzt werden, passiert statistisch eher selten.

Regionale Unterschiede in der Blitzhäufigkeit

Die niedersächsische Stadt Wolfsburg ist Blitzhauptstadt Deutschlands 2020, wie es beim Blitz-Informationsdienst von Siemens (BLIDS) ausgewiesen wird. Dort wurden 2019 knapp 5,8 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer registriert.

„An zweiter und dritter Stelle folgen Kempten im Allgäu mit 5,1 Erdblitzen pro Quadratkilometer und das oberbayerische Miesbach mit 4,7. Die geringste Blitzdichte ermittelte der Siemens-Blitzdienst in den bayerischen Städte Coburg und Bamberg mit jeweils deutlich unter 0,1 sowie in der rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz mit knapp 0,1 Blitzereignissen pro Quadratkilometer.“

Versicherung von Blitzschäden

Zunächst kommt es bei der Versicherungsschäden darauf an, welche Folgen der Blitzschlag hatte. Kommt es zum Brand, dann sind diese über die Wohngebäude- oder Hausratversicherung in der Regel versichert. Explizit werden bei der Wohngebäudeversicherung der Oberösterreichische ZuHaus© Schäden durch Überspannung durch Blitz als versicherte Gefahr ausgewiesen.

Interessant für Sie als Makler dürfte auch noch sein, dass wir Folgen von Blitzschlag auch für Photovoltaikversicherungen (separater Tarif Klima Pro©) sowie Wallboxen versichern. Die Mitversicherung von Wallboxen bis Versicherungssumme EUR 15.000 ist für einen Mehrbeitrag von EUR 15,00 möglich. Dies ist dann im Antrag separat anzugeben.

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Versicherung von Wochenendhäusern

Versicherung von Tiny-Houses

Versicherung von ständig abgestellte Wohnwagen oder Mobilheimen

Wenn der Blitz in die Solaranlage einschlägt

Sommerzeit ist auch immer Zeit für Gewitter. Mehrere Millionen Blitze gehen dann über Deutschland nieder. Sommergewitter entstehen dann, wenn sich in Bodennähe warme und feuchte Luftmassen ansammeln und in größere Höhen aufsteigen. Dort entstehen dann die ausladenden Gewitterwolken. Schauen wir uns heute an, was passiert, wenn ein Blitz eine Solaranlage trifft.

Gewaltige Energie im Blitz und Temperaturen bis 30.000 Grad

Bei der Hauptentladung, die oft aus mehreren Einzelentladungen besteht, schnellt die Stromstärke auf bis zu 100.000 Ampere empor, und die Temperatur steigt auf bis zu 30.000 Grad Celsius. Die Luft im Blitzkanal dehnt sich schlagartig aus, was Schockwellen verursacht. Das ist der Donner. Aus der Zeit, die zwischen Blitz und Donner verstreicht, lässt sich die Entfernung zum Blitz berechnen: Die Zahl der Sekunden geteilt durch drei ergibt die Distanz in Kilometern.

Schlägt der Blitz direkt in eine Photovoltaik-Anlage ohne Blitzschutz ein, verursacht das Schäden an der Anlage und oft auch an der ganzen elektrischen Hausinstallation. Schlimmstenfalls kommt es zu einem zerstörerischen Brand.

Vier Arten von Blitzen und die Wirkungen auf die Solarmodule

Der VDE, der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., klassifiziert Blitze und ihre „Bedrohungen für Photovoltaik-Anlagen in vier Einschlagsarten:

  1. Sogenannte Ferneinschläge (Einschlag mehr als 1.000 Meter (m) von der Photovoltaik-Anlage entfernt) würden zwar der Anlage nicht gefährlich werden, aber ihre Kapazität beeinträchtigen.
  2. Bei sogenannten Naheinschlägen (Einschlag im Umkreis von weniger als 500 m von der Photovoltaik-Anlage entfernt) würden die großen magnetischen Felder Überspannungen in den elektrischen Installationsschleifen induzieren, die Schäden verursachen könnten.
  3. Bei sogenannten indirekten Blitzeinschlägen würden Blitzteilströme über die elektrischen Installationen und Versorgungsleitungen fließen, die große Schäden verursachen könnten.
  4. Bei sogenannten Direkteinschlägen in Photovoltaik-Anlagen ohne Blitzschutz fließe der Blitzstrom über die hauseigenen Installationen, wobei diese in der Regel zerstört würden. Zudem seien starke mechanische Zerstörungen und Brände bei direkten Blitzeinschlägen nicht auszuschließen.“

Blitzschutz für Solaranlagen und die entsprechende Versicherung

Bei der Neukonzipierung einer Solaranlage sollte auf Grund der zunehmenden Gewitterneigungen auch der fachkundige Schutz vor Blitzen und Überspannungen geplant und umgesetzt werden. Die entsprechenden Experten werden Kunden zu den notwendigen Mindestabständen zwischen den Modulen, den Rahmen und Montageschienen planen.

„Wichtig für den Schutz vor (äußeren) Blitzen ist es, die enormen Ströme aus dem Himmel möglichst schnell und gefahrlos in die Erde abzuleiten. Denn Schäden an Photovoltaikgeneratoren verursachen vor allem Kosten und Ärger. Nicht selten werden andere elektrische Geräte oder die Hausinstallation in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb ist schon bei der Planung zu klären, wie die Anlage nebst Gebäude in den Blitzschutz einbezogen werden kann.“

Die Photovoltaikversicherungen Klima Pro© der Oberösterreichische Versicherung bieten den gewünschten Schutz gegen die finanziellen Folgen von Blitzschlag, Brand und Explosion und zahlreichen weiteren Risiken, die wir Versicherungsmaklern hier aufzeigen.

Wichtig auch, dass Überspannungen durch indirekten Blitzschlag oder Schwankungen im Netz der Stromversorger ebenfalls mitversichert sind. Bieten Sie Ihren Kunden unbedingt auch das Plus-Paket an, da damit auch Schäden an elektronischen Bauteilen, der Ersatz von Daten und Programmen sowie Ertragseinbußen nach einem versicherten Sachschadens bei netzgekoppelten Anlagen (Haftzeit: max. 360 Tage) versichert sind.

Für diesen Beitrag haben wir Veröffentlichungen von The Weather Channel, Energie-Experten.org und Photovoltaik.eu genutzt bzw. zitiert.

Solarmodule können mehr

Solarmodule zur Stromgewinnung sind inzwischen schon Allgemeingut geworden. Experten gehen davon aus, dass die Solarstromerzeugung in den kommenden Jahren zum größten Stromerzeuger weltweit werden wird. Weniger bekannt sind aber einige weitere Verwendungsarten von Solarmodulen, die wir hier vorstellen.

Solarmodule als Schattenspender

Wer sich auf seiner Terrasse nicht nur vor der Sonne schützen, sondern gleichzeitig noch deren Energie einfangen will, der sollte das Produkt eines neuen Startups näher in Augenschein nehmen. Die Firma Solavenda bietet Solarmodule in Form einer Pergola an. Die Stromernte kann sofort selbst genutzt oder gespeichert werden. Sie kann aber auch ins Netz gespeist werden. Wie funktioniert das Ganze?

Die PV-Module aus monokristallinen, dunklen Solarzellen, die unter einem speziellen Solarglas einlaminiert sind, erreichen einen relativ hohen Wirkungsgrad. Dabei gibt es die Möglichkeit zur freien Größen-Skalierung und optionale Sonderfarben. Eine speziell für das System entwickelte Software kann die gewünschte Ausrichtung der Lamellen bestimmen, wahlweise für eine angenehme Temperatur oder dank der Sonnennachführung zugunsten eines hohen Energieertrages.

Windkraft und Solarmodule als Hybrid

Eine weitere Neuheit stellt ein österreichischer Modulhersteller aus Wien her. Deren flexible Leichbaupaneele können an den Turm einer Windkraftanlage befestigt werden. Mit dem zusätzlich produzierten Ökostrom aus der Photovoltaikanlage wird die Effizienz und der ökologische Fußabdruck der Windkraftanlage erhöht.

Eine ähnliche Technologie verfolgen auch die Hersteller von senkrecht aufstellbaren Solarmodulen. Selbst schwimmende Solarparks wurden inzwischen montiert. Auf einem Baggersee vor den Toren der niederländischen Stadt Zwolle wird eine solche Floating-PV-Anlage eine Leistung von 27,4 Megawatt erreichen.

Auch in Albanien wird von einem norwegischen Hersteller ein schwimmendes Solarkraftwerk erstellt. Der Solarpark wird aus vier schwimmenden Einheiten mit einer Leistung von je 0,5 Megawatt bestehen. Die Investitionskosten belaufen sich laut dem Hersteller auf insgesamt 2,3 Millionen Euro.

Doppelt Nutzung von Flächen für Solarstrom

Der effektive Umgang mit Nutzflächen steht auch im Mittelpunkt weiterer Innovationen. Solarmodule an Hauswänden sind schon länger bekannt. Nun werden selbst die Staumauern von Talsperren und Wasserbecken als geeignete Flächen für Solarmodule genutzt.

Ein Schweitzer Energieversorger will eine riesige Solaranlage an die Staumauer des Muttsees bauen. Hoch oben in den Alpen auf über 2.400 Metern Höhe reguliert sie derzeit nur den Ablauf des Muttsees, der seinerseits das Staubecken eines Wasserkraftwerks ist. In Zukunft sollen an der nach Süden hin ausgerichteten Staumauer Photovoltaikmodule zusätzlichen Strom liefern.

Auf die Fläche finden insgesamt mehr als 6.000 Solarmodule Platz. Diese sollen nach Angaben des Unternehmens zusammen etwa zwei Megawatt leisten. Laut Berechnungen der Planer ist es möglich, damit jedes Jahr 2,7 Gigawattstunden Strom zu produzieren.

Solarmodule als Eis und Schneefang

Die eingangs unseres Blogbeitrages geschilderten Solarmodule als Schattenspender können im Winter auch Eis und Schnee vom Dach abhalten. Gesteuert wird die Pergola per Funkfernbedienung oder Smartphone. Bei einem Wetterumschwung schließen sich die Solarlamellen automatisch und leiten den Regen im Inneren der Struktur ab.

Wenn kein Schnee auf den Solarmodulen liegt, erzeugen diese auch im Winter Strom. Von Vorteil ist es, wenn die Ausrichtung der Module und die Art der Installation für ausreichend Kühlung der Module liefert. So sind die auch die Erfahrungen mit einer Anlage in den Schweizer Alpen. In einer Höhe von etwa 2.100 Metern über dem Meeresspiegel wird somit insgesamt 25 Prozent mehr Strom erzeugt, als mit einer vergleichbar großen Anlage im Mittelland.

Mit der Solarfähre auf die Insel Usedom

Interessant ist sicher auch, dass ab diesem Sommer eine emissionsfreie Fähre auf der Strecke zwischen dem Festlandort Kamp und der Ortschaft Karnin auf der Insel Usedom den Betrieb aufnimmt. Es ist nur eine kleine Fähre. Aber es ist ein Anfang und ein Zeichen für die Mobilitätswende auf dem Wasser. Erneuerbare Energien sind mittlerweile zu einer wichtigen Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird weiter zunehmen

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien und wir werden auch weiterhin die spannenden Entwicklungen in diesem Wachstumsmarkt genau verfolgen und unsere Produkte darauf abstimmen.

Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen Ihrer Kunden finden Sie alle Informationen und Tarifrechner auf unserer speziellen Produktseite Photovoltaik-Versicherung Klima Pro©.

P. S. Die Neuheiten zu den Solarmodulen haben wir Informationen der Online-Ausgaben der Zeitschrift „Erneuerbare Energien“ entnommen

Optimaler Schutz für Tiny-Häuser

Klein, funktional, nachhaltig. Tiny-Häuser oder vielfach auch Tiny Houses (tiny= winzig, englisch) sind cool und liegen voll im Trend. Gerade in Zeiten von knappem Platzangebot und teuren Bodenpreisen bietet das Leben auf kleiner Wohnfläche eine willkommene Alternative.

Der richtige Versicherungsschutz für Tiny-Häuser

Auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes. Keine Sorgen, mit unserer kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung ist das Tiny-Haus und der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags geschützt. Und das bereits ab 168,46 Euro pro Jahr.

Im Detail sind in unserem neuen Versicherungsangebot folgende Leistungen enthalten:

  • Brand, Blitzschlag, Überspannung
  • Sturm, Hagel
  • Leitungswasser
  • Diebstahl, Raub des Objektes am Risikoort
  • Einbruchdiebstahl inkl. Vandalismus-Schäden
  • Glasbruch, Winterstellplatz
  • Haftpflicht bis 5 Mio. EUR (ausschließbar)

Optional zuwählbar sind folgende Zusatzleistungen:

  • Schutz gegen Elementargefahren (in Zone 1 und 2)
  • Photovoltaikanlage am Objekt

Die richtigen Versicherungssummen wählen

Auch wenn Tiny-Häuser klein sind, kann der Wert schon erstaunlich hoch sein. Die kleinen Wohnhäuser mit meist weniger als 20 Quadratmetern, die Bewohner überall aufstellen und schnell wieder abtransportieren können, haben seit Ausbruch der Pandemie einen Boom erlebt, der sich auch auf die Preise ausgewirkt hat.

Der Versicherungsschutz bei den Objekten beginnt bei der Tiny-Haus-Versicherung der Oberösterreichische bei 40.000 Euro, kann aber erhöht werden. Nicht selten sind moderne Tiny-Häuser auch 60.000 oder 120.000 Euro wert. In unserer Tiny-Haus-Versicherungen können Sie diese Objekte bis 150.000 EUR versichern.

Ähnlich verhält es sich auch beim Hausrat. In der Grundabsicherung sind 6.000 Euro des Hausrates versichert. Die Summe kann aber durch Sie als Makler bei entsprechendem Kundenbedarf bis 40.000 Euro angepasst werden.

Die hohe Flexibilität des Tarifes wird auch Sie als Makler überzeugen. Nutzen Sie gerne unseren PDF-Antrag für Ihre Kunden und deren Tiny-Häuser. Gerne können Sie die Anträge mit Ihrer Vermittlernummer auch in Tiny-Haus-Communitys weiterleiten.

Alle notwendigen Unterlagen haben wir hier für bereitgestellt.

Drei neue Nischenprodukte für Maklerkunden

Im Frühlingsmonat April 2021 startet die Oberösterreichische Versicherung für ihre Kunden in Deutschland mit drei neuen Nischenprodukten. Diese können nach eingehender Beratung bei Versicherungsmakler oder auch direkt abgeschlossen werden.

  1. Dauercamper-Versicherung – neue Auflage 2021

Seit Jahren gewinnt das Dauercampen an Beliebtheit, seit Beginn der Pandemie erst recht: Der Absatz von Wohnwagen und -mobilen ist in die Höhe geschossen. Wer dauerhaft einen Wohnwagen oder ein Mobilheim unterhält, sollte damit verbundene Risiken auf dem Schirm haben und zielgenau entschärfen.

Das bewährte Produkt Dauercamper-Versicherung wurde mit dem Update 2021 nochmal verbessert und mit zahlreichen Zusatzbausteinen versehen. Lassen Sie sich in die Lage versetzen, Ihren campingbegeisterten Kunden mit Tipps und Aufklärung zu einem sicheren Campingerlebnis zu verhelfen. Machen Sie sich mit den Tarifdetails der leistungsstarken Dauercampingversicherung der Oberösterreichische und der verkaufsfördernden Vertriebsunterstützung für Makler vertraut.

2. Neu: Wochenendhausversicherung

Viele Maklerkunden haben ein Wochenendhaus. Egal ob Gartenlaube, Cottage, Datscha oder Gartenbungalow – all diese Gebäude sollten 365 Tage im Jahr gut abgesichert sein. Mit dem richtigen Versicherungspaket für das Wochenendhaus lassen sich Gebäude und Hausrat im Objekt schon für wenig Geld absichern.

Die Anzahl der Besitzer und Nutzer von Wochenendhäusern beträgt in Deutschland rund 5 Millionen. Es gibt 22 Landesverbände mit 330 Regionalverbänden von Kleingartenanlagen. Analog zur Wohngebäudeversicherung sind die Grundrisiken Sturm, Feuer und Leitungswasser versicherbar. Wahlweise kann das Inventar per Hausratversicherungsmodul sowie eine Glasbruchversicherung mit abgeschlossen werden.

Die neue Wochenendhausversicherung der Oberösterreichische bietet neben dem Schutz für die Folgen der genannten Grundrisiken auch:

  • Fahrraddiebstahl außerhalb des Versicherungsortes optional
  • Photovoltaikanlage am Gebäude
  • Elementarschutz einfach und erweitert am Objekt
  • Elementarschutz einfach und erweitert für den Hausrat

3. Neu: Tiny-Hausversicherung

Klein, funktional, nachhaltig. Tiny-Häuser oder vielfach auch Tiny Houses (tiny= winzig, englisch) sind cool und liegen voll im Trend. Gerade in Zeiten von knappem Platzangebot und teuren Bodenpreisen bietet das Leben auf kleiner Wohnfläche eine willkommene Alternative.

Auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes. Keine Sorgen, mit unserer kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung ist das Tiny-Haus und der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags geschützt. Und das bereits ab 168,46 Euro pro Jahr.

Zum Abschluss einer Tiny-Hausversicherung können Versicherungsmakler unseren Antrag für DauerCamper-Versicherungen nutzen. Der Versicherungsschutz bei den Objekten beginnt bei der Tiny-Haus-Versicherung bei 40.000 Euro, kann aber erhöht werden. Nicht selten sind moderne Tiny-Häuser auch 60.000 oder 120.000 Euro wert. In unserer Tiny-Haus-Versicherungen können Sie diese Objekte bis 150.000 EUR versichern.