Wissenswert

Wohin mit alten Solarmodulen?

Erneuerbare Energien sind zu einer wichtigen Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft noch weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien.

Wir verfolgen die Entwicklung in diesem Wachstumsmarkt genau und stimmen unsere Produkte darauf ab. Selbstverständlich informieren wir unsere Maklerpartnerinnen und Maklerpartner regelmäßig zu den neuen Trends. Dazu haben wir hier einige Neuerungen zusammengefasst. Wir greifen auf ein Interview mit Stefan Wippich von SecondSol zurück, einem langjährig mit der Oberösterreichische Versicherung verbundene Solarspezialisten.

Alte Module und auslaufende EEG-Förderung

Herr Wippich, wie sehen Sie das Thema „alte Solarmodule“?

„Hier muss man unterscheiden zwischen technischem Ableben und Ende der EEG-Vergütung. Benötige ich die Anlage nicht mehr, weil die EEG-Vergütung ausgelaufen ist, lassen sich in diesem Fall Module noch in verschiedenen Varianten nutzen, um zum Beispiel Strom im Gartenhäuschen oder für den Camper zu gewinnen. Sprechen wir vom technologischen Lebenszeit-Ende, bedarf es eines fachgerechten Recyclings.“

Wie sehen Sie das Thema der Entsorgung? Es scheint ja so zu sein, dass die Branche das Thema Recycling ganz gut im Griff hat oder sind alte Module Sondermüll?

„Nein, das gilt für alle Module. Bei Dünnschichtmodulen muss man aber genauer hinschauen: Ist in den Modulen zum Beispiel Cadmium-Tellurid (CdTe) verbaut, benötigen diese eine besondere Rücknahme. Der Hersteller First Solar hat für seine Dünnschichtmodule ein eigenes Rücknahmeprogramm. Es gibt aber auch Module von Unternehmen, die nicht mehr am Markt sind. In diesem Fall kann sich der Landwirt an spezialisierte Entsorgungsunternehmen wie PVEX wenden, die dann die fachgerechte Entsorgung dieser Module übernehmen.“

Der Verkauf von alten Solarmodulen

Herr Wippich, schildern sie uns doch einmal, wie der Verkauf alter Module ablaufen kann.

„Die Entsorgung von Solarmodulen wird immer pro Tonne berechnet. Der Gesetzgeber gibt für 2022 einen Preis von 350 €/t an. Cadmium-Module können aber teilweise auch etwas mehr kosten. Hatten die Kunden ein kristallines oder nicht CdTe Solarmodul verbaut, kann man es in haushaltsüblichen Mengen auch beim Gewerbehof kostenfrei abgeben. Die Entsorgung und das Recycling sind im Elektrogesetz (ElektroG) geregelt und sind rechtlich verpflichtend.“

Gibt es auch noch andere Wege, wie man mit alten Solarmodulen vielleicht sogar noch Geld beim Verkauf verdienen kann?

„Das geht über allgemeine Marktplätze wie zum Beispiel eBay und andere Onlinebörsen. Der Vorteil auf unserer Plattform SecondSol ist, dass wir spezialisiert sind und die Marktteilnehmer sich besser mit den technischen Eigenschaften auseinandersetzen können. Gebraucht verkaufen Sie unter Ausschluss von Garantien und Gewährleistung, weil diese in der Regel schon verjährt und damit ausgeschlossen sind… Es ist, wie wenn ich einen alten Toaster verkaufe: Da gibt es auch keine Garantie mehr.

Herr Wippich, haben Sie für die Kunden unserer Makler noch spezielle Tipps zum Verkauf?

„Wir müssen als Gesellschaft umdenken: Circular Economy – und alles was geht, so lange wie möglich nutzen. Der effiziente Umgang mit vorhandenen Ressourcen wie PV-Modulen und den darin enthaltenen Rohstoffen spielt deshalb eine wichtige Rolle. Betreiber und Installateure sind im Falle eines Schadens immer auf der Suche nach speziellen Photovoltaik-Modulen. Gebrauchte PV-Module bereiten wir auf, so können diese als Ersatzteile für andere alte Anlagen weiter betrieben werden.

Neue Solarmodule – Versicherung anpassen

Denken Sie als Makler daran bei Ihren Kunden mit PV-Anlagen regelmäßig nachzufragen, ob Solarmodule oder sogar ganze Anlagenbestandteile erneuert wurden. Dazu kann es notwendig sein, auch die Photovoltaikversicherung anzupassen. Die Gefahr eines Schadens durch immer heftigere Unwetter, Überspannung, Bedienungsfehler oder Tierbisse ist groß.

Ein Schaden an neuen netzgekoppelten Anlage und damit verbundene Verluste bei den Erträgen oder für das eigene „Energiekraftwerk“ können den Finanzierungsplan oder das Budget der Kunden belasten. Eine Absicherung ist daher sehr wichtig. Unsere gute Nachricht: Bereits ab EUR 5,– pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“.

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Stefan Wippich ist einer von zwei Gründern der SecondSol GmbH aus Meiningen. Auf dem Online-Marktportal haben Betreiber die Möglichkeit, eigene Solarmodule zum Verkauf anzubieten und Ersatzteile zu erwerben. Auf dem Marktplatz können sowohl Privatleute als auch Händler ihre PV-Ware anbieten. Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 gegründet. Für das Interview wurde auf einen Artikel bei agrarheute.com zurückgegriffen.

Wichtige Versicherungen für den Winter

Verbraucherschützer machen darauf aufmerksam, dass fehlende Versicherungen für Schadenereignisse im Winter teure Konsequenzen haben können. In unserem Blogbeitrag gehen wir deshalb auf einige Themen ein, die Makler ihren Kunden mitteilen können.

Winterwetter birgt Gefahren in sich

Auch wenn die Winter in Deutschland oft nicht mehr so heftig wie vor Jahren sind, bestehen immer noch typischen Risiken, die richtig ins Geld oder in Haftung gehen können. Sturmgefahren und Schneeverwehungen gehören ebenso dazu wie der Druck von Schneemassen auf Dächer oder Solarmodule dazu.

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgen nicht nur für Frieren und Zähneklappern. Frost sorgt immer wieder auch für vereiste und geplatzte Rohrleitungen im Haus oder folgenschwere Ausrutscher durch Schneeglätte auf den Straßen. Ausrutscher auf den Gehwegen vor Häusern werden schnell zum Haftungsproblem, wenn die Räum- und Streupflicht vernachlässigt wurde.

Tipps einer Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Wuppertal hat einige nützliche Tipps zur Schadenvermeidung und zur Schadenmeldung zusammengestellt, auf die wir hier gerne auszugsweise hinweisen:

Wasserrohre absperren. Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann auf diese Weise leicht Rohre sprengen. Noch größer wird der Schaden, wenn aufgetautes Wasser aus den geplatzten Leitungen in die Wohnung fließt. In der Regel übernehmen Hausrats- und Wohngebäudeversicherung einen solchen Schaden – falls dieser spezielle Versicherungsschutz im Vertrag enthalten ist. Eine volle oder teilweise Übernahme der Kosten kann jedoch auch vom Versicherer verweigert werden, falls die Rohre nicht rechtzeitig entleert, beziehungsweise abgesperrt oder die Wohnräume nicht ausreichend beheizt wurden.

Gehwege von Eis und Schnee räumen. Bei den ersten dicken Flocken beginnt für Eigentümer auch der Winterdienst vor der eigenen Haustür: Vereiste Flächen müssen gestreut, Gehwege und Zufahrten müssen nach einem Schneefall geräumt werden. Diesen Winterdienst haben Mieter zu übernehmen, falls dies im Mietvertrag so vereinbart wurde. Rutscht ein Passant auf einem vereisten oder schneebedeckten Weg aus und verletzt sich, können Ersatzansprüche auf denjenigen zukommen, der die Streupflicht missachtet hat. Ohne Haftpflichtversicherung kann dies teuer werden.

Bei Sturz versichert. Wird Passanten ein vorschriftsmäßig geräumter und gestreuter Gehweg dennoch zum Verhängnis, springt bei Verletzungen die gesetzliche Unfallversicherung ein – aber nur dann, wenn der sogenannte Wegeunfall auf dem unmittelbaren Weg zur Arbeit oder anschließend auf dem direkten Heimweg passiert ist. Auch für diesen und sonstige Ausrutscher mit schmerzhaften Folgen zahlt die private Unfallversicherung.“

Das eigene Haus in den Risiken des Winters

Auch für das persönliche Eigentum an Immobilien sind Hinweise zu den speziellen Winterrisiken wichtig. Gerade bei langjährig bestehenden Gebäudeversicherungen sollte ein Blick auf dem Umfang der Leistungen und mögliche Lücken gelegt werden. Denken Sie nicht nur an Ein- oder Zweifamilienhäuser. Winterrisiken gibt es auch für Wochenendhäuser, Tinyhouses oder Solar-Module. Die Empfehlungen der Verbraucherschützer dazu sehen so aus:

Dächer im Blick haben und prüfen. Halten die Dächer von Haus, Wintergarten oder Garage den Schneemassen nicht stand, springt die Gebäudeversicherung hingegen nicht automatisch bei Schäden ein. Diese müssen Hausbesitzer mit einer Extra-Vereinbarung beziehungsweise einer zusätzlichen Police für Elementarschäden abgesichert haben, die auch für die Folgen von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Erdbeben oder Lawinen zahlt.

Sturmschäden am Haus sofort der Versicherung melden. Rütteln Windböen und Eisregen gehörig am Haus bietet die Gebäudeversicherung einen Schutz gegen Sturm, Hagel, Feuer und Brand. Eine solche Police sollten Hausbesitzer vorweisen können, wenn das Dach abgedeckt, der Schornstein beschädigt oder ein Baum aufs Haus gefallen ist.“

Lücken im Versicherungsschutz prüfen und schließen

Als Maklerin oder Makler können Sie Ihren Kunden eine einfache Überprüfung des bestehenden Versicherungsschutzes empfehlen. Mit sieben Schritten durch unseren Keine Sorgen Check können Kunden selbst den bestehenden Versicherungsschutz prüfen. Das sehr einfach aufgebaute Tool zeigt Lücken auf und gibt eine unverbindliche Produktübersicht zur persönliche Situation des Kunden. Und dann kommen Sie als Versicherungsmakler mit Ihren Empfehlungen ins Spiel.

Alle wichtigen Privatversicherungen, die auch für die Risiken im Winter den richtigen Keine Sorgen Schutz bieten, finden Sie als Makler auf unserer Maklerhomepage makler.keinesorgen.de

Viel Erfolg und Keine Sorgen 2022

Liebe Maklerpartnerinnen und Maklerpartner,

wir wünschen Ihnen ein gesundes neues Jahr 2022 freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr. Das neue Jahr wird viele Veränderungen bringen. Aber wie sagt man so schön:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. 

Diesen Umstand hat der Philosoph Heraklit bereits um 500 v. Chr. erkannt. Wir befinden uns mitten in der digitalen Transformation. Nachhaltige Veränderungen prägen auch die Versicherungswirtschaft. Diesen Veränderungen stellt sich auch die OBERÖSTERREICHISCHE Versicherung.

Neuer Standort und neues Team

Zukünftig werden wir in Deutschland am neuen Standort Regensburg und mit einem neuen Team auftreten. Herr Paul Ristock wird ab 1.1.2022 von Regensburg aus unsere Niederlassung in Deutschland leiten. Das Team rund um Herrn Ristock wird gerade aufgebaut. Wir werden Ihnen unsere neuen Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Monaten vorstellen.

Halten Sie uns auch zukünftig die Treue und vertrauen Sie weiter auf den Keine Sorgen Schutz der OBERÖSTERREICHISCHEN Versicherung! Informationen zu den neuen Erreichbarkeiten und Zuständigkeiten erfahren Sie per Newsletter sowie über unsere Maklerhomepage makler.keinesorgen.de

Wir ziehen von Hanau nach Regensburg um

Liebe Vertriebspartnerinnen, liebe Vertriebspartner!

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. 

Diesen Umstand hat der Philosoph Heraklit bereits um 500 v. Chr. erkannt. Wir befinden uns mitten in der digitalen Transformation. Nachhaltige Veränderungen prägen auch die Versicherungswirtschaft. Diesen Veränderungen stellt sich auch die OBERÖSTERREICHISCHE Versicherung.

In den vergangenen acht Jahren ist es unserem Team in Hanau gelungen, den Sachbestand in Deutschland zu verdoppeln und zahlreiche neue Produkte am Markt zu positionieren. Besonders erfolgreich sind unsere Produkte für Photovoltaik, Dauercamper oder auch neu für Tiny Houses. Dieser Erfolg war nur möglich, weil Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. Dafür bedanken wir uns recht herzlich!

Zukünftig werden wir in Deutschland am neuen Standort Regensburg und mit einem neuen Team auftreten.
 
In diesem Zusammenhang wird die Tätigkeit von Dr. Peter Schmidt  als Niederlassungsleiter mit 31.12.21 auslaufen. Wir bedanken uns bei Peter für die gute und erfolgreiche Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren. Er wird uns auch zukünftig beratend unterstützen. Unser Dank für ihre engagierte Arbeit gilt auch unseren bisherigen Vertriebsmanagern Siegfried Steiner und Christian Waldheim, die beide zukünftig nicht mehr für unser Unternehmen tätig sind.

Paul Ristock wird ab 1.1.2022 von Regensburg aus unsere Niederlassung in Deutschland leiten. Das Team rund um Herrn Ristock wird gerade aufgebaut. Wir werden Ihnen unsere neuen Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Monaten vorstellen.

Sie wollen mit uns Kontakt aufnehmen? 

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören bzw. zu lesen: 

  • Bitte senden Sie allgemeine Anfragen, Anforderung von Offerten, Bestandsänderungen, Kündigungen an maklerservice.deutschland@ooev.at. Telefonisch sind wir gerne unter 06181/923020 für Sie da.
  • In vertrieblichen Angelegenheiten wenden Sie sich bitte direkt an Peter Schmidt (p.schmidt@ooev.at) oder ab 01.01.2022 auch an Paul Ristock (p.ristock@ooev.at oder tel.: 0151-26232207) 


Halten Sie uns auch zukünftig die Treue und vertrauen Sie weiter auf den Keine Sorgen Schutz der OBERÖSTERREICHISCHEN Versicherung! Wir wünschen Ihnen einen besinnlichen Advent, eine fröhliche Weihnacht und freuen uns schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr. Bleiben Sie gesund!

Keine Sorgen im Advent

Weihnachten soll auch unter den besonderen Bedingungen des Jahres 2021 ein Fest der Freude und der Liebe sein. Dennoch werden wieder brennende Adventskränze und Tannenbäume zum Alltag gehören. Einige Tipps für Ihre Maklerkunden können für die Festtage nützlich sein, die wir für Sie aus der Zeitschrift Capital.de ausgewählt haben


Ein Funke genügt und der trockene Adventskranz brennt lichterloh 


„Der Tannenbaum ist geschmückt, der Braten im Ofen, die Geschenke sind eingepackt. Einem schönen Weihnachtsfest steht nichts mehr im Wege – bis der Rauchmelder anfängt zu piepsen. Ein Funke genügt und der trockene Adventskranz fängt Feuer oder der Weihnachtsbaum steht in Flammen. Laut einer Statistik des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) erhöht sich das Brandrisiko zur Weihnachtszeit um 40 Prozent. Der Schaden durch Brände in der Adventszeit liegt im Schnitt bei 3200 Euro. Auch Einbrüche oder durch Frost geplatzte Wasserrohre können die Weihnachtsstimmung verhageln und das Fest zum teuren Vergnügen werden lassen.“ Diese Versicherungen, auf die wir in den nächsten Abschnitten eingehen, können sich während der Festtage bezahlt machen.


Achtung – grobe Fahrlässigkeit

„Zerstören Feuer oder Löschwasser Geschenke oder einen Teil der Einrichtung, springt in der Regel die Hausratversicherung ein. Allerdings nur, wenn das Feuer unter Aufsicht ausgebrochen ist. Wer die Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet und dann „nur mal schnell“ in die Küche geht, um nach dem Weihnachtsbraten zu schauen, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel. Achtung: Kinder zählen nicht als Aufpasser. Wann ein Versicherter grob fahrlässig handelt, ist zwar oft eine Einzelfallentscheidung. Allgemein gilt aber: Kerzen dürfen nur brennen, wenn ein Erwachsener im Raum ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Blick in seine Hausratpolice werfen. Bei manchen Versicherern sind Schäden durch brennende Weihnachtsbäume nämlich explizit nicht gedeckt.“


Obliegenheiten nicht vergessen


„Zerstört ein Weihnachtsbaum-Brand nicht nur die Einrichtung, sondern einen Großteil des Hauses oder der Wohnung, springt die Wohngebäudeversicherung ein. Wichtig dabei: Nach dem Feuer sollten Versicherte den Brandort nicht verändern. Sie dürfen kaputte Fenster abdichten und Gefahren beseitigen oder absichern. Alles weitere hingegen erschwert die Arbeit der Brandermittler und kann zum Versicherungsausfall führen.“


Wenn die Gäste beim Besuch etwas anstellen


„Findet die Weihnachtsfeier bei Freunden oder Familie statt, stören meist Kleinigkeiten den Frieden: Rotwein auf dem hellen Sofa, ein zerbrochener Teller oder ein heruntergefallenes Geschenk. Wer einen solchen Schaden für Dritte verursacht, kann sich wie auch den Rest des Jahres an seine Haftpflichtversicherung wenden.“

Im Brandfall Schaden zügig melden

Makler sollten Ihren Kunden verdeutlichen, dass sie im Brandfall unverzüglich die Versicherung oder den Makler informieren sollte. Ist der Kunden mit Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung bei der Oberösterreichische versichert, dann können zur Schadenmeldung gleich die passenden Formulare vollständig ausgefüllt an die Schadensmail  schaden.deutschland@ooev.at gesendet werden.

Vorschläge zur Brandvermeidung (klicken Sie auf den Link)

Empfehlungen der Feuerwehr zu Brandvermeidung (klicken Sie auf den Link)

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kunden für die Advents -und Weihnachtszeit Keine Sorgen!

Stromfresser im Haushalt

Die Veränderungen im Klima und die Ursachen sind in aller Munde. Schon weniger wird über die Stromfresser im Alltag und in den Haushalten gesprochen. Dabei kann jeder mit einer Veränderung der Gewohnheiten und des Verhaltens einen Beitrag für den Klimaschutz leisten und gleichzeitig durch Stromsparen etwas für die eigene Geldbörse tun.

Die Anzahl der Geräte im Haushalt und Lebensalltag hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Doch jedes der Geräte braucht Strom. Deshalb ist ein Leben ohne Strom kaum denkbar. Doch Strom wird aktuell immer teurer und die wenigsten Stromanbieter haben sich komplett auf Ökostrom konzentriert. Deshalb lohnt es sich doppelt, den eigenen Verbrauch zu reduzieren oder zumindest zu begrenzen.

Stromfresser #6 – Stand-by-Modus

Computer, Fernseher und andere Unterhaltungsmedien verbrauchen aufgrund des Stand-by-Modus auch bei Nicht-Nutzung unnötig Strom. Hier kann man mit einer einfachen Steckerleiste mit Schaltknopf Abhilfe schaffen. Doch die schwergewichtigen Stromfresser kommen erst noch.

Stromfresser #5 – Beleuchtung

Ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland verbraucht 330 Kilowattstunden Strom für die Beleuchtung von Wohnung oder Haus. Das entspricht etwa einem Strompreis von 60 Euro. Alte Glühlampen sollten inzwischen aus so gut wie allen Haushalten verschwunden sein. Falls doch noch „alte“ Modelle im Hause sind, sollte man diese durch energiesparende LED-Lampen ersetzen. Eine 20-Watt-LED-Lampe erzeugt die gleiche Lichtstärke wie eine konventionelle 100-Watt-Lampe.

Stromfresser #4 – Waschmaschine

Bei der Waschmaschine gilt: Je geringer die Waschtemperatur, desto geringer der Stromverbrauch. Der Betrieb kostet im Durchschnitt nicht mehr als 50 Euro im Jahr, eine Ladung Wäsche bei 90 Grad zu waschen schlägt dabei mit durchschnittlich 50 Cent zu Buche. Wer die Temperatur auf 60 Grad senkt, zahlt ungefähr 40 Cent, bei 40 Grad sind es nur noch um die 35 Cent pro Waschladung.

Stromfresser #3 – Kühlschrank

Gefrierschränke, Gefriertruhen und Kühlschränke weisen schon allein deshalb einen hohen Stromverbrauch auf, da sie ununterbrochen, 24 Stunden am Tag, laufen. Um die Stromkosten bei den Gefrier- und Kühlgeräten zu senken, sollte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Alte Geräte verbrauchen im Vergleich zu neueren Modellen ein Vielfaches an Strom. 

Stromfresser #2 – Elektroherd

Beim häufigen Kochen und Backen mit einem Elektroherd wird dieser oft zu einem echten Stromfresser im Haushalt. Bis zu 85 Euro im Jahr können hier für die Stromkosten anfallen. Neben der Anschaffung eines energieeffizienten Neugeräts kannst man den alten Herd auch stromsparender betreiben. Einige Tipps finden sich hier.

Stromfresser #1 – Veraltete Heizungspumpen

Elektrische Heizungspumpen sorgen dafür, dass warmes Wasser zum Duschen, Baden und Heizen immer verfügbar ist. Deshalb sind veraltete Heizungspumpen oftmals die größten Stromfresser. Je nach persönlichem Konsumverhalten kann so eine Pumpe bis zu 800 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen – das entspricht ungefähr 150 Euro. Moderne Heizungspumpen sind effizienter als ältere Modelle und brauchen daher weniger Strom.

Keine Sorgen bei Schäden an Elektrogeräte

Egal ob Bügeleisen, Herd oder Kaffeemaschine: Bleiben die Elektrogeräte aus Versehen eingeschaltet, kann das Brandrisiko steigen. Dasselbe gilt auch bei kaputten Kabeln oder defekten Bauteilen. Im Inneren bleiben oft lange unentdeckt – bis es zu spät ist. Laut der Statistik für 2018 des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) entstehen 39 Prozent der Wohnungsbrände in der Küche – und davon die Hälfte am Herd, häufig ausgelöst durch menschliches Fehlverhalten, wie die vergessene oder versehentlich eingeschaltete Herdplatte

Deshalb ist neben einer ständigen Kontrolle der Elektrogeräte auch eine gute Hausratversicherung ein MUSS für jeden Haushalt. Die Hausratversicherung der Oberösterreichischen Versicherung sorgt dafür, dass auch in Zukunft alles geregelt ist, wenn Unvorhersehbares passiert! Aktuell können die Hausratversicherungen DaHeim© Plus und DaHeim© Premium mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent abgeschlossen werden. Nähere Informationen finden Sie als Makler hier.

(unser Text wurde mit Bezugnahme zu Artikeln von projekt-enera.de sowie t-online.de erstellt und teilweise zitiert)

Wallboxen richtig versichern

Der Bundestag hat bereits im vergangenen Jahr den Rechtsanspruch auf Installation einer Ladestation für E- Automobile beschlossen. Dieses Gesetzt tritt zum 1. Dezember 2021 in Kraft. Wir befassen uns in diesem Blogbeitrag mit dem Gesetz und vor allem mit der Möglichkeit der Versicherung dieser Ladestationen.

Gesetz zur Förderung der Elektromobilität

Mit dem Gesetz laut Drucksache 19/22634 wurden im vergangenen Jahr wichtige Akzente für die Förderung der E-Mobilität sowie der Modernisierung des Wohneigentumsgesetzes (WEG) gesetzt. So sollen insbesondere der Einbau von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und der barrierefreie Aus- und Umbau sowie die energetische Sanierung gefördert werden. Das Gesetz tritt zum 01.12.2021 in Kraft. Mieter und Eigentümer von Immobilien haben damit eine Rechtsanspruch auf die sogenannten Wallboxen.

Dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) zufolge kann künftig jeder Wohnungseigentümer „angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die […] dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge […] dienen.“ Auch Mieter können künftig vom Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache verlangen, die dem Laden dienen.

E-Mobilität wird sich stark entwickeln

In Deutschland leben insgesamt rund 58% der Menschen zur Miete, wovon knapp die Hälfte über einen eigenen PKW-Stellplatz verfügen. Da die E-Mobilität in den nächsten Jahren voraussichtlich einen weiteren Aufschwung erlebt, wird ungefähr ein Drittel der deutschen Bevölkerung von dem „Recht auf Wallbox“ profitieren können. Das Gesetz vereinfacht den Menschen also nicht nur das Laden ihrer Elektroautos, sondern trägt auch zu der Weiterentwicklung der Infrastruktur für E-Mobilität bei, welche in Zukunft noch von großer Bedeutung sein wird.

In erster Linie sollte man beim Kauf einer Ladestation auf die Sicherheit und Qualität achten, heißt es beim Elektrotechnikspezialisten Gevetec. Eine gute Wallbox zeichnet sich nach Meinung der Spezialisten nicht durch viele Funktionen aus, im Gegenteil. Deshalb ist es empfehlenswert, sich beim Kauf auf die Funktionen zu konzentrieren, die man im Alltag wirklich benötigt. Im Allgemeinen ist der Kauf einer 11-kW Wallbox mit Zugangskontrolle für Privatpersonen sinnvoll, da die Ladeleistung sehr gut ist und die Kosten durchaus zu tragen sind.

Versicherung von Wallboxen

Mit der Installation von Ladestationen oder dem entsprechenden Umbau in der Immobilie entsteht natürlich die Frage nach der Versicherung. Bei der Installation sollten die Auftraggeber auf fachgerechte Planung, Montage durch Fachfirmen, den ordnungsgemäßen Gebrauch durch einen definierten Nutzerkreis und auch notwendiger Maßnahmen für Sicherheit und Brandschutz achten.

Im Rahmen der Photovoltaikversicherung KlimaPro© gilt die fix mit dem Gebäude verbundene Wallbox (Wandladestation) für E-Auto mit Zubehör, insbesondere Ladekabel, bis zu der vertraglich vereinbarten Entschädigungsgrenze auf erstes Risiko mitversichert. Für die Gefahr des einfachen Diebstahls gilt abweichend eine Entschädigungsgrenze bis 1.000 Euro auf erstes Risiko als vereinbart.

Was müssen Sie als Makler tun, wenn Kunden an Sie herantreten und eine Wallbox, die in Verbindung mit einer Solaranlage betrieben wird, versichern wollen. Sie nehmen eine Änderungsantrag auf oder konvertieren den bestehenden Vertrag bei uns auf die aktuellsten Bedingungen. Gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. gilt dann die Wallbox mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro als versichert. In der Versicherungspolice wird das Zusatzrisiko entsprechend vermerkt.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn eine Wallbox in Verbindung mit einer bei uns bestehenden Wohngebäudeversicherung ZuHaus© abgesichert werden soll. Auch dann ist dies – auf vorherige Anfrage – gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro versicherbar.

Die wichtigste Versicherung überhaupt

Über notwendige Versicherungen kann man trefflich streiten. Zu einer Versicherung sind sich aber Verbraucherschützer ebenso wie freie und gebundene Vermittler einig – die private Haftpflichtversicherung. Denn eins ist klar: Ob aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit: Wer einen Schaden verursacht, muss dafür geradestehen. Das ist gesetzlich geregelt. Die private Haftpflichtversicherung (PHV) gehört deshalb zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Ohne eine private Haftpflichtversicherung kann eine Unachtsamkeit im Alltag den finanziellen Ruin bedeuten.

Zahlreiche Risiken werden durch die PHV abgedeckt

Wer sich und seine Familie umfassend schützen will, braucht eine private Haftpflichtversicherung. Sie versichert das finanzielle Risiko, das nach einem Schaden auf den Verursacher zukommen kann. Die Privathaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt und deckt u.a. folgende Bereiche (je nach Leistungsprofil der jeweiligen Versicherung) ab:

  • Risiken aus dem Alltag gegenüber anderen Personen
  • Risiken in der Wohnung, im Haus und auf dem Hof
  • Risiken als Aufsicht Minderjähriger oder Deliktunfähiger
  • Risiken als Fußgänger, Radfahrer, Skater u.a.
  • Risiken beim Laub- oder Schneeräumen
  • Halter zahmer Tiere wie Katze oder Hamster
  • Risiken aus ehrenamtlicher Tätigkeit oder freiwilligem sozialen Engagement
  • Risiken beim Betrieb nicht versicherungspflichtiger Fahrzeuge
  • Risiken beim Freizeitsport
  • Risiken im Ausland

Andere private Haftpflichtbereiche brauchen meist separate Versicherungen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Risiko zu Gewässerschäden beispielsweise durch Öltanks
  • Risiko von Personen- und Sachschäden durch Photovoltaikanlagen
  • Risiken aus dem Betrieb von PKW, Wasserfahrzeugen oder Drohnen
  • Risiken als Bauherr oder Haus- und Grundbesitzer
  • Risiken als Jäger oder Waldbesitzer

Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung im Überblick

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verweist zu den Leistungen einer PHV darauf, dass die PHV dem Versicherten und seiner Familie Schutz vor Schadenersatzansprüchen bietet. Dabei leistet diese Versicherung mehr als bloßen Ersatz für den materiellen Schaden. Zunächst prüft die Privathaftpflicht, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadenersatz überhaupt besteht. Dann stehen folgende Leistungen bereit:

  • die Kosten der Wiederherstellung bzw. des Ersatzes der beschädigten Gegenstände
  • die Kosten für Folgeschäden wie zum Beispiel einen Nutzungsausfall
  • bei verletzten Personen:
    • Bergungskosten
    • Behandlungskosten
    • Verdienstausfall
    • Umbaukosten von Wohnung oder Haus
    • oft auch Schmerzensgeld oder bei bleibenden Schäden lebenslange Rente
  • Unberechtigte Ansprüche abwehren („passiver Rechtsschutz“). Die Haftpflichtversicherung wehrt Schadenersatzansprüche ab, die unbegründet sind. Kommt es in so einem Fall zum Rechtsstreit mit der Person, die Anspruch auf Schadenersatz stellt, führt der Haftpflichtversicherer den Prozess und trägt die Kosten. Die Haftpflichtversicherung bietet somit bei unberechtigten Haftungsansprüchen eine Art „passiven“ Rechtsschutz.

Wer ist mit einer privaten Haftpflichtversicherung versichert?

Kinder sind grundsätzlich über die Haftpflichtversicherung der Eltern versichert, solange sie nicht volljährig sind. Der Versicherungsschutz endet, wenn sie heiraten. Das Kind ist unabhängig von seinem Alter weiterhin über die Eltern haftpflichtversichert, solange es:

  • zur Schule geht.
  • seine erste Berufsausbildung (Lehre oder Studium) macht.
  • sich in den üblichen Wartezeiten zwischen den Ausbildungsabschnitten befindet.

Kinder, die ihr erstes Studium oder die Lehre abgeschlossen haben und sich danach anders orientieren (etwa durch ein 2. Studium bzw. Lehre), sind nicht mehr über ihre Eltern mitversichert. In diesem Fall brauchen sie eine eigenständige Haftpflichtversicherung. Gleiches gilt, wenn der Nachwuchs nach der Schule entweder zur Bundeswehr geht oder direkt in die Berufstätigkeit durchstartet.

Auch für Makler dürften Sonderfälle interessant sein, wie die (Mit-)Versicherung der Kinder und Jugendlichen während der Ausbildung, als Au pair oder im Freiwilligendienst. Schauen wir uns das kurz an:

  • Ausbildung und Freiwilligendienst

Für Rechtsreferendare und Lehramtsanwärter endet der Versicherungsschutz in der Regel mit dem ersten Staatsexamen. Absolvieren Sohn oder Tochter einen Bundesfreiwilligendienst (Dauer in der Regel 12 Monate), bleibt der Versicherungsschutz über die private Haftpflichtversicherung der Eltern bestehen.

  • Au pair und Ausland

Der Versicherungsschutz einer privaten Haftpflichtversicherung im Ausland ist befristet und gilt nur für vorübergehende Auslandsaufenthalte. Welche Zeiträume konkret versichert sind, hängt vom jeweiligen Versicherer und Tarif ab.

Die PHV-Lösungen der Oberösterreichische

Die Privathaftpflichtversicherung der Oberösterreichischen Versicherung deckt die Haftpflichtrisiken als Privatperson für die Situationen des täglichen Lebens Ihrer Kunden als Makler ab. Die Privathaftpflichtversicherung der Oberösterreichischen Versicherung gibt es in den Varianten

  • Komfortschutz
  • Superschutz

Wahlweise als Single- oder Familiendeckung in folgenden Deckungssummen:

  • EUR 5.000.000,– oder EUR 10.000.000,– für Personen und Sachschäden
  • bis EUR 1.000.000,– für Vermögensschäden
  • bis EUR 5.000.000,– für Mietsachschäden

Der Single-Schutz wird durch einen Beitragsrabatt von 30 Prozent besonders attraktiv. Weitere Rabattmöglichkeiten ergeben sich durch eine erweiterte Vertragslaufzeit oder die gewählten Selbstbeteiligung. Hier ein Blick auf alle Rabatt-Möglichkeiten:

  • 2 % Jahreszahlerrabatt
  • 5 % ab 3-jähriger Vertragslaufzeit
  • 5 % in Kombination mit einer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung
  • 30 % auf die Single-Deckung

Wir empfehlen Maklern und Kunden den PHV Superschutz

Besonders interessant ist für unsere Maklerpartner die erweiterten PHV-Leistungen im Superschutz:

  • Leistungsgarantie nach GDV-Musterbedingungen
  • Besitz von Anlagen für erneuerbare Energieversorgung
  • Vermietung von Gebäuden, Wohnungen
  • Schlüsselverlust (privat, beruflich, vereinseigen)
  • Schäden an gemieteten Kfz im europäischen Ausland („Mallorca-Deckung“)
  • Leistungen bei fehlender Haftung (deliktsunfähige Personen)
  • Ausfalldeckung für Schäden durch Dritte
  • Kautionsstellung weltweit

Dunkelheit lockt Einbrecher

Mit dem Ende des Sommers und dem beginnenden Herbst wird es früher dunkel und später hell. Das ermöglicht auch Einbrechern mehr Zeit für ihre dunklen Geschäfte. Deshalb machen wir auch dieses Jahr auf Möglichkeiten aufmerksam, wie sich Ihre Kunden vor Einbrechern schützen können und wie man mit einem möglichen Einbruch umgehen kann.

Ein Einbruch? Das kann mir nicht passieren, denken viele Mieter und Eigentümer. Wenn sie aus der Wohnung gehen, lassen sie die Fenster gekippt und ziehen die Haustür heran, ohne diese abzuschließen. Doch genau diese beiden Fehler nutzen Diebe häufig aus, beurteilt die deutsche Polizei die Problematik.

Materielle und physische Schäden von Einbrüchen

In den letzten Jahren mussten in Folge von Einbrüchen hohe Summen durch die Versicherer gezahlt werden. 2018 betrug der Schaden rund 310 Millionen Euro, 2019 rund 300 Millionen Euro und Corona-bedingt 2020 noch 230 Millionen Euro, heißt es beim Branchenverband GDV. In den fünf Jahren zwischen 2013 und 2018 hatten die versicherten Schäden jeweils rund 500 Millionen Euro ausgemacht. Der absolute Schaden lag deutlich höher, da immer noch viele Haushalte keine entsprechende Versicherung haben.

Doch schwerer als der materielle Schaden wiegt nach einem Einbruch oft die psychische Belastung: Viele Betroffene fühlen sich in ihrem Zuhause nicht mehr sicher und haben Angst vor einem weiteren Einbruch. „Umso wichtiger ist es, gegen Einbrüche vorzubeugen“, wird Harald Schmidt, der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention, bei planet-wissen.de zitiert „Jeder kann seine Wohnung vor Einbrüchen schützen.“

Einbrecher in der Wohnung – was tun?

Es ist wohl eine Situation, die jedem Angst macht, wenn man nachts durch ungewöhnliche Geräusche aus der Wohnung aufschreckt wird. Bemerkt man Einbrecher, dann lautet die Frage, wie man jetzt richtig handelt. Das Netzwerk Zuhause sicher e. V. gibt Tipps, wie man sich bei einem Einbruch verhalten sollte. Hier heißt es:

„Ist man zu Hause, wenn ein Einbruch stattfindet, sollte man sich in erster Linie in Sicherheit bringen. Am besten ist es, wenn man das Haus oder die Wohnung komplett verlässt. Ist dies nicht möglich, ist es zu empfehlen, sich sowie die anderen Familienmitglieder in einem Raum einzuschließen. Dort kann man dann die Polizei unter der 110 verständigen.“

Expertin Carolin Hackemack rät, dass man sich bei einem Einbruch nicht ruhig verhalten sollte. „Einbrecher wollen in der Regel unbemerkt bleiben“, weiß Hackemack. „Wenn man sich lautstark bemerkbar macht, kann das den Täter in die Flucht treiben.“ Dabei gilt es zu vermeiden, sich dem Täter in den Weg zu stellen oder gar zu versuchen, ihn aufzuhalten und zu überwältigen.

In den Schutz vor Einbrüchen investieren

Zur Verhinderung von Einbrüchen gibt die Polizei ganz einfach umsetzbare Tipps, die sie auch Ihren Kunden weitergeben können:

  • Schließen Sie unbedingt Ihre Wohnungs- oder Haustür ab!
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren!
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen!
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Geben Sie keine Hinweise darauf, dass Sie länger nicht zu Hause sind
  • Wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten, informieren Sie die Polizei.

Die letzten Jahren haben auch gezeigt, dass sich die Investition in Sicherheitstechnik lohnt. Nahezu jeder zweite Einbruch scheitert, weil die Täter nicht schnell genug ins Haus kommen. Einbruchhemmende Fenster und Türen werden in Deutschland bei Neubauten allerdings noch nicht standardmäßig eingebaut.

„Wir sehen aber seit Jahren, dass viele Haus- und Wohnungsbesitzer in bessere Sicherheitstechnik investieren. Das zahlt sich aus“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Eingebrochen wird meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren. Einfache Fenster und Türen lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln. Sie sind besondere Schwachstellen am Haus und müssen deshalb besonders gesichert werden. 

Informieren Sie Ihre Kunden auch durch kleine Videohinweise

Als Oberösterreichische Versicherung unterstützen wir jedes Jahr Kunden und Vermittler mit Hinweisen zu mehr Sicherheit in der Wohnung und im Haus. Gerne können Sie unsere kleinen Video-Clips aus der Aktion „Sicheres Haus“ oder beispielsweise über den Expertentipp „Eine Karte genügt (zum Einbruch)“ versenden.

Prüfen Sie aber auch den Umfang der bestehenden Hausratversicherung auf Umfang und Deckungssumme. Mehr Informationen zu unseren Hausratversicherungen DaHeim© PLUS und DaHeim© PREMIUM finden Sie hier. Nutzen Sie gerne auch unsere laufende Aktion mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent auf die Jahresprämie.

Hunde

Haftung für den Hundehalter ohne Limit

Auch die treuesten und kleinste Hunde sind manchmal unberechenbar. Gehen der Spieltrieb oder die Jagdlust mit ihnen durch, können erhebliche Schäden an Menschen oder Sachwerten die Folge sein. Wer ein Tier hält, unterliegt der sogenannten Tierhalterhaftung nach § 833 Satz 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Kunden von Maklern sind immer wieder darauf aufmerksam zu machen. Dazu einige Impulse von uns.

„Halter ist, wer das Tier besitzt und ein eigenes Interesse an der Verwendung des Tieres oder zumindest an seiner Gesellschaft hat. Dabei ist die Haltereigenschaft unabhängig vom Eigentum an dem Tier. Die Sachherrschaft hat derjenige, der die tatsächliche Gewalt über ein Tier ausübt“, weist sogar der der Tierschutzbund hin.

Tierhalter müssen haften

Als Tierhalter müssen diese Schäden regulieren oder dafür haften, die der Hund angerichtet hat. Was gerne übersehen wird: Hundehalter haften auch ohne eigenes Verschulden für Verletzungen oder Schäden durch das eigene Tier. Nehmen wir ein Beispiel:

Der Hundehalter haftet auch dann, wenn die eigentliche Schadensursache, beispielsweise das unbedachte Streicheln eines Hundes, bei der gebissenen Person lag.

Juristen sprechen in dem Zusammenhang auch von der „Gefährdungshaftung“, bei welcher der Tierhalter ohne sein Verschulden haftet. Stellt sich die Frage, für welche Zeiträume und Bereiche der Hundehalter haften muss:

  • Haftung in unbegrenzter Höhe
  • Haftung mit gegenwärtigem und zukünftigen Vermögen
  • Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden

Personen- und Sachschäden erklären sich sicher von selbst. Als Vermögensschäden werden Schäden bezeichnet, die weder den Sach- noch den Personenschäden zuzuordnen sind. Auch hier ein Beispiel:

Ein Fahrradbote kann durch das Fehlverhalten eines Hundes eine Lieferung nicht oder nicht pünktlich abliefern. Es entsteht durch den entgangenen Gewinn ein Vermögensschaden, den der Tierhalter ausgleichen muss.

Was muss eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung leisten?

Wussten Sie, dass es in Deutschland fast täglich zu Zwischenfällen mit Hunden kommt? Eine Hundehaftpflichtversicherung ist daher nicht nur empfehlenswert, sondern in einigen Bundesländern sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten für eine Tierhalterhaftpflichtversicherung sind von mehreren Faktoren abhängig. Neben der Höhe der Deckungssumme und der Anzahl der zu versichernden Tiere ist auch die Art des Vierbeiners entscheidend.

Besitzer von gefährlichen Hunden oder Kampfhunden müssen tiefer in die Tasche greifen als Halter von vermeintlich ungefährlichen Hunden. Teilweise bieten Versicherer für bestimmte Hunderassen auch gar keinen Versicherungsschutz an.

Angeboten werden meist Versicherungssummen pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Mit der Hundehalter-Haftpflichtversicherung der Oberösterreichischen Versicherung haben Ihre Kunden Keine Sorgen. Es können Versicherungssummen zwischen 5 Millionen Euro bis 15 Millionen Euro ausgewählt werden.

Die Kosten der Hundehalter-Haftpflichtversicherung bei uns bewegen sich je nach Tarif zwischen 47 Euro und 65,42 Euro pro Jahr inklusive Steuer. Damit positionieren sich diese Policen sehr gut im Markt. Und die Leistungen können sich sehen lassen:

  • Mietsachschäden an Immobilien bis 5 Millionen Euro mitversichert
  • Vermögensschäden bis zur Versicherungssumme mitversichert
  • Beitragsfreie Mitversicherung von Welpen bis Alter 12 Monate
  • Führen ohne Leine ist mitversichert
  • Auslandsdeckung Europa unbegrenzt mitversichert, weltweit 60 Monate
  • Ansprüche aus dem Umweltschadengesetz mitversichert

Dies ist nur eine kurze Auswahl aller Leistungen. Mehr können Versicherungsmakler auf unserer Makler-Homepage erfahren und kostenfrei downloaden. Angebote können Sie ebenfalls über den Link, in den Vergleichsprogrammen von Maklerpools oder in Kundenportalen rechnen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.