So wird geholfen!

Die unterschätzten Risiken in deutschen Haushalten

Nicht alle Kunden, die in diesem Jahr Schäden durch Sturm, Hagel, Hochwasser oder Starkregen erleiden mussten, haben dafür Versicherungsleistungen bekommen. Die Schäden waren nicht versichert, die Risiken wurden unterschätzt und vielen Deutschen fehlte ausreichender Versicherungsschutz.

Vorjahr war ein Jahr der Extreme

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) musste für 2018 schwere Stürme, große Hitze, starke lokale Überschwemmungen konstatieren. GDV-Präsident Wolfgang Weiler kam zu dem Resümee, dass „2018 … zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahren“ gehörte. Nur die Winterstürme der Jahre 1999, 2002 und 2007 hinterließen seit 1997 höhere Schäden.

Zehn Millionen Haushalte sind unterversichert

Während bundesweit fast alle Wohngebäude gegen Sturm und Hagel abgesichert sind, fehlt rund zehn Millionen Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen jeglicher Schutz gegen Risiken wie Starkregen und Hochwasser.

Der Zusatzbaustein „erweiterte Naturgefahrenversicherung“ lässt sich teilweise oder vollständig ergänzen. Sonst bleibt den Geschädigten künftig nur der Griff in die eigene Tasche, da sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer darauf verständigt haben, keine Hilfsgelder mehr bei solchen Schäden auszuzahlen.

Wegfall der Soforthilfe bei Elementarschäden

Seit dem 1. Juli 2019 ist Schluss: Seitdem wird auch der Freistaat Bayern – der Freistaat Sachsen hatte bereits 2017 einen entsprechenden Beschluß gefasst – bei Gebäudeschäden nach Naturkatastrophen nur noch in vereinzelten Härtefällen zahlen – dann nämlich, wenn sich der Geschädigte nachweislich vergeblich um einen Versicherungsschutz bemüht hat oder wenn die Bedingungen für die Versicherung wirtschaftlich unzumutbar gewesen wären.

Oberösterreichische bietet zwei Grundschutzvarianten für Elementarschutz an

Besonders für Kunden die gar keinen Elementarschutz in der eigenen Hausratversicherung haben, bietet die Oberösterreichische Hausratversicherungen in den Schutzvarianten Komfort und Premium zwei Grundschutzpaket Elementar gegen geringen Beitrag an.

Wie bereits in einem Makler-Blog berichtet, bietet die Oberösterreichische eine zusätzliche Grunddeckung Elementar bis 4.000 Euro an. Es gibt auch optional die erweiterte Elementardeckung bis Erstrisiko 24.000 Euro für die Zürs-Zonen 1 bis 2. Weitere Details und Deckungsvergleiche können interessierte Makler hier finden.

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Wenigstens Grundschutz gegen Folgen von Starkregen

Versicherungsexperten raten Kunden wenigstens zu Grundschutz gegen die Folgen von Starkregen. Wir empfehlen Maklern das Thema einmal intensiver den Kunden nahezubringen

Viele Kunden sind gerade bei der Hausratversicherung noch ohne jeglichen Elementarschutz. Bei Wohngebäuden ist die Risikolage vielen Mitbürgern eher klar als Mietern oder Eigentümern einer Wohnung. Ein Hausbesitzer, der eine Elementarschadenversicherung im Rahmen der verbundenen Wohngebäudeversicherung abschließt, sollte dies auch in der Hausratversicherung tun.

Unterschied bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherung

Der Grund liegt in den unterschiedlichen Versicherungsgegenständen der beiden Versicherungen. Die Verbraucherplattform Verivox weißt darauf hin, „dass bei überfluteten Gebäuden zum einen die Bausubstanz der Objekte in Mitleidenschaft gezogen wird, zum anderen der Hausrat der Bewohner. Um beide Schäden ersetzt zu bekommen, müssen zwei Verträge bestehen, alles andere wäre unlogisch“.

Zuerst kommt die eigene Prävention gegen Risiken von Elementarereignissen

Präventionsmaßnahmen gegen Schäden beispielsweise für den eigenen Hausrat können vielfältig sein. Das beginnt mit ganz einfachen Dingen wie dem Schließen der Fenster bei angekündigtem Regen oder Sturm. Auch die Reinigung von Regen- und Wasserablaufrinnen gehört dazu.

Eine weitere Maßnahme können schadenmindernde Rückstauventile im Keller sein. Diese verhindern, dass Wasser durch die Kanalisation in den Keller dringt. Gleiches gilt im Übrigen für alle Wasserzu- und -abläufe in der Wohnung oder auf dem Grundstück.

Abschluss zum Elementarschutz gut überlegen und bedarfsgerecht absichern

Nach Ansicht des Verbraucherportals Verivox sollten Kunden gut überlegen, wie groß die Notwendigkeit eines solchen Vertrages tatsächlich ist. „In den meisten Regionen Deutschlands besteht lediglich das Risiko, dass es einmal im Untergeschoss zu einer Überschwemmung durch Starkregen kommt“, meint die Plattform.

„In Frankfurt beispielsweise sind es lediglich die Gebäude, die in der Nähe des Mains oder der Nidda stehen, die möglicherweise gefährdet sind. Anders verhielt es sich vor einigen Jahren in Köln, als weite Teile der Stadt durch den Rhein überflutet wurden.

Für eine Wohnung im zweiten Stock in Frankfurt Innenstadt wäre der Einschluss einer Elementarschadenversicherung vielleicht überflüssig, wenn da nicht die Möglichkeit des Eindringens von Starkregen durch die Fenster bestünde.

Oberösterreichische bietet zwei Grundschutzvarianten für Elementarschutz an

Besonders für Kunden die gar keinen Elementarschutz in der eigenen Hausratversicherung haben, bietet die Oberösterreichische Hausratversicherungen in den Schutzvarianten Komfort und Premium zwei Grundschutzpaket Elementar gegen geringen Beitrag an.

Wie sehen die Pakete genau aus? Zunächst wird eine zusätzliche Grunddeckung Elementar bis 4.000 Euro angeboten. Es gibt aber auch die erweiterte Elementardeckung optional bis Erstrisiko 24.000 Euro für die Zürs-Zonen 1 bis 2. Weitere Details und Deckungsvergleiche können interessierte Makler hier finden.

Haftung bei Herbststürmen

Das ganze Jahr haben uns in verschiedenen Regionen Stürme begleitet. In Anbetracht der zu erwartenden Herbststürme gilt es auch auf einen wichtigen juristischen Aspekt zu achten.

Haftungspflichten für Grundstückseigentümer

Grundstücksbesitzer müssen eigene Bäume und auch
Gebäude auf die Sturmsicherheit überprüfen. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart zeigt mögliche Risiken.

Stürzen Teile eines Gebäudes durch falsche Bauweise oder fehlende Instandhaltung herab, haftet der Grundstücksbesitzer für entstandene Schäden – und kann hierbei auch durch Versicherungen in Regress genommen werden, wie die Leipziger Online-Plattform Versicherungsbote.de zitiert.

Aus dem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart (Az. 4 U 97/16) wird deutlich, dass die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht eines Grundstücksbesitzers hoch sind. Drohen
von herabfallenden Gebäudeteilen doch „erhebliche Gefahren“ für die Gesundheit und das Eigentum Unbeteiligter.

Nur ein fehlerfrei errichtetes und mit Sorgfalt gewartetes Gebäude entlässt den Besitzer folglich aus der Haftungspflicht. Das musste auch die evangelische Kirche in Stuttgart durch einen verlorenen Streit vor Gericht erfahren.

Herabfallende Ziegel führten vor Gericht

Ursache des Gerichtsstreits waren Folgen eines schweren Sturms. Am 31.3. 2015 wurde,
auf einer Straße vor einem Kirchengebäude der Stadt ein Auto geparkt. Weil an diesem Tag Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h (10 Beaufort) herrschten, war das Kirchturmdach in 35 Metern Höhe dem Sturm nicht gewachsen. Etwa 60 Ziegel lösten sich, von denen einige auf das Auto stürzten. Ein Schaden von 6.666,54 Euro entstand. Dieser wurde dem Fahrer in der Folge zunächst durch dessen Kfz-Versicherung ersetzt.

Der Versicherer jedoch sah nun die Kirche in der Pflicht. Sei es doch Aufgabe der Kirche gewesen, die Sicherheit des Kirchengebäudes zu überwachen und auch Maßnahmen zu treffen, dass sich bei Sturm keine Teile vom Dach oder anderen Gebäudeteilen lösen. Demnach sollte nun die Kirche für den Schaden in Regress genommen werden. Die Kirche freilich
verweigerte die Zahlung und sah sich als Opfer eines außergewöhnlichen Naturereignisses.

Wie die Auseinandersetzung zu dem Fall weitergingen, können Sie hier lesen. Lassen Sie uns aber für Sie als Makler das Thema Versicherung von Gebäuden gegen Sturm betrachten.

Versicherung gegen Sturm und Hagel oft unzureichend

Als Überbleibsel der früheren Feuerpflichtversicherung gibt es nach wie vor viele Wohngebäude, die nicht gegen die finanziellen Folgen von Sturm und Hagel versichert sind. Auch der Schutz vor Leitungswasserschäden genügt oft nicht. Deshalb sollten Makler den Rundumschutz für Gebäude ihrer Kunden prüfen und – wenn notwendig – auch anpassen.

Mit der Gebäudeversicherung der Oberösterreichischen Versicherung haben Sie die Gebäude Ihrer Kunden in den besten Händen, wenn es um Sturm, Brand, Blitzschlag, Hagel oder Leitungswasser geht.

Auch die angebotenen Basispakte für Elementarschutz können für Kunden interessant sein, die bisher gar keinen Versicherungsschutz gegen Folgen von Schäden aus Elementarereignissen haben. Alle Informationen zu den Angebotenen Wohngebäudeversicherungen ZuHaus© und ZuHaus© Premium haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

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Kunden zu Gefahren durch Zecken informieren

Die durch Zecken verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist ein vorwiegend süddeutsches Phänomen. Die überwiegende Mehrheit der FSME-Fälle verteilt sich auf die bekannten FSME-Risikogebiete, dazu zählen große Teile Bayerns und Baden-Württembergs sowie einzelne Regionen im Süden Hessens, in Sachsen und in Thüringen, schreibt das Informationsportal zecken.de.

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Badeunfälle bei Kindern vermeiden

Mehr als 500 Menschen sind allein im vergangenen Jahr in Deutschland bei Badeunfällen gestorben und auch in der diesjährigen Saison gab es bereits zahlreiche Badetote, berichtete kürzlich die Osnabrücker Zeitung.  Die Deutsche-Lebensretter-Gesellschaft (DLRG) kritisiert, dass vor allem immer mehr Kinder nicht schwimmen können.

Kinder spielen mit Begeisterung am und im Wasser. Ein einziger unachtsamer Moment kann dabei ernste Folgen haben: Nach dem Verkehrsunfall ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Oft könnten diese Unfälle einfach verhindert werden.

Einfache Tipps und Regeln können Kinderleben retten

Mit den nachfolgenden Tipps steht einem sicheren Badespaß nichts mehr im Weg. Durchschnittlich fünf Kinder ertrinken pro Jahr in Österreich. Davon sind vier jünger als fünf Jahre. In den vergangenen zehn Jahren sind mehr als 40 Kinder unter 15 Jahren an den Folgen eines Ertrinkungsunfalls gestorben. Ertrinken passiert schnell und lautlos. Ertrinkende können meist nicht mehr um Hilfe rufen. Kleinkinder sind aufgrund des „Todstellreflexes“ besonders gefährdet. Gerät ihr Gesicht unter Wasser, verharren sie reglos und heben den Kopf nicht mehr.

Ertrinkensunfälle in unmittelbarere Nähe der Erwachsenen

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Versicherungsberatung

Welche Versicherungsberatung ist den Kunden wichtig?

Makler und Versicherer bewegt eine Frage: Welche Versicherungsberatung ist den Kunden wichtig? Im Angesicht der fortschreitenden Digitalisierung neigt so mancher Marktbeobachter dazu, den Online-Abschlüssen den Vorzug gegenüber der persönlichen Beratung zu geben.

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Hunde

Wer Angst hat, den beißen die Hunde

Wer Angst hat, den beißen die Hunde – doch stimmt das überhaupt? Das Verbraucherportal www.dieversicherer.de hat sich kürzlich deshalb mit dieser Frage beschäftigt und für Makler interessante Aspekte veröffentlicht.

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Schadenanzeigen

Schadenanzeigen: IDD stärkt Rolle des Maklers im Schadensfall

IDD stärkt Rolle des Maklers im Schadensfall und schafft Klarheit für die für die Rolle des Maklers. Besonders durch das Urteil vom 14. Januar 2016 des Bundesgerichtshofes (BGH I ZR 107/14) waren beispielsweise viele Fragen zum Thema Unterstützung der Kunden im Schadensfall entstanden. Darf ich den Kunden als Makler noch bei der Schadenmeldung/bei den Schadenanzeigen unterstützen?

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Schadenregulierung

Schadenregulierung – so geht’s ganz leicht

Schadenregulierung – so geht’s ganz leicht, meint der Sachverständige Reinhard Hinmüller, freier Schadensachverständiger, in einem Interview mit dem Online-Portal Pfefferminzia zu Maßnahmen, die die Abwicklung im Schadenfall beschleunigen.

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Sturmtiefs

Sturmtiefs richten Schäden an

Tornados und Sturmtiefs haben zuletzt zahlreiche Schäden angerichtet. Zahlreiche Feuerwehreinsätze zum Beispiel in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Norddeutschland waren die Folge. Umgestürzte Bäume, beschädigte Dächer und Oberleitungen forderten überdies die Eigentümer und Hilfskräfte bei stundenlangen Einsätzen.

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