Daheim

Vorteile durch mehrere Produkte nutzen

Viele Makler und Kunden haben die Vorteile schon erkannt. Über die Bündelung von Produkten beim gleichen Versicherer können die Kunden zusätzliche Vorteile nutzen und die Beratung durch den Makler wird effektiver. Dem Thema gehen wir heute etwas intensiver nach.

Verkauf von Einzelprodukten oder Konzeptverkauf

Erfolgreiche Makler verfolgen gegenüber dem Verkauf von einzelnen Versicherungen oft einen ganzheitlichen Beratungsansatz. Für sie ist es wichtig, dass für den Kunden alle möglichen Vorteile genutzt werden können. So wird die Maklerin M. C. Schröder, immerhin Zweitplatzierte im Jungmakler-Award 2021, in dem Magazin „Der Vermittler“ so zitiert:

„Ich verfolge ein ganzheitliches Beratungskonzept, das nah am Menschen ist: Einzelprodukte zu verkaufen macht wenig Sinn – in einer qualitativen Beratung geht es darum hinzuschauen, wie alles zusammenhängt…“

Diesem Beratungsansatz folgen auch andere Makler, die sich einer umfassenden und standardisierten Beratung nach DIN 77230 verschrieben haben. Diese Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte ist eine relativ neue Norm für die Finanzdienstleistung. Sie beschreibt einen objektiven, reproduzierbaren und transparenten Analyseprozess, der eine ganzheitliche Betrachtung der finanziellen Situation von Privathaushalten ermöglicht.

Keine Sorgen Check für Kunden – gerne auch von Maklern verwendet

Einer ganzheitlichen Kundenberatung hat sich auch der Keine Sorgen Check verschrieben, den die Oberösterreichische Versicherung ihren Kunden anbietet und der auch von Maklern gerne genutzt wird. Gegenüber eher technisch aufgebauten Beratungskonzepten begeistert dieser Check durch seine visuelle und fast spielerische Art der ganzheitlichen Bedarfsermittlung.

Mit sieben Schritten und durch grafisch visualisierte Statusbeschreibungen führt der Keine Sorgen Check durch die Lebenssituationen der Kunden. Kunden und ihre Maklerin oder ihr Makler erhalten eine komplexe aber unverbindliche Produktempfehlung für ihre persönliche Situation.

Und in den Bereichen, in denen die Oberösterreichische den Kunden in Deutschland Produktlösungen anbieten kann, geschieht das auch. In Produktsparten, die vom Keine Sorgen Versicherer in Deutschland nicht angeboten werden, kann dann der Makler voll zum Zuge kommen.

Vorteile aus Bündelungen und weitere Rabatte

Für die leistungsstarken und attraktiven Produkte der Oberösterreichische gibt es zusätzlich ein Reihe weiterer Rabattmöglichkeiten, die Kunden nutzen können. Zunächst ist der Sonderrabatt für unsere Hausratversicherungen DaHeim© Plus und Premium bis 30.06.2022 von 15 Prozent zu nennen. Dazu kommen weitere Rabatt-Möglichkeiten:

  • 2 % Jahreszahlerrabatt
  • 5 % Rabatt bei 3-jähriger Vertragslaufzeit
  • 5 % in Kombination mit einer Wohngebäudeversicherung
  • Je 5 % Bündelrabatt auf ausgewählte Produkte (Photovoltaik-, Glasbruch-, Haftpflichtversicherung)

Mehr erfahren Sie jeweils auf den entsprechenden Produktseiten unserer Maklerhomepage makler.keinesorgen.de Nicht zu vergessen die Möglichkeiten zur Beitragseinsparung durch die Wahl bestimmter Selbstbeteiligungen. Bei den Hausratversicherungen können das beispielsweise sein:

  • 10 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 150,–)
  • 15 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 250,–)
  • 25 % (Selbstbehalt pro Schaden: EUR 500,–)

Die jeweiligen Rabatte können beim der Anwendung des Angebotsgebotsprogramms der Oberösterreichische, dem Programm TITAN, eingegeben werden. Gerne erstellt unser Maklerserviceteam auch die entsprechenden Angebote, wenn uns die notwendigen Grunddaten vorliegen.

Günstige Tarife und der Blick aufs Ganze

Zitieren wir zum Ende unserer Betrachtung noch einmal die erfolgreiche Maklerin aus „Der Vermittler“:

„Digitale Helfer sind prima, um Prozesse zu vereinfachen. Aber sie sind kein Selbstzweck… (Es) braucht einfach die Beratung – einen anderen Menschen, der mit Fachwissen darauf guckt und neben günstigen Tarifen auch…persönliche Potentiale und Ziele im Blick behält.“

Dabei wünschen wir Ihnen viel Erfolg und stehen Ihnen gerne zur Seite.

Die unterschätzte Hausratversicherung

Rund ein Viertel der Deutschen hat noch keine Hausratversicherung. Bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ist der Prozentsatz mit rund 65 bis 67 Prozent besonders niedrig, wie der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GFV) feststellt. Deshalb geben wir Versicherungsmaklern einige Hinweise, um die genannten Zielgruppen stärker für eine Hausratversicherung zu motivieren.

Eine Hausratversicherung ist sinnvoll

Damit Ihre Kunden entscheiden können, ob eine Hausratversicherung für den oder die Einzelne sinnvoll ist, kann man die Frage stellen, ob ein Schaden, der durch Feuer, Einbruch oder Wasser verursacht wird, auf eigene Kosten getragen werden kann. Vier- oder fünfstellig Schadensummen beispielsweise nach einem Brand sind nicht selten. Die Schilderung einer solchen Situation kann auch bei einem Geringverdiener doch die Notwendigkeit für eine Hausratversicherung aufzeigen.

Leistungen einer guten Hausratversicherung

Auch das Leistungsportfolio einer guten Hausratversicherung wird Kunden überzeugen. Dies gilt besonders wenn in der Wohnung Wertgegenstände vorhanden sind. Aber auch in kleinen Haushalten von jungen Menschen, Studenten oder Azubis sind ein Laptop, ein Smartphone oder eine Spielekonsole wertvoll. Den Kunden kann aufgezeigt werden, dass der Schutz durch die Hausratversicherung für alle Schäden an beweglichen Gegenständen in einem Haushalt, auch die Möbel, Bücher, Software, Kleidung oder auch Sport- und Elektrogeräte gehören, die für den Einzelnen besonders bedeutsam sind. Ein Blick in unsere Deckungsübersicht zeigt, die Vielfalt der Leistungen unserer Hausratversicherungen.

Finanzielle Folgen von Feuer, Sturm und Leitungswasser

Die klassische Hausratversicherung leistet bei diesen Ereignissen, wenn dadurch Schäden am Hausrat entstanden sind:

  • Sturm- oder Hagelschäden
  • Diebstahl: Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus
  • Wasserschäden durch Leitungswasser
  • Feuer und Sengschäden
  • Überspannungsschäden durch Blitzschlag

Dazu kommen optional versicherbare Risiken wie der Diebstahl von Fahrrädern oder Schäden durch Elementarereignisse. Machen Sie Ihren Kunden aber auch klar, welche Leistungen mit einer Hausratversicherung nicht versichert sind. Dazu gehören beispielsweise die festen Bestandteilen eines Hauses oder einer Wohnung wie Fenster, Türen und das Mauerwerk.

Vergleichen von Hausratversicherungen lohnt sich

Zahlreiche Versicherer bieten Hausratversicherungen an. Neben einem Preisvergleich lohnt sich aber auch der prüfende Blick auf die Leistungen. So leisten einige Hausratversicherungen nicht für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind. Hier können die Hausratversicherungen der Oberösterreichische DaHeim© Plus und DaHeim© Premium punkten. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit werden in der Plus-Variante bis 20.000 EUR und in der Premium-Variante bis zur Höhe der Versicherungssumme getragen.

Auch die Versicherung von Fahrrädern über die Hausratversicherung wird am Markt mit unterschiedlichen Angeboten versehen. Der Diebstahl von Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs ist optional bei uns bis 5.000 EUR möglich. Vergleichen lohnt sich. Und es lohnt sich bis 30.06.2022 ganz besonders, da die Oberösterreichische bis dahin einen Sonderrabatt von 15 Prozent einräumt.

Wirksame Beispiele für Schäden im Haushalt

Informieren Sie Ihre Kunden zum Thema Hausratversicherung auch mit regionalen Beispielen. So ist weniger bekannt, dass viele Bände im Haus durch Haushaltsgeräte und durch Kurzschluss erfolgen. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. (IFS) hat als Schadenverursacher folgende ermittelt: „Die größte Gefahr geht von Wäschetrocknern (15%) aus, gefolgt von Fernsehern (14 %). Kühl- und Gefriergeräte sind zu 8 % Brandverursacher sowie Waschmaschinen und Geschirrspüler zu jeweils 6 %. All dies sind elektrische Geräte, die sich heute in fast allen Haushalten wiederfinden.“ Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.

Immer mehr Fahrräder

Der Fahrradboom geht weiter. Durch das wachsende Umweltbewusstsein und sicher auch durch die Folgen der Corona-Pandemie nutzen immer mehr Deutsche Fahrräder. Problem nur, dass viele Fahrradhändler inzwischen den wachsenden Bedarf nicht mehr decken können. Lieferschwierigkeiten und höhere qualitative Ansprüche gehören zu den Gründen.

Bereits zu Weihnachten blieb mancher Wunsch nach einem neuen Fahrrad unerfüllt, wie das Magazin Pfefferminzia schrieb. Fahrräder sind in Deutschland zur Mangelware geworden, die Branche hat Lieferengpässe. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem knappe Containerkontingente und Corona-bedingte Produktionsausfälle in Asien.

Fahrräder pflegen und für den Start in Frühjahr vorbereiten

Bereits vor dem Einlagern in der kalten Jahreszeit sollte das Fahrrad gründlich gereinigt werden. Denn bleiben Verschmutzungen zu lange haften, kann sich leicht Rost bilden. Zum Putzen verwendet man am besten einen Eimer Wasser und einen Schwamm. Hochdruckreiniger sind grundsätzlich nicht empfehlenswert. Dabei kann Schmutz und Wasser in Lager und Dichtungen gepresst und bei E-Bikes der Akku beschädigt werden.

Nach dem Winter sind dann Kette und Schaltung nochmal zu prüfen und gegebenenfalls zu ölen. Dabei sollte ein Test der Funktionsfähigkeit der Schaltung durch alle Gänge erfolgen. Dann geht´s an die Bremsen. Bremshebel und das jeweilige Bremssystem sind sorgfältig zu testen. Bei einer vorhandene Batterie bei E-Bikes gilt dann den Akkukontakten und dem Ladezustand die entsprechende Aufmerksamkeit. Zum Schluss ist der richtige Reifendruck wieder herzustellen.

Im Winter und auch in der Übergangszeit zum Frühjahr sollte die Lagerung des Fahrrades in einem trockenen Raum erfolgen. Denken Sie aber auch daran, dass Diebe nun wieder aktiv sind und deshalb eine zusätzliche Sicherung sinnvoll ist.

Jetzt prüfen: Diebstahl- und Versicherungsschutz

Wird ein abgeschlossenes Fahrrad oder E-Bike aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen gestohlen, übernimmt in der Regel die Hausratversicherung den Schaden. Wird das Rad jedoch nicht explizit in der Hausratversicherung mitversichert, zahlt diese bei Diebstahl nur bis zu einer bestimmten Entschädigungshöchstgrenze.

Für teure Räder ist das oft zu wenig. Bei einigen Versicherern, wie der Oberösterreichischen, kann aber der Wert des/der versicherten Fahrräder bis zu einer höheren Summe versichert werden. Dazu sollten Makler und Kunden die optimale Versicherungssumme prüfen. Mitversichert sind bei Diebstahl außerdem fest mit dem Fahrrad verbundene Teile wie Sattel, Lenker oder Lampen. Bei E-Bikes umfasst das auch den abgeschlossenen Akku.

Um einen Diebstahl zu vermeiden oder mindestens zu erschweren empfehlen wir das Fahrrad oder E-Bike mit einem eigenständigen und stabilen Fahrradschloss zu sichern. Je länger ein potentieller Dieb braucht, um das Schloss zu „knacken“, desto größer sind die Chancen von einem Diebstahl verschont zu bleiben. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, auch bei einem kurzen Stopp vor einem Ladengeschäft, das Fahrrad abzuschließen. Dazu haben wir hier einige Hinweise zusammengestellt.

Technische Versicherungen treiben den Preis

Die bessere Technik sowie die hohe Nachfrage machen Zweiräder immer teurer. Die Durchschnittspreise für Fahrräder in Deutschland sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Allein von 2019 auf 2020 ist der Durchschnittspreis um 38 Prozent auf 1.279 Euro gestiegen, wie „Pfefferminzia“ berichtet. „Der durchschnittliche Neupreis eines E-Bikes liegt bei zirka 3.000 Euro. Da Zulieferer bereits weitere Preiserhöhungen angekündigt haben und diese mit Verzug an die Endkunden weitergegeben werden, ist auch zukünftig nicht von sinkenden Preisen auszugehen.“

Aus diesen Gründen empfehlen wir Ihnen als Makler eine Aktion zur Überprüfung der Versicherungssumme für Fahrräder über die Hausratversicherung Ihrer Kunden. Als Oberösterreichische können wir den Kunden optional einen Versicherungsschutz für Fahrräder bis 5.000 Euro anbieten. Wählen Sie dazu gerne den Tarif DaHeim© Premium mit einem sehr umfassenden Versicherungsschutz für Ihre Kunden.

Hinweis: Die Hausratversicherung bei der Oberösterreichische ist bis 30.06.2022 zum Vorzugspreis mit 15 Prozent Rabatt abschließbar.

Für diesen Makler-Content wurden Artikel im Online-Magazin Pfefferminzia genutzt.

Bargeld im Haushalt

Mit dem Geldwäschegesetz vom August 2021 haben sich auch die Vorschriften für das Lagern von größeren Summen Bargeld verändert. Grund für uns das Thema und auch die Versicherbarkeit von Bargeld über die Hausratversicherung einmal näher zu betrachten.

Laut Bundesbank hat jeder Deutsche im Durchschnitt 70.000 Euro auf der hohen Kante. Aufgrund der niedrigen Zinsen bewahren viele Sparer ihr Geld in der Wohnung auf.

Keine Gute Idee – Bargeld zu Hause lagern

Größere Mengen an Geld ungesichert zu Hause zu verstecken ist eine schlechte Idee. Egal ob Sparer ihr Geld schnell in die Kaffeedose stecken, unter der Matratze bunkern oder im Bücherregal verstecken: Einbrecher tricksen sie dadurch nicht aus, denn diese kennen die bekanntesten Verstecke, wie das Verbraucherportal der Versicherer betont.

Wer mehr Bargeld im Haus aufbewahren will, sollte die Sicherheit erhöhen und sich mit der Anschaffung eines geeigneten Tresors gegen Diebe schützen. Größere Mengen Bargeld, Schmuck und wichtige Dokumente werden zu Hause am besten in einem widerstandsfähigen Tresor aufbewahrt. Tresore sind nicht nur ein sicheres Versteck für das eigene Vermögen, je nach Modell schützen sie das Geld auch bei einem Wohnungsbrand.

Dennoch ist es ein Gerücht, dass man größere Mengen Bargeld zu Hause nicht aufbewahren darf. Die Deutsche Bundesbank berichtete im Juli 2020 von einer großen repräsentativen Umfrage zum Besitz von Bargeld. In dem Artikel war zu lesen: „Privatpersonen in Deutschland bewahrten im Jahr 2018 durchschnittlich 1.364 Euro an Bargeld zu Hause oder in einem Schließfach auf.“ In dem Sinne ist das Sammeln von Bargeld zuhause nicht strafbar. aber Vorsicht ist angeraten.

Die Versicherung von Bargeld zu Hause

Mit einer Hausratversicherung kann man sein Hab und Gut gegen Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbrecher schützen. Mit zum Hausrat gehören auch Wertsachen wie Bargeld. Nach einem Einbruch entschädigt der Versicherer gestohlenes Geld jedoch nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze, häufig sind das 1.000 bis 2.000 Euro. So ist das auch in den Hausratversicherungen der Oberösterreichische. im Tarif DaHeim© Plus sind bis zu 1.000 EUR und im Tarif DaHeim© Premium bis zu 2.000 EUR obligatorisch versichert.

Höhere Summen Bargeld sind somit nicht automatisch versichert, können aber individuell vereinbart werden. Die Entscheidung, wie viel Geld und welche Wertsachen in welchem Tresor versichert werden können, liegt beim Anbieter der Versicherung. Dabei spielen der Widerstandsgrad des Wertbehältnisses und die Frage, ob die Überwachung durch eine Einbruchmeldeanlage vorhanden ist, eine entscheidende Rolle.

Bei größeren Summen Bargeld oder Wertgegenständen sollte der richtige Widerstandsgrad des Tresors gewählt werden, um das Vermögen wirksam vor Einbrechern zu schützen. Je höher der Widerstandsgrad eines Tresors, desto stabiler und sicherer ist der Schrank. Im Privatbereich reicht in der Regel der VdS-Grad N, I oder II aus, heißt es im Verbraucherportal Die Versicherer.

Ausgefallene Verstecke kennen die Einbrecher auch

In einigen Praxistipps wie vom Magazin Focus werden ausgefallene Verstecke aufgeführt. Was gut für die Kunden gemeint ist, lesen natürlich auch die Einbrecher. Ob Bargeld in der Cola-Dose oder in Fotoalben, Geld in der Gießkanne oder unterm Fensterbrett – wir raten von solchen Verstecken ab. Denn bei einem Brand oder einer Überschwemmung ist dieses Geld auch weg.

Schaffen Sie bei Ihren Kunden als Makler ein Problembewusstsein zur Frage Bargeld und Wertgegenstände im Haushalt. Verwenden Sie als kleinen Tipp unser Werteverzeichnis, was der Kunden ausfüllen kann. Gemeinsam können Sie dann prüfen, ob der bestehenden Versicherungsschutz angemessen ist oder angepasst werden soll.

Hinweis: Die Hausratversicherung bei der Oberösterreichische ist bis 30.06.2022 zum Vorzugspreis mit 15 Prozent Rabatt abschließbar.

Wichtige Versicherungen für den Winter

Verbraucherschützer machen darauf aufmerksam, dass fehlende Versicherungen für Schadenereignisse im Winter teure Konsequenzen haben können. In unserem Blogbeitrag gehen wir deshalb auf einige Themen ein, die Makler ihren Kunden mitteilen können.

Winterwetter birgt Gefahren in sich

Auch wenn die Winter in Deutschland oft nicht mehr so heftig wie vor Jahren sind, bestehen immer noch typischen Risiken, die richtig ins Geld oder in Haftung gehen können. Sturmgefahren und Schneeverwehungen gehören ebenso dazu wie der Druck von Schneemassen auf Dächer oder Solarmodule dazu.

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sorgen nicht nur für Frieren und Zähneklappern. Frost sorgt immer wieder auch für vereiste und geplatzte Rohrleitungen im Haus oder folgenschwere Ausrutscher durch Schneeglätte auf den Straßen. Ausrutscher auf den Gehwegen vor Häusern werden schnell zum Haftungsproblem, wenn die Räum- und Streupflicht vernachlässigt wurde.

Tipps einer Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Wuppertal hat einige nützliche Tipps zur Schadenvermeidung und zur Schadenmeldung zusammengestellt, auf die wir hier gerne auszugsweise hinweisen:

Wasserrohre absperren. Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann auf diese Weise leicht Rohre sprengen. Noch größer wird der Schaden, wenn aufgetautes Wasser aus den geplatzten Leitungen in die Wohnung fließt. In der Regel übernehmen Hausrats- und Wohngebäudeversicherung einen solchen Schaden – falls dieser spezielle Versicherungsschutz im Vertrag enthalten ist. Eine volle oder teilweise Übernahme der Kosten kann jedoch auch vom Versicherer verweigert werden, falls die Rohre nicht rechtzeitig entleert, beziehungsweise abgesperrt oder die Wohnräume nicht ausreichend beheizt wurden.

Gehwege von Eis und Schnee räumen. Bei den ersten dicken Flocken beginnt für Eigentümer auch der Winterdienst vor der eigenen Haustür: Vereiste Flächen müssen gestreut, Gehwege und Zufahrten müssen nach einem Schneefall geräumt werden. Diesen Winterdienst haben Mieter zu übernehmen, falls dies im Mietvertrag so vereinbart wurde. Rutscht ein Passant auf einem vereisten oder schneebedeckten Weg aus und verletzt sich, können Ersatzansprüche auf denjenigen zukommen, der die Streupflicht missachtet hat. Ohne Haftpflichtversicherung kann dies teuer werden.

Bei Sturz versichert. Wird Passanten ein vorschriftsmäßig geräumter und gestreuter Gehweg dennoch zum Verhängnis, springt bei Verletzungen die gesetzliche Unfallversicherung ein – aber nur dann, wenn der sogenannte Wegeunfall auf dem unmittelbaren Weg zur Arbeit oder anschließend auf dem direkten Heimweg passiert ist. Auch für diesen und sonstige Ausrutscher mit schmerzhaften Folgen zahlt die private Unfallversicherung.“

Das eigene Haus in den Risiken des Winters

Auch für das persönliche Eigentum an Immobilien sind Hinweise zu den speziellen Winterrisiken wichtig. Gerade bei langjährig bestehenden Gebäudeversicherungen sollte ein Blick auf dem Umfang der Leistungen und mögliche Lücken gelegt werden. Denken Sie nicht nur an Ein- oder Zweifamilienhäuser. Winterrisiken gibt es auch für Wochenendhäuser, Tinyhouses oder Solar-Module. Die Empfehlungen der Verbraucherschützer dazu sehen so aus:

Dächer im Blick haben und prüfen. Halten die Dächer von Haus, Wintergarten oder Garage den Schneemassen nicht stand, springt die Gebäudeversicherung hingegen nicht automatisch bei Schäden ein. Diese müssen Hausbesitzer mit einer Extra-Vereinbarung beziehungsweise einer zusätzlichen Police für Elementarschäden abgesichert haben, die auch für die Folgen von Naturkatastrophen wie Hochwasser, Erdbeben oder Lawinen zahlt.

Sturmschäden am Haus sofort der Versicherung melden. Rütteln Windböen und Eisregen gehörig am Haus bietet die Gebäudeversicherung einen Schutz gegen Sturm, Hagel, Feuer und Brand. Eine solche Police sollten Hausbesitzer vorweisen können, wenn das Dach abgedeckt, der Schornstein beschädigt oder ein Baum aufs Haus gefallen ist.“

Lücken im Versicherungsschutz prüfen und schließen

Als Maklerin oder Makler können Sie Ihren Kunden eine einfache Überprüfung des bestehenden Versicherungsschutzes empfehlen. Mit sieben Schritten durch unseren Keine Sorgen Check können Kunden selbst den bestehenden Versicherungsschutz prüfen. Das sehr einfach aufgebaute Tool zeigt Lücken auf und gibt eine unverbindliche Produktübersicht zur persönliche Situation des Kunden. Und dann kommen Sie als Versicherungsmakler mit Ihren Empfehlungen ins Spiel.

Alle wichtigen Privatversicherungen, die auch für die Risiken im Winter den richtigen Keine Sorgen Schutz bieten, finden Sie als Makler auf unserer Maklerhomepage makler.keinesorgen.de

Brennender Adventskranz

Offene Flammen niemals allein lassen

Zum Jahresende werden wieder vielerorts Kerzen angezündet und der Glühwein am offenen Feuer genossen. Leider werden diese Flammen oftmals auch zum Ausgangspunkt für Brände. Deshalb lautet Regel Nummer 1 in der Brandvermeidung: Offene Flammen niemals allein lassen!

Alle Jahre wieder: Zur Advents- und Weihnachtszeit nimmt die Zahl der Wohnungsbrände zu. Aber die meisten Brände sind vermeidbar. Dass es so viel häufiger zu Bränden kommt, hat viele Gründe. Kerzen, Lichterketten und Adventskränze sind die typischen Gefahrenquellen im Haus, die zur Weihnachtszeit einen Brand auslösen können. Oftmals sind jedoch nicht die Kerzen oder die Elektrogeräte selbst das Problem, sondern die Tatsache, dass viele Menschen damit unachtsam umgehen.

Die Feuerwehr rät zur Brandvermeidung

„Viele der Brände lassen sich dadurch vermeiden, dass man aufmerksam bleibt und sich an Gebrauchsanweisungen hält“, wird Silvia Darmstädter, Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes und selbst Feuerwehrfrau, in einem Artikel für WAZ.de zitiert.

Die goldene Regel lautet: Offenes Feuer niemals alleine lassen. Ob auf dem Adventskranz, in einem Teelichthalter oder am Tannenbaum. Sobald man den Raum verlässt, muss die Kerze gelöscht werden. Falls man es doch einmal vergisst, sollten in jedem Raum Rauchmelder angebracht sein, sodass man im Ernstfall möglichst schnell auf ein Feuer aufmerksam wird.

Der Adventskranz mit echten Kerzen „… ist besonders gefährlich, weil man Kränze nicht wie Weihnachtsbäume gießen kann und sie deshalb über die Zeit stark austrocknen“, sagt Darmstädter. Deshalb empfiehlt es sich, gerade bei Kränzen auf echte Kerzen zu verzichten und sie durch künstliche zu ersetzen. „Besonders wenn Tiere, Kinder oder Menschen mit Einschränkungen mit im Haushalt leben, sind künstliche Kerzen wie LEDs die bessere Wahl“, sagt Darmstädter.

Was tun, wenn es brennt?

Im hier zitierten Artikel bei WAZ.de wird für den Fall des Brandes folgendes vorgeschlagen:

„Wenn es doch zu einem Unfall kommen sollte, empfiehlt Darmstädter zu allererst: Ruhe bewahren. Damit das gelingt, ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld Gedanken über den Ernstfall zu machen. So vermeidet man auch, in eine Schockstarre zu verfallen. Denn schnelles Handeln ist im Falle eines Brandes besonders wichtig. Ein Feuerlöscher im Haus oder ein Eimer Wasser neben dem Weihnachtsbaum schaffen eine gute Grundlage dafür, einen Brand selbst zu löschen. In Gefahr bringen sollte man sich aber nicht.“

„Wenn man sich nicht dazu in der Lage fühlt, den Brand selbst zu löschen, sollte man alle Türen und Fenster schließen und den Raum so schnell wie möglich verlassen“, sagt Darmstädter. Wichtig ist, dass man alles zurücklässt und nicht noch versucht, die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu retten. Das einzige, was man definitiv mitnehmen sollte, ist ein Mobiltelefon, um damit unter der 112 schnellstmöglich die Feuerwehr zu rufen.

Versicherungssumme in der Hausratversicherung prüfen

Nutzen Sie als Makler gerne Kundenkontakt um über die Gefahren von offenen Flammen hinzuweisen und empfehlen Sie auch eine Überprüfung der Höhe der Versicherungssumme in der Hausratversicherung. Die Hausratversicherung der Oberösterreichischen Versicherung sorgt dafür, dass auch in Zukunft alles geregelt ist, wenn Unvorhersehbares passiert! Aktuell können die Hausratversicherungen DaHeim© Plus und DaHeim© Premium mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent abgeschlossen werden. Nähere Informationen finden Sie als Makler hier.

Stromfresser im Haushalt

Die Veränderungen im Klima und die Ursachen sind in aller Munde. Schon weniger wird über die Stromfresser im Alltag und in den Haushalten gesprochen. Dabei kann jeder mit einer Veränderung der Gewohnheiten und des Verhaltens einen Beitrag für den Klimaschutz leisten und gleichzeitig durch Stromsparen etwas für die eigene Geldbörse tun.

Die Anzahl der Geräte im Haushalt und Lebensalltag hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Doch jedes der Geräte braucht Strom. Deshalb ist ein Leben ohne Strom kaum denkbar. Doch Strom wird aktuell immer teurer und die wenigsten Stromanbieter haben sich komplett auf Ökostrom konzentriert. Deshalb lohnt es sich doppelt, den eigenen Verbrauch zu reduzieren oder zumindest zu begrenzen.

Stromfresser #6 – Stand-by-Modus

Computer, Fernseher und andere Unterhaltungsmedien verbrauchen aufgrund des Stand-by-Modus auch bei Nicht-Nutzung unnötig Strom. Hier kann man mit einer einfachen Steckerleiste mit Schaltknopf Abhilfe schaffen. Doch die schwergewichtigen Stromfresser kommen erst noch.

Stromfresser #5 – Beleuchtung

Ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland verbraucht 330 Kilowattstunden Strom für die Beleuchtung von Wohnung oder Haus. Das entspricht etwa einem Strompreis von 60 Euro. Alte Glühlampen sollten inzwischen aus so gut wie allen Haushalten verschwunden sein. Falls doch noch „alte“ Modelle im Hause sind, sollte man diese durch energiesparende LED-Lampen ersetzen. Eine 20-Watt-LED-Lampe erzeugt die gleiche Lichtstärke wie eine konventionelle 100-Watt-Lampe.

Stromfresser #4 – Waschmaschine

Bei der Waschmaschine gilt: Je geringer die Waschtemperatur, desto geringer der Stromverbrauch. Der Betrieb kostet im Durchschnitt nicht mehr als 50 Euro im Jahr, eine Ladung Wäsche bei 90 Grad zu waschen schlägt dabei mit durchschnittlich 50 Cent zu Buche. Wer die Temperatur auf 60 Grad senkt, zahlt ungefähr 40 Cent, bei 40 Grad sind es nur noch um die 35 Cent pro Waschladung.

Stromfresser #3 – Kühlschrank

Gefrierschränke, Gefriertruhen und Kühlschränke weisen schon allein deshalb einen hohen Stromverbrauch auf, da sie ununterbrochen, 24 Stunden am Tag, laufen. Um die Stromkosten bei den Gefrier- und Kühlgeräten zu senken, sollte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Alte Geräte verbrauchen im Vergleich zu neueren Modellen ein Vielfaches an Strom. 

Stromfresser #2 – Elektroherd

Beim häufigen Kochen und Backen mit einem Elektroherd wird dieser oft zu einem echten Stromfresser im Haushalt. Bis zu 85 Euro im Jahr können hier für die Stromkosten anfallen. Neben der Anschaffung eines energieeffizienten Neugeräts kannst man den alten Herd auch stromsparender betreiben. Einige Tipps finden sich hier.

Stromfresser #1 – Veraltete Heizungspumpen

Elektrische Heizungspumpen sorgen dafür, dass warmes Wasser zum Duschen, Baden und Heizen immer verfügbar ist. Deshalb sind veraltete Heizungspumpen oftmals die größten Stromfresser. Je nach persönlichem Konsumverhalten kann so eine Pumpe bis zu 800 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen – das entspricht ungefähr 150 Euro. Moderne Heizungspumpen sind effizienter als ältere Modelle und brauchen daher weniger Strom.

Keine Sorgen bei Schäden an Elektrogeräte

Egal ob Bügeleisen, Herd oder Kaffeemaschine: Bleiben die Elektrogeräte aus Versehen eingeschaltet, kann das Brandrisiko steigen. Dasselbe gilt auch bei kaputten Kabeln oder defekten Bauteilen. Im Inneren bleiben oft lange unentdeckt – bis es zu spät ist. Laut der Statistik für 2018 des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) entstehen 39 Prozent der Wohnungsbrände in der Küche – und davon die Hälfte am Herd, häufig ausgelöst durch menschliches Fehlverhalten, wie die vergessene oder versehentlich eingeschaltete Herdplatte

Deshalb ist neben einer ständigen Kontrolle der Elektrogeräte auch eine gute Hausratversicherung ein MUSS für jeden Haushalt. Die Hausratversicherung der Oberösterreichischen Versicherung sorgt dafür, dass auch in Zukunft alles geregelt ist, wenn Unvorhersehbares passiert! Aktuell können die Hausratversicherungen DaHeim© Plus und DaHeim© Premium mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent abgeschlossen werden. Nähere Informationen finden Sie als Makler hier.

(unser Text wurde mit Bezugnahme zu Artikeln von projekt-enera.de sowie t-online.de erstellt und teilweise zitiert)

Wallboxen richtig versichern

Der Bundestag hat bereits im vergangenen Jahr den Rechtsanspruch auf Installation einer Ladestation für E- Automobile beschlossen. Dieses Gesetzt tritt zum 1. Dezember 2021 in Kraft. Wir befassen uns in diesem Blogbeitrag mit dem Gesetz und vor allem mit der Möglichkeit der Versicherung dieser Ladestationen.

Gesetz zur Förderung der Elektromobilität

Mit dem Gesetz laut Drucksache 19/22634 wurden im vergangenen Jahr wichtige Akzente für die Förderung der E-Mobilität sowie der Modernisierung des Wohneigentumsgesetzes (WEG) gesetzt. So sollen insbesondere der Einbau von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und der barrierefreie Aus- und Umbau sowie die energetische Sanierung gefördert werden. Das Gesetz tritt zum 01.12.2021 in Kraft. Mieter und Eigentümer von Immobilien haben damit eine Rechtsanspruch auf die sogenannten Wallboxen.

Dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) zufolge kann künftig jeder Wohnungseigentümer „angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die […] dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge […] dienen.“ Auch Mieter können künftig vom Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache verlangen, die dem Laden dienen.

E-Mobilität wird sich stark entwickeln

In Deutschland leben insgesamt rund 58% der Menschen zur Miete, wovon knapp die Hälfte über einen eigenen PKW-Stellplatz verfügen. Da die E-Mobilität in den nächsten Jahren voraussichtlich einen weiteren Aufschwung erlebt, wird ungefähr ein Drittel der deutschen Bevölkerung von dem „Recht auf Wallbox“ profitieren können. Das Gesetz vereinfacht den Menschen also nicht nur das Laden ihrer Elektroautos, sondern trägt auch zu der Weiterentwicklung der Infrastruktur für E-Mobilität bei, welche in Zukunft noch von großer Bedeutung sein wird.

In erster Linie sollte man beim Kauf einer Ladestation auf die Sicherheit und Qualität achten, heißt es beim Elektrotechnikspezialisten Gevetec. Eine gute Wallbox zeichnet sich nach Meinung der Spezialisten nicht durch viele Funktionen aus, im Gegenteil. Deshalb ist es empfehlenswert, sich beim Kauf auf die Funktionen zu konzentrieren, die man im Alltag wirklich benötigt. Im Allgemeinen ist der Kauf einer 11-kW Wallbox mit Zugangskontrolle für Privatpersonen sinnvoll, da die Ladeleistung sehr gut ist und die Kosten durchaus zu tragen sind.

Versicherung von Wallboxen

Mit der Installation von Ladestationen oder dem entsprechenden Umbau in der Immobilie entsteht natürlich die Frage nach der Versicherung. Bei der Installation sollten die Auftraggeber auf fachgerechte Planung, Montage durch Fachfirmen, den ordnungsgemäßen Gebrauch durch einen definierten Nutzerkreis und auch notwendiger Maßnahmen für Sicherheit und Brandschutz achten.

Im Rahmen der Photovoltaikversicherung KlimaPro© gilt die fix mit dem Gebäude verbundene Wallbox (Wandladestation) für E-Auto mit Zubehör, insbesondere Ladekabel, bis zu der vertraglich vereinbarten Entschädigungsgrenze auf erstes Risiko mitversichert. Für die Gefahr des einfachen Diebstahls gilt abweichend eine Entschädigungsgrenze bis 1.000 Euro auf erstes Risiko als vereinbart.

Was müssen Sie als Makler tun, wenn Kunden an Sie herantreten und eine Wallbox, die in Verbindung mit einer Solaranlage betrieben wird, versichern wollen. Sie nehmen eine Änderungsantrag auf oder konvertieren den bestehenden Vertrag bei uns auf die aktuellsten Bedingungen. Gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. gilt dann die Wallbox mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro als versichert. In der Versicherungspolice wird das Zusatzrisiko entsprechend vermerkt.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn eine Wallbox in Verbindung mit einer bei uns bestehenden Wohngebäudeversicherung ZuHaus© abgesichert werden soll. Auch dann ist dies – auf vorherige Anfrage – gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro versicherbar.

Dunkelheit lockt Einbrecher

Mit dem Ende des Sommers und dem beginnenden Herbst wird es früher dunkel und später hell. Das ermöglicht auch Einbrechern mehr Zeit für ihre dunklen Geschäfte. Deshalb machen wir auch dieses Jahr auf Möglichkeiten aufmerksam, wie sich Ihre Kunden vor Einbrechern schützen können und wie man mit einem möglichen Einbruch umgehen kann.

Ein Einbruch? Das kann mir nicht passieren, denken viele Mieter und Eigentümer. Wenn sie aus der Wohnung gehen, lassen sie die Fenster gekippt und ziehen die Haustür heran, ohne diese abzuschließen. Doch genau diese beiden Fehler nutzen Diebe häufig aus, beurteilt die deutsche Polizei die Problematik.

Materielle und physische Schäden von Einbrüchen

In den letzten Jahren mussten in Folge von Einbrüchen hohe Summen durch die Versicherer gezahlt werden. 2018 betrug der Schaden rund 310 Millionen Euro, 2019 rund 300 Millionen Euro und Corona-bedingt 2020 noch 230 Millionen Euro, heißt es beim Branchenverband GDV. In den fünf Jahren zwischen 2013 und 2018 hatten die versicherten Schäden jeweils rund 500 Millionen Euro ausgemacht. Der absolute Schaden lag deutlich höher, da immer noch viele Haushalte keine entsprechende Versicherung haben.

Doch schwerer als der materielle Schaden wiegt nach einem Einbruch oft die psychische Belastung: Viele Betroffene fühlen sich in ihrem Zuhause nicht mehr sicher und haben Angst vor einem weiteren Einbruch. „Umso wichtiger ist es, gegen Einbrüche vorzubeugen“, wird Harald Schmidt, der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention, bei planet-wissen.de zitiert „Jeder kann seine Wohnung vor Einbrüchen schützen.“

Einbrecher in der Wohnung – was tun?

Es ist wohl eine Situation, die jedem Angst macht, wenn man nachts durch ungewöhnliche Geräusche aus der Wohnung aufschreckt wird. Bemerkt man Einbrecher, dann lautet die Frage, wie man jetzt richtig handelt. Das Netzwerk Zuhause sicher e. V. gibt Tipps, wie man sich bei einem Einbruch verhalten sollte. Hier heißt es:

„Ist man zu Hause, wenn ein Einbruch stattfindet, sollte man sich in erster Linie in Sicherheit bringen. Am besten ist es, wenn man das Haus oder die Wohnung komplett verlässt. Ist dies nicht möglich, ist es zu empfehlen, sich sowie die anderen Familienmitglieder in einem Raum einzuschließen. Dort kann man dann die Polizei unter der 110 verständigen.“

Expertin Carolin Hackemack rät, dass man sich bei einem Einbruch nicht ruhig verhalten sollte. „Einbrecher wollen in der Regel unbemerkt bleiben“, weiß Hackemack. „Wenn man sich lautstark bemerkbar macht, kann das den Täter in die Flucht treiben.“ Dabei gilt es zu vermeiden, sich dem Täter in den Weg zu stellen oder gar zu versuchen, ihn aufzuhalten und zu überwältigen.

In den Schutz vor Einbrüchen investieren

Zur Verhinderung von Einbrüchen gibt die Polizei ganz einfach umsetzbare Tipps, die sie auch Ihren Kunden weitergeben können:

  • Schließen Sie unbedingt Ihre Wohnungs- oder Haustür ab!
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren!
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen!
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Geben Sie keine Hinweise darauf, dass Sie länger nicht zu Hause sind
  • Wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten, informieren Sie die Polizei.

Die letzten Jahren haben auch gezeigt, dass sich die Investition in Sicherheitstechnik lohnt. Nahezu jeder zweite Einbruch scheitert, weil die Täter nicht schnell genug ins Haus kommen. Einbruchhemmende Fenster und Türen werden in Deutschland bei Neubauten allerdings noch nicht standardmäßig eingebaut.

„Wir sehen aber seit Jahren, dass viele Haus- und Wohnungsbesitzer in bessere Sicherheitstechnik investieren. Das zahlt sich aus“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Eingebrochen wird meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren. Einfache Fenster und Türen lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln. Sie sind besondere Schwachstellen am Haus und müssen deshalb besonders gesichert werden. 

Informieren Sie Ihre Kunden auch durch kleine Videohinweise

Als Oberösterreichische Versicherung unterstützen wir jedes Jahr Kunden und Vermittler mit Hinweisen zu mehr Sicherheit in der Wohnung und im Haus. Gerne können Sie unsere kleinen Video-Clips aus der Aktion „Sicheres Haus“ oder beispielsweise über den Expertentipp „Eine Karte genügt (zum Einbruch)“ versenden.

Prüfen Sie aber auch den Umfang der bestehenden Hausratversicherung auf Umfang und Deckungssumme. Mehr Informationen zu unseren Hausratversicherungen DaHeim© PLUS und DaHeim© PREMIUM finden Sie hier. Nutzen Sie gerne auch unsere laufende Aktion mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent auf die Jahresprämie.

Steigende Beiträge bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen?

Immer wieder erreichen uns Nachfragen von Kunden und Maklern, warum denn die Beiträge für Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen steigen. „Macht ihr das immer teurer? Das kann doch nicht sein!“ – lauten manche Telefonate. Deshalb greifen wir das Thema hier einmal auf.

Bei jeder ab 1984 abgeschlossenen Hausratversicherung in Deutschland handelt es sich um eine sogenannte „Dynamische Hausratversicherung“. In dem Fall wird die Versicherungssumme den Lebenshaltungskosten angepasst.

Index-Anpassungen in der Hausratversicherung als Inflationsschutz

Grundlage für diese sogenannten Index-Anpassungen ist ein vom Statistischen Bundesamt ermittelter Index, der sogenannte Verbraucherpreisindex (VPI). Diese Anpassung soll dazu dienen, dass nicht allein durch Preissteigerung eine Unterversicherung zustande kommt. Nach einer Anpassung erhöht (oder verringert) sich der zu zahlende Beitrag.

Schauen wir uns die Entwicklung der letzten Jahre an:

Jahr VPI Änderung

2017: 116,2 +0,7

2018: 117,9 +1,5

2019: 119,7 +1,5

Die sogenannten Auf- oder Abwertungen werden dann vorgenommen, wenn die Veränderung über 1 Prozent beträgt. Nach einer vom Versicherer vorgenommenen Anpassung kann der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Kenntnisnahme widersprechen. Zur Sicherung des vorhandenen Schutzes ist dieser Schritt gut zu überlegen, bevor spontan gehandelt wird.

Wohngebäudeversicherung neue Faktoren und Indizes

Auch in der Wohngebäudeversicherung gibt es (fast) jährlich neue Faktoren und Indizies. Die neuen Zahlen gelten für Beitragsrechnungen mit Fälligkeiten ab dem 01.01. des Folgejahres. Dabei werden drei Faktoren unterschieden

  • Anpassungsfaktor
  • Gleitender Neuwertfaktor
  • Baupreisindex

Die Mehrzahl der neueren Wohngebäudeversicherung ZuHaus© orientieren sich am Baupreisindex. Auch hier ein Blick auf die letzten Jahren:

Jahr BPI Veränderung zum Vorjahr

2017: 13,59 + 2,11

2018: 13,97 +2,83

2019: 14,54 +4,12

Die Anpassungsfaktoren werden in Abhängigkeit der zugrundeliegenden Bedingungen zur Berechnung des Versicherungsbeitrages herangezogen. Die Index-Entwicklungen der letzten Jahre haben wir auch auf unserer Maklerhomepage hinterlegt.

Individuelle Überprüfung und Anpassung ist sinnvoll

Neben den automatischen Anpassungen durch die Indexierung ist Maklern und Kunden aber auch zu raten, sich immer wieder einmal mit der Überprüfung der Policen zu befassen. Moderne Versicherungen – wie auch bei der Oberösterreichische Versicherung – bieten häufig bessere Leistungen zu einem attraktiven Preis. Schauen wir uns das bei den Hausratversicherungen DaHeim© einmal an.

  1. In vielen alten Verträgen ist noch eine Klausel enthalten, die vorsieht, dass bei grober Fahrlässigkeit die Leistung gekürzt oder sogar gestrichen werden kann. In beiden Tarifvarianten von DaHeim© gibt es diesen Schutz (Variante PLUS bis 20.000 EUR und in Variante Premium bis zur Höhe der Versicherungssumme)
  2. Häufig kann man bei aktuellen Policen eine geringe Selbstbeteiligung in Höhe von 150 Euro bis 500 Euro vereinbaren. Mit einem Rabatt von 10 bis 25 Prozent lohnt sich dies.
  3. Wenn Kunden einen neuen Vertrag haben, zahlt die Versicherung oftmals nicht nur für Schäden innerhalb der Wohnung, sondern etwa auch für Diebstahl von Gartenmöbeln außerhalb der Wohnung.
  4. Auch die Anzahl der Risiken, die sich versichern lassen, ist angestiegen. Beispielhaft lassen sich Überspannungsschäden oder durch Elementarschaden-Pakete bis zur Höhe von 24.000 EUR vereinbaren.

Für neu abgeschlossene Hausratversicherungen bei der Oberösterreichische Versicherung gilt aktuell (08.2021) ein Sonderrabatt von 15 Prozent zusätzlich zu sonstigen Rabatten aus Laufzeit, vereinbarter Selbstbeteiligung und Bündelboni – es lohnt sich also.

Besser Konditionen gefunden – so geht´s weiter

Wenn Sie als Makler oder direkt als Kunde sich wegen besserer Vertragskonditionen bei der Oberösterreichische einen Wechsel von der bisherigen Hausratversicherung zum Keine Sorgen- Versicherer planen, dann gilt es verschiedene Dinge zu beachten.

Makler haben im Auftrag der Kunden ebenso wie die Kunden selbst ein ordentliches und auch ein außerordentliches Kündigungsrecht. Darauf verweisen die Rechtsanwaltskanzlei Gansel aus Dresden:

  • Ordentlich können Sie regulär zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen, meist beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende des Jahres oder Versicherungsjahres.
  • In bestimmten Fällen können Sie jedoch auch außerordentlich kündigen. Werden Ihre Beiträge erhöht, können Sie beispielsweise innerhalb eines Monats kündigen. Sie haben außerdem ein Sonderkündigungsrecht, wenn Sie mit Ihrem Partner zusammen ziehen und beide eine Hausratversicherung haben.

Indexanpassungen sind grundsätzlich von Vorteil für die Kunden und unterstützen einen passenden und zuverlässigen Versicherungsschutz. Als Makler finden Sie weitere Informationen zu den Wohngebäude- und Hausratversicherungen über die angegebenen Links sowie hier im Blog.