Privathaftpflicht

Versicherungskunden werden digitaler

Mindestens eine Erkenntnis aus der Corona-Krise gibt es bereits: Versicherungskunden werden digitaler. In der Krise haben viele Kunden mit ihren Vermittlern und Beratern erstmals oder mehr auf digitalen Wegen kommuniziert.

Digitalisierung im Alltag angekommen

Die Beschränkungen der Alltagsgewohnheiten durch die Corona-Krise haben die Deutschen wie generell alle Europäer spürbar beeinflusst. Mehr Deutsche erledigen alltägliche Geschäfte auf digitalen Wegen. Neben den online-affinen jungen Menschen nutzen auch die älteren Generationen die Möglichkeiten der digitalen Information und Kommunikation.

Im Ergebnis einer Yougov-Umfrage wurde festgestellt, dass fast zwei Drittel der Deutschen digitale Tools wie Video-Chat, Video-Streaming oder Social Media stärker genutzt haben, als vor der Corona-Krise. Auch die digitale Kommunikation in Sachen Versicherungen und Banking soll um über sieben Prozent zugenommen haben.

Digitale Angebote und Vergleiche bei Versicherungen

Im Bank- und Versicherungsbereich war bereits vor der Krise ein Anstieg der digitalen Angebote verzeichnet worden. Viele Kunden machen ihre Bankgeschäfte digital – Online-Banking ist zur Normalität geworden. Die vorgelegte Studie zeigt, dass nun aber jeder Zehnte noch stärker seine Bank- und Versicherungsangelegenheiten online erledigen will.

Ebenso setzt sich ein Trend fort, dass nicht nur die Jungen auf digitale Services stehen. Auch bei der 50Plus-Generation wollen immerhin sechs Prozent häufiger online aktiv werden. Je einfacher die digitalen Tools werden, um so mehr werden diese auch von allen Generationen genutzt, wie Versicherungswirtschaft-heute.de die vorgestellten Studienergebnisse bewertet. Besonders die digitalen Produkt- und Preisvergleiche finden bei der Optimierung des Versicherungsschutzes großen Anklang.

Digitale Produkt- und Leistungsvergleiche lohnen sich

Makler und deren Kunden erkennen bei Vergleichen auch die Attraktivität der Produkte der Oberösterreichische Versicherungen, wie einige Beispiele zeigen sollen. Die Vergleichsplattform VERIVOX bietet (Stand 04.2020) für die Versicherung eines Einfamilienhauses mit 100qm Wohnfläche, Baujahr 2010 insgesamt 88 Tarifangebote vom Markt an. Bei vergleichbaren Tarifleistungen bewegt sich die Spanne des jährlichen Versicherungsbeitrages von etwas über 100 Euro Jahresbeitrag bis zu 431,62 Euro beim Anbieter Nummer 88. Würde der Kunden vom teuersten Anbieter zum Vergleichsangebot ZuHaus der Oberösterreichische wechseln, dann ergäbe sich ein Optimierungspotential vom 289,55 Euro.

Auch bei relativ einfachen Produkten wie einer privaten Haftpflichtversicherung oder einer Hundehalter-Haftpflichtversicherung lohnt sich für Kunden ein Vergleich. Bei der Vergleichsplattform Check24 werden 109 Tarife zur Versicherung der Haftpflichtversicherung für Single (Stand 04.2020) angeboten. Beim Deckungsangebot 10 Millionen Euro Versicherungssumme, Selbstbeteiligung 125 Euro, mit Ausfalldeckung und Leistungen für Schlüsselverlust zahlt der Kunden bei der Oberösterreichische im Superschutz ab 48,51 Euro Jahresbeitrag und könnte gegenüber dem teuersten Marktangebot mit 100,69 Euro über 50 Euro einsparen.

Natürlich empfehlen auch wir eine gute Beratung durch den Versicherungsmakler des Vertrauens, der sich nicht nur mit dem Preis einer Versicherungsleistung befasst. Denn mindestens ein Blick auf solide Leistungen ist wichtig. Aber auch hier haben die digitalen Vergleicher mit exakten Leistungsvergleichen und dem Angebot zur telefonischen Beratung nachgeholt. Der Kunde kann genau bestimmen, welchen Schutz er haben will. Eine erste Orientierung zur Leistungsqualität bieten die ausgewiesenen Tarifnoten.

Die Hundehalterhaftpflicht-Versicherung PLUS der Oberösterreichische wird bei Check24 (Stand 04.2020) mit 1,6 ausgewiesen und zu einem Jahresbeitrag ab 43,07 Euro angeboten. Das Angebot eines Mitbewerber zum Preis von 133,54 Euro wird mit der Tarifnote 1,5 dann auch für den Kunden sehr gut vergleichbar. Der Kunden kann selbst oder mit Unterstützung seines Maklers dann seine Entscheidung treffen.

Hinweis: Die Höhe der ausgewiesenen Tarifbeiträge ist abhängig von der individuellen Vertragsgestaltung sowie ggf. von der Postleitzahl des Kunden und kann so von den ausgewiesenen Beispielen Stand 04.2020 abweichen.

Hundehalter-Haftpflichtversicherung bis 15 Millionen Deckungssumme

Die neue Hundehalter-Haftpflichtversicherung der Oberösterreichische Versicherung AG leistet von einer Deckungssumme von fünf bis 15 Millionen Euro, je nach Wahl des Tarifs durch den Kunden oder den Empfehlungen des Versicherungsmakler.

Auch kleine Hunde können großen Schaden anrichten

Das Online-Magazin Pfefferminzia berichtete über einen Fall, wo der Biss eines kleinen Hundes zu einem schlimmen Schaden führte: „Eine junge Mutter von zwei minderjährigen Kindern wird beim Austragen von Zeitungen von einem kleinen Dackel „gebissen“ –eigentlich ist es mehr ein „Zwicken“. Die Wunde ist nicht groß und wird von einem Arzt fachgerecht versorgt“.

Zwei Tage später erleidet die Frau eine Embolie. Darunter verstehen Ärzte einen teilweisen oder vollständigen Verschluss eines Blutgefäßes, etwa durch ein Blutgerinnsel. Die junge Mutter verstirbt daran. Da der Hundebiss nachweislich die Ursache für die Embolie mit Todesfolge gewesen sei, haftet der Tierbesitzer in diesem Fall für den Personenschaden unter anderem mit Hinterbliebenenrente, Waisenrente und Schmerzensgeld in Millionenhöhe.

Haftung für Hundehalter nach §833 des BGB

Die Haftung des Hundehalters ist sogar im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Im § 833 heißt es dazu: „Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“ 

Ergänzend zu dieser Regelung sind in sechs Bundesländern alle Hundehalter gesetzlich verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Dazu gehören Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. In den meisten anderen Bundesländern müssen lediglich Halter von gefährlichen Hunden eine solche Versicherung vorweisen.

In Bayern können die Behörden die Genehmigung zum Halten gefährlicher Hunde davon abhängig machen, ob eine Haftpflichtversicherung vorliegt. Zu den gefährlichen Hunden zählen zum Beispiel American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier sowie American Pit Bull Terrier, wie man beim GDV nachlesen kann.

Versicherungsschutz bei der Oberösterreichische schon ab 47 Euro im Jahr

Ab sofort steht eine neue Tarifgeneration der Hundehalterhaftpflichtversicherung zur Verfügung. Zahlreiche Leistungsverbesserungen und ein attraktiver Preis werden Kunden und Vermittler überzeugen.

Der Versicherungsschutz beginnt in der Tarifvariante „Hundehalterhaftpflicht Plus“ bereits ab 47 Euro jährlich inklusive Steuern bei einer Versicherungssumme von fünf Millionen Euro. Wählen Kunden eine optionale Selbstbeteiligung von 150 Euro, ist ein Nachlass von fünfzehn Prozent möglich. Bei einem Vertrag mit drei Jahren Laufzeit ist noch ein zusätzlicher Laufzeitnachlass von weiteren fünf Prozent möglich.

Der Leiter der Niederlassung Deutschland, Dr. Peter Schmidt, empfiehlt den Versicherungsschutz in der Premium-Variante: „Neben einer Versicherungssumme von 15 Millionen Euro zu einem starken Preis von nur 65,41 Euro  beziehungsweise für jeden weiteren Hund von 58,87 Euro haben die Hundehalter zusätzlichen Versicherungsschutz bei Mietsach- und Flurschäden oder für Therapiehunde. Die Stellung einer notwendigen Kaution bis 100.000 Euro ist ebenfalls inkludiert“.

Versicherungsmakler finden alle neuen Tarifunterlagen sowie die Deckungsvergleiche auf unserer Produkthomepage hier.

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