Erneuerbare Energien

Entfall der Mehrwertsteuer auf Solarmodule 2023

Es ist schon eine kleine Sensation. Der Kauf von Photovoltaikanlagen wird steuerlich vereinfacht. Ziel des Gesetzgebers ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien und besonders der Solarenergie sowie die Erleichterung der steuerlichen Pflichten und bürokratischen Vorschriften. Schauen wir uns die wesentlichen Themen in den Mitteilungen des Bundesministeriums für Finanzen an:

Welche umsatzsteuerlichen Erleichterungen gibt es für Photovoltaikanlagen?

„Für den Bereich der Umsatzsteuer ist vorgesehen, dass auf die Lieferung von Photovoltaikanlagen ab 1. Januar 2023 u. a. dann keine Umsatzsteuer mehr anfällt, wenn diese auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes installiert werden (Nullsteuersatz). Die Regelung gilt für alle Komponenten einer Photovoltaikanlage, wie z. B. Photovoltaikmodule, Wechselrichter oder auch Batteriespeicher.“

Fällt beim Betreibern einer PV-Anlage zukünftig Umsatzsteuer an?

„In der Regel fällt bei der Einspeisung von Strom künftig keine Umsatzsteuer  mehr an. Etwas anderes gilt lediglich, wenn der Betreiber der Photovoltaikanlage auf die Anwendung der sogenannten Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) verzichtet.“

Ab wann gilt die Regelung?

„Der Nullsteuersatz gilt ab dem 1. Januar 2023. Wird die Photovoltaikanlage nur gekauft, ohne dass der Verkäufer die Photovoltaikanlage auch zu installieren hat, kommt es darauf an, wann die Photovoltaikanlage vollständig geliefert ist. Hat der Verkäufer hingegen auch die Photovoltaikanlage zu installieren, ist entscheidend, wann die Anlage vollständig installiert ist.“

Was ist, wenn ich meine bestehende Anlage erweitere?

„Erfolgt die Erweiterung nach dem 1. Januar 2023, fällt beim Kauf der Komponenten einschließlich der Installation keine Umsatzsteuer an.“

Fällt auf die Reparatur von Photovoltaikanlagen zukünftig Umsatzsteuer an?

„Begünstigt ist auch der Austausch und die Installation defekter Komponenten einer Photovoltaikanlage. Reine Reparaturen ohne die gleichzeitige Lieferung von Ersatzteilen sind hingegen nicht begünstigt.

Was ist mit Garantieverträgen oder Wartungsverträgen?

„Für Garantie- und Wartungsverträge gelten weiterhin 19 Prozent Umsatzsteuer.“

Was ist bei der Versicherung zu beachten?

Wie in den FAQ des Bundesministeriums für Finanzen erläutert, ist zukünftig zwischen Anschaffung, Reparatur- und Wartungsarbeiten zu unterscheiden. Es ist laut Gesetzgeber damit zu rechnen, dass für Reparaturen, Wartung und Garantieleistungen weiterhin Mehrwert- und/oder Umsatzsteuer anfallen. Dies sollte bei der Bestimmung der zu versichernden Summe für eine PV-Anlage ab 2023 berücksichtigt werden.


Den Kunden ist in jedem Fall anzuraten, vor Anschaffung einer neuen Solaranlage oder vor der Erweiterung einer bestehenden Anlage Rücksprache mit dem eigenen Steuerberater zu halten, da nur dieser die konkrete Situation des Kunden einschätzen und mit den neuen Regelungen in Verbindung bringen kann.

Foto: Shutterstock_278061698_Diyana Dimitrova

Webinar Basiswissen PV-Anlagen 25.01.2023

Sehr geehrte Vertriebspartnerin,
sehr geehrter Vertriebspartner,

wir möchten Sie zum Webinar mit dem Thema PV-Anlage & Beratungskompetenz einladen. Anbei finden Sie alle wichtigsten Eckdaten, den Anmeldelink sowie die Themen.

Thema: Photovoltaikversicherung & Beratungskompetenz
Wann: 25.01.23 um 10:00 – 10:45 (Dauer ca. 45 Minuten + anschließende Fragerunde)
Wo: GoToWebinar
Referent: Peter Döring – Maklerbetreuer Deutschland

Themen:
• Aufbau PV-Anlage
• Funktionsweise
• Steuerliche Behandlung
• Änderungen 2023
• KlimaPro – unser Versicherungsprodukt
• Partnerportal
• Beratung von PV-Kunden

Anmeldelink: Am Webinar teilnehmen

Wir freuen uns sehr, Sie zum Webinar begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich bestätigen wir Ihnen 45 Minuten IDD-Zeit für die Veranstaltung. Melden Sie sich am besten noch heute an!

Ihr Paul Ristock

Leiter Niederlassung deutschland

„Balkonkraftwerke“ stark nachgefragt

Bereits 2022 zeigte sich der Trend: Balkonkraftwerke werden immer beliebter. Auch für 2023 ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Wir haben für unsere Maklerpartner dazu Antworten zu den häufigsten Fragen zusammengestellt. Die Antworten beziehen sich auf den aktuellen Stand 01.2023 und sollten jeweils regional mit dem oder den jeweiligen Energieversorgern noch einmal überprüft werden.

Kommen wir zu den Fragen und Antworten:

Welche Leistung können Balkonkraftwerke erzeugen?

„Die Balkonkraftwerke werden derzeit mit PV-Modulen mit einer Leistung von 300 bis 315 Watt ausgestattet. Damit lassen sich rund 270 bis 290 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen… Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden pro Jahr lassen sich maximal 30 Prozent Eigenstromverbrauch abdecken. Zwei Module erzeugen pro Jahr etwa 500 Kilowattstunden. Die Ersparnis liegt folglich auf jeden fall bei 160 Euro. Tendenziell lässt sich aufgrund der steigenden Strompreise in Zukunft sogar mehr Geld sparen.“ (1)

Balkonkraftwerke anmelden oder nicht?

„Grundsätzlich ist die Anmeldepflicht für Balkonkraftwerke sehr umstritten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher seine Mini-PV-Anlage beim eigenen Netzbetreiber und im Markstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden… Balkonkraftwerke ab 600 Watt (sind) meldepflichtig. Sie müssen sowohl bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister eingetragen als auch beim Netzbetreiber registriert werden.​​​​

Insgesamt stehen Betreibern eines Balkonkraftwerks zwei Wege für die Anmeldung der Mini PV Anlage zur Verfügung: Einmal die Anmeldung durch den Betreiber selbst oder durch eine Elektrofachkraft. Letztere kann die Anmeldung dann im Rahmen der Arbeitsrichtlinie VDE-AR-N4105:2018-11 durchführen.“ (2)

Welche Geräte können wie lange mit dem Strom des Balkonkraftwerks betrieben werden?

„Es geht vorwiegend darum, Standby-Verbräche abzufedern. Als kleine Richtschnur hier ein paar Beispiele über typische Standby-Verbräuche in deutschen Haushalten (Auswahl):

  • Hifi-Anlage 15 Watt
  • PC 15 Watt
  • Handyladegerät 5 Watt
  • Router 7 Watt“ (1)

In diesem Zusammenhang noch ein Blick auf die Verbräuche insgesamt. „Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wohnung liegt bei rund 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden. Für ein Wohnhaus werden rund 2.500 bis 4.500 Kilowattstundenveranschlagt. Die Grundlast einer kleineren bis mittleren Wohnung liegt ungefähr zwischen 40 bis 350 Watt. Diese Grundlasst lässt sich realistisch mit dem Balkonkraftwerk abdecken.“ (1)

Müssen Vermieter oder Wohneigentümergemeinschaften dem Betrieb zustimmen?

„Vor dem Anbohren einer Wand zur Kabelverlegung oder dem Festschrauben mehrerer Solarmodule an der Hausfassade, sollten Nutzer die eine Mietwohnung mit Balkonkraftwerk wollen, erst mit dem Gebäudeeigentümer sprechen. Grundsätzlich ablehnen darf er die Nutzung eines Balkonkraftwerkes jedoch nur in Ausnahmefällen, z. B. wenn sein Haus denkmalgeschützt ist.

Grundsätzlich haben Hausbesitzer oder Mieter das Recht darauf auch mehrere Solar Module zu nutzen, solange der von ihnen verwendete Wechselrichter nicht die Maximalgrenze von 600 Watt Leistung überschreitet. Es ist jedoch nur ein 600 Watt Balkonkraftwerk pro Wohnung bzw. Zähler erlaubt. “ (2)

Ist eine Versicherung von Solaranlagen und Balkonkraftwerken notwendig?

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien und passt das bewährte Produkt Klima Pro© ständig an. Bereits ab EUR 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für alle „Sonnenkraftwerke“.

Makler und Kunden sollten an Hand der Anschaffungssumme entscheiden, ob und welche Solaranlage Versicherungsschutz für den Verlust durch Sturm, Hagel oder andere Naturereignisse braucht. Nicht zu unterschätzen sind auch Folgen von Betriebsschäden an der PV-Anlage und dem Gebäude oder der Wohnung (Balkon) durch einen sich daraus entwickelnden Brand, der beispielsweise auch durch Überspannung nach Blitzschlag oder Marderverbiss ausgelöst werden kann.

Besonderheiten bei der Versicherung von „Balkonkraftwerken“

„Balkonkraftwerke“ sind nur im betriebsbereiten Zustand versichert. Betriebsbereit bedeutet, dass diese nach beendeter Erprobung (Probebetrieb) zur Aufnahme des normalen Betriebes entsprechend den Herstelleranweisungen bereit ist, die behördlichen Auflagen erfüllt sind und, sofern vorgesehen, die formelle Übernahme durchgeführt wurde.


Anlagen die nach den Regeln der Technik ganz oder teilweise in Eigenregie errichtet wurden sind nur dann versichert, wenn vor deren Inbetriebnahme die Abnahme durch einen Elektro Fachbetriebes erfolgt ist. Das Abnahmeprotokoll ist dabei gemeinsam mit dem Versicherungsantrag zu übermitteln. Für Kleinanlagen wie Balkonkraftwerke wird die Oberösterreichische zwar auf das Abnahmeprotokoll verzichten, dennoch MÜSSEN diese nach den Herstelleranweisungen installiert/montiert werden.

Wir empfehlen auch DRINGEND die Prüfung, ob die bestehende Privathaftpflichtversicherung der Kunden auch Personen- oder Sachschäden durch ein durch Sturm „davonfliegendes“ Balkonkraftwerk versichert hat oder nicht. Die Oberösterreichische sieht eine sogenannte „Betreiberhaftpflichtversicherung“ als optimale Ergänzung des Versicherungsschutzes auch für Balkonkraftwerke an. Denn diese leistete für den finanziellen Schutz bei Personen und Sachschäden einschließlich bei Allmählichkeits- und Vermögensschäden und für die Mitversicherung von Gebäudeschäden an gemieteten/gepachteten Dächern oder Grundstücken. Weitere Informationen finden Makler hier und Kunden über diesen Link.

Quellen:

(1) www.balkonkraftwerk-vertrieb.de (2) www.homeandsmart.de

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Die Oberösterreichische startet am 13.04.2023 im VEMA-TV

Mit dem Start ins neue Jahr 2023 präsentiert sich die Oberösterreichische mit Informationen und starken Nischenprodukten den Maklerpartner im VEMA-TV. Am 13. April 2023 um 14:00 Uhr geht es los.

Unser Webinar mit Weiterbildungszeit 45 Minuten

Der Leiter der Niederlassung Deutschland, Paul Ristock, informiert zu folgenden Themen:

  • Neue Kundenzielgruppen in Trendmärkten
  • Boomende Märkte, die mit ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit einhergehen
  • „Im Grünen wohnen“
  • Absicherung von Ferienwohnungen, Wochenendhäusern, Tiny-Häusern, Dauercamper und Photovoltaik-Anlagen

Organisatorische Hinweise

Alle Informationen bezüglich technischer Anforderungen finden VEMA-Partner in den VEMA TV FAQ. Bitte werfen Sie einen Blick in die FAQ bevor Sie eine VEMA TV-Schulung erstmalig nutzen.

Ansprechpartnerin bei VEMA

Nina Brunner unter Telefon 0721 – 915 003 66 sowie Mail nina.brunner@vema-eg.de

VEMA-Akademie unter 0721 – 915 003 15 sowie Mail akademie@vema-eg.de

Das Team der Niederlassung Deutschland wünscht beim Webinar viele neue Erkenntnisse. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit 45 Minuten Weiterbildungszeit bestätigt zu bekommen.

Hier noch der direkte Anmelde-Link – klicken Sie bitte hier.

https://makler.keinesorgen.dQuelle/

Eingangsfoto Quelle: Shutterstock 1692360436_Andrey Popov

Vorsicht vor Akkubränden

Auf manchem Weihnachtstisch wird auch in diesem Jahr ein neues Handy liegen. Wir möchten auf einige Gefahren besonders beim Laden der Batterien, der Akkumulatoren, hinweisen und geben Ihnen als Maklerpartner interessanten Content zu einem unterschätzten Risiko.

Brände durch Akkus nehmen mit der Anzahl von Geräten im Haushalt mit ladefähiger Batterie zu. Dazu zählen nicht nur Handys. Auch die Anzahl von Staubsaugern, Bohrschraubern, der Batterien von E-Bikes und weitere Geräte mit Akku werden im Haushalt immer mehr. Deshalb sind die Ergebnisse von Untersuchungen des Institutes für Schadenvermeidung (IFS) besonders interessant.

Bei Feuer werden toxische Schadstoffe aus Lithiumbatterien freigesetzt

Nach dem Brand des Solarstromspeichers in einem Einfamilienhaus hat das IFS das Schadenobjekt unter diesen Gesichtspunkten untersucht. Dieser Speicher war gerade erst instal­liert worden und wurde probeweise geladen, als es zum Brandausbruch kam. Ursache war die Verwendung eines ungeeigneten Ladegerätes. Im Bericht des IFS (1) heißt es weiter:

„Während die Feuerwehr das eigentliche Brandgeschehen auf den Hausanschlussraum im Keller eingrenzen konnte, wurde das gesamte Gebäude stark durch Ruß und Rauchgaskondensate verunreinigt. Die Leitsubstanzen der Folgeschadenuntersuchung sind nach einem Gebäudebrand in der Regel Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die mit Rußpartikeln auf Oberflächen kondensieren.“

Vorsicht beim Laden des Akkus bei Nacht – eine schlafende Nase riecht nichts

Die Warnungen von Experten und den Feuerwehren zu Akkubränden erreichen inzwischen sogar die sozialen Medien. Seit einigen Wochen findet bei TikTok ein Video immer mehr Interessierte, in dem das Risiko von Bränden bei Handyakkus vorgestellt wird. Im Kern geht es darum, dass das oft praktizierte Aufladen bei Nacht keine besonders gute Idee ist.

Bei den Feuerwehrleuten aus Kent (Großbritannien) heißt es dazu „Wir vom Kent Fire Rescue Service bekommen viele Fragen dazu, warum man Telefone nachts nicht aufladen sollte. Du kannst nichts riechen, wenn du schläfst, wenn es also anfängt zu brennen, wird dich das Feuer nicht aufwecken“, warnt ein Feuerwehrmann die Zuschauer (2).

Besonders drastisch der Hinweis, dass es nur drei Atemzüge im Brandrauch braucht, um ohnmächtig zu werden. Deswegen läuft man Gefahr, am Rauch zu ersticken, ohne es jemals bemerkt zu haben. 70 Prozent aller Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wände, machen die Feuerwehrleute aus Kent aufmerksam.

https://makler.keinesorgen.de/produkte.html

Eine wichtige Brandursache für Akkus im Haushalt – Billige und fehlerhafte Ladegeräte

Viele Menschen haben billige oder fehlerhafte Ladegeräte, aber sogar hochqualitative Ladekabel verursachen ab und zu Brände, lautet ein weiterer Hinweis des Feuerwehrmanns. Der Hinweis ist nicht neu, aber vielfach bei den Endkunden noch nicht angekommen. Bereits in einem Artikel in einer überregionalen Zeitung von 2014 wurde das Thema anschaulich dokumentiert:

Ein Billig-USB-Netzteil bei einem Online-Händler sah genauso aus wie das Original: flach, passend für die Steckdose geformt. Statt in strahlendem Weiß des Originals war es jedoch giftgrün gefärbt. Der Hersteller verlangt anstatt des damaligen Originalpreises von 19,99 Euro nur 2,03 Euro. Das Billignetzteil verrichtete seine Dienste gut zwei Monate lang klaglos (3).

„Dann explodierte es ohne Vorwarnung mit einer langen blauen Stichflamme in der Mehrfachsteckdose neben dem Sofa. Der FI-Schutzschalter im Sicherungskasten löste zeitgleich mit lautem Knacken aus, im folgenden nachtschwarzen Dunkel der stromlosen Wohnung leuchtete das verglühende Netzteil böse-orange nach. Es stank nach verschmorter Elektronik und kokelndem Plastik.“

Ausreichenden Versicherungsschutz im Hausrat prüfen

Das Sofa, der Esstisch, der Fernseher, die Lieblingsjacke oder der Familien-Schmuck: Alles hat einen persönlichen und finanziellen Wert. Der Ersatz oder die Wiederbeschaffung nach einem Brand kann im Ernstfall teuer werden. Unser Tipp: prüfen Sie als Makler, ob der Hausrat Ihrer Kunden ausreichend abgesichert ist?

Die Hausratversicherungen der Oberösterreichische ersetzt im Schadenfall das Hab und Gut zum Neuwert – egal, ob es durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruch beschädigt wurde.  Wir informieren Sie auch zur Versicherung der Wallboxen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen und Wohngebäuden.

Im Artikel wurde auf Veröffentlichung von (1) https://www.ifs-ev.org/, (2) https://www.berliner-kurier.de/ratgeber/ und (3) https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/ Bezug genommen.

Foto: Shutterstock_1498866464_Kajanan Sanitkunpai

Ökologischer Fußabdruck vom Tiny House

Energieeffizientes Bauen ist wichtig für Umwelt und Klima. Inzwischen gibt es dazu sogar ein eigenes Gesetz. Das Gebäudeenergiegesetz enthält Vorgaben für die Effizienz von Neubauten. Ist dann aber die Annahme, dass kleine Tiny Houses wenig Energie verbrauchen, richtig?

Die Bundesregierung hat für Deutschland Richtwerte festgelegt, was die Energieeffizienz von Neubauten anbelangt. Als Referenz dient ein Standard-Haus, dem ein Effizienzwert von 100 zugeschrieben wird. Im Vergleich dazu kann ein Gebäude ineffizienter oder effizienter sein. Tiny-House.de liefert dazu ein Beispiel:

„Wenn ein Neubau nur 55 Prozent der Energie des Referenzhauses umsetzt, erhält es die Energieeffizienzklasse KfW 55. Je niedriger der Wert ausfällt, desto höher ist die mögliche Fördersumme…In absoluten Zahlen betrachtet, ist der Energieumsatz eines Tiny Houses oder Minihauses in aller Regel gering. Schließlich muss nur wenig Raum erwärmt werden. Allerdings sind die Wärmeverluste über die Oberfläche hoch. Das führt zu tendenziell schlechten Ergebnissen bei der energetischen Bewertung.“

So lässt sich die Energieeffizienz von Tiny Houses steigern

  1. Wandaufbau, Wandstärke und Fassadendämmung: Da bei stationären Tiny Houses kaum auf das Gewicht geachtet werden muss, kommt ein Wand- und Deckenaufbau aus Holz mit entsprechender Dämmung in Frage.
  2. Fenster: Der einfachste Weg, den Energieabfluss zu reduzieren, besteht darin, die Glasfläche zu verkleinern. Das ist zugleich kostengünstig, sorgt aber für weniger Helligkeit in der Wohnung.
  3. Erneuerbare Energien: Die Nutzung von regenerativen Energieträgern wirkt sich zusätzlich positiv aus. Häufig genutzt wird die Sonnenenergie, etwa durch Solarthermie oder Photovoltaik. Bei der Versicherung der Tiny Houses ist deshalb auch an die separate Versicherung der sogenannten PV-Anlagen zu denken.
https://makler.keinesorgen.de/produkte/tinyhouse.html

Energieeffizienz bei transportablen Tiny Houses

Wenn man ein Tiny House auf einem Anhänger baut,  muss man besonders ans Gewicht denken. Auch Vorgaben an maximale Höhe und Breite des Hauses müssen eingehalten werden, wenn man das Haus problemlos transportieren will. Dicken wärmegedämmten Wände oder einem gut gedämmten Dach sind somit Grenzen gesetzt. Außerdem bleibt dann oft weniger Platz im Innenraum. Wie kann man diese Probleme lösen?

Tinyleben.de kommt zu folgendem Vorschlag: Es wird empfohlen, „dass der Energieverbrauch nicht pro m² sondern pro Person und Jahr gerechnet werden sollte. Wenn man diese Werte vergleicht, sieht man ganz eindeutig, dass das Leben in einem Tiny House (in der Studie als <25m² definiert) deutlich energieeffizienter ist, selbst wenn die EnEV nicht eingehalten wird.“

Für Interessenten an einem Tiny House ist ein Blick in die Studie „Tiny House Energieeffizienz“ zu empfehlen, wo umfassende die Möglichkeiten und auch Risiken zum Thema Energieverbrauch erörtert werden. Im Fazit der Studie heißt es:

„Tiny Houses liegen derzeit im Trend und bieten eine kostengünstige Alternative zu
Wohnraum. Werden Tiny Houses als Erstwohnsitz genutzt, regen Sie ebenfalls zu einem
suffizienten Wohnverhalten an, wodurch auf Grund der kleinen Wohnfläche langfristig der
Energieverbrauch und somit die Umweltauswirkungen sinken.“

Die Verfasser der Studie kommen dann zu dem Schluss, dass ein Tiny House mit 12 m² und 10 cm Wärmedämmung einen rund 50 Prozent geringeren Heizwärmebedarf im Vergleich zu einem 45 m² großen Neubau hat, der nach EnEV-Vorgaben gedämmt ist (~ 18- 20 cm Wärmedämmung 040). Nutzen Sie als Makler unseren Content gerne für Ihre Kunden und empfehlen Sie unser Spezialprodukt Tiny House Versicherung.

Foto: Stock-Foto_1540879586_Ariel Celeste Photography

Der Blog wurde mit Bezug auf Artikel bei tiny-houses.de und tinyleben.de erstellt.

Der Ärger mit dem Stromzähler

Die kleinen Minikraftwerke am Balkon oder auf der Terrasse sind Trend. Selbst Verbraucherschützer werben damit, dass der Strom aus der kleinen Solaranlage direkt in den Stromkreis geht und so Strom sparen hilft. Aber dabei gilt es einiges zu beachten und auch der Stromzähler spielt dabei eine Rolle.

Die Verbraucherzentrale fasst das Wichtigste in Sachen Balkonkraftwerk so zusammen:

  • Auch auf dem Balkon oder der Terrasse können Sie selbst Solarstrom erzeugen und im Haushalt verbrauchen.
  • Stecker-Solargeräte produzieren Strom für den Eigenbedarf, sind aber nicht für die Netzeinspeisung gedacht.
  • Die Balkon-Modulsysteme sind sicher und lohnen sich langfristig betrachtet auch finanziell.
  • Einige Regeln und Anforderungen sind derzeit noch unnötig kompliziert, davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen.

Vor dem Kauf einer Balkon-Solaranlagen zu beachten

Für Mieter einer Wohnung gilt ebenso wie für die Nutzer der Eigentumswohnung, dass vor dem Betrieb eines Solarmoduls am Balkon oder auf der Terrasse der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft zustimmen muss. Häufig gibt es dazu auch Regelungen in den Hausordnungen. Wichtig zu wissen: Seit 2020 wurde das Wohneigentumsgesetz (WEG) geändert und erlaubt auch mehrheitliche beschlossene Erlaubnisse. Wenn diese Hürde geschafft ist, muss man sich mit dem Energieversorger in Verbindung setzen.

„Bei den meisten Energieversorgern stoßen solche Anlagen auf heftige Ablehnung“, wie das Magazin „Erneuerbare Energien“ feststellte. „Auch wenn inzwischen die technischen Regelungen geklärt sind, behindern sie vor allem über die Anmeldung der Minikraftwerke den Zubau. Die Versorger treiben dabei zweierlei Sorgen um. Zum einen verlieren sie natürlich mit dem Betreiber einer kleinen Solaranlagen zum Teil einen Kunden, der weniger Strom kauft. Zum anderen sehen die Netzbetreiber in den Balkonsolaranlagen einen Erzeuger, der in das Stromnetz einspeist, wenn die erzeugte Energie nicht im Haushalt verbraucht wird.“

Stromzähler dürfen nicht rückwärts laufen

Haben die potentiellen Nutzer eines Minikraftwerks die Zustimmung des Vermieter oder der Eigentümer sowie des Energieversorgers, gilt es sich mit dem eigenen Stromzähler zu befassen. In einem Blogbeitrag von energie-experten.org wird auf ein ganz spezielles Problem aufmerksam gemacht. Viele E-Zähler bewerten die Einspeisung als Verbrauch. Solche „always positive“-Zähler sollten daher dringend ausgetauscht werden. Was ist zu tun?

„Ein Rückwärtslauf des Zählers ist nicht zulässig und stellt eine Steuerstraftat dar. Daher ist ein Zähler mit Rücklaufhemmung/ Rücklaufsperre zwingend erforderlich, um Strom über die Steckdose in den Hausstromkreis einzuspeisen… Die aktuellen VDE-Normen und viele Netzbetreiber verlangen bei Balkonkraftwerken allerdings den Einbau von Zweirichtungszählern, auch wenn rücklaufgeschützte Zähler zumindest zur Vermeidung steuerlicher Probleme eigentlich ausreichen“, beschreiben die Energie-Experte den Handlungsbedarf.

Fazit: Es lohnt sich zu prüfen, welchen Stromzähler man eigentlich nutzt, bevor man sich ein Minikraftwerk kauft. Aus den oben beschriebenen Gründen ist es sinnvoll, sich mit dem Stromversorger in Verbindung zu setzen, bevor man ein Balkonkraftwerk installiert. Dies ist auch häufig Voraussetzung, um eine Förderung vom Land oder Kommune zu bekommen.

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Ein Schaden an Solaranlagen (netzgebunden) und damit verbundene finanzielle Einbußen oder auch ein Schaden durch eine vom Sturm verwehtes Minikraftwerk vom Balkon lassen sich vermeiden. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Minikraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Denken Sie auch an die Betreiberhaftpflicht. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar. Kommen sie bei weiteren Fragen auf uns zu.

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Spezialwissen Photovoltaikversicherung – Schäden rechtzeitig erkennen

Photovoltaikversicherungen sind hoch im Kurs. Diese sind nicht nur richtig und separat zu versichern. Auch Spezialwissen zu möglichen Schäden ist für Makler interessant,  um die Kunden auf Wunsch informieren zu können. Die Oberösterreichische, als langjähriger Spezialversicherer für Solaranlagen, gibt Ihnen wieder Knowhow weiter.

Wenn Photovoltaikversicherungen durch Blitz, Hagel oder Sturm geschädigt werden, ist die Schadenursache meist optisch gut zu erkennen. Doch neben äußeren Schadensursachen gibt es aber auch Schäden, die nicht zu einfach zu erkennen sind und die dennoch zu Leistungsverlusten führen können.

Schäden an der Solaranlage durch Umwelteinflüsse

Schnee, Eis oder Hagel aus einem Gewitter kann Schäden hinterlassen. Auch Laub, Einflüsse von Staubwolken oder die Hinterlassenschaften von Vögeln können die Module, Kollektoren und Kontaktverbindungen verschmutzen. Zunächst unmerklich wird der Ertrag der Photovoltaikanlage oder auch von Solarthermie-Anlagen geringer.

Besitzer von PV-Anlagen sollten deshalb regelmäßig die Solaranlage prüfen, groben Schmutz entfernen und größere Schäden erkennen und mit dem Solarteur besprechen. Auch die Kollektoren bedürften einer regelmäßigen Kontrolle. Dazu empfiehlt es sich mehrfach im Jahr auch die Erträge der PV-Anlage mit den Werten des Vorjahres zu vergleichen. Wenn es größere Abweichungen nach unten gibt oder wenn offensichtliche mechanische Schäden zu sehen sind, dann gibt es Handlungsbedarf für den Profi.

Auch bei Solarthermieanlagen sollte man die Werte des aktuellen Jahres mit denen des Vorjahres beim Wärmemengenzähler vergleichen. Ganz einfach kann man hier auch fühlen: An sonnigen Tagen sollte sich die warme Leitung der Solarthermieanlage wärmer anfühlen als die kalte. Und die Pumpe sollte leise surrend laufen. Moderne Pumpen zeigen auch den Betriebszustand oder die Leistungsaufnahme an.

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Schäden durch korridierte Lötverbindungen 

Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen, die mittels verzinnter Kupferzellverbinder miteinander in Reihe verschaltet sind. Der PV-Spezialist SecondSol beschreibt, wie diese miteinander weiter verbunden sind. 

„Abhängig der Zellgröße und Entwicklung werden aktuell 2 bis über 14 solcher Verbinder pro Zelle verarbeitet. Typischerweise werden jeweils 3 Doppelzellstrings mit 20 bis 24 Zellen in ein Solarmodul eingebettet. Diese einzelnen Zellstrings werden mit einem sogenannten Querverbinder verlötet, um den Strom zur Anschlussdose und zu den Bypass-Dioden zu leiten.“

Was kann nun passieren? Die Korrosion entsteht in der Regel, wenn Feuchtigkeit in das PV-Modul eindringt. Dies kann einerseits ein normales Alterungsphänomen und abhängig vom Standort sein. Andererseits kann die Korrosion wiederum auf eine unsaubere Verarbeitung bei der Produktion des PV-Moduls oder auf eine defekte Rückseitenfolie hinweisen.

Durch die Korrosion von Lötverbindern kann sich der elektrische Widerstand und auch die Gefahr von Lichtbögen erhöhen. Durch den erhöhten Widerstand des Photovoltaikmoduls kann die Leistung und der Energieertrag sinken. So können weitere Lötstellen korrodieren, was schrittweise zum kompletten Ausfall des Photovoltaikmoduls und der PV-Anlage führen kann.

Die 5 häufigsten Schäden an Photovoltaikanlagen bei der Montage

Der Service-Dienstleister  für Photovoltaik-Anlagen Envaris GmbH hat einmal die 5 häufigsten Probleme an Photovoltaikanlagen erfasst und aufgelistet. Alle Fehlerquellen können bei der Montage der PV-Anlage auftreten und sollten vom Auftraggeber bei der Abnahme überprüft werden.

Dazu gehören:

– Keine oder unvollständige Anlagendokumentation

– Fehler bei der Leistungsführung

– Nichtbeachtung der Herstellerangaben zur Befestigung

– Ungeeigneter Standort für Wechselrichter

– Nichtbeachtung des installieren Blitzschutzes

Ob es sich um einen Mangel oder einen Schaden handelt, können nur Fachleute oder Sachverständige beurteilen. Daher ist es ratsam, bei der Abnahme der PV-Anlage einen unabhängigen Sachverständigen oder Gutachter einzubeziehen. So können Sie sichergehen, dass die Anlage möglichst lange die gewünschte saubere Energie liefert.

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Der Beitrag wurde mit Bezug zu Artikeln von SecondSol.com, energynet.de  und  t-online.de erstellt.

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Photovoltaik – Trends international

Nicht nur in Deutschland wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen als Quelle alternativer Energien ausgebaut. Auch in unseren Nachbarländern sind neue Solaranlagen ein großes Thema. Als Spezialist für die Versicherung von diesen Anlagen verfolgen wir diese Entwicklungen.

Am 8. Juni 2022 erfolgte der Spatenstich für Deutschlands größten Solarpark nahe Leipzig. Binnen eines Jahres soll die Anlage mit 650 Megawatt ans Netz gehen. Ein deutscher Versicherer und eine Konzerntochter erwarben den Solarpark, der auch für die Erprobung von Agro-Photovoltaik und die Erzeugung von grünem Wasserstoff genutzt werden soll.

2021 ein Boom von Solaranlagen in Österreich

„Österreich blickt auf ein Photovoltaik-Rekordjahr zurück“, berichtet das Fachmagazin PV-Magazine. Es wird mit Bezug auf Informationen des österreichischen Klimaschutzministeriums berichtet, dass neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 740 Megawatt Leistung entstanden sind. „Dies sei mehr als doppelt soviel wie noch 2020, als der Photovoltaik-Zubau 340 Megawatt betrug. Insgesamt waren damit bis zum Ende des vergangenen Jahres Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 2783 Megawatt installiert. Mit dem erzeugten Solarstrom seien knapp fünf Prozent der österreichischen Stromnachfrage gedeckt worden.“

Positiv für den Zuwachs im vergangenen Jahr sei die weitreichende Förderlandschaft. Neben der kontinuierlichen Förderung des Klima- und Energiefonds habe außerplanmäßig erneut eine Tarifförderung der OeMAG gestanden. Allerdings sei dies alles noch nicht genug, um bis 2030 die Umstellung der Stromerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu erreichen. Dazu würden bis 2030 insgesamt 13.000 Megawatt Photovoltaik gebraucht und somit müsste der Zubau auf durchschnittlich etwa 1000 Megawatt im Jahr steigen.

Deutlich mehr Solaranlagen in Frankreich

Das französische Ministerium für den ökologischen Wandel hat Ende 2021 eine kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung von 13,99 Gigawatt erreicht, wovon 13,33 Gigawatt auf das französische Festland entfallen. Im vergangenen Jahr sind nach Ministeriumsangaben neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2792 Megawatt an das französische Netz angeschlossen worden, wie PV-Magazine berichtet. 2020 lag der Zubau im Vergleich noch bei 1192 Megawatt.

Dieser sehr starke Anstieg lässt sich durch eine Zunahme der Zahl der Anlagen im Allgemeinen und der Projekte im Kraftwerksbereich im Besonderen erklären. Rund 66 Prozent der neu installierten Leistung stammen aus Anlagen mit einer Leistung von mehr als 250 Kilowatt, die nur weniger als 1 Prozent der Neuanschlüsse ausmachen. Auf kleinere Anlagen mit einer Leistung von weniger als 9 Kilowatt entfielen demnach 83 Prozent der neu angeschlossenen Systeme und 7 Prozent der neu installierten Leistung.

Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug

Aktuell spüren wir es besonders: Das Stromnetz muss veränderten Erzeugersituationen angepasst und effektive Speichermöglichkeiten werden gesucht oder schon errichtet. Dabei müssen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Künstliche Intelligenz helfen. Internationale Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren über 70 Prozent der Solaranlagen mit KI-Technologie ausgestattet sind. Was soll KI dann leisten?

„Mithilfe von KI-gestützten Systemen sollen künftig Investitionsrisiken verringert und Solarerträge erheblich maximiert werden“, schreibt die österreichische Enery Development GmbH. „Die sogenannten Smart-Upgrades erlauben auf Basis von cleveren Diagnosealgorithmen eine frühzeitige Erkennung und Behebung von Störungen. Gleichzeitig kann dank optimiertem Tracker-Algorithmus das Maximum an Leistung aus den Modulen herausgeholt werden.“

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft noch weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Unsere maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien haben sich bei Maklern und Kunden sehr gut bewährt.

Ein Schaden an Solaranlagen (netzgebunden) und damit verbundene Verluste bei den Erträgen können den Finanzierungsplan Ihrer Kunden gefährden. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Selbstmontage von Solaranlagen

Es gibt mehr als einen Grund für Besitzer von Häusern und auch Wohnung sich mit der Installation von Solaranlagen zu befassen. Umweltschutz, eigene Energieerzeugung und Kostenreduktion gehören zu den wichtigsten Motiven. Wir geben als Versicherungsspezialist für Solaranlagen einige Hinweise für unsere Maklerpartner.

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wächst rasant. Die Handwerksunternehmen der Solarbranche haben alle Hände voll zu tun. Doch sie und auch Kunden, die kleine Anlagen selbst installieren wollen, stehen inzwischen vor zwei Herausforderungen gleichzeitig.

Lieferprobleme für Solarteure und Selbstmontage

Solarteure müssen Mitarbeiter finden, die den wachsenden Auftragsstau abarbeiten. Andererseits sehen sie sich gleichzeitig mit schwankender Verfügbarkeit von einzelnen Komponenten konfrontiert. Selbst beim Transport sind Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Und darunter leiden auch Kunden, die kleine Anlagen selbst installieren wollen.

Aber auch die Lieferanten selbst haben durch die Störungen in den internationalen Lieferketten Schwierigkeiten. Viele Hersteller arbeiten seit Jahren mit Baukastensystemen, um mit wenigen Einzelkomponenten möglichst viele Installationsvarianten abzudecken. Deshalb hat das Thema Umplanung und Neuorganisation von Projekten an Bedeutung gewonnen. Dies gehört inzwischen zum Alltag der Solarteure.

Solaranlagen für den Balkon – Chancen und Probleme

Neben neuen und effizienten Solaranlagen für Dächer von Häusern gehören neue Anlagen für den Balkon zu den Trends 2022. Viele Bewohner von Mehrfamilienhäusern können mit den Modulen mit integriertem Wechselrichter, die direkt über eine Steckdose an das Hausversorgungsnetz angeschlossen werden, teilweise ihren Strom selbst produzieren.

„Bei den meisten Energieversorgern stoßen solche Anlagen auf heftige Ablehnung“, wie das Magazin „Erneuerbare Energien“* feststellt. „Auch wenn inzwischen die technischen Regelungen geklärt sind, behindern sie vor allem über die Anmeldung der Minikraftwerke den Zubau. Die Versorger treiben dabei zweierlei Sorgen um. Zum einen verlieren sie natürlich mit dem Betreiber einer kleinen Solaranlagen zum Teil einen Kunden, der weniger Strom kauft. Zum anderen sehen die Netzbetreiber in den Balkonsolaranlagen einen Erzeuger, der in das Stromnetz einspeist, wenn die erzeugte Energie nicht im Haushalt verbraucht wird.“

Ansprüche an die Versicherung von Solaranlagen steigt

Soll die Anlage an einem Balkon angebracht werden, ist die Zustimmung des Vermieters einzuholen. Das erste Ergebnis des Projekts ist schon, dass nicht alle Immobilieneigentümer von den Kleinanlagen begeistert sind. Viele von ihnen verweigern die Installation auch aus Haftungsgründen, wenn beispielsweise ein Sturm eine solche Anlage vom Balkon reißt und neben den Sachschäden auch Personenschäden verursachen können.

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung bei der Versicherung von Solaranlagen am deutschen Markt. Langjährig arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien und wir haben auch die neuen Entwicklungen im Blick. Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen ihrer Kunden steht unser Tarif Klima Pro© zur Verfügung.

Vor Versicherung von selbst montierten Anlagen ist einiges zu beachten:

Für die Versicherung von selbst montierten Anlagen besteht vor Versicherung eine Anfragepflicht. Warum ist das so? Schadenfrequenz und Schadenhöhe steht unmittelbar in Zusammenhang mit der Installationsqualität der Anlage, welche durch ein entsprechendes Prüfprotokoll nachzuweisen ist. Eigenleistungen dürfen eingebracht werden, müssen jedoch den nachweisbaren Anlagen- und Errichtungskosten zugeschlagen werden.  

Entscheidungskriterien für eine Versicherung dieser Anlagen sind folgende Punkte:

  • Die Abnahme der Installation muss durch ein positives Prüfprotokoll einer konzessionierten Fachfirma nachgewiesen und übermittelt werden.
  • Ohne Prüf- bzw. Abnahmeprotokoll kann keine Vertragsannahme erfolgen.   

Hinweise für die Versicherung von älteren Solaranlagen

Solaranlagen oder Anlagenteile, insbesondere Wechselrichter oder Überspannungsschutz, werden mit fortdauerndem Betrieb schadenanfälliger. Dies ist bei der Beurteilung älterer Anlagen bei der Versicherung, Neuversicherung oder bei Versichererwechsel zu beachten. Entscheidungskriterien für die Versicherbarkeit sind:

  • Sind an solchen Anlagen bereits Schäden eingetreten, ist bei Neuversicherung oder Konvertierung einer Klima Pro© ein Zuschlag von 25% und ein genereller Selbstbehalt von 250 Euro zu vereinbaren.   
  • Für Schäden an Wechselrichtern mit einem Alter zwischen 5 und 10 Jahren gilt generell ein Selbstbehalt von 500 Euro vereinbart. Dieser entfällt, wenn der zerstörte oder beschädigte Wechselrichter durch einen Tauschwechselrichter ersetzt wird.

Weitere Informationen zum Thema Versicherung von Solaranlagen finden Sie hier. Darunter auch:

  • Grunddeckung ab 5 Euro pro Monat
  • Plus-Paket ab 2,50 Euro pro Monat
  • Betreiberhaftpflichtversicherung
  • Versicherbarkeit von speziellen Anlagen
  • Anfragepflicht für spezielle Anlagen
  • Selbstbehalte und Rabatte
  • Versicherung von Wallboxen mit der Solaranlage
  • Tarifrechner und Bedingungsuche
  • Bedingungs-Update 2021
  • Sonderausgabe Experten-Report zu Solaranlagen

*Dieser Artikel wurde mit Bezug zu einigen Informationen und Artikel aus „Erneuerbare Energien – online“ erstellt.

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