Erneuerbare Energien

Wohin mit alten Solarmodulen?

Erneuerbare Energien sind zu einer wichtigen Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft noch weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien.

Wir verfolgen die Entwicklung in diesem Wachstumsmarkt genau und stimmen unsere Produkte darauf ab. Selbstverständlich informieren wir unsere Maklerpartnerinnen und Maklerpartner regelmäßig zu den neuen Trends. Dazu haben wir hier einige Neuerungen zusammengefasst. Wir greifen auf ein Interview mit Stefan Wippich von SecondSol zurück, einem langjährig mit der Oberösterreichische Versicherung verbundene Solarspezialisten.

Alte Module und auslaufende EEG-Förderung

Herr Wippich, wie sehen Sie das Thema „alte Solarmodule“?

„Hier muss man unterscheiden zwischen technischem Ableben und Ende der EEG-Vergütung. Benötige ich die Anlage nicht mehr, weil die EEG-Vergütung ausgelaufen ist, lassen sich in diesem Fall Module noch in verschiedenen Varianten nutzen, um zum Beispiel Strom im Gartenhäuschen oder für den Camper zu gewinnen. Sprechen wir vom technologischen Lebenszeit-Ende, bedarf es eines fachgerechten Recyclings.“

Wie sehen Sie das Thema der Entsorgung? Es scheint ja so zu sein, dass die Branche das Thema Recycling ganz gut im Griff hat oder sind alte Module Sondermüll?

„Nein, das gilt für alle Module. Bei Dünnschichtmodulen muss man aber genauer hinschauen: Ist in den Modulen zum Beispiel Cadmium-Tellurid (CdTe) verbaut, benötigen diese eine besondere Rücknahme. Der Hersteller First Solar hat für seine Dünnschichtmodule ein eigenes Rücknahmeprogramm. Es gibt aber auch Module von Unternehmen, die nicht mehr am Markt sind. In diesem Fall kann sich der Landwirt an spezialisierte Entsorgungsunternehmen wie PVEX wenden, die dann die fachgerechte Entsorgung dieser Module übernehmen.“

Der Verkauf von alten Solarmodulen

Herr Wippich, schildern sie uns doch einmal, wie der Verkauf alter Module ablaufen kann.

„Die Entsorgung von Solarmodulen wird immer pro Tonne berechnet. Der Gesetzgeber gibt für 2022 einen Preis von 350 €/t an. Cadmium-Module können aber teilweise auch etwas mehr kosten. Hatten die Kunden ein kristallines oder nicht CdTe Solarmodul verbaut, kann man es in haushaltsüblichen Mengen auch beim Gewerbehof kostenfrei abgeben. Die Entsorgung und das Recycling sind im Elektrogesetz (ElektroG) geregelt und sind rechtlich verpflichtend.“

Gibt es auch noch andere Wege, wie man mit alten Solarmodulen vielleicht sogar noch Geld beim Verkauf verdienen kann?

„Das geht über allgemeine Marktplätze wie zum Beispiel eBay und andere Onlinebörsen. Der Vorteil auf unserer Plattform SecondSol ist, dass wir spezialisiert sind und die Marktteilnehmer sich besser mit den technischen Eigenschaften auseinandersetzen können. Gebraucht verkaufen Sie unter Ausschluss von Garantien und Gewährleistung, weil diese in der Regel schon verjährt und damit ausgeschlossen sind… Es ist, wie wenn ich einen alten Toaster verkaufe: Da gibt es auch keine Garantie mehr.

Herr Wippich, haben Sie für die Kunden unserer Makler noch spezielle Tipps zum Verkauf?

„Wir müssen als Gesellschaft umdenken: Circular Economy – und alles was geht, so lange wie möglich nutzen. Der effiziente Umgang mit vorhandenen Ressourcen wie PV-Modulen und den darin enthaltenen Rohstoffen spielt deshalb eine wichtige Rolle. Betreiber und Installateure sind im Falle eines Schadens immer auf der Suche nach speziellen Photovoltaik-Modulen. Gebrauchte PV-Module bereiten wir auf, so können diese als Ersatzteile für andere alte Anlagen weiter betrieben werden.

Neue Solarmodule – Versicherung anpassen

Denken Sie als Makler daran bei Ihren Kunden mit PV-Anlagen regelmäßig nachzufragen, ob Solarmodule oder sogar ganze Anlagenbestandteile erneuert wurden. Dazu kann es notwendig sein, auch die Photovoltaikversicherung anzupassen. Die Gefahr eines Schadens durch immer heftigere Unwetter, Überspannung, Bedienungsfehler oder Tierbisse ist groß.

Ein Schaden an neuen netzgekoppelten Anlage und damit verbundene Verluste bei den Erträgen oder für das eigene „Energiekraftwerk“ können den Finanzierungsplan oder das Budget der Kunden belasten. Eine Absicherung ist daher sehr wichtig. Unsere gute Nachricht: Bereits ab EUR 5,– pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“.

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Stefan Wippich ist einer von zwei Gründern der SecondSol GmbH aus Meiningen. Auf dem Online-Marktportal haben Betreiber die Möglichkeit, eigene Solarmodule zum Verkauf anzubieten und Ersatzteile zu erwerben. Auf dem Marktplatz können sowohl Privatleute als auch Händler ihre PV-Ware anbieten. Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 gegründet. Für das Interview wurde auf einen Artikel bei agrarheute.com zurückgegriffen.

Trend zu größeren Solaranlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern

Im abgelaufenen Jahr 2021 hat sich die Zahl der neuen Solaranlagen gegenüber dem Vorjahr nochmal verdoppelt. Damit zeigen die Deutschen das gewachsene Interesse am Klimaschutz und greifen den Weg für eine klimaneutrale Zukunft auf.

Mehr neue Solaranlagen auf den Häusern

Die Nachfrage nach Solaranlagen hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr nochmals verdoppelt, berichtet Zolar, einer der führenden Online-Anbieter für Solarlösungen in Deutschland. Bereits 2020 gab es in der Bundesrepublik einen Rekordzubau und eine Verdoppelung der Solarnachfrage. Mit dem reformierten Erneuerbare-Energien-Gesetz, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat (EEG 2021), zeichnet sich ein klarer Trend zu immer größeren Photovoltaikanlagen auf Privathäusern ab, wie das Online-Magazin „PV-Magazin“ berichtet.

Trend zu größeren Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern

Mit dem EEG 2021 sind seit dem 1. Januar 2021 PV-Anlagen bis 30 kWp und einem Eigenverbrauch von unter 30.000 Kilowattstunden von der EEG-Umlage befreit, wie das PV-Magazin feststellt. Diese Grenze lag zuvor bei 10 kWp. Seither zeichnet sich ein deutlicher Trend zu größeren Photovoltaikdachanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern ab. Betrug 2020 die durchschnittliche Anlagengröße 9 kWp, lag sie bis einschließlich August 2021 bereits bei 9,74 kWp. Die größten PV-Anlagen kauften 2021 Eigenheimbesitzer in Schleswig-Holstein mit einer durchschnittlichen Größe von 11 kWp. Auf Platz zwei und drei landen Bayern und Sachsen-Anhalt.

Immer mehr PV-Anlagen mit Energiespeicher

„Bei der Wahl der Komponenten sind sich Eigenheimbesitzer deutschlandweit einig: 78 Prozent der Solarinteressierten entscheiden sich für die Kombination aus PV-Anlage und Stromspeicher. Der Stromspeicher ermöglicht es tagsüber nicht verbrauchten Solarstrom zu speichern und in den Abendstunden, wo es keine Sonneneinstrahlung gibt, zu nutzen. So können Eigenheimbesitzer den Eigenverbrauch des Solarstroms auf bis zu 80 Prozent erhöhen und steigern damit zugleich die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage. Rund zwölf Prozent und damit zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor haben sich für eine Solaranlage ohne Speicher oder Wallbox entschieden.“

Tipps für Makler mit Kunden und deren Solaranlagen

Es lohnt sich mit dem Kunden Kontakt aufzunehmen, die in eigenem Haus wohnen. Prüfpositionen sollten sein:

  • Hat das EFH oder ZFH eine Solaranlage und ist diese bereits versichert?
  • Wurde mit der PV-Versicherung auch eine Betreiberhaftpflichtversicherung abgeschlossen?
  • Wurde die bisherige PV-Anlagen erweitert und wenn JA, dann wie?
  • Reicht die bisherige Versicherungssumme für die (neue) Gesamtanlage?
  • Sind in der bisherigen Versicherung auch für Speichereinheiten (Akku) ausgelegt?
  • Ist mit der bisherigen PV-Anlage auch ein Wallbox verbunden und ist diese versichert?
  • Sind Zusatzleistungen wie GAP-Deckung, Ertragsverluste bei versicherten Sachschäden… mit versichert?

Eine gute Wahl – PV- Versicherung Klima Pro© der Oberösterreichische

Eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage liefert zuverlässig saubere Energie und senkt Energiekosten. Die Errichtung ist aber oft teuer. Die Gefahr eines Schadens durch immer heftigere Unwetter, Überspannung, Bedienungsfehler oder Tierbisse ist groß. Ein Schaden an ihrer netzgekoppelten Anlage und damit verbundene Verluste bei den Erträgen können zudem den Finanzierungsplan Ihrer Kunden gefährden. Eine Absicherung ist daher wichtig. Die gute Nachricht für Energiepioniere: Bereits ab EUR 5,– pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“.

Beachten Sie auf unserer Maklerhomepage auch die Hinweise zur Betreiberhaftpflicht, einem möglichen Montagepaket und die Ergänzungsversicherung „PLUS PAKET“. Weitere Hinweise zur Versicherung von PV-Anlagen auf Tiny-Houses, Wochenendhäusern und zum Thema Wallbox finden Sie hier im Blog.

Wallboxen richtig versichern

Der Bundestag hat bereits im vergangenen Jahr den Rechtsanspruch auf Installation einer Ladestation für E- Automobile beschlossen. Dieses Gesetzt tritt zum 1. Dezember 2021 in Kraft. Wir befassen uns in diesem Blogbeitrag mit dem Gesetz und vor allem mit der Möglichkeit der Versicherung dieser Ladestationen.

Gesetz zur Förderung der Elektromobilität

Mit dem Gesetz laut Drucksache 19/22634 wurden im vergangenen Jahr wichtige Akzente für die Förderung der E-Mobilität sowie der Modernisierung des Wohneigentumsgesetzes (WEG) gesetzt. So sollen insbesondere der Einbau von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und der barrierefreie Aus- und Umbau sowie die energetische Sanierung gefördert werden. Das Gesetz tritt zum 01.12.2021 in Kraft. Mieter und Eigentümer von Immobilien haben damit eine Rechtsanspruch auf die sogenannten Wallboxen.

Dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) zufolge kann künftig jeder Wohnungseigentümer „angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die […] dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge […] dienen.“ Auch Mieter können künftig vom Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache verlangen, die dem Laden dienen.

E-Mobilität wird sich stark entwickeln

In Deutschland leben insgesamt rund 58% der Menschen zur Miete, wovon knapp die Hälfte über einen eigenen PKW-Stellplatz verfügen. Da die E-Mobilität in den nächsten Jahren voraussichtlich einen weiteren Aufschwung erlebt, wird ungefähr ein Drittel der deutschen Bevölkerung von dem „Recht auf Wallbox“ profitieren können. Das Gesetz vereinfacht den Menschen also nicht nur das Laden ihrer Elektroautos, sondern trägt auch zu der Weiterentwicklung der Infrastruktur für E-Mobilität bei, welche in Zukunft noch von großer Bedeutung sein wird.

In erster Linie sollte man beim Kauf einer Ladestation auf die Sicherheit und Qualität achten, heißt es beim Elektrotechnikspezialisten Gevetec. Eine gute Wallbox zeichnet sich nach Meinung der Spezialisten nicht durch viele Funktionen aus, im Gegenteil. Deshalb ist es empfehlenswert, sich beim Kauf auf die Funktionen zu konzentrieren, die man im Alltag wirklich benötigt. Im Allgemeinen ist der Kauf einer 11-kW Wallbox mit Zugangskontrolle für Privatpersonen sinnvoll, da die Ladeleistung sehr gut ist und die Kosten durchaus zu tragen sind.

Versicherung von Wallboxen

Mit der Installation von Ladestationen oder dem entsprechenden Umbau in der Immobilie entsteht natürlich die Frage nach der Versicherung. Bei der Installation sollten die Auftraggeber auf fachgerechte Planung, Montage durch Fachfirmen, den ordnungsgemäßen Gebrauch durch einen definierten Nutzerkreis und auch notwendiger Maßnahmen für Sicherheit und Brandschutz achten.

Im Rahmen der Photovoltaikversicherung KlimaPro© gilt die fix mit dem Gebäude verbundene Wallbox (Wandladestation) für E-Auto mit Zubehör, insbesondere Ladekabel, bis zu der vertraglich vereinbarten Entschädigungsgrenze auf erstes Risiko mitversichert. Für die Gefahr des einfachen Diebstahls gilt abweichend eine Entschädigungsgrenze bis 1.000 Euro auf erstes Risiko als vereinbart.

Was müssen Sie als Makler tun, wenn Kunden an Sie herantreten und eine Wallbox, die in Verbindung mit einer Solaranlage betrieben wird, versichern wollen. Sie nehmen eine Änderungsantrag auf oder konvertieren den bestehenden Vertrag bei uns auf die aktuellsten Bedingungen. Gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. gilt dann die Wallbox mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro als versichert. In der Versicherungspolice wird das Zusatzrisiko entsprechend vermerkt.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn eine Wallbox in Verbindung mit einer bei uns bestehenden Wohngebäudeversicherung ZuHaus© abgesichert werden soll. Auch dann ist dies – auf vorherige Anfrage – gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro versicherbar.

Wetterphänomen Blitze

Brauchen Häuser noch Blitzableiter?

Auf vielen neugebauten Häusern sieht man keine Blitzableiter mehr. Sind diese nicht mehr notwendig oder ist den Eigentümern doch dieser Blitzschutz zu empfehlen?

Eine generelle Pflicht zum Blitzschutz gibt es nicht, denn die Gefahr, dass ein Blitz einschlägt ist zumindest statistisch gering. Dennoch besteht das Risiko und wird durch bestimmte Besonderheiten der Gebäude verschärft, die es anraten lassen, sich doch mit dem Thema Blitzschutz zu befassen. In diesem Blogbeitrag wollen wir einige Fakten für Sie als Versicherungsmakler zusammentragen.

Was ist ein Blitz?

Nach einer Definition bei Wikipedia ist ein Blitz in der Natur eine Funkenentladung oder ein kurzzeitiger Lichtbogen zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde. In aller Regel tritt ein Blitz während eines Gewitters infolge einer elektrostatischen Aufladung der wolkenbildenden Wassertröpfchen oder der Regentropfen auf.

Die Stromstärke der Hauptentladung eines Negativblitzes beträgt im Mittel etwa 30 Kiloampere (kA). Positivblitze können jedoch mehrere 100 kA erreichen. Die durchschnittliche Länge eines Erdblitzes (Negativblitz) beträgt in mittleren Breiten 1 bis 2 km, in den Tropen aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit 2 bis 3 km.

Gebäude, für die Blitzschutz Pflicht ist

Eine Pflicht für Blitzschutz gibt es für folgende Gebäude:

  • Häuser mit einer Höhe von über 20 Meter
  • Freistehende Häuser und Häuser auf einer Anhöhe (Berg)
  • Gebäude mit Reet- oder Strohdach sowie einem Dach aus Holz
  • Öffentliche Gebäude in denen sich viele Menschen aufhalten.

Funktionsweise eines Blitzableiters

Eine Blitzschutz-Anlage ist grundsätzlich Sache eines Fachmanns oder Fachbetriebes. Eine solche Anlage aus dem „Baumarkt“ oder per Internetbestellung reicht nicht aus, weil es nicht nur um den Blitzableiter geht. Unsachgemäße oder fehlerhafte Montage kann zum Brand des Gebäudes nach Blitzschlag führen.

Bei einem richtig geplanten Blitzableiter fließt der Blitzstrom außerhalb des Gebäudes ab und das Gebäude nimmt kaum Schaden. Dabei geht es darum, dass der Blitz immer den kürzesten und am besten leitenden Weg zur Erde findet. Und dies muss die gesamte Blitzschutzanlage gewährleisten.

Wenn der Blitzableiter allerdings nicht fachmännisch angebracht ist, kann das Haus trotz Blitzableiter von einem Blitz getroffen werden und brennen. Deshalb sollte Blitzschutz immer vom Fachmann angebracht werden. Eine Blitzschutzanlage aus dem Baumarkt reicht nicht aus.

Schwerwiegende Folgen eines Blitzschlages

Trifft der Blitz ein Gebäude, dann können schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz und an den Installationen des Hauses verursacht werden. Dazu gehören in vielen Blitzschlagfällen

  • zerstörte Dachflächen und Schäden am Dachstuhl
  • Wasserschäden in Folge der Löscharbeiten eines brennenden Dachstuhls
  • Beschädigte oder zerstörte Decken, Wänden, Türen und Fenster
  • Verbrannte oder herausgesprengte Unterputzleitungen
  • verschmorte Verteiler- und Steckdose und Zählerkästen
  • Elektronik im Haus durch Überspannungsschäden wie Haushaltsgeräte, an Steckdosen angeschlossene PCs, Heizungsanlagen oder Telefone

Dass Personen im Haus von einem Blitz tödlich verletzt werden, passiert statistisch eher selten.

Regionale Unterschiede in der Blitzhäufigkeit

Die niedersächsische Stadt Wolfsburg ist Blitzhauptstadt Deutschlands 2020, wie es beim Blitz-Informationsdienst von Siemens (BLIDS) ausgewiesen wird. Dort wurden 2019 knapp 5,8 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer registriert.

„An zweiter und dritter Stelle folgen Kempten im Allgäu mit 5,1 Erdblitzen pro Quadratkilometer und das oberbayerische Miesbach mit 4,7. Die geringste Blitzdichte ermittelte der Siemens-Blitzdienst in den bayerischen Städte Coburg und Bamberg mit jeweils deutlich unter 0,1 sowie in der rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz mit knapp 0,1 Blitzereignissen pro Quadratkilometer.“

Versicherung von Blitzschäden

Zunächst kommt es bei der Versicherungsschäden darauf an, welche Folgen der Blitzschlag hatte. Kommt es zum Brand, dann sind diese über die Wohngebäude- oder Hausratversicherung in der Regel versichert. Explizit werden bei der Wohngebäudeversicherung der Oberösterreichische ZuHaus© Schäden durch Überspannung durch Blitz als versicherte Gefahr ausgewiesen.

Interessant für Sie als Makler dürfte auch noch sein, dass wir Folgen von Blitzschlag auch für Photovoltaikversicherungen (separater Tarif Klima Pro©) sowie Wallboxen versichern. Die Mitversicherung von Wallboxen bis Versicherungssumme EUR 15.000 ist für einen Mehrbeitrag von EUR 15,00 möglich. Dies ist dann im Antrag separat anzugeben.

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Versicherung von Wochenendhäusern

Versicherung von Tiny-Houses

Versicherung von ständig abgestellte Wohnwagen oder Mobilheimen

Wenn der Blitz in die Solaranlage einschlägt

Sommerzeit ist auch immer Zeit für Gewitter. Mehrere Millionen Blitze gehen dann über Deutschland nieder. Sommergewitter entstehen dann, wenn sich in Bodennähe warme und feuchte Luftmassen ansammeln und in größere Höhen aufsteigen. Dort entstehen dann die ausladenden Gewitterwolken. Schauen wir uns heute an, was passiert, wenn ein Blitz eine Solaranlage trifft.

Gewaltige Energie im Blitz und Temperaturen bis 30.000 Grad

Bei der Hauptentladung, die oft aus mehreren Einzelentladungen besteht, schnellt die Stromstärke auf bis zu 100.000 Ampere empor, und die Temperatur steigt auf bis zu 30.000 Grad Celsius. Die Luft im Blitzkanal dehnt sich schlagartig aus, was Schockwellen verursacht. Das ist der Donner. Aus der Zeit, die zwischen Blitz und Donner verstreicht, lässt sich die Entfernung zum Blitz berechnen: Die Zahl der Sekunden geteilt durch drei ergibt die Distanz in Kilometern.

Schlägt der Blitz direkt in eine Photovoltaik-Anlage ohne Blitzschutz ein, verursacht das Schäden an der Anlage und oft auch an der ganzen elektrischen Hausinstallation. Schlimmstenfalls kommt es zu einem zerstörerischen Brand.

Vier Arten von Blitzen und die Wirkungen auf die Solarmodule

Der VDE, der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., klassifiziert Blitze und ihre „Bedrohungen für Photovoltaik-Anlagen in vier Einschlagsarten:

  1. Sogenannte Ferneinschläge (Einschlag mehr als 1.000 Meter (m) von der Photovoltaik-Anlage entfernt) würden zwar der Anlage nicht gefährlich werden, aber ihre Kapazität beeinträchtigen.
  2. Bei sogenannten Naheinschlägen (Einschlag im Umkreis von weniger als 500 m von der Photovoltaik-Anlage entfernt) würden die großen magnetischen Felder Überspannungen in den elektrischen Installationsschleifen induzieren, die Schäden verursachen könnten.
  3. Bei sogenannten indirekten Blitzeinschlägen würden Blitzteilströme über die elektrischen Installationen und Versorgungsleitungen fließen, die große Schäden verursachen könnten.
  4. Bei sogenannten Direkteinschlägen in Photovoltaik-Anlagen ohne Blitzschutz fließe der Blitzstrom über die hauseigenen Installationen, wobei diese in der Regel zerstört würden. Zudem seien starke mechanische Zerstörungen und Brände bei direkten Blitzeinschlägen nicht auszuschließen.“

Blitzschutz für Solaranlagen und die entsprechende Versicherung

Bei der Neukonzipierung einer Solaranlage sollte auf Grund der zunehmenden Gewitterneigungen auch der fachkundige Schutz vor Blitzen und Überspannungen geplant und umgesetzt werden. Die entsprechenden Experten werden Kunden zu den notwendigen Mindestabständen zwischen den Modulen, den Rahmen und Montageschienen planen.

„Wichtig für den Schutz vor (äußeren) Blitzen ist es, die enormen Ströme aus dem Himmel möglichst schnell und gefahrlos in die Erde abzuleiten. Denn Schäden an Photovoltaikgeneratoren verursachen vor allem Kosten und Ärger. Nicht selten werden andere elektrische Geräte oder die Hausinstallation in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb ist schon bei der Planung zu klären, wie die Anlage nebst Gebäude in den Blitzschutz einbezogen werden kann.“

Die Photovoltaikversicherungen Klima Pro© der Oberösterreichische Versicherung bieten den gewünschten Schutz gegen die finanziellen Folgen von Blitzschlag, Brand und Explosion und zahlreichen weiteren Risiken, die wir Versicherungsmaklern hier aufzeigen.

Wichtig auch, dass Überspannungen durch indirekten Blitzschlag oder Schwankungen im Netz der Stromversorger ebenfalls mitversichert sind. Bieten Sie Ihren Kunden unbedingt auch das Plus-Paket an, da damit auch Schäden an elektronischen Bauteilen, der Ersatz von Daten und Programmen sowie Ertragseinbußen nach einem versicherten Sachschadens bei netzgekoppelten Anlagen (Haftzeit: max. 360 Tage) versichert sind.

Für diesen Beitrag haben wir Veröffentlichungen von The Weather Channel, Energie-Experten.org und Photovoltaik.eu genutzt bzw. zitiert.

Solaranlagen auf Wochenend- und Tinyhäusern

Wochenendhäuser und die kleinen Minihäuser erleben aktuell einen Boom. Das Lebensgefühl vieler Menschen ist mit der Natur und einem naturverbundenen Lebensstil verbunden. So rückt auch die Frage der Art und Weise einer alternativen Energieversorgung in den Mittelpunkt der Planungen.

Eine Herausforderung – die autarke Energieversorgung

Der Anspruch an ein naturnahes Leben kann zu einer echten Herausforderung bei der Energieplanung werden. Der „Luxus“ der lückenlosen Energieversorgung für Beleuchtung, Internet, Herd und Kühlschrank kann für Besitzer von Wochenend- und Tinyhäusern teilweise oder auch vollständig mit einer Solaranlage gelöst werden.

„Natürlich schreibt das deutsche Baurecht als Grundvoraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung die technische Erschließung des Grundstücks vor. Insbesondere Tiny-House-Fans favorisieren jedoch Energiekonzepte, die eine potenzielle Autarkie beinhalten…

Für den Stromanschluss stellt sich die Frage nach der Quelle der verwendeten Energie, die für viele Menschen wichtig ist. Der Strom durch Sonne, also durch eine Solaranlage, zählt zur Kategorie der sauberen und erneuerbaren Energiequellen“, beschreibt man das Thema auf Tiny-Houses.de

Photovoltaik-Anlage und Speichermedien

Im Idealfall planen Ihre Kunden die Photovoltaik-Anlage gleich zu Beginn oder als Nachrüstsatz für Wochenendhaus oder Tiny-House mit ein. In diesem Fall lassen sich die passende Dachform und (bei stationären Minihäusern) die Ausrichtung nach Süden – alternativ nach Ost/West – von Anfang an berücksichtigen. Aber auch die Nachrüstung von Solarelementen zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich, kann aber bei unterschiedlichen Modularten auch zur Herausforderung werden.

Um die Sonnenenergie optimal zu speichern, bedarf es eines Solarakkus, also einer Batterie, manchmal auch Akkumulator genannt. Mit diesem Akku profitieren die Nutzer auch dann vom Solarstrom, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Die Kosten für ein solches Set aus Modulen und Akku sind erschwinglich geworden. Experten empfehlen aber eine Kosten-Nutzen-Rechnung, ob die gewünschte 100%ige Autarkie für Minihäuser überhaupt erreicht werden kann.

Versicherung von Solarmodulen auf Wochenend- und Tiny-Houses

Grundsätzlich sind Photovoltaik-Anlagen auf Wochenend- und Tiny-Houses über die Oberösterreichische Versicherung absicherbar. Als Makler klären Sie zunächst, um welchen Typ von Minihaus es geht. Dann wählen Sie die entsprechende Versicherung als Wochenendhaus, Tiny-House oder DauerCamper.

Im jeweiligen Antrag ist die optionale Versicherung für die Photovoltaik-Anlage anzuwählen und bis 8.000 EUR Versicherungssumme für einen Mehrbetrag von 18,00 EUR p.a. versicherbar. Die entsprechenden PDF-Anträge finden Sie über die o.g. Links oder in unserem Angebotsprogramm TITAN. Gerne sind Ihnen auch unsere Mitarbeiter dabei behilflich. Kontakt

Marder

Marder als Plagegeister

Marder gehören zu den Tieren, die häufig das Prädikat „Niedlich“ bekommen. Aber Marder können auch echte Plagegeister für das Haus, Photovoltaikanlagen und PKW sein. Wenn auf dem Dachboden die ersten Trippelschritte zu hören sind oder mardertypischer Dreck zu finden ist, dann gilt es schnell zu handeln.

Marder sind schwer zu vertreiben

Wildbiologe Dr. Hans-Heinrich Krüger hat das Verhalten von Steinmardern lange erforscht. Der Wildbiologe erklärt das gegenüber MyHomebook so:„Marder sind sehr empfindliche Tiere, die sich nur sehr schwer fangen lassen. In der Regel meiden sie alles Neue, ziehen sich dann erstmal zurück… Nach einiger Zeit kommen Marder wieder zurück“.

Will man die Marder tierfreundlich vertreiben, dann kann man sich die feine Nase der Marder zu nutze machen. Marder haben ausgesprochen feine Nasen und reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Gerüche. Setzt man diese gezielt ein, kann man versuchen, die Marder damit zu vertreiben – egal ob auf dem Dachboden oder beim Auto.

Erfolge versprechen etwas Lavendel, Nelken, verschiedenen Zitrusdüften, Motten- und Toiletten-Kugeln. Tatsächlich scheiden sich die Geister an der Frage, ob das Auslegen von Duftstoffen die geruchsempfindlichen Tiere vertreibt. Ein Versuch ist es aber in jedem Fall wert.

Schutz von PV-Anlagen vor dem Marder

Grundsätzlich lässt sich das Risiko einer Beschädigung der Solaranlage durch einen Marder nicht komplett eindämmen. Dennoch lässt sich mit den richtigen Maßnahmen schon einiges erreichen. Der beste Schutz gegen Marderbisse an den Kabeln einer Photovoltaikanlage sind simple mechanische Maßnahmen:


Der Raum unter der Photovoltaikanlage kann durch ein Gitter geschützt werden. Der Marder wird einfach ausgesperrt. Zusätzlich können bisssichere Kabel verwendet werden. Diese werden mit metallischer Ummantelung oder auch mit einem Schutz aus Kunststoff angeboten.

Die Folgen von Marderbissen für die Photovoltaikanlage werden von den Spezialisten von Marder-Schutz.com so beschrieben: „Am häufigsten kommt es vor, dass Leitungen an jener Stelle, an welcher der Marder zugebissen hat, einen höheren Widerstand aufweisen. Auf diese Weise erwärmt sich das Kabel dort deutlich mehr, was nicht nur die Effizienz der Anlage verringert, sondern im schlimmsten Fall sogar zu einem Kabelbrand führen kann.“

Noch gefährlicher wird es, wenn der Marder eine Leitung komplett durchgebissen hat. Dann kann es zur Funktionsminderung oder sogar zum -ausfall kommen. Ein solcher Schaden lässt sich jedoch einfacher erkennen, als eine nur angebissene Leitung.

Die richtige Wohngebäude- und Photovoltaikversicherung wählen

Aufgrund des ständigen Risikos eines Marderschadens oder Tierverbisses durch Raten und Mäuse sollte jeder Besitzer einer Solaranlage eine Photovoltaikversicherung abschließen. Nur so können hohe Reparaturkosten vermieden werden.


In den Leistungen der Photovoltaikversicherung Klima pro© der Oberösterreichischen sind Marderbisse als Leistung inbegriffen. Ein weitere Möglichkeit stellt die Wohngebäudeversicherung ZuHaus© dar.

2021 neu bei Photovoltaik

Seit 2018 steigt die Zahl der jährlich neu installierten Photovoltaikanlagen wieder an. Hausbesitzer, die sich für die nachhaltige Stromerzeugung mit Sonnenenergie auf dem eigenen Dach entscheiden, sollten den entsprechenden Versicherungsschutz für die teuren Anlagen gleich mitdenken.

„Green Deal“ der EU-Kommission

Die Erneuerbaren, allen voran die Windkraft und die Photovoltaik, sind die wesentlichen Bausteine der Energiewende – das ist mittlerweile international anerkannt und findet sich auch im „Green Deal“ der EU-Kommission wieder. Photovoltaik dominiert dabei als wichtigste Technologiequelle die Stromerzeugungskapazitäten – mit einen Rekordzubau von 118 Gigawatt weltweit übertraf die Photovoltaik alle anderen Energieerzeuger.

Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU schreibt vor, dass solarer Eigenverbrauch aus Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt nicht mit Abgaben und Umlagen belastet werden darf. Die Bundesregierung muss dies bis Mitte 2021 in nationales Recht umsetzen.

Versicherung von Photovoltaik-Anlagen

Eine separate Photovoltaikversicherung ist der Versicherung über eine Wohngebäudeversicherung vorzuziehen, da die Leistungen umfangreicher sind. Photovoltaikversicherungen leisten zum Beispiel bei Schäden durch

  • Feuer
  • Überspannung durch Blitze
  • Kurzschluss, Überstrom
  • Luftfahrzeuge
  • Leitungswasser
  • typische Naturgefahren (etwa Sturm, Hagel oder Schneedruck) 

Der Schutz der Photovoltaikversicherung bezieht sich auf alle Teile, die zur Anlage gehören. Versichert sind die PV-Module, Montagerahmen, Befestigungselemente, Wechselrichter und die Verkabelung. Dazu gehört auch die mit der Photovoltaikanlage verbundene und der Versorgung des Gebäudes dienende Stromspeicheranlage.

Hochwertige PV-Versicherungen wie Klima Pro© der Oberösterreichische Versicherung beinhalten auch finanzielle Leistungen nach Schäden durch Einbruchdiebstahl, Tierbisse oder Bedienungsfehler. Auch Schäden durch Konstruktions-, Material- und Ausführungsfehler lassen sich versichern. Eine Übersicht zu allen Versicherungsleistungen finden Sie hier.

Betreiber von Photovoltaikanlagen sollten daher von Beginn an den Versicherer in die Planung mit einbeziehen. Als Makler sollten Sie aber auch darauf verweisen, dass die PV- Versicherungen keine Schäden etwa durch Abnutzung oder Alterung übernehmen.

Zusatzpakete: PLUS-Paket und Betreiberhaftpflicht

Über das PLUS-Paket zum Tarif Klima Pro© sind folgende Leistungen ab 2,50 EUR pro Monat mitversichert:

  • Technologiefortschritt mitversichert
  • De- und Remontagekosten bei einem Gebäudeschaden
  • Ersatz von Daten und Programmen
  • Schäden infolge von Erdbeben bzw. inneren Unruhen bis 25 % der Versicherungssumme
  • GAP-Deckung mitversichert
  • Schäden an elektronischen Bauteilen
  • Baudeckung bei Feuer und Sturm
  • Ertragseinbußen nach einem versicherten Sachschaden bei netzgekoppelten Anlagen (Haftzeit: max. 360 Tage)

Ebenfalls anzuraten ist die Betreiberhaftpflicht-Versicherung. Dies bietet Schutz für:

  • Schutz bei Personen und Sachschäden einschließlich Allmählichkeits- und Vermögensschäden
  • Mitversicherung von Gebäudeschäden an gemieteten/gepachteten Dächern oder Grundstücken

Gerne prüfen wir die Risiken Ihren PV-Kunden bis zur Versicherungssumme von 3 Millionen Euro Anschaffungssumme und erstellen Ihnen entsprechende Angebote. Hier unsere Kontaktdaten

Solaranlage mit Wallbox für E-Auto versichern

Mit dem Aufschwung der Elektroautos wird auch die Bezeichnung für Ladestationen, die Wallbox, immer häufiger im Sprachgebrauch verwendet. Wir wollen das Thema von der Versicherungsseite näher betrachten.

Verschiedene Begriff für Wandladestationen

Die Autohersteller benutzen verschiedene Begriffe für die Wandladestationen, also an der Wand befestigten Ladestationen für E-Autos. Amerikanische Hersteller sprechen vom Wall Collector und mehrere deutsche Hersteller von der Wallbox.

Die Aufgaben der Wandladestationen sind gleich. Es wird die Steckverbindung zwischen Stromnetz und E-PKW hergestellt und bietet weitere Funktionen wie zum Beispiel die Kommunikation zur Stromstärke und dem Ladezustand der PKW-Batterie(en). Die Wallboxen sind meist einfacher aufgebaut als Ladesäulen beispielsweise an den Autobahn-Raststätten.

Uns geht es heute speziell um die Wallboxen, die durch Solarstrom gespeist werden und innerhalb einer Photovoltaik-Versicherung mitversichert werden können.

Wallbox und Solarstrom

Wallboxen werden üblicherweise durch Wechselstrom betrieben. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass diese mit Solarstrom verbunden werden. Ökologisch kann so der Strom fürs Auto komplett über Sonnenenergie gewonnen werden. Welche Bedingungen sind dafür notwendig?

Die Photovoltaikanlage für das Laden einer Wallbox muss über eine ausreichende Größe verfügen und sollte zusätzlich mit einem Stromspeicher ergänzt werden. Dieser speichert erzeugten Solarstrom und macht für das Laden des Autos unabhängig vom Sonnenschein. Ohne Stromspeicher müssten man sonst das Elektroauto immer dann laden, wenn die Solaranlage mehr Strom produziert als im Haushalt benötigt wird.

Versicherung von Solaranlage, Speichermedium um Wallbox

Die Oberösterreichische Versicherung ist in Deutschland seit mehr als 10 Jahren als Spezialist für die Versicherung von Photovoltaik-Anlagen bekannt. Mit dem Tarif KlimaPro© wurden mehrer tausende Anlagen in ganz Deutschland, besonders auch auf Ein- und Zweifamilienhäusern, versichert. Die Mitversicherung von Speichermedien ist seit vielen Jahren bei uns eine Standard-Versicherungsleistung, nun kommen auch die Wallboxen dazu

Im Rahmen der Photovoltaikversicherung KlimaPro© gilt die fix mit dem Gebäude verbundene Wallbox (Wandladestation) für E-Auto mit Zubehör, insbesondere Ladekabel, bis zu der vertraglich vereinbarten Entschädigungsgrenze auf erstes Risiko mitversichert. Für die Gefahr des einfachen Diebstahls gilt abweichend eine Entschädigungsgrenze bis 1.000 Euro auf erstes Risiko als vereinbart.

Hinweise für Makler

Was müssen Sie als Makler tun, wenn Kunden an Sie herantreten und eine Wallbox, die in Verbindung mit einer Solaranlage betrieben wird, versichern wollen. Sie nehmen eine Änderungsantrag auf oder Konvertieren den bestehenden Vertrag bei uns auf die aktuellsten Bedingungen. Gegen einen Zusatzbeitrag von 15,00 Euro p.a. gilt dann die Wallbox mit einer Versicherungssumme auf erstes Risiko bis 5.000 Euro als versichert. In der Versicherungspolice wird das Zusatzrisiko entsprechend vermerkt.

Kommen Sie bei weiteren Fragen gerne auf unsere Vertriebsmanager oder die Maklerreferenten in Hanau zu. Wir sind gerne behilflich.

Rabatte für Versicherungen durch Bündelbonus

Für viele Kunden ist es ein magischer Begriff: Rabatte. Auch bei Versicherungen gibt es diese Möglichkeit durch Bündelung von Verträgen, wir nennen das auch Bündelbonus. Welche Möglichkeiten gibt es dazu bei der Oberösterreichischen Versicherung für Kunden in Deutschland?

Bündelrabatt für Kunden in Deutschland neu geordnet

Versicherungsmakler in Deutschland können für ihre Kunden die Möglichkeiten der Produktbündelung und damit auch die Beitragsreduzierung durch Rabatte nutzen. Dazu erstellen wir gerne Vorschläge auf Anfrage. Makler können diese rabattierten Berechnungen auch selbst über unser Vorschlagsprogramm TITAN vornehmen.

Wir haben die Bündelungsrabatte zur Vereinfachung des Rabatt-Systems in der Kombination WOHNEN zusammengefasst. Die Rabatte gibt es dann auf die Verträge und Produkte, die zu den Tarifen Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung dazukommen. Die jeweilige Hauptversicherung selbst wird nicht rabattiert. Schauen wir uns einige Beispiele ganz konkret an.

Beispiel 1:

Wird die Wohngebäudeversicherung mit folgenden 3 Produkten gebündelt, dann ergeben sich folgende Rabatte:
Hausratversicherung (HRV) – 5%
Glasbruchversicherung (Glas) – 5%
Haftpflichtversicherung (PHV) – 5%

Beispiel 2:

Wird die Hausratversicherung mit folgenden 2 Produkten gebündelt, dann ergeben sich folgende Rabatte:

Glasbruchversicherung (Glas) – 5%
Haftpflichtversicherung (PHV) – 5%

Weitere Rabatt-Möglichkeiten für Kunden nutzen

Neben den aufgezeigten Bündelboni gibt es zusätzliche Möglichkeiten den preisaffinen Kunden entgegen zukommen. Dazu gehören bei uns:

  • 2 Prozent Rabatt für Kunden, die die jährliche Zahlungsweise nutzen
  • 5 Prozent Rabatt bei vereinbarter 3-jähriger Laufzeit des Vertrages

Sprechen Sie als Makler mit Ihren Kunden auch über die Möglichkeit durch eine überschaubare Selbstbeteiligung Prämie zu sparen. Viele Kunden verstehen es, dass eine Versicherung für große Schäden wichtig ist und manche „Kleinigkeit“ kein Thema für eine Schadenregulierung sein muss.

Am Beispiel unserer Hausratversicherung DaHeim© PLUS und PREMIUM zeigen wir Ihnen, welche Nachlässe über eine Selbstbeteiligung möglich sind:

  • 10 % (Selbstbehalt pro Schaden: 150 Euro)
  • 15 % (Selbstbehalt pro Schaden: 250 Euro)
  • 25 % (Selbstbehalt pro Schaden: 500 Euro)

Gerne stehen unsere Vertriebsmanager Nord und Süd sowie unsere Maklerreferenten in Hanau Ihnen bei der Berechnung von optimalen Varianten bei der Produktauswahl zu Seite. Hier unsere Erreichbarkeiten.