Allgemein

Entfall der Mehrwertsteuer auf Solarmodule 2023

Es ist schon eine kleine Sensation. Der Kauf von Photovoltaikanlagen wird steuerlich vereinfacht. Ziel des Gesetzgebers ist der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien und besonders der Solarenergie sowie die Erleichterung der steuerlichen Pflichten und bürokratischen Vorschriften. Schauen wir uns die wesentlichen Themen in den Mitteilungen des Bundesministeriums für Finanzen an:

Welche umsatzsteuerlichen Erleichterungen gibt es für Photovoltaikanlagen?

„Für den Bereich der Umsatzsteuer ist vorgesehen, dass auf die Lieferung von Photovoltaikanlagen ab 1. Januar 2023 u. a. dann keine Umsatzsteuer mehr anfällt, wenn diese auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes installiert werden (Nullsteuersatz). Die Regelung gilt für alle Komponenten einer Photovoltaikanlage, wie z. B. Photovoltaikmodule, Wechselrichter oder auch Batteriespeicher.“

Fällt beim Betreibern einer PV-Anlage zukünftig Umsatzsteuer an?

„In der Regel fällt bei der Einspeisung von Strom künftig keine Umsatzsteuer  mehr an. Etwas anderes gilt lediglich, wenn der Betreiber der Photovoltaikanlage auf die Anwendung der sogenannten Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) verzichtet.“

Ab wann gilt die Regelung?

„Der Nullsteuersatz gilt ab dem 1. Januar 2023. Wird die Photovoltaikanlage nur gekauft, ohne dass der Verkäufer die Photovoltaikanlage auch zu installieren hat, kommt es darauf an, wann die Photovoltaikanlage vollständig geliefert ist. Hat der Verkäufer hingegen auch die Photovoltaikanlage zu installieren, ist entscheidend, wann die Anlage vollständig installiert ist.“

Was ist, wenn ich meine bestehende Anlage erweitere?

„Erfolgt die Erweiterung nach dem 1. Januar 2023, fällt beim Kauf der Komponenten einschließlich der Installation keine Umsatzsteuer an.“

Fällt auf die Reparatur von Photovoltaikanlagen zukünftig Umsatzsteuer an?

„Begünstigt ist auch der Austausch und die Installation defekter Komponenten einer Photovoltaikanlage. Reine Reparaturen ohne die gleichzeitige Lieferung von Ersatzteilen sind hingegen nicht begünstigt.

Was ist mit Garantieverträgen oder Wartungsverträgen?

„Für Garantie- und Wartungsverträge gelten weiterhin 19 Prozent Umsatzsteuer.“

Was ist bei der Versicherung zu beachten?

Wie in den FAQ des Bundesministeriums für Finanzen erläutert, ist zukünftig zwischen Anschaffung, Reparatur- und Wartungsarbeiten zu unterscheiden. Es ist laut Gesetzgeber damit zu rechnen, dass für Reparaturen, Wartung und Garantieleistungen weiterhin Mehrwert- und/oder Umsatzsteuer anfallen. Dies sollte bei der Bestimmung der zu versichernden Summe für eine PV-Anlage ab 2023 berücksichtigt werden.


Den Kunden ist in jedem Fall anzuraten, vor Anschaffung einer neuen Solaranlage oder vor der Erweiterung einer bestehenden Anlage Rücksprache mit dem eigenen Steuerberater zu halten, da nur dieser die konkrete Situation des Kunden einschätzen und mit den neuen Regelungen in Verbindung bringen kann.

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„Balkonkraftwerke“ stark nachgefragt

Bereits 2022 zeigte sich der Trend: Balkonkraftwerke werden immer beliebter. Auch für 2023 ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Wir haben für unsere Maklerpartner dazu Antworten zu den häufigsten Fragen zusammengestellt. Die Antworten beziehen sich auf den aktuellen Stand 01.2023 und sollten jeweils regional mit dem oder den jeweiligen Energieversorgern noch einmal überprüft werden.

Kommen wir zu den Fragen und Antworten:

Welche Leistung können Balkonkraftwerke erzeugen?

„Die Balkonkraftwerke werden derzeit mit PV-Modulen mit einer Leistung von 300 bis 315 Watt ausgestattet. Damit lassen sich rund 270 bis 290 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen… Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden pro Jahr lassen sich maximal 30 Prozent Eigenstromverbrauch abdecken. Zwei Module erzeugen pro Jahr etwa 500 Kilowattstunden. Die Ersparnis liegt folglich auf jeden fall bei 160 Euro. Tendenziell lässt sich aufgrund der steigenden Strompreise in Zukunft sogar mehr Geld sparen.“ (1)

Balkonkraftwerke anmelden oder nicht?

„Grundsätzlich ist die Anmeldepflicht für Balkonkraftwerke sehr umstritten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher seine Mini-PV-Anlage beim eigenen Netzbetreiber und im Markstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden… Balkonkraftwerke ab 600 Watt (sind) meldepflichtig. Sie müssen sowohl bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister eingetragen als auch beim Netzbetreiber registriert werden.​​​​

Insgesamt stehen Betreibern eines Balkonkraftwerks zwei Wege für die Anmeldung der Mini PV Anlage zur Verfügung: Einmal die Anmeldung durch den Betreiber selbst oder durch eine Elektrofachkraft. Letztere kann die Anmeldung dann im Rahmen der Arbeitsrichtlinie VDE-AR-N4105:2018-11 durchführen.“ (2)

Welche Geräte können wie lange mit dem Strom des Balkonkraftwerks betrieben werden?

„Es geht vorwiegend darum, Standby-Verbräche abzufedern. Als kleine Richtschnur hier ein paar Beispiele über typische Standby-Verbräuche in deutschen Haushalten (Auswahl):

  • Hifi-Anlage 15 Watt
  • PC 15 Watt
  • Handyladegerät 5 Watt
  • Router 7 Watt“ (1)

In diesem Zusammenhang noch ein Blick auf die Verbräuche insgesamt. „Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wohnung liegt bei rund 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden. Für ein Wohnhaus werden rund 2.500 bis 4.500 Kilowattstundenveranschlagt. Die Grundlast einer kleineren bis mittleren Wohnung liegt ungefähr zwischen 40 bis 350 Watt. Diese Grundlasst lässt sich realistisch mit dem Balkonkraftwerk abdecken.“ (1)

Müssen Vermieter oder Wohneigentümergemeinschaften dem Betrieb zustimmen?

„Vor dem Anbohren einer Wand zur Kabelverlegung oder dem Festschrauben mehrerer Solarmodule an der Hausfassade, sollten Nutzer die eine Mietwohnung mit Balkonkraftwerk wollen, erst mit dem Gebäudeeigentümer sprechen. Grundsätzlich ablehnen darf er die Nutzung eines Balkonkraftwerkes jedoch nur in Ausnahmefällen, z. B. wenn sein Haus denkmalgeschützt ist.

Grundsätzlich haben Hausbesitzer oder Mieter das Recht darauf auch mehrere Solar Module zu nutzen, solange der von ihnen verwendete Wechselrichter nicht die Maximalgrenze von 600 Watt Leistung überschreitet. Es ist jedoch nur ein 600 Watt Balkonkraftwerk pro Wohnung bzw. Zähler erlaubt. “ (2)

Ist eine Versicherung von Solaranlagen und Balkonkraftwerken notwendig?

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien und passt das bewährte Produkt Klima Pro© ständig an. Bereits ab EUR 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für alle „Sonnenkraftwerke“.

Makler und Kunden sollten an Hand der Anschaffungssumme entscheiden, ob und welche Solaranlage Versicherungsschutz für den Verlust durch Sturm, Hagel oder andere Naturereignisse braucht. Nicht zu unterschätzen sind auch Folgen von Betriebsschäden an der PV-Anlage und dem Gebäude oder der Wohnung (Balkon) durch einen sich daraus entwickelnden Brand, der beispielsweise auch durch Überspannung nach Blitzschlag oder Marderverbiss ausgelöst werden kann.

Besonderheiten bei der Versicherung von „Balkonkraftwerken“

„Balkonkraftwerke“ sind nur im betriebsbereiten Zustand versichert. Betriebsbereit bedeutet, dass diese nach beendeter Erprobung (Probebetrieb) zur Aufnahme des normalen Betriebes entsprechend den Herstelleranweisungen bereit ist, die behördlichen Auflagen erfüllt sind und, sofern vorgesehen, die formelle Übernahme durchgeführt wurde.


Anlagen die nach den Regeln der Technik ganz oder teilweise in Eigenregie errichtet wurden sind nur dann versichert, wenn vor deren Inbetriebnahme die Abnahme durch einen Elektro Fachbetriebes erfolgt ist. Das Abnahmeprotokoll ist dabei gemeinsam mit dem Versicherungsantrag zu übermitteln. Für Kleinanlagen wie Balkonkraftwerke wird die Oberösterreichische zwar auf das Abnahmeprotokoll verzichten, dennoch MÜSSEN diese nach den Herstelleranweisungen installiert/montiert werden.

Wir empfehlen auch DRINGEND die Prüfung, ob die bestehende Privathaftpflichtversicherung der Kunden auch Personen- oder Sachschäden durch ein durch Sturm „davonfliegendes“ Balkonkraftwerk versichert hat oder nicht. Die Oberösterreichische sieht eine sogenannte „Betreiberhaftpflichtversicherung“ als optimale Ergänzung des Versicherungsschutzes auch für Balkonkraftwerke an. Denn diese leistete für den finanziellen Schutz bei Personen und Sachschäden einschließlich bei Allmählichkeits- und Vermögensschäden und für die Mitversicherung von Gebäudeschäden an gemieteten/gepachteten Dächern oder Grundstücken. Weitere Informationen finden Makler hier und Kunden über diesen Link.

Quellen:

(1) www.balkonkraftwerk-vertrieb.de (2) www.homeandsmart.de

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Die Oberösterreichische startet am 13.04.2023 im VEMA-TV

Mit dem Start ins neue Jahr 2023 präsentiert sich die Oberösterreichische mit Informationen und starken Nischenprodukten den Maklerpartner im VEMA-TV. Am 13. April 2023 um 14:00 Uhr geht es los.

Unser Webinar mit Weiterbildungszeit 45 Minuten

Der Leiter der Niederlassung Deutschland, Paul Ristock, informiert zu folgenden Themen:

  • Neue Kundenzielgruppen in Trendmärkten
  • Boomende Märkte, die mit ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit einhergehen
  • „Im Grünen wohnen“
  • Absicherung von Ferienwohnungen, Wochenendhäusern, Tiny-Häusern, Dauercamper und Photovoltaik-Anlagen

Organisatorische Hinweise

Alle Informationen bezüglich technischer Anforderungen finden VEMA-Partner in den VEMA TV FAQ. Bitte werfen Sie einen Blick in die FAQ bevor Sie eine VEMA TV-Schulung erstmalig nutzen.

Ansprechpartnerin bei VEMA

Nina Brunner unter Telefon 0721 – 915 003 66 sowie Mail nina.brunner@vema-eg.de

VEMA-Akademie unter 0721 – 915 003 15 sowie Mail akademie@vema-eg.de

Das Team der Niederlassung Deutschland wünscht beim Webinar viele neue Erkenntnisse. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit 45 Minuten Weiterbildungszeit bestätigt zu bekommen.

Hier noch der direkte Anmelde-Link – klicken Sie bitte hier.

https://makler.keinesorgen.dQuelle/

Eingangsfoto Quelle: Shutterstock 1692360436_Andrey Popov

Keine Sorgen für 2023

Liebe Maklerpartnerinnen und Maklerpartner,

wir wünschen Ihnen ein gesundes neues Jahr 2023 und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Herausforderungen unser Zeit meistern. Seien wir mutig, oder wie es Victor Hugo einmal formulierte:

Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“

Wir befinden uns mitten in vielen Herausforderungen. Nachhaltige Veränderungen prägen auch die Versicherungswirtschaft. Diesen Veränderungen stellt sich auch die OBERÖSTERREICHISCHE Versicherung.

Gemeinsam ins neue Jahr 2023

Halten Sie uns auch zukünftig die Treue und vertrauen Sie weiter auf den Keine Sorgen Schutz der OBERÖSTERREICHISCHEN Versicherung! Informationen zu unseren Nischenprodukten, unseren Erreichbarkeiten und Zuständigkeiten erfahren Sie persönlich über uns und unsere Maklerhomepage makler.keinesorgen.de

https://makler.keinesorgen.de/produkte.html

Wir wünschen fröhliche Weihnachten

Das Jahr 2022 hat für unsere Maklerservice-Team viel Neues gebracht. Der Start in der neuen Niederlassung in Regensburg mit dem neuen Team ist sehr gut gelungen. Dieser Erfolg war nur möglich, weil Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei allen Maklerinnen und Maklern, die aktiv mit uns zusammenarbeiten!

Herzlichst – Ihr Maklerserviceteam der Oberösterreichische

Brandgefahr aus dem Teelichtofen

In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Wohnungs- und Hausbrände. Auch der neue Trend von Teelichtöfen trägt dazu bei. Für Makler ist es ein interessanter Content für Kunden, auf die häufigsten Brandgefahren hinzuweisen. Wir liefern dazu nützlichen Input.

Ein neuer Trend besorgt die Feuerwehren in Deutschland. Selbst gebaute Teelichtöfen werden in den sozialen Medien als Licht- und Wärmespender beworben. Und angenehme Wärme an kühlen Herbsttagen sollen sie auch noch versprechen. Aber die Feuerwehren haben berechtigte Sorgen damit, dann aus den Mini-Ofen kann schnell eine große Gefahr werden.

Die Teelichtöfen sind schnell selbst gebaut oder als Bausatz im Baumarkt zu erwerben. Man braucht dazu nicht viel. Zwei verschieden große Blumentöpfe aus Ton, einen Untersetzer sowie ein paar Details zur Befestigung. Fertig. „Die Wärme, die die auf dem Untersetzer abgestellten Teelichter abgeben, soll dann zwischen den beiden Tontöpfen aufgefangen und langsam abgegeben werden. Im Prinzip wie ein normaler Ofen, nur in klein“, beschreibt die Zeitung moz.de die Funktionsweise.

Schlagartig entstehen Flammen und setzen die Wohnung in Brand

Die Brandgefahr aus den Teelichtöfen entsteht dadurch, dass im Innern eines Teelichts die Temperaturen bis 250 Grad ansteigen können. „Stehen nun mehrere Teelichter – wie in einem Teelichtofen – nah beieinander und wird die Wärme darüber hinaus gestaut, kann es innerhalb von Sekunden zu einem Wachsbrand kommen“, wird der Energieexperte Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale zitiert. Auch die Feuerwehr warnt inzwischen sogar in den sozialen Medien vor den Miniöfen.

Der Bernauer Feuerwehrchef Jörg Erdmann sieht laut der Brandenburger Zeitung die Gefahr auch darin, dass die Tonplatte unter den Teelichtern zu heiß wird. „Wenn man dann noch eine Tischdecke darunter hat, kann sich das entzünden, weil das richtig heiß wird… Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass eine feuerfeste Platte unter dem Ofen steht“, so Erdmann.

Die häufigsten Brandgefahren im Haushalt

Der größte Teil der Feuer im Haushalt geht tatsächlich auf das Konto von Elektrogeräten. Kurzschlüsse und unsachgemäße Anschlüsse die dann einen Kurzschluss verursachen, führen die Brandursachen an. Häufiger Ausgangspunkt von Bränden sind Heizgeräte und Kühlschränke. Nicht zu vergessen der Klassiker des vergessenen Bügeleisens auf dem Bügelbrett.

Unter den Brandursachen ganz vorne sind die Fettbrände in der Küche. Der vergessene Topf auf der Herd- oder Kochplatte und ein Geschirrtuch daneben, und schon sind die Ursachen für einen Brand vorhanden. Bei einem Fettbrand ist der Hinweis für Ihre Kunden wichtig,  dass bei einem Fettbrand die Flammen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das entstehende Öl-Wasser-Gemisch kann plötzlich explodieren.

Bevor wir noch zu einer saisonalen Brandursache kommen zwei weitere Brandursachen: Blitzeinschlag und Brandstiftungen. Während Brände durch Blitzeinschlag laut Statistik nur ein Prozent der Brandursachen ausmachen, sind Brandstiftungen schon häufiger Ursache von Feuer im Haushalt oder Haus. Immerhin jeder zehnte Brand wird durch Brandstiftung verursacht.

Brandvermeidung im bevorstehenden Advent

In der Adventszeit über Weihnachten bis hin zum Jahreswechsel haben die Feuerwehren leider ihre Hochzeit im Jahr. Brennende Adventskränze und lichterloh brennenden Weihnachtsbäumen werden dann zu Brandursachen. Dazu kommen am Jahresende noch die fehlgeleiteten Silvesterraketen oder selbstgebastelte Böller.

Zum Allgemeinwissen dürfte es eigentlich gehören: Vorsicht im Umgang mit Kerzen. Ganz einfach Kerzen und die neuen Teelichtöfen nicht unbeaufsichtigt lassen. Dazu möglichst eine feuerfeste Unterlage und keine brennbaren Materialien in der Nähe des offenen Feuers lassen.

Eine Hausratversicherung kann keine Brände verhindern, aber für die finanziellen Folgen eines Brandes ist eine ausreichend hohe Versicherungssumme für den Hausrat definitiv sinnvoll. Prüfen Sie bei Ihren Kunden doch einmal die Versicherungssumme, ob diese noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Dann gibt es für die Kunden auch Keine Sorgen.

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Millennials entdecken Wochenend- und Ferienhäuser

Besonders am Rand der großen Städte interessieren sich viele junge Menschen für Wochenendhäuser und nehmen auch die Mitgliedschaft in einem Kleingartenverein auf sich.  Für ein solches Glück im Grünen gilt es aber auch einiges zu beachten.

Nach Untersuchungen eines international tätigen Immobilienmaklers soll das Häuschen im Grünen nicht allzu weit von der Stadtwohnung entfernt sein. Für fast die Hälfte der Interessierten soll das Wochenend- oder Ferienhaus im Umkreis von 20 Kilometern vom Hauptwohnsitz sein. So kann man vor dem Relaxwochenende auch schnell noch den Rasen mähen oder sich um das selbst angebaute Gemüse oder Obst kümmern.

Der attraktive Weg über den Kleingartenverein

Besonders für junge Menschen mit kleinem Einkommen ist der Wunsch vom Häuschen im Grünen über eine Mitgliedschaft in einem der 15.000 deutschen Kleingartenvereine (KGV) erreichbar. Die Grundstücke in diesen Vereinen sind im Schnitt nur 370 Quadratmeter groß.  Auch die Größe des Wochenendhauses oder der Datsche über den Verein bleibt mit maximal 24 Quadratmeter überschaubar. Aber das genügt vielen jungen Menschen zum Start völlig.

Der große Vorteil im KGV ist, dass diese gemeinnützig sind. Die Gartenparzellen sind nicht besonders teuer. Sie werden nicht verkauft und auch nicht vermietet, sondern verpachtet. Die Höhe des Pachtzinses hängt von der Quadratmeterzahl und der Lage ab und wird von den zuständigen Behörden festgelegt.

Dazu lohnt sich auch ein Blick in das Bundeskleingartengesetz (BKleingG). Darin ist auch festgelegt, dass die Pacht für den Schrebergarten maximal viermal so hoch sein darf wie die Pacht, die für erwerbsmäßige Flächen im Obst- und Gemüseanbau fällig wird. Viele junge Familien bevorzugen deshalb das Wochenendhäuschen im KGV, weil hier durch den  Generationenwechsel ältere Mitglieder ihre Parzellen aufgeben und so die Chance für eine Parzelle besteht.

Zur Pacht kommen dann aber auch noch Kosten für Grundsteuer, Straßenreinigungsgebühren, Versicherungen, Müllentsorgung, Wasser und Strom. Sie liegen nach Befragungen aus 2020 unter regionalen Kleingarten-Verbänden im Schnitt bei 45 Cent pro Quadratmeter und Jahr. Bei einem 400 Quadratmeter großen Garten macht das dann durchschnittlich 180 Euro im Jahr.

https://www.keinesorgen.de/produkte/wochenendhausversicherung.html

Die Wochenendimmobilie zum Kauf oder Eigenbau

Der Weg zur Wochenendimmobilie über einen Kauf oder Eigenbau braucht die Recherche zu den Bebauungspläne der jeweiligen Gemeinden. Darf das Grundstück überhaupt bebaut werden? In Naturschutz- oder Hochwasserschutzgebieten gibt es mitunter totales Bauverbot. Bei kleinen Neubauten werden je nach Region auch bis zu 60 Quadratmetern Wohnfläche toleriert.

Ist das Grundstück noch nicht erschlossen, sind relativ hohe Kosten für Zufahrtswege, Elektro- und Wasseranschluss einzuplanen, die schon für kleinere Bungalows bis zu 15.000 Euro betragen können. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten für einen kommunalen Wasseranschluss sowie Strom und Gas.

Zusammengenommen – von der Erschließung des Grundstücks, über Bau und Ausstattung des kleinen Wochenendhauses im Grünen – kostet am Stadtrand rund 80.000 Euro aufwärts, bei aktuell ständig steigenden Preisen. Deshalb orientieren sich viele junge Menschen auch auf Tiny Houses. Das Interesse an den 15 bis 50 Quadratmeter „großen“ Domizilen ist riesig. 

Gleichzeitig spielt das Umweltbewusstsein eine immer größere Rolle. Weniger Platz bedeute auch weniger Energieverbrauch – und so geben sich viele Kunden mit 50 Quadratmetern zufrieden, auch wenn es nach wie vor viele Tiny-House-Nutzer mit dem klassischen Modell von 15 bis 20 Quadratmetern auf dem Anhänger gibt.

Optimaler Schutz für Wochenend- und Minihäuser

Klein, funktional, nachhaltig. Die kleinen Häuser im Grünen sind voll im Trend. Gerade in Zeiten von knappem Platzangebot und teuren Baugründen bietet das Leben auf kleinerer Wohnfläche eine willkommene Alternative. Doch auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes.

Keine Sorgen, mit der kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung sind Wochenendhaus oder Tiny House und der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags gut versicherbar. Voraussetzung für den Abschluss unserer Versicherung ist ein gemeldeter Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Der Standort des Häuschens im Grünen muss sich in Deutschland befinden.

Mit unserer Wochenendhausversicherung, der kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung,  ist der Zweitwohnsitz gegen die häufigsten Gefahren des Alltags optimal abgesichert. Und das bereits ab EUR 127 EUR inklusive Steuer pro Jahr. Tiny Houses werden im Rahmen der Dauercamperversicherung versichert, wahlweise 12 oder 36 Monate (10 % Rabatt) ab 168,46 EUR * Jahresprämie mit automatischer Vertragsverlängerung. Mehr Informationen für Makler haben wir hier.

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In unserem Blogbeitrag wurde auf Informationen in Artikel von welt.de, wohnglueck.de und dem BKLeingG Bezug genommen.

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Spezialwissen Photovoltaikversicherung – Schäden rechtzeitig erkennen

Photovoltaikversicherungen sind hoch im Kurs. Diese sind nicht nur richtig und separat zu versichern. Auch Spezialwissen zu möglichen Schäden ist für Makler interessant,  um die Kunden auf Wunsch informieren zu können. Die Oberösterreichische, als langjähriger Spezialversicherer für Solaranlagen, gibt Ihnen wieder Knowhow weiter.

Wenn Photovoltaikversicherungen durch Blitz, Hagel oder Sturm geschädigt werden, ist die Schadenursache meist optisch gut zu erkennen. Doch neben äußeren Schadensursachen gibt es aber auch Schäden, die nicht zu einfach zu erkennen sind und die dennoch zu Leistungsverlusten führen können.

Schäden an der Solaranlage durch Umwelteinflüsse

Schnee, Eis oder Hagel aus einem Gewitter kann Schäden hinterlassen. Auch Laub, Einflüsse von Staubwolken oder die Hinterlassenschaften von Vögeln können die Module, Kollektoren und Kontaktverbindungen verschmutzen. Zunächst unmerklich wird der Ertrag der Photovoltaikanlage oder auch von Solarthermie-Anlagen geringer.

Besitzer von PV-Anlagen sollten deshalb regelmäßig die Solaranlage prüfen, groben Schmutz entfernen und größere Schäden erkennen und mit dem Solarteur besprechen. Auch die Kollektoren bedürften einer regelmäßigen Kontrolle. Dazu empfiehlt es sich mehrfach im Jahr auch die Erträge der PV-Anlage mit den Werten des Vorjahres zu vergleichen. Wenn es größere Abweichungen nach unten gibt oder wenn offensichtliche mechanische Schäden zu sehen sind, dann gibt es Handlungsbedarf für den Profi.

Auch bei Solarthermieanlagen sollte man die Werte des aktuellen Jahres mit denen des Vorjahres beim Wärmemengenzähler vergleichen. Ganz einfach kann man hier auch fühlen: An sonnigen Tagen sollte sich die warme Leitung der Solarthermieanlage wärmer anfühlen als die kalte. Und die Pumpe sollte leise surrend laufen. Moderne Pumpen zeigen auch den Betriebszustand oder die Leistungsaufnahme an.

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Schäden durch korridierte Lötverbindungen 

Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen, die mittels verzinnter Kupferzellverbinder miteinander in Reihe verschaltet sind. Der PV-Spezialist SecondSol beschreibt, wie diese miteinander weiter verbunden sind. 

„Abhängig der Zellgröße und Entwicklung werden aktuell 2 bis über 14 solcher Verbinder pro Zelle verarbeitet. Typischerweise werden jeweils 3 Doppelzellstrings mit 20 bis 24 Zellen in ein Solarmodul eingebettet. Diese einzelnen Zellstrings werden mit einem sogenannten Querverbinder verlötet, um den Strom zur Anschlussdose und zu den Bypass-Dioden zu leiten.“

Was kann nun passieren? Die Korrosion entsteht in der Regel, wenn Feuchtigkeit in das PV-Modul eindringt. Dies kann einerseits ein normales Alterungsphänomen und abhängig vom Standort sein. Andererseits kann die Korrosion wiederum auf eine unsaubere Verarbeitung bei der Produktion des PV-Moduls oder auf eine defekte Rückseitenfolie hinweisen.

Durch die Korrosion von Lötverbindern kann sich der elektrische Widerstand und auch die Gefahr von Lichtbögen erhöhen. Durch den erhöhten Widerstand des Photovoltaikmoduls kann die Leistung und der Energieertrag sinken. So können weitere Lötstellen korrodieren, was schrittweise zum kompletten Ausfall des Photovoltaikmoduls und der PV-Anlage führen kann.

Die 5 häufigsten Schäden an Photovoltaikanlagen bei der Montage

Der Service-Dienstleister  für Photovoltaik-Anlagen Envaris GmbH hat einmal die 5 häufigsten Probleme an Photovoltaikanlagen erfasst und aufgelistet. Alle Fehlerquellen können bei der Montage der PV-Anlage auftreten und sollten vom Auftraggeber bei der Abnahme überprüft werden.

Dazu gehören:

– Keine oder unvollständige Anlagendokumentation

– Fehler bei der Leistungsführung

– Nichtbeachtung der Herstellerangaben zur Befestigung

– Ungeeigneter Standort für Wechselrichter

– Nichtbeachtung des installieren Blitzschutzes

Ob es sich um einen Mangel oder einen Schaden handelt, können nur Fachleute oder Sachverständige beurteilen. Daher ist es ratsam, bei der Abnahme der PV-Anlage einen unabhängigen Sachverständigen oder Gutachter einzubeziehen. So können Sie sichergehen, dass die Anlage möglichst lange die gewünschte saubere Energie liefert.

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Der Beitrag wurde mit Bezug zu Artikeln von SecondSol.com, energynet.de  und  t-online.de erstellt.

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Die speziellen Risiken für Dauercamper

Noch ist Hauptsaison auf den Campingplätzen. Wer aber danach auf Campingplätzen vorbeischaut, wird über die große Zahl der Dauercamper überrascht sein.  Dauercamper haben ihre Wohnwagen vom Straßenverkehr abgemeldet und langfristig auf einem Campingplatz oder auf einem umfriedeten Privatgrundstück abgestellt.

Für manche ist dies Wohnform des Dauercampers eine Alternative zur teuren Mietwohnung in der Stadt oder ganz einfach auch die Form des Wohnens im Grünen geworden. Immer beliebter bei Dauercampern werden neben stillgelegten Wohnwagen auch Mobilheime. Das Zuhause von Dauercampern ist besonderen Risiken ausgesetzt.

Einbruch und Diebstahl des Mobilheims verhindern

Das Zuhause von Dauercampern kann – wie bei Eigenheimen oder Wohnungen auch – von Einbrechern heimgesucht werden. Auf den Inhalt von Wohnwagen und Mobilheimen haben es Diebesbanden oder Gelegenheitseinbrecher abgesehen. Für solche Langfinger sind die Objekte der Dauercamper schneller und leichter zu „knacken“ als andere Immobilien.

So berichten besonders in den Monaten der dunklen Jahreszeit regionale Medien immer wieder über solche Ereignisse: „Unbekannten Täter verschafften sich durch Aufbrechen der Eingangstür Zutritt zu einem Wohnwagen und gelangten so auch ins Mobilheim. Die Einbrecher ließen Fernsehgerät, Stereoanlage, Kaffeemaschine sowie umfangreiches Taucherzubehör mitgehen. Insgesamt werden die Beute und der entstandene Sachschaden mit mehreren Tausend Euro beziffert.“

Dauercamper sollten deshalb sowohl ihre Wohnobjekte als auch deren Inhalt besonders schützen. Sinnvoll ist es zunächst, für die Zeit der Abwesenheit besonders wertvolle Gegenstände in die Hauptwohnung mitzunehmen. Neben soliden Türschlössern und einer Sicherung der Fenster gehört eine optimale Objekt- und Hausratversicherung zu den Schutzvorkehrungen für Dauercamper. Damit nicht das ganze Mobilheim gestohlen werden kann, sollte die Mobilität des Objektes eingegrenzt werden. Das heißt dann das Mobilheim aufzubocken und die Räder abzumontieren.

Auch der Standort auf dem Campingplatz spielt eine wichtige Rolle. Dieser sollte im optimalen Fall umzäunt sein. Viele Campingplätze haben deshalb auch eine Schranke. Steht das Mobilheim auf einem umfriedeten Privatgrundstück, dann können sogenannte Parkkrallen einen Diebstahl verhindern.

Schäden am Dauercamper-Objekt durch Naturgewalten

Wohnwagen und Mobilheime sind in Zeiten des Klimawandels mehr denn je durch extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hagel oder Starkregen gefährdet. Wenn beispielsweise ein Baum auf das Wohnmobil fällt, dann ist dieses danach oft kaum noch nutzbar. Auch durch ein Feuer nach Blitzschlag kann ein solches Domizil in Windeseile zerstört werden, wie zahlreiche solcher Ereignisse in den letzten Jahren zeigten.

Erst im Juli 2022 musste die Feuerwehr an der sächsischen Koberbachtalsperre anrücken.
Innerhalb weniger Minuten verbrannten an einem Sonntagnachmittag zehn ausgebaute Wohnwagen, zwei wurden stark beschädigt. Die Besitzer waren allesamt nicht vor Ort. Als Ursache des Brandes wurden Explosionen von Propangasflaschen vermutet. Der Schaden soll insgesamt über 500.000 EUR betragen haben.

Versicherungsexperten heben deshalb immer wieder hervor, dass bei den Besitzern von Dauercampern und Wohnmobilen ein doppeltes Risiko durch Naturereignisse besteht. (A) Im Falle eines Elementar-Ereignisses kann das Objekt massiv beschädigt werden. Und (B) wird oft auch der gesamte Inhalt in Mitleidenschaft gezogen, denn im Mobilheim verursachen Extremereignisse deutlicher schneller Schäden als in einem massiven Wohngebäude.

Spürbar nehmen in heißen Sommermonaten Wärmegewitter mit Starkregen zu, die zu einer massiven Schädigung des Dauercamper-Objektes führen können. Werden bei so einem Gewitter dann noch Bäume durch Sturm oder Blitzschlag beschädigt, dann wird die Gefahr für den gesamten Dauerstellplatz groß.

Umfassenden Versicherungsschutz für Dauercamper wählen

Wohnwagen und Mobilheime sollten grundsätzlich gegen Feuer, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz sowie Sturm und Hagel versichert sein. Wir empfehlen als Deckungsschutz für den Hausrat im Objekt Schutz gegen die finanziellen Folgen von Schäden durch Leitungswasserschäden, Frost sowie nach Einbruch und Vandalismus. Ergänzen Sie das Versicherungspaket Ihrer Kunden auch durch eine Pauschalglas- sowie eine Haftpflichtversicherung. 

Optimal sollten auch an die Photovoltaik-Anlagen oder Fahrräder außerhalb des Versicherungsobjektes gedacht werden. Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische Versicherung bietet außerdem speziellen Versicherungsschutz für:

  • Elementarschäden bis 4.000 EUR (optimal erweiterbar)
  • Vandalismusschäden sowie Diebstahl fremden Eigentums im Objekt
  • Nebenobjekte wie Carport oder Sat- und Antennenanlagen
  • Winterstellplatz

Die Versicherungsleistungen haben wir für Makler und deren Kunden übersichtlich in einer Deckungsübersicht sowie in den Tarifbedingungen dargestellt.

Pauschale Versicherungssummen vereinfachen Wertbestimmung

Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische wird ab 168,46 EUR pro Jahr angeboten. Im Schadensfall ist eine komplizierte Wertbestimmung im Übrigen nicht nötig – denn die Versicherungssummen wurden pauschal auf 60.000 Euro für das Objekt und 10.000 Euro für den Hausrat festgelegt. 

Für höherwertige Objekte lassen sich die Versicherungssummen auf bis zu 120.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro anheben. Internetafine Kunden können den Versicherungsschutz auch selbst abschließen, wobei wir immer auf eine kompetente Beratung durch einen qualifizierten Versicherungsmakler verweisen.

(Foto: Shutterstock 451764658 goodluz)

Neuigkeiten bei Solar-Anlagen für die Energie-Zukunft

Noch nie waren wegweisende Lösungen für die Energiezukunft so wichtig wie heute. Vielsprechende Lösungen für eine erneuerbare, dezentrale, digitale und verlässliche Energieversorgung  wurden auf der intersolar Europe im Mai 2022 in München vorgestellt. Wir legen heute einen Blick darauf.

Die Klimaschutzvorgaben der Europäischen Union im Rahmen des Maßnahmenpakets „Fit for 55“ zur Umsetzung des Green Deals sowie die der deutschen Bundesregierung sind ambitioniert: Bis 2030 sollen in der EU die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Die Bundesregierung hat dieses Ziel Mitte 2021 für Deutschland auf 65 Prozent gegenüber 1990 erhöht. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Energiewirtschaft umdenken, heißt es in einer Pressemitteilung der intersolar Europe 2022.

Photovoltaik wird immer interessanter*

Die Photovoltaik wird bei der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung in Zukunft eine Schlüsselrolle einnehmen: So sollen in Deutschland bis 2030 rund 140 Gigawatt PV neu installiert und dafür zusätzliche Flächenpotentiale mobilisiert werden. Branchenexperten zufolge ist eine Verdrei- bis Vervierfachung der jährlichen PV-Installationen notwendig. Sie rechnen damit, dass die Veröffentlichung der ersten Solarstrategie der Europäischen Union im zweiten Quartal 2022 die Solarenergie noch weiter vorantreiben wird. 


Bisherige Nischenanwendungen wie Agro-Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen und Floating-Photovoltaik werden zunehmend wichtig, um zusätzliche Flächen zu erschließen. Experten rechnen bei den schwimmenden PV-Anlagen mit einem jährlichen globalen Wachstum von über 20 Prozent in den nächsten vier Jahren. 


Steigende Energiepreise beflügeln den Speichermarkt


Damit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen in Zukunft zu jeder Jahreszeit und rund um die Uhr zur Verfügung stehen, ist die Kopplung mit effizienten Stromspeichersystemen unerlässlich. Besonders im Bereich Solarenergie wächst derzeit der Speichermarkt: Nach Angaben des BSW sind 2021 mehr als 140.000 Batteriesysteme in Kombination mit PV-Anlagen in Deutschland installiert worden. Ein weiteres Marktwachstum ist 2022 zu erwarten – nicht zuletzt aufgrund der steigenden Energiepreise. 

E-Mobilität und Vehicle-to-Grid als Zukunftsmodell für intelligentes Lastmanagement*

Auch batterieelektrische Autos als mobile Powerbank können künftig für das lokale Energiemanagement und die übergeordnete Netzstabilität sorgen. Zum Beispiel E-Fahrzeuge, die durch intelligentes Lademanagement grünen Strom beziehen, etwa von PV-Anlagen – wann immer Überschüsse verfügbar sind. Das zusätzliche große Plus von E-Fahrzeugen: Das bidirektionale Laden. Dadurch können sie nicht nur elektrische Energie aufnehmen, sondern diese bei Bedarf zurück ins Netz einspeisen (Vehicle-to-Grid). So ermöglicht diese Technologie eine intelligente Sektorkopplung und trägt dazu bei, den Wärme-, Strom- und Verkehrssektor zu dekarbonisieren. Damit erschließen Energieversorgungsunternehmen und Autobesitzer zusätzliche Einnahmequellen.

Oberösterreichische ist seit Jahren Spezialist für die Versicherung von PV-Anlagen und Speichermedien

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt bieten wir unseren Maklerpartner maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien an. Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen Ihrer Kunden stehen unsere Tarife Klima Pro© Grunddeckung ab 5,00 Euro pro Monat, das Plus-Paket für zusätzlich 2,50 Euro pro Monat und die wichtige Betreiberhaftpflichtversicherung als optimale Ergänzung zur Verfügung.

*Informationen von der Fachmesse intersolar www.intersolar.de/neuigkeiten/

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