Autor: Peter Schmidt

Brandgefahr aus dem Teelichtofen

In der dunklen Jahreszeit häufen sich die Wohnungs- und Hausbrände. Auch der neue Trend von Teelichtöfen trägt dazu bei. Für Makler ist es ein interessanter Content für Kunden, auf die häufigsten Brandgefahren hinzuweisen. Wir liefern dazu nützlichen Input.

Ein neuer Trend besorgt die Feuerwehren in Deutschland. Selbst gebaute Teelichtöfen werden in den sozialen Medien als Licht- und Wärmespender beworben. Und angenehme Wärme an kühlen Herbsttagen sollen sie auch noch versprechen. Aber die Feuerwehren haben berechtigte Sorgen damit, dann aus den Mini-Ofen kann schnell eine große Gefahr werden.

Die Teelichtöfen sind schnell selbst gebaut oder als Bausatz im Baumarkt zu erwerben. Man braucht dazu nicht viel. Zwei verschieden große Blumentöpfe aus Ton, einen Untersetzer sowie ein paar Details zur Befestigung. Fertig. „Die Wärme, die die auf dem Untersetzer abgestellten Teelichter abgeben, soll dann zwischen den beiden Tontöpfen aufgefangen und langsam abgegeben werden. Im Prinzip wie ein normaler Ofen, nur in klein“, beschreibt die Zeitung moz.de die Funktionsweise.

Schlagartig entstehen Flammen und setzen die Wohnung in Brand

Die Brandgefahr aus den Teelichtöfen entsteht dadurch, dass im Innern eines Teelichts die Temperaturen bis 250 Grad ansteigen können. „Stehen nun mehrere Teelichter – wie in einem Teelichtofen – nah beieinander und wird die Wärme darüber hinaus gestaut, kann es innerhalb von Sekunden zu einem Wachsbrand kommen“, wird der Energieexperte Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale zitiert. Auch die Feuerwehr warnt inzwischen sogar in den sozialen Medien vor den Miniöfen.

Der Bernauer Feuerwehrchef Jörg Erdmann sieht laut der Brandenburger Zeitung die Gefahr auch darin, dass die Tonplatte unter den Teelichtern zu heiß wird. „Wenn man dann noch eine Tischdecke darunter hat, kann sich das entzünden, weil das richtig heiß wird… Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass eine feuerfeste Platte unter dem Ofen steht“, so Erdmann.

Die häufigsten Brandgefahren im Haushalt

Der größte Teil der Feuer im Haushalt geht tatsächlich auf das Konto von Elektrogeräten. Kurzschlüsse und unsachgemäße Anschlüsse die dann einen Kurzschluss verursachen, führen die Brandursachen an. Häufiger Ausgangspunkt von Bränden sind Heizgeräte und Kühlschränke. Nicht zu vergessen der Klassiker des vergessenen Bügeleisens auf dem Bügelbrett.

Unter den Brandursachen ganz vorne sind die Fettbrände in der Küche. Der vergessene Topf auf der Herd- oder Kochplatte und ein Geschirrtuch daneben, und schon sind die Ursachen für einen Brand vorhanden. Bei einem Fettbrand ist der Hinweis für Ihre Kunden wichtig,  dass bei einem Fettbrand die Flammen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das entstehende Öl-Wasser-Gemisch kann plötzlich explodieren.

Bevor wir noch zu einer saisonalen Brandursache kommen zwei weitere Brandursachen: Blitzeinschlag und Brandstiftungen. Während Brände durch Blitzeinschlag laut Statistik nur ein Prozent der Brandursachen ausmachen, sind Brandstiftungen schon häufiger Ursache von Feuer im Haushalt oder Haus. Immerhin jeder zehnte Brand wird durch Brandstiftung verursacht.

Brandvermeidung im bevorstehenden Advent

In der Adventszeit über Weihnachten bis hin zum Jahreswechsel haben die Feuerwehren leider ihre Hochzeit im Jahr. Brennende Adventskränze und lichterloh brennenden Weihnachtsbäumen werden dann zu Brandursachen. Dazu kommen am Jahresende noch die fehlgeleiteten Silvesterraketen oder selbstgebastelte Böller.

Zum Allgemeinwissen dürfte es eigentlich gehören: Vorsicht im Umgang mit Kerzen. Ganz einfach Kerzen und die neuen Teelichtöfen nicht unbeaufsichtigt lassen. Dazu möglichst eine feuerfeste Unterlage und keine brennbaren Materialien in der Nähe des offenen Feuers lassen.

Eine Hausratversicherung kann keine Brände verhindern, aber für die finanziellen Folgen eines Brandes ist eine ausreichend hohe Versicherungssumme für den Hausrat definitiv sinnvoll. Prüfen Sie bei Ihren Kunden doch einmal die Versicherungssumme, ob diese noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Dann gibt es für die Kunden auch Keine Sorgen.

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Der Ärger mit dem Stromzähler

Die kleinen Minikraftwerke am Balkon oder auf der Terrasse sind Trend. Selbst Verbraucherschützer werben damit, dass der Strom aus der kleinen Solaranlage direkt in den Stromkreis geht und so Strom sparen hilft. Aber dabei gilt es einiges zu beachten und auch der Stromzähler spielt dabei eine Rolle.

Die Verbraucherzentrale fasst das Wichtigste in Sachen Balkonkraftwerk so zusammen:

  • Auch auf dem Balkon oder der Terrasse können Sie selbst Solarstrom erzeugen und im Haushalt verbrauchen.
  • Stecker-Solargeräte produzieren Strom für den Eigenbedarf, sind aber nicht für die Netzeinspeisung gedacht.
  • Die Balkon-Modulsysteme sind sicher und lohnen sich langfristig betrachtet auch finanziell.
  • Einige Regeln und Anforderungen sind derzeit noch unnötig kompliziert, davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen.

Vor dem Kauf einer Balkon-Solaranlagen zu beachten

Für Mieter einer Wohnung gilt ebenso wie für die Nutzer der Eigentumswohnung, dass vor dem Betrieb eines Solarmoduls am Balkon oder auf der Terrasse der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft zustimmen muss. Häufig gibt es dazu auch Regelungen in den Hausordnungen. Wichtig zu wissen: Seit 2020 wurde das Wohneigentumsgesetz (WEG) geändert und erlaubt auch mehrheitliche beschlossene Erlaubnisse. Wenn diese Hürde geschafft ist, muss man sich mit dem Energieversorger in Verbindung setzen.

„Bei den meisten Energieversorgern stoßen solche Anlagen auf heftige Ablehnung“, wie das Magazin „Erneuerbare Energien“ feststellte. „Auch wenn inzwischen die technischen Regelungen geklärt sind, behindern sie vor allem über die Anmeldung der Minikraftwerke den Zubau. Die Versorger treiben dabei zweierlei Sorgen um. Zum einen verlieren sie natürlich mit dem Betreiber einer kleinen Solaranlagen zum Teil einen Kunden, der weniger Strom kauft. Zum anderen sehen die Netzbetreiber in den Balkonsolaranlagen einen Erzeuger, der in das Stromnetz einspeist, wenn die erzeugte Energie nicht im Haushalt verbraucht wird.“

Stromzähler dürfen nicht rückwärts laufen

Haben die potentiellen Nutzer eines Minikraftwerks die Zustimmung des Vermieter oder der Eigentümer sowie des Energieversorgers, gilt es sich mit dem eigenen Stromzähler zu befassen. In einem Blogbeitrag von energie-experten.org wird auf ein ganz spezielles Problem aufmerksam gemacht. Viele E-Zähler bewerten die Einspeisung als Verbrauch. Solche „always positive“-Zähler sollten daher dringend ausgetauscht werden. Was ist zu tun?

„Ein Rückwärtslauf des Zählers ist nicht zulässig und stellt eine Steuerstraftat dar. Daher ist ein Zähler mit Rücklaufhemmung/ Rücklaufsperre zwingend erforderlich, um Strom über die Steckdose in den Hausstromkreis einzuspeisen… Die aktuellen VDE-Normen und viele Netzbetreiber verlangen bei Balkonkraftwerken allerdings den Einbau von Zweirichtungszählern, auch wenn rücklaufgeschützte Zähler zumindest zur Vermeidung steuerlicher Probleme eigentlich ausreichen“, beschreiben die Energie-Experte den Handlungsbedarf.

Fazit: Es lohnt sich zu prüfen, welchen Stromzähler man eigentlich nutzt, bevor man sich ein Minikraftwerk kauft. Aus den oben beschriebenen Gründen ist es sinnvoll, sich mit dem Stromversorger in Verbindung zu setzen, bevor man ein Balkonkraftwerk installiert. Dies ist auch häufig Voraussetzung, um eine Förderung vom Land oder Kommune zu bekommen.

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Ein Schaden an Solaranlagen (netzgebunden) und damit verbundene finanzielle Einbußen oder auch ein Schaden durch eine vom Sturm verwehtes Minikraftwerk vom Balkon lassen sich vermeiden. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Minikraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Denken Sie auch an die Betreiberhaftpflicht. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar. Kommen sie bei weiteren Fragen auf uns zu.

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Millennials entdecken Wochenend- und Ferienhäuser

Besonders am Rand der großen Städte interessieren sich viele junge Menschen für Wochenendhäuser und nehmen auch die Mitgliedschaft in einem Kleingartenverein auf sich.  Für ein solches Glück im Grünen gilt es aber auch einiges zu beachten.

Nach Untersuchungen eines international tätigen Immobilienmaklers soll das Häuschen im Grünen nicht allzu weit von der Stadtwohnung entfernt sein. Für fast die Hälfte der Interessierten soll das Wochenend- oder Ferienhaus im Umkreis von 20 Kilometern vom Hauptwohnsitz sein. So kann man vor dem Relaxwochenende auch schnell noch den Rasen mähen oder sich um das selbst angebaute Gemüse oder Obst kümmern.

Der attraktive Weg über den Kleingartenverein

Besonders für junge Menschen mit kleinem Einkommen ist der Wunsch vom Häuschen im Grünen über eine Mitgliedschaft in einem der 15.000 deutschen Kleingartenvereine (KGV) erreichbar. Die Grundstücke in diesen Vereinen sind im Schnitt nur 370 Quadratmeter groß.  Auch die Größe des Wochenendhauses oder der Datsche über den Verein bleibt mit maximal 24 Quadratmeter überschaubar. Aber das genügt vielen jungen Menschen zum Start völlig.

Der große Vorteil im KGV ist, dass diese gemeinnützig sind. Die Gartenparzellen sind nicht besonders teuer. Sie werden nicht verkauft und auch nicht vermietet, sondern verpachtet. Die Höhe des Pachtzinses hängt von der Quadratmeterzahl und der Lage ab und wird von den zuständigen Behörden festgelegt.

Dazu lohnt sich auch ein Blick in das Bundeskleingartengesetz (BKleingG). Darin ist auch festgelegt, dass die Pacht für den Schrebergarten maximal viermal so hoch sein darf wie die Pacht, die für erwerbsmäßige Flächen im Obst- und Gemüseanbau fällig wird. Viele junge Familien bevorzugen deshalb das Wochenendhäuschen im KGV, weil hier durch den  Generationenwechsel ältere Mitglieder ihre Parzellen aufgeben und so die Chance für eine Parzelle besteht.

Zur Pacht kommen dann aber auch noch Kosten für Grundsteuer, Straßenreinigungsgebühren, Versicherungen, Müllentsorgung, Wasser und Strom. Sie liegen nach Befragungen aus 2020 unter regionalen Kleingarten-Verbänden im Schnitt bei 45 Cent pro Quadratmeter und Jahr. Bei einem 400 Quadratmeter großen Garten macht das dann durchschnittlich 180 Euro im Jahr.

https://www.keinesorgen.de/produkte/wochenendhausversicherung.html

Die Wochenendimmobilie zum Kauf oder Eigenbau

Der Weg zur Wochenendimmobilie über einen Kauf oder Eigenbau braucht die Recherche zu den Bebauungspläne der jeweiligen Gemeinden. Darf das Grundstück überhaupt bebaut werden? In Naturschutz- oder Hochwasserschutzgebieten gibt es mitunter totales Bauverbot. Bei kleinen Neubauten werden je nach Region auch bis zu 60 Quadratmetern Wohnfläche toleriert.

Ist das Grundstück noch nicht erschlossen, sind relativ hohe Kosten für Zufahrtswege, Elektro- und Wasseranschluss einzuplanen, die schon für kleinere Bungalows bis zu 15.000 Euro betragen können. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten für einen kommunalen Wasseranschluss sowie Strom und Gas.

Zusammengenommen – von der Erschließung des Grundstücks, über Bau und Ausstattung des kleinen Wochenendhauses im Grünen – kostet am Stadtrand rund 80.000 Euro aufwärts, bei aktuell ständig steigenden Preisen. Deshalb orientieren sich viele junge Menschen auch auf Tiny Houses. Das Interesse an den 15 bis 50 Quadratmeter „großen“ Domizilen ist riesig. 

Gleichzeitig spielt das Umweltbewusstsein eine immer größere Rolle. Weniger Platz bedeute auch weniger Energieverbrauch – und so geben sich viele Kunden mit 50 Quadratmetern zufrieden, auch wenn es nach wie vor viele Tiny-House-Nutzer mit dem klassischen Modell von 15 bis 20 Quadratmetern auf dem Anhänger gibt.

Optimaler Schutz für Wochenend- und Minihäuser

Klein, funktional, nachhaltig. Die kleinen Häuser im Grünen sind voll im Trend. Gerade in Zeiten von knappem Platzangebot und teuren Baugründen bietet das Leben auf kleinerer Wohnfläche eine willkommene Alternative. Doch auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes.

Keine Sorgen, mit der kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung sind Wochenendhaus oder Tiny House und der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags gut versicherbar. Voraussetzung für den Abschluss unserer Versicherung ist ein gemeldeter Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Der Standort des Häuschens im Grünen muss sich in Deutschland befinden.

Mit unserer Wochenendhausversicherung, der kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung,  ist der Zweitwohnsitz gegen die häufigsten Gefahren des Alltags optimal abgesichert. Und das bereits ab EUR 127 EUR inklusive Steuer pro Jahr. Tiny Houses werden im Rahmen der Dauercamperversicherung versichert, wahlweise 12 oder 36 Monate (10 % Rabatt) ab 168,46 EUR * Jahresprämie mit automatischer Vertragsverlängerung. Mehr Informationen für Makler haben wir hier.

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In unserem Blogbeitrag wurde auf Informationen in Artikel von welt.de, wohnglueck.de und dem BKLeingG Bezug genommen.

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Spezialwissen Photovoltaikversicherung – Schäden rechtzeitig erkennen

Photovoltaikversicherungen sind hoch im Kurs. Diese sind nicht nur richtig und separat zu versichern. Auch Spezialwissen zu möglichen Schäden ist für Makler interessant,  um die Kunden auf Wunsch informieren zu können. Die Oberösterreichische, als langjähriger Spezialversicherer für Solaranlagen, gibt Ihnen wieder Knowhow weiter.

Wenn Photovoltaikversicherungen durch Blitz, Hagel oder Sturm geschädigt werden, ist die Schadenursache meist optisch gut zu erkennen. Doch neben äußeren Schadensursachen gibt es aber auch Schäden, die nicht zu einfach zu erkennen sind und die dennoch zu Leistungsverlusten führen können.

Schäden an der Solaranlage durch Umwelteinflüsse

Schnee, Eis oder Hagel aus einem Gewitter kann Schäden hinterlassen. Auch Laub, Einflüsse von Staubwolken oder die Hinterlassenschaften von Vögeln können die Module, Kollektoren und Kontaktverbindungen verschmutzen. Zunächst unmerklich wird der Ertrag der Photovoltaikanlage oder auch von Solarthermie-Anlagen geringer.

Besitzer von PV-Anlagen sollten deshalb regelmäßig die Solaranlage prüfen, groben Schmutz entfernen und größere Schäden erkennen und mit dem Solarteur besprechen. Auch die Kollektoren bedürften einer regelmäßigen Kontrolle. Dazu empfiehlt es sich mehrfach im Jahr auch die Erträge der PV-Anlage mit den Werten des Vorjahres zu vergleichen. Wenn es größere Abweichungen nach unten gibt oder wenn offensichtliche mechanische Schäden zu sehen sind, dann gibt es Handlungsbedarf für den Profi.

Auch bei Solarthermieanlagen sollte man die Werte des aktuellen Jahres mit denen des Vorjahres beim Wärmemengenzähler vergleichen. Ganz einfach kann man hier auch fühlen: An sonnigen Tagen sollte sich die warme Leitung der Solarthermieanlage wärmer anfühlen als die kalte. Und die Pumpe sollte leise surrend laufen. Moderne Pumpen zeigen auch den Betriebszustand oder die Leistungsaufnahme an.

https://www.keinesorgen.de/produkte/erneuerbare-energien-klimapro.html

Schäden durch korridierte Lötverbindungen 

Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen, die mittels verzinnter Kupferzellverbinder miteinander in Reihe verschaltet sind. Der PV-Spezialist SecondSol beschreibt, wie diese miteinander weiter verbunden sind. 

„Abhängig der Zellgröße und Entwicklung werden aktuell 2 bis über 14 solcher Verbinder pro Zelle verarbeitet. Typischerweise werden jeweils 3 Doppelzellstrings mit 20 bis 24 Zellen in ein Solarmodul eingebettet. Diese einzelnen Zellstrings werden mit einem sogenannten Querverbinder verlötet, um den Strom zur Anschlussdose und zu den Bypass-Dioden zu leiten.“

Was kann nun passieren? Die Korrosion entsteht in der Regel, wenn Feuchtigkeit in das PV-Modul eindringt. Dies kann einerseits ein normales Alterungsphänomen und abhängig vom Standort sein. Andererseits kann die Korrosion wiederum auf eine unsaubere Verarbeitung bei der Produktion des PV-Moduls oder auf eine defekte Rückseitenfolie hinweisen.

Durch die Korrosion von Lötverbindern kann sich der elektrische Widerstand und auch die Gefahr von Lichtbögen erhöhen. Durch den erhöhten Widerstand des Photovoltaikmoduls kann die Leistung und der Energieertrag sinken. So können weitere Lötstellen korrodieren, was schrittweise zum kompletten Ausfall des Photovoltaikmoduls und der PV-Anlage führen kann.

Die 5 häufigsten Schäden an Photovoltaikanlagen bei der Montage

Der Service-Dienstleister  für Photovoltaik-Anlagen Envaris GmbH hat einmal die 5 häufigsten Probleme an Photovoltaikanlagen erfasst und aufgelistet. Alle Fehlerquellen können bei der Montage der PV-Anlage auftreten und sollten vom Auftraggeber bei der Abnahme überprüft werden.

Dazu gehören:

– Keine oder unvollständige Anlagendokumentation

– Fehler bei der Leistungsführung

– Nichtbeachtung der Herstellerangaben zur Befestigung

– Ungeeigneter Standort für Wechselrichter

– Nichtbeachtung des installieren Blitzschutzes

Ob es sich um einen Mangel oder einen Schaden handelt, können nur Fachleute oder Sachverständige beurteilen. Daher ist es ratsam, bei der Abnahme der PV-Anlage einen unabhängigen Sachverständigen oder Gutachter einzubeziehen. So können Sie sichergehen, dass die Anlage möglichst lange die gewünschte saubere Energie liefert.

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Der Beitrag wurde mit Bezug zu Artikeln von SecondSol.com, energynet.de  und  t-online.de erstellt.

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Photovoltaik – Trends international

Nicht nur in Deutschland wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen als Quelle alternativer Energien ausgebaut. Auch in unseren Nachbarländern sind neue Solaranlagen ein großes Thema. Als Spezialist für die Versicherung von diesen Anlagen verfolgen wir diese Entwicklungen.

Am 8. Juni 2022 erfolgte der Spatenstich für Deutschlands größten Solarpark nahe Leipzig. Binnen eines Jahres soll die Anlage mit 650 Megawatt ans Netz gehen. Ein deutscher Versicherer und eine Konzerntochter erwarben den Solarpark, der auch für die Erprobung von Agro-Photovoltaik und die Erzeugung von grünem Wasserstoff genutzt werden soll.

2021 ein Boom von Solaranlagen in Österreich

„Österreich blickt auf ein Photovoltaik-Rekordjahr zurück“, berichtet das Fachmagazin PV-Magazine. Es wird mit Bezug auf Informationen des österreichischen Klimaschutzministeriums berichtet, dass neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 740 Megawatt Leistung entstanden sind. „Dies sei mehr als doppelt soviel wie noch 2020, als der Photovoltaik-Zubau 340 Megawatt betrug. Insgesamt waren damit bis zum Ende des vergangenen Jahres Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 2783 Megawatt installiert. Mit dem erzeugten Solarstrom seien knapp fünf Prozent der österreichischen Stromnachfrage gedeckt worden.“

Positiv für den Zuwachs im vergangenen Jahr sei die weitreichende Förderlandschaft. Neben der kontinuierlichen Förderung des Klima- und Energiefonds habe außerplanmäßig erneut eine Tarifförderung der OeMAG gestanden. Allerdings sei dies alles noch nicht genug, um bis 2030 die Umstellung der Stromerzeugung auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu erreichen. Dazu würden bis 2030 insgesamt 13.000 Megawatt Photovoltaik gebraucht und somit müsste der Zubau auf durchschnittlich etwa 1000 Megawatt im Jahr steigen.

Deutlich mehr Solaranlagen in Frankreich

Das französische Ministerium für den ökologischen Wandel hat Ende 2021 eine kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung von 13,99 Gigawatt erreicht, wovon 13,33 Gigawatt auf das französische Festland entfallen. Im vergangenen Jahr sind nach Ministeriumsangaben neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2792 Megawatt an das französische Netz angeschlossen worden, wie PV-Magazine berichtet. 2020 lag der Zubau im Vergleich noch bei 1192 Megawatt.

Dieser sehr starke Anstieg lässt sich durch eine Zunahme der Zahl der Anlagen im Allgemeinen und der Projekte im Kraftwerksbereich im Besonderen erklären. Rund 66 Prozent der neu installierten Leistung stammen aus Anlagen mit einer Leistung von mehr als 250 Kilowatt, die nur weniger als 1 Prozent der Neuanschlüsse ausmachen. Auf kleinere Anlagen mit einer Leistung von weniger als 9 Kilowatt entfielen demnach 83 Prozent der neu angeschlossenen Systeme und 7 Prozent der neu installierten Leistung.

Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug

Aktuell spüren wir es besonders: Das Stromnetz muss veränderten Erzeugersituationen angepasst und effektive Speichermöglichkeiten werden gesucht oder schon errichtet. Dabei müssen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Künstliche Intelligenz helfen. Internationale Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren über 70 Prozent der Solaranlagen mit KI-Technologie ausgestattet sind. Was soll KI dann leisten?

„Mithilfe von KI-gestützten Systemen sollen künftig Investitionsrisiken verringert und Solarerträge erheblich maximiert werden“, schreibt die österreichische Enery Development GmbH. „Die sogenannten Smart-Upgrades erlauben auf Basis von cleveren Diagnosealgorithmen eine frühzeitige Erkennung und Behebung von Störungen. Gleichzeitig kann dank optimiertem Tracker-Algorithmus das Maximum an Leistung aus den Modulen herausgeholt werden.“

Unsere Erfahrungen bei der Versicherung von Solaranlagen nutzen

Erneuerbare Energien sind eine wichtige Säule in der Energieversorgung in Deutschland geworden und ihre Bedeutung wird auch in Zukunft noch weiter deutlich steigen. Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Unsere maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien haben sich bei Maklern und Kunden sehr gut bewährt.

Ein Schaden an Solaranlagen (netzgebunden) und damit verbundene Verluste bei den Erträgen können den Finanzierungsplan Ihrer Kunden gefährden. Bereits ab 5 Euro pro Monat bieten wir mit unserer Klima Pro© ein leistbares und leistungsstarkes Versicherungspaket für „Sonnenkraftwerke“. Auch die Absicherung von Speichersystemen oder Wallboxes kann in den Versicherungsschutz eingebunden werden. Alle Informationen dazu sind hier für Makler verfügbar.

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Selbstmontage von Solaranlagen

Es gibt mehr als einen Grund für Besitzer von Häusern und auch Wohnung sich mit der Installation von Solaranlagen zu befassen. Umweltschutz, eigene Energieerzeugung und Kostenreduktion gehören zu den wichtigsten Motiven. Wir geben als Versicherungsspezialist für Solaranlagen einige Hinweise für unsere Maklerpartner.

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wächst rasant. Die Handwerksunternehmen der Solarbranche haben alle Hände voll zu tun. Doch sie und auch Kunden, die kleine Anlagen selbst installieren wollen, stehen inzwischen vor zwei Herausforderungen gleichzeitig.

Lieferprobleme für Solarteure und Selbstmontage

Solarteure müssen Mitarbeiter finden, die den wachsenden Auftragsstau abarbeiten. Andererseits sehen sie sich gleichzeitig mit schwankender Verfügbarkeit von einzelnen Komponenten konfrontiert. Selbst beim Transport sind Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Und darunter leiden auch Kunden, die kleine Anlagen selbst installieren wollen.

Aber auch die Lieferanten selbst haben durch die Störungen in den internationalen Lieferketten Schwierigkeiten. Viele Hersteller arbeiten seit Jahren mit Baukastensystemen, um mit wenigen Einzelkomponenten möglichst viele Installationsvarianten abzudecken. Deshalb hat das Thema Umplanung und Neuorganisation von Projekten an Bedeutung gewonnen. Dies gehört inzwischen zum Alltag der Solarteure.

Solaranlagen für den Balkon – Chancen und Probleme

Neben neuen und effizienten Solaranlagen für Dächer von Häusern gehören neue Anlagen für den Balkon zu den Trends 2022. Viele Bewohner von Mehrfamilienhäusern können mit den Modulen mit integriertem Wechselrichter, die direkt über eine Steckdose an das Hausversorgungsnetz angeschlossen werden, teilweise ihren Strom selbst produzieren.

„Bei den meisten Energieversorgern stoßen solche Anlagen auf heftige Ablehnung“, wie das Magazin „Erneuerbare Energien“* feststellt. „Auch wenn inzwischen die technischen Regelungen geklärt sind, behindern sie vor allem über die Anmeldung der Minikraftwerke den Zubau. Die Versorger treiben dabei zweierlei Sorgen um. Zum einen verlieren sie natürlich mit dem Betreiber einer kleinen Solaranlagen zum Teil einen Kunden, der weniger Strom kauft. Zum anderen sehen die Netzbetreiber in den Balkonsolaranlagen einen Erzeuger, der in das Stromnetz einspeist, wenn die erzeugte Energie nicht im Haushalt verbraucht wird.“

Ansprüche an die Versicherung von Solaranlagen steigt

Soll die Anlage an einem Balkon angebracht werden, ist die Zustimmung des Vermieters einzuholen. Das erste Ergebnis des Projekts ist schon, dass nicht alle Immobilieneigentümer von den Kleinanlagen begeistert sind. Viele von ihnen verweigern die Installation auch aus Haftungsgründen, wenn beispielsweise ein Sturm eine solche Anlage vom Balkon reißt und neben den Sachschäden auch Personenschäden verursachen können.

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung bei der Versicherung von Solaranlagen am deutschen Markt. Langjährig arbeiten unsere Produktspezialisten an maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien und wir haben auch die neuen Entwicklungen im Blick. Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen ihrer Kunden steht unser Tarif Klima Pro© zur Verfügung.

Vor Versicherung von selbst montierten Anlagen ist einiges zu beachten:

Für die Versicherung von selbst montierten Anlagen besteht vor Versicherung eine Anfragepflicht. Warum ist das so? Schadenfrequenz und Schadenhöhe steht unmittelbar in Zusammenhang mit der Installationsqualität der Anlage, welche durch ein entsprechendes Prüfprotokoll nachzuweisen ist. Eigenleistungen dürfen eingebracht werden, müssen jedoch den nachweisbaren Anlagen- und Errichtungskosten zugeschlagen werden.  

Entscheidungskriterien für eine Versicherung dieser Anlagen sind folgende Punkte:

  • Die Abnahme der Installation muss durch ein positives Prüfprotokoll einer konzessionierten Fachfirma nachgewiesen und übermittelt werden.
  • Ohne Prüf- bzw. Abnahmeprotokoll kann keine Vertragsannahme erfolgen.   

Hinweise für die Versicherung von älteren Solaranlagen

Solaranlagen oder Anlagenteile, insbesondere Wechselrichter oder Überspannungsschutz, werden mit fortdauerndem Betrieb schadenanfälliger. Dies ist bei der Beurteilung älterer Anlagen bei der Versicherung, Neuversicherung oder bei Versichererwechsel zu beachten. Entscheidungskriterien für die Versicherbarkeit sind:

  • Sind an solchen Anlagen bereits Schäden eingetreten, ist bei Neuversicherung oder Konvertierung einer Klima Pro© ein Zuschlag von 25% und ein genereller Selbstbehalt von 250 Euro zu vereinbaren.   
  • Für Schäden an Wechselrichtern mit einem Alter zwischen 5 und 10 Jahren gilt generell ein Selbstbehalt von 500 Euro vereinbart. Dieser entfällt, wenn der zerstörte oder beschädigte Wechselrichter durch einen Tauschwechselrichter ersetzt wird.

Weitere Informationen zum Thema Versicherung von Solaranlagen finden Sie hier. Darunter auch:

  • Grunddeckung ab 5 Euro pro Monat
  • Plus-Paket ab 2,50 Euro pro Monat
  • Betreiberhaftpflichtversicherung
  • Versicherbarkeit von speziellen Anlagen
  • Anfragepflicht für spezielle Anlagen
  • Selbstbehalte und Rabatte
  • Versicherung von Wallboxen mit der Solaranlage
  • Tarifrechner und Bedingungsuche
  • Bedingungs-Update 2021
  • Sonderausgabe Experten-Report zu Solaranlagen

*Dieser Artikel wurde mit Bezug zu einigen Informationen und Artikel aus „Erneuerbare Energien – online“ erstellt.

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Die speziellen Risiken für Dauercamper

Noch ist Hauptsaison auf den Campingplätzen. Wer aber danach auf Campingplätzen vorbeischaut, wird über die große Zahl der Dauercamper überrascht sein.  Dauercamper haben ihre Wohnwagen vom Straßenverkehr abgemeldet und langfristig auf einem Campingplatz oder auf einem umfriedeten Privatgrundstück abgestellt.

Für manche ist dies Wohnform des Dauercampers eine Alternative zur teuren Mietwohnung in der Stadt oder ganz einfach auch die Form des Wohnens im Grünen geworden. Immer beliebter bei Dauercampern werden neben stillgelegten Wohnwagen auch Mobilheime. Das Zuhause von Dauercampern ist besonderen Risiken ausgesetzt.

Einbruch und Diebstahl des Mobilheims verhindern

Das Zuhause von Dauercampern kann – wie bei Eigenheimen oder Wohnungen auch – von Einbrechern heimgesucht werden. Auf den Inhalt von Wohnwagen und Mobilheimen haben es Diebesbanden oder Gelegenheitseinbrecher abgesehen. Für solche Langfinger sind die Objekte der Dauercamper schneller und leichter zu „knacken“ als andere Immobilien.

So berichten besonders in den Monaten der dunklen Jahreszeit regionale Medien immer wieder über solche Ereignisse: „Unbekannten Täter verschafften sich durch Aufbrechen der Eingangstür Zutritt zu einem Wohnwagen und gelangten so auch ins Mobilheim. Die Einbrecher ließen Fernsehgerät, Stereoanlage, Kaffeemaschine sowie umfangreiches Taucherzubehör mitgehen. Insgesamt werden die Beute und der entstandene Sachschaden mit mehreren Tausend Euro beziffert.“

Dauercamper sollten deshalb sowohl ihre Wohnobjekte als auch deren Inhalt besonders schützen. Sinnvoll ist es zunächst, für die Zeit der Abwesenheit besonders wertvolle Gegenstände in die Hauptwohnung mitzunehmen. Neben soliden Türschlössern und einer Sicherung der Fenster gehört eine optimale Objekt- und Hausratversicherung zu den Schutzvorkehrungen für Dauercamper. Damit nicht das ganze Mobilheim gestohlen werden kann, sollte die Mobilität des Objektes eingegrenzt werden. Das heißt dann das Mobilheim aufzubocken und die Räder abzumontieren.

Auch der Standort auf dem Campingplatz spielt eine wichtige Rolle. Dieser sollte im optimalen Fall umzäunt sein. Viele Campingplätze haben deshalb auch eine Schranke. Steht das Mobilheim auf einem umfriedeten Privatgrundstück, dann können sogenannte Parkkrallen einen Diebstahl verhindern.

Schäden am Dauercamper-Objekt durch Naturgewalten

Wohnwagen und Mobilheime sind in Zeiten des Klimawandels mehr denn je durch extreme Wetterereignisse wie Stürme, Hagel oder Starkregen gefährdet. Wenn beispielsweise ein Baum auf das Wohnmobil fällt, dann ist dieses danach oft kaum noch nutzbar. Auch durch ein Feuer nach Blitzschlag kann ein solches Domizil in Windeseile zerstört werden, wie zahlreiche solcher Ereignisse in den letzten Jahren zeigten.

Erst im Juli 2022 musste die Feuerwehr an der sächsischen Koberbachtalsperre anrücken.
Innerhalb weniger Minuten verbrannten an einem Sonntagnachmittag zehn ausgebaute Wohnwagen, zwei wurden stark beschädigt. Die Besitzer waren allesamt nicht vor Ort. Als Ursache des Brandes wurden Explosionen von Propangasflaschen vermutet. Der Schaden soll insgesamt über 500.000 EUR betragen haben.

Versicherungsexperten heben deshalb immer wieder hervor, dass bei den Besitzern von Dauercampern und Wohnmobilen ein doppeltes Risiko durch Naturereignisse besteht. (A) Im Falle eines Elementar-Ereignisses kann das Objekt massiv beschädigt werden. Und (B) wird oft auch der gesamte Inhalt in Mitleidenschaft gezogen, denn im Mobilheim verursachen Extremereignisse deutlicher schneller Schäden als in einem massiven Wohngebäude.

Spürbar nehmen in heißen Sommermonaten Wärmegewitter mit Starkregen zu, die zu einer massiven Schädigung des Dauercamper-Objektes führen können. Werden bei so einem Gewitter dann noch Bäume durch Sturm oder Blitzschlag beschädigt, dann wird die Gefahr für den gesamten Dauerstellplatz groß.

Umfassenden Versicherungsschutz für Dauercamper wählen

Wohnwagen und Mobilheime sollten grundsätzlich gegen Feuer, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz sowie Sturm und Hagel versichert sein. Wir empfehlen als Deckungsschutz für den Hausrat im Objekt Schutz gegen die finanziellen Folgen von Schäden durch Leitungswasserschäden, Frost sowie nach Einbruch und Vandalismus. Ergänzen Sie das Versicherungspaket Ihrer Kunden auch durch eine Pauschalglas- sowie eine Haftpflichtversicherung. 

Optimal sollten auch an die Photovoltaik-Anlagen oder Fahrräder außerhalb des Versicherungsobjektes gedacht werden. Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische Versicherung bietet außerdem speziellen Versicherungsschutz für:

  • Elementarschäden bis 4.000 EUR (optimal erweiterbar)
  • Vandalismusschäden sowie Diebstahl fremden Eigentums im Objekt
  • Nebenobjekte wie Carport oder Sat- und Antennenanlagen
  • Winterstellplatz

Die Versicherungsleistungen haben wir für Makler und deren Kunden übersichtlich in einer Deckungsübersicht sowie in den Tarifbedingungen dargestellt.

Pauschale Versicherungssummen vereinfachen Wertbestimmung

Das Komplettpaket DauerCamper der Oberösterreichische wird ab 168,46 EUR pro Jahr angeboten. Im Schadensfall ist eine komplizierte Wertbestimmung im Übrigen nicht nötig – denn die Versicherungssummen wurden pauschal auf 60.000 Euro für das Objekt und 10.000 Euro für den Hausrat festgelegt. 

Für höherwertige Objekte lassen sich die Versicherungssummen auf bis zu 120.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro anheben. Internetafine Kunden können den Versicherungsschutz auch selbst abschließen, wobei wir immer auf eine kompetente Beratung durch einen qualifizierten Versicherungsmakler verweisen.

(Foto: Shutterstock 451764658 goodluz)

Das Phänomen Tiny Houses

Es ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Die Minihäuser treffen das Lebensgefühl vieler Menschen in Deutschland und boomen weiter. Als Spezialversicherer für die Tiny Houses haben wir einige weitere Informationen für Sie als Makler und Ihre Kunden zusammengestellt.

Eigentum auf kleinem Raum und die Möglichkeit mit dem Haus auch umziehen zu können findet immer mehr Anhängerinnen und Anhänger, die künftig lieber in so einem Minihaus wohnen wollen. Die Auswahl der Modelle wird immer größer und neben den Tiny Houses zum sofortigen Kauf gibt es auch die Marke Eigenbau.

Modelle der Tiny Houses

Grob klassifiziert gibt es drei Varianten der Tiny Houses. Zunächst das kleinste, das Tiny House on Wheels, also das Minihaus auf Rädern. Meist ist es bis 25 Quadratmeter groß. Die Räder versprechen mehr Mobilität und Flexibilität. Es hat aber auch einige Nachteile. So brauchen diese Häuschen auf Räder oft eine Straßenzulassung als Wohnwagen. Dann ist eine Versicherung als KFZ notwendig. Steht das Minihaus fest an einem Ort und hat keine Straßenzulassung, dann sind Kunde und Makler bei uns genau richtig.

Weiterhin gibt es das Modulhaus. Wie der Name schon sagt, handelt sich hier um ein modulares Systemhaus und Systemgebäude. Die Größe des Modulhauses bewegt sich zwischen 15 bis 100 Quadratmetern. Beim Modulbau wird das Haus nach dem Baukastenprinzip aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt. Im Vergleich zu herkömmlichen Einfamilienhäusern nach Fertigbauweise ist der Vorfertigungsgrad bei einem Modulhaus größer.

Außerdem sprechen Spezialisten noch vom Minihaus, wenn es sich um Singelhäuser oder Mikrohäuse handelt. Diese erreichen auch Größen bis 100 Quadratmeter. Gerade für Singles und Paare ist ein Minihaus eine gute Alternative zur teuren Mietwohnung in der Großstadt. So gibt es um Hamburg, Frankfurt oder Berlin inzwischen ganze Tiny House – Parks.

Grundstücke für Tiny Houses gesucht

Die Nachfrage nach Grundstücken zum Abstellen eines Tiny House sind enorm gestiegen. Noch sind ganze Tiny House -Siedlungen (Villages) wie in Mehlmeisel eher selten, aber sie nehmen zahlenmäßig zu. Es gibt in Deutschland immer mehr Initiativen, um diese alternative Wohnform (auch für den Erstwohnsitz) zu etablieren. Nur eine Stunde Fahrt von Hamburgs Zentrum entfernt en entsteht das sogenannte „elborado“. Hier im Urstromtal der Elbe, direkt am Elberadweg, entsteht ein gemütliches Tiny-House-Dorf.

Auch die interessierten Kunden rund um Celle (Niedersachsen), Rommerskirchen (NRW) oder Burgrieden (Baden-Württemberg) haben gute Chancen, in den neu entstehenden Siedlungen noch ein Grundstück zu pachten oder zu kaufen. Zahlreiche Spezialanbieter informieren über neue Tiny House- Siedlungen.

Minimalistisch Leben und das Tiny House schützen

Den Schritt in ein Leben auf kleinstem Raum sollte von den Interessierten gründlich überlegt werden. Jenny Müller, von Tiny House -Tour, berichtet so:

„Für die Tiny House Lebensumstellung begannen wir auch uns von Besitz zu trennen. Wir haben uns schon sehr früh darauf verständigt, dass wir all die Sachen, die ein halbes Jahr nicht benutzt oder zumindest nicht unsere Beachtung gefunden haben, ausrangiert werden. Es sei denn es handelte sich um Saisonartikel (Skier, Wintermäntel, Winterschuhe, Badesachen, …).“

Aber auch an Verträge und Versicherungen ist zu denken. Jenny Müller schreibt auf Ihrer Homepage weiter: „Nachdem wir uns rechtzeitig begonnen hatten von unserem materiellen Besitz zu trennen, bleiben noch viele bürokratische Sachen, um die wir uns kümmern und von denen wir uns eines Tages trennen müssen. Die Tiny House Lebensumstellung betrifft auch Verträge und Vereinbarungen.“

Als Spezialist für Wochenendhaus- und Tiny House-Versicherungen ist die Oberösterreichische ein starker Nischenversicherer und Partner der Makler, dann auch ein kleines Zuhause ist den gleichen Risiken ausgesetzt wie ein großes. Keine Sorgen, mit unserer kombinierten Wohnobjekt- und Hausratversicherung ist das Tiny House Ihrer Kunden sowie der darin befindliche Hausrat gegen die häufigsten Gefahren des Alltags geschützt. Und das bereits ab EUR 168,46* pro Jahr.

Alle Unterlagen zu Tiny House -Versicherungen finden Makler hier inklusive der einfachen PDF-Anträge.

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Neuigkeiten bei Solar-Anlagen für die Energie-Zukunft

Noch nie waren wegweisende Lösungen für die Energiezukunft so wichtig wie heute. Vielsprechende Lösungen für eine erneuerbare, dezentrale, digitale und verlässliche Energieversorgung  wurden auf der intersolar Europe im Mai 2022 in München vorgestellt. Wir legen heute einen Blick darauf.

Die Klimaschutzvorgaben der Europäischen Union im Rahmen des Maßnahmenpakets „Fit for 55“ zur Umsetzung des Green Deals sowie die der deutschen Bundesregierung sind ambitioniert: Bis 2030 sollen in der EU die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Die Bundesregierung hat dieses Ziel Mitte 2021 für Deutschland auf 65 Prozent gegenüber 1990 erhöht. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Energiewirtschaft umdenken, heißt es in einer Pressemitteilung der intersolar Europe 2022.

Photovoltaik wird immer interessanter*

Die Photovoltaik wird bei der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung in Zukunft eine Schlüsselrolle einnehmen: So sollen in Deutschland bis 2030 rund 140 Gigawatt PV neu installiert und dafür zusätzliche Flächenpotentiale mobilisiert werden. Branchenexperten zufolge ist eine Verdrei- bis Vervierfachung der jährlichen PV-Installationen notwendig. Sie rechnen damit, dass die Veröffentlichung der ersten Solarstrategie der Europäischen Union im zweiten Quartal 2022 die Solarenergie noch weiter vorantreiben wird. 


Bisherige Nischenanwendungen wie Agro-Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen und Floating-Photovoltaik werden zunehmend wichtig, um zusätzliche Flächen zu erschließen. Experten rechnen bei den schwimmenden PV-Anlagen mit einem jährlichen globalen Wachstum von über 20 Prozent in den nächsten vier Jahren. 


Steigende Energiepreise beflügeln den Speichermarkt


Damit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen in Zukunft zu jeder Jahreszeit und rund um die Uhr zur Verfügung stehen, ist die Kopplung mit effizienten Stromspeichersystemen unerlässlich. Besonders im Bereich Solarenergie wächst derzeit der Speichermarkt: Nach Angaben des BSW sind 2021 mehr als 140.000 Batteriesysteme in Kombination mit PV-Anlagen in Deutschland installiert worden. Ein weiteres Marktwachstum ist 2022 zu erwarten – nicht zuletzt aufgrund der steigenden Energiepreise. 

E-Mobilität und Vehicle-to-Grid als Zukunftsmodell für intelligentes Lastmanagement*

Auch batterieelektrische Autos als mobile Powerbank können künftig für das lokale Energiemanagement und die übergeordnete Netzstabilität sorgen. Zum Beispiel E-Fahrzeuge, die durch intelligentes Lademanagement grünen Strom beziehen, etwa von PV-Anlagen – wann immer Überschüsse verfügbar sind. Das zusätzliche große Plus von E-Fahrzeugen: Das bidirektionale Laden. Dadurch können sie nicht nur elektrische Energie aufnehmen, sondern diese bei Bedarf zurück ins Netz einspeisen (Vehicle-to-Grid). So ermöglicht diese Technologie eine intelligente Sektorkopplung und trägt dazu bei, den Wärme-, Strom- und Verkehrssektor zu dekarbonisieren. Damit erschließen Energieversorgungsunternehmen und Autobesitzer zusätzliche Einnahmequellen.

Oberösterreichische ist seit Jahren Spezialist für die Versicherung von PV-Anlagen und Speichermedien

Die Oberösterreichische Versicherung verfügt mit ihren Mitarbeitern in Deutschland über jahrelange Erfahrung in dieser Versicherungssparte am deutschen Markt. Seit über einem Jahrzehnt bieten wir unseren Maklerpartner maßgeschneiderten Lösungen für den Markt der erneuerbaren Energien an. Für eine optimale Absicherung der Photovoltaik- und Solarthermieanlagen Ihrer Kunden stehen unsere Tarife Klima Pro© Grunddeckung ab 5,00 Euro pro Monat, das Plus-Paket für zusätzlich 2,50 Euro pro Monat und die wichtige Betreiberhaftpflichtversicherung als optimale Ergänzung zur Verfügung.

*Informationen von der Fachmesse intersolar www.intersolar.de/neuigkeiten/

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Fahrraddiebstahl – Schadenhöhen steigen

Wie immer im Leben gibt es Nachrichten, die eine gute und eine schlechte Seite haben. So auch eine jüngsten Mitteilung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist auf ein Rekordtief gesunken. Und die schlechte Nachricht: Die Schadenhöhen pro Fall steigen.

Schauen wir uns die aktuellen Entwicklungen an. Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist 2021 auf ein Rekordtief gesunken. „Insgesamt wurden 125.000 versicherte Fahrräder gestohlen, rund 15.000 weniger als im Jahr zuvor“, sagt der Hauptgeschäftsführer des GDV, Jörg Asmussen. Der Verband führt das zu großen Teilen auf die Pandemie zurück. Durch die vermehrte Arbeit im heimischen Büro seien Fahrräder seltener unbeaufsichtigt im Freien abgestellt worden.

Mehr hochwertige Fahrräder lassen die Schadensummen pro Fall steigen

Die Gesamtschadensumme verharrte auf dem Vorjahresniveau: 110 Millionen Euro wendeten die Versicherer auf, um gestohlene Drahtesel zu ersetzen. Soweit zu den eher guten Nachrichten. Nun das ABER: Der durchschnittliche Wert, den Versicherer für gestohlene Fahrräder bezahlten, verdoppelte sich in den letzten zehn Jahren fast und kletterte von 440 Euro auf 860 Euro.

„Der Anstieg der Entschädigungsleistung zeigt, dass der Trend zum Diebstahl teurer Fahrräder anhält“, sagt Asmussen. Da sich im Freien weniger Gelegenheiten geboten hätten, suchten Diebe zunehmend auch in Kellerräumen gezielt nach hochwertigen Rennrädern, E-Bikes oder Mountainbikes, um sie weiterzuverkaufen. „Fahrräder im Keller sollten daher nicht nur abgeschlossen, sondern am besten auch fest angeschlossen werden“, rät Asmussen.

Vielfalt der Fahrräder hat zugenommen – gute Absicherung ist wichtig

Die Vielfalt der zur Auswahl stehenden Fahrräder und E-Bikes hat enorm zugenommen. Vielfach wird natürlich der Preis beim Kauf eine Rolle spielen. Es gewinnen aber auch andere Kriterien an Bedeutung. Will ich mit dem Fahrrad auch Personen oder Lasten transportieren? Fahre ich eher auf Radwegen oder im Wald oder im Gelände? Soll das Fahrrad spezielle Features haben? Die Qual der Wahl beginnt. Dazu haben wir hier im Blog vor einiger Zeit umfassende Informationen zusammengestellt.

Die meisten Fahrräder lassen sich über die Hausratversicherung gut absichern. Nicht zu vergessen ist eine private Haftpflichtversicherung für den Radfahrer für mögliche Schäden gegenüber Dritten. Bekanntlich ist es nie auszuschließen, dass bei einer Vorbeifahrt an einem anderen Radfahrer versehentlich auch ein Sturz des anderen Radfahrers mit möglichen finanziellen Folgen beispielsweise wegen Krankheit oder dauerhafter Schädigung passieren kann.

Wird ein Fahrrad aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen gestohlen, übernimmt die Hausratversicherung den Schaden. Meist ist jedoch die offene Straße der „Tatort“. Schutz bieten hier hochwertige Fahrradschlösser oder auch AirTags zur Verfolgung des Rades. Schauen Sie sich einmal die Möglichkeiten der Fahrradabsicherung über eine Hausratversicherung der Oberösterreichische Versicherung an. Optional kann bei uns die Versicherungssumme bis 5.000 Euro erhöht werden.

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