Autor: Peter Schmidt

Die wichtigste Versicherung überhaupt

Über notwendige Versicherungen kann man trefflich streiten. Zu einer Versicherung sind sich aber Verbraucherschützer ebenso wie freie und gebundene Vermittler einig – die private Haftpflichtversicherung. Denn eins ist klar: Ob aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit: Wer einen Schaden verursacht, muss dafür geradestehen. Das ist gesetzlich geregelt. Die private Haftpflichtversicherung (PHV) gehört deshalb zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Ohne eine private Haftpflichtversicherung kann eine Unachtsamkeit im Alltag den finanziellen Ruin bedeuten.

Zahlreiche Risiken werden durch die PHV abgedeckt

Wer sich und seine Familie umfassend schützen will, braucht eine private Haftpflichtversicherung. Sie versichert das finanzielle Risiko, das nach einem Schaden auf den Verursacher zukommen kann. Die Privathaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt und deckt u.a. folgende Bereiche (je nach Leistungsprofil der jeweiligen Versicherung) ab:

  • Risiken aus dem Alltag gegenüber anderen Personen
  • Risiken in der Wohnung, im Haus und auf dem Hof
  • Risiken als Aufsicht Minderjähriger oder Deliktunfähiger
  • Risiken als Fußgänger, Radfahrer, Skater u.a.
  • Risiken beim Laub- oder Schneeräumen
  • Halter zahmer Tiere wie Katze oder Hamster
  • Risiken aus ehrenamtlicher Tätigkeit oder freiwilligem sozialen Engagement
  • Risiken beim Betrieb nicht versicherungspflichtiger Fahrzeuge
  • Risiken beim Freizeitsport
  • Risiken im Ausland

Andere private Haftpflichtbereiche brauchen meist separate Versicherungen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Risiko zu Gewässerschäden beispielsweise durch Öltanks
  • Risiko von Personen- und Sachschäden durch Photovoltaikanlagen
  • Risiken aus dem Betrieb von PKW, Wasserfahrzeugen oder Drohnen
  • Risiken als Bauherr oder Haus- und Grundbesitzer
  • Risiken als Jäger oder Waldbesitzer

Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung im Überblick

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verweist zu den Leistungen einer PHV darauf, dass die PHV dem Versicherten und seiner Familie Schutz vor Schadenersatzansprüchen bietet. Dabei leistet diese Versicherung mehr als bloßen Ersatz für den materiellen Schaden. Zunächst prüft die Privathaftpflicht, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadenersatz überhaupt besteht. Dann stehen folgende Leistungen bereit:

  • die Kosten der Wiederherstellung bzw. des Ersatzes der beschädigten Gegenstände
  • die Kosten für Folgeschäden wie zum Beispiel einen Nutzungsausfall
  • bei verletzten Personen:
    • Bergungskosten
    • Behandlungskosten
    • Verdienstausfall
    • Umbaukosten von Wohnung oder Haus
    • oft auch Schmerzensgeld oder bei bleibenden Schäden lebenslange Rente
  • Unberechtigte Ansprüche abwehren („passiver Rechtsschutz“). Die Haftpflichtversicherung wehrt Schadenersatzansprüche ab, die unbegründet sind. Kommt es in so einem Fall zum Rechtsstreit mit der Person, die Anspruch auf Schadenersatz stellt, führt der Haftpflichtversicherer den Prozess und trägt die Kosten. Die Haftpflichtversicherung bietet somit bei unberechtigten Haftungsansprüchen eine Art „passiven“ Rechtsschutz.

Wer ist mit einer privaten Haftpflichtversicherung versichert?

Kinder sind grundsätzlich über die Haftpflichtversicherung der Eltern versichert, solange sie nicht volljährig sind. Der Versicherungsschutz endet, wenn sie heiraten. Das Kind ist unabhängig von seinem Alter weiterhin über die Eltern haftpflichtversichert, solange es:

  • zur Schule geht.
  • seine erste Berufsausbildung (Lehre oder Studium) macht.
  • sich in den üblichen Wartezeiten zwischen den Ausbildungsabschnitten befindet.

Kinder, die ihr erstes Studium oder die Lehre abgeschlossen haben und sich danach anders orientieren (etwa durch ein 2. Studium bzw. Lehre), sind nicht mehr über ihre Eltern mitversichert. In diesem Fall brauchen sie eine eigenständige Haftpflichtversicherung. Gleiches gilt, wenn der Nachwuchs nach der Schule entweder zur Bundeswehr geht oder direkt in die Berufstätigkeit durchstartet.

Auch für Makler dürften Sonderfälle interessant sein, wie die (Mit-)Versicherung der Kinder und Jugendlichen während der Ausbildung, als Au pair oder im Freiwilligendienst. Schauen wir uns das kurz an:

  • Ausbildung und Freiwilligendienst

Für Rechtsreferendare und Lehramtsanwärter endet der Versicherungsschutz in der Regel mit dem ersten Staatsexamen. Absolvieren Sohn oder Tochter einen Bundesfreiwilligendienst (Dauer in der Regel 12 Monate), bleibt der Versicherungsschutz über die private Haftpflichtversicherung der Eltern bestehen.

  • Au pair und Ausland

Der Versicherungsschutz einer privaten Haftpflichtversicherung im Ausland ist befristet und gilt nur für vorübergehende Auslandsaufenthalte. Welche Zeiträume konkret versichert sind, hängt vom jeweiligen Versicherer und Tarif ab.

Die PHV-Lösungen der Oberösterreichische

Die Privathaftpflichtversicherung der Oberösterreichischen Versicherung deckt die Haftpflichtrisiken als Privatperson für die Situationen des täglichen Lebens Ihrer Kunden als Makler ab. Die Privathaftpflichtversicherung der Oberösterreichischen Versicherung gibt es in den Varianten

  • Komfortschutz
  • Superschutz

Wahlweise als Single- oder Familiendeckung in folgenden Deckungssummen:

  • EUR 5.000.000,– oder EUR 10.000.000,– für Personen und Sachschäden
  • bis EUR 1.000.000,– für Vermögensschäden
  • bis EUR 5.000.000,– für Mietsachschäden

Der Single-Schutz wird durch einen Beitragsrabatt von 30 Prozent besonders attraktiv. Weitere Rabattmöglichkeiten ergeben sich durch eine erweiterte Vertragslaufzeit oder die gewählten Selbstbeteiligung. Hier ein Blick auf alle Rabatt-Möglichkeiten:

  • 2 % Jahreszahlerrabatt
  • 5 % ab 3-jähriger Vertragslaufzeit
  • 5 % in Kombination mit einer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung
  • 30 % auf die Single-Deckung

Wir empfehlen Maklern und Kunden den PHV Superschutz

Besonders interessant ist für unsere Maklerpartner die erweiterten PHV-Leistungen im Superschutz:

  • Leistungsgarantie nach GDV-Musterbedingungen
  • Besitz von Anlagen für erneuerbare Energieversorgung
  • Vermietung von Gebäuden, Wohnungen
  • Schlüsselverlust (privat, beruflich, vereinseigen)
  • Schäden an gemieteten Kfz im europäischen Ausland („Mallorca-Deckung“)
  • Leistungen bei fehlender Haftung (deliktsunfähige Personen)
  • Ausfalldeckung für Schäden durch Dritte
  • Kautionsstellung weltweit

Dunkelheit lockt Einbrecher

Mit dem Ende des Sommers und dem beginnenden Herbst wird es früher dunkel und später hell. Das ermöglicht auch Einbrechern mehr Zeit für ihre dunklen Geschäfte. Deshalb machen wir auch dieses Jahr auf Möglichkeiten aufmerksam, wie sich Ihre Kunden vor Einbrechern schützen können und wie man mit einem möglichen Einbruch umgehen kann.

Ein Einbruch? Das kann mir nicht passieren, denken viele Mieter und Eigentümer. Wenn sie aus der Wohnung gehen, lassen sie die Fenster gekippt und ziehen die Haustür heran, ohne diese abzuschließen. Doch genau diese beiden Fehler nutzen Diebe häufig aus, beurteilt die deutsche Polizei die Problematik.

Materielle und physische Schäden von Einbrüchen

In den letzten Jahren mussten in Folge von Einbrüchen hohe Summen durch die Versicherer gezahlt werden. 2018 betrug der Schaden rund 310 Millionen Euro, 2019 rund 300 Millionen Euro und Corona-bedingt 2020 noch 230 Millionen Euro, heißt es beim Branchenverband GDV. In den fünf Jahren zwischen 2013 und 2018 hatten die versicherten Schäden jeweils rund 500 Millionen Euro ausgemacht. Der absolute Schaden lag deutlich höher, da immer noch viele Haushalte keine entsprechende Versicherung haben.

Doch schwerer als der materielle Schaden wiegt nach einem Einbruch oft die psychische Belastung: Viele Betroffene fühlen sich in ihrem Zuhause nicht mehr sicher und haben Angst vor einem weiteren Einbruch. „Umso wichtiger ist es, gegen Einbrüche vorzubeugen“, wird Harald Schmidt, der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention, bei planet-wissen.de zitiert „Jeder kann seine Wohnung vor Einbrüchen schützen.“

Einbrecher in der Wohnung – was tun?

Es ist wohl eine Situation, die jedem Angst macht, wenn man nachts durch ungewöhnliche Geräusche aus der Wohnung aufschreckt wird. Bemerkt man Einbrecher, dann lautet die Frage, wie man jetzt richtig handelt. Das Netzwerk Zuhause sicher e. V. gibt Tipps, wie man sich bei einem Einbruch verhalten sollte. Hier heißt es:

„Ist man zu Hause, wenn ein Einbruch stattfindet, sollte man sich in erster Linie in Sicherheit bringen. Am besten ist es, wenn man das Haus oder die Wohnung komplett verlässt. Ist dies nicht möglich, ist es zu empfehlen, sich sowie die anderen Familienmitglieder in einem Raum einzuschließen. Dort kann man dann die Polizei unter der 110 verständigen.“

Expertin Carolin Hackemack rät, dass man sich bei einem Einbruch nicht ruhig verhalten sollte. „Einbrecher wollen in der Regel unbemerkt bleiben“, weiß Hackemack. „Wenn man sich lautstark bemerkbar macht, kann das den Täter in die Flucht treiben.“ Dabei gilt es zu vermeiden, sich dem Täter in den Weg zu stellen oder gar zu versuchen, ihn aufzuhalten und zu überwältigen.

In den Schutz vor Einbrüchen investieren

Zur Verhinderung von Einbrüchen gibt die Polizei ganz einfach umsetzbare Tipps, die sie auch Ihren Kunden weitergeben können:

  • Schließen Sie unbedingt Ihre Wohnungs- oder Haustür ab!
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren!
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen!
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Geben Sie keine Hinweise darauf, dass Sie länger nicht zu Hause sind
  • Wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten, informieren Sie die Polizei.

Die letzten Jahren haben auch gezeigt, dass sich die Investition in Sicherheitstechnik lohnt. Nahezu jeder zweite Einbruch scheitert, weil die Täter nicht schnell genug ins Haus kommen. Einbruchhemmende Fenster und Türen werden in Deutschland bei Neubauten allerdings noch nicht standardmäßig eingebaut.

„Wir sehen aber seit Jahren, dass viele Haus- und Wohnungsbesitzer in bessere Sicherheitstechnik investieren. Das zahlt sich aus“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Eingebrochen wird meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren. Einfache Fenster und Türen lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln. Sie sind besondere Schwachstellen am Haus und müssen deshalb besonders gesichert werden. 

Informieren Sie Ihre Kunden auch durch kleine Videohinweise

Als Oberösterreichische Versicherung unterstützen wir jedes Jahr Kunden und Vermittler mit Hinweisen zu mehr Sicherheit in der Wohnung und im Haus. Gerne können Sie unsere kleinen Video-Clips aus der Aktion „Sicheres Haus“ oder beispielsweise über den Expertentipp „Eine Karte genügt (zum Einbruch)“ versenden.

Prüfen Sie aber auch den Umfang der bestehenden Hausratversicherung auf Umfang und Deckungssumme. Mehr Informationen zu unseren Hausratversicherungen DaHeim© PLUS und DaHeim© PREMIUM finden Sie hier. Nutzen Sie gerne auch unsere laufende Aktion mit einem Sonderrabatt von 15 Prozent auf die Jahresprämie.

Hunde

Haftung für den Hundehalter ohne Limit

Auch die treuesten und kleinste Hunde sind manchmal unberechenbar. Gehen der Spieltrieb oder die Jagdlust mit ihnen durch, können erhebliche Schäden an Menschen oder Sachwerten die Folge sein. Wer ein Tier hält, unterliegt der sogenannten Tierhalterhaftung nach § 833 Satz 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Kunden von Maklern sind immer wieder darauf aufmerksam zu machen. Dazu einige Impulse von uns.

„Halter ist, wer das Tier besitzt und ein eigenes Interesse an der Verwendung des Tieres oder zumindest an seiner Gesellschaft hat. Dabei ist die Haltereigenschaft unabhängig vom Eigentum an dem Tier. Die Sachherrschaft hat derjenige, der die tatsächliche Gewalt über ein Tier ausübt“, weist sogar der der Tierschutzbund hin.

Tierhalter müssen haften

Als Tierhalter müssen diese Schäden regulieren oder dafür haften, die der Hund angerichtet hat. Was gerne übersehen wird: Hundehalter haften auch ohne eigenes Verschulden für Verletzungen oder Schäden durch das eigene Tier. Nehmen wir ein Beispiel:

Der Hundehalter haftet auch dann, wenn die eigentliche Schadensursache, beispielsweise das unbedachte Streicheln eines Hundes, bei der gebissenen Person lag.

Juristen sprechen in dem Zusammenhang auch von der „Gefährdungshaftung“, bei welcher der Tierhalter ohne sein Verschulden haftet. Stellt sich die Frage, für welche Zeiträume und Bereiche der Hundehalter haften muss:

  • Haftung in unbegrenzter Höhe
  • Haftung mit gegenwärtigem und zukünftigen Vermögen
  • Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden

Personen- und Sachschäden erklären sich sicher von selbst. Als Vermögensschäden werden Schäden bezeichnet, die weder den Sach- noch den Personenschäden zuzuordnen sind. Auch hier ein Beispiel:

Ein Fahrradbote kann durch das Fehlverhalten eines Hundes eine Lieferung nicht oder nicht pünktlich abliefern. Es entsteht durch den entgangenen Gewinn ein Vermögensschaden, den der Tierhalter ausgleichen muss.

Was muss eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung leisten?

Wussten Sie, dass es in Deutschland fast täglich zu Zwischenfällen mit Hunden kommt? Eine Hundehaftpflichtversicherung ist daher nicht nur empfehlenswert, sondern in einigen Bundesländern sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten für eine Tierhalterhaftpflichtversicherung sind von mehreren Faktoren abhängig. Neben der Höhe der Deckungssumme und der Anzahl der zu versichernden Tiere ist auch die Art des Vierbeiners entscheidend.

Besitzer von gefährlichen Hunden oder Kampfhunden müssen tiefer in die Tasche greifen als Halter von vermeintlich ungefährlichen Hunden. Teilweise bieten Versicherer für bestimmte Hunderassen auch gar keinen Versicherungsschutz an.

Angeboten werden meist Versicherungssummen pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Mit der Hundehalter-Haftpflichtversicherung der Oberösterreichischen Versicherung haben Ihre Kunden Keine Sorgen. Es können Versicherungssummen zwischen 5 Millionen Euro bis 15 Millionen Euro ausgewählt werden.

Die Kosten der Hundehalter-Haftpflichtversicherung bei uns bewegen sich je nach Tarif zwischen 47 Euro und 65,42 Euro pro Jahr inklusive Steuer. Damit positionieren sich diese Policen sehr gut im Markt. Und die Leistungen können sich sehen lassen:

  • Mietsachschäden an Immobilien bis 5 Millionen Euro mitversichert
  • Vermögensschäden bis zur Versicherungssumme mitversichert
  • Beitragsfreie Mitversicherung von Welpen bis Alter 12 Monate
  • Führen ohne Leine ist mitversichert
  • Auslandsdeckung Europa unbegrenzt mitversichert, weltweit 60 Monate
  • Ansprüche aus dem Umweltschadengesetz mitversichert

Dies ist nur eine kurze Auswahl aller Leistungen. Mehr können Versicherungsmakler auf unserer Makler-Homepage erfahren und kostenfrei downloaden. Angebote können Sie ebenfalls über den Link, in den Vergleichsprogrammen von Maklerpools oder in Kundenportalen rechnen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Steigende Beiträge bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen?

Immer wieder erreichen uns Nachfragen von Kunden und Maklern, warum denn die Beiträge für Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen steigen. „Macht ihr das immer teurer? Das kann doch nicht sein!“ – lauten manche Telefonate. Deshalb greifen wir das Thema hier einmal auf.

Bei jeder ab 1984 abgeschlossenen Hausratversicherung in Deutschland handelt es sich um eine sogenannte „Dynamische Hausratversicherung“. In dem Fall wird die Versicherungssumme den Lebenshaltungskosten angepasst.

Index-Anpassungen in der Hausratversicherung als Inflationsschutz

Grundlage für diese sogenannten Index-Anpassungen ist ein vom Statistischen Bundesamt ermittelter Index, der sogenannte Verbraucherpreisindex (VPI). Diese Anpassung soll dazu dienen, dass nicht allein durch Preissteigerung eine Unterversicherung zustande kommt. Nach einer Anpassung erhöht (oder verringert) sich der zu zahlende Beitrag.

Schauen wir uns die Entwicklung der letzten Jahre an:

Jahr VPI Änderung

2017: 116,2 +0,7

2018: 117,9 +1,5

2019: 119,7 +1,5

Die sogenannten Auf- oder Abwertungen werden dann vorgenommen, wenn die Veränderung über 1 Prozent beträgt. Nach einer vom Versicherer vorgenommenen Anpassung kann der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Kenntnisnahme widersprechen. Zur Sicherung des vorhandenen Schutzes ist dieser Schritt gut zu überlegen, bevor spontan gehandelt wird.

Wohngebäudeversicherung neue Faktoren und Indizes

Auch in der Wohngebäudeversicherung gibt es (fast) jährlich neue Faktoren und Indizies. Die neuen Zahlen gelten für Beitragsrechnungen mit Fälligkeiten ab dem 01.01. des Folgejahres. Dabei werden drei Faktoren unterschieden

  • Anpassungsfaktor
  • Gleitender Neuwertfaktor
  • Baupreisindex

Die Mehrzahl der neueren Wohngebäudeversicherung ZuHaus© orientieren sich am Baupreisindex. Auch hier ein Blick auf die letzten Jahren:

Jahr BPI Veränderung zum Vorjahr

2017: 13,59 + 2,11

2018: 13,97 +2,83

2019: 14,54 +4,12

Die Anpassungsfaktoren werden in Abhängigkeit der zugrundeliegenden Bedingungen zur Berechnung des Versicherungsbeitrages herangezogen. Die Index-Entwicklungen der letzten Jahre haben wir auch auf unserer Maklerhomepage hinterlegt.

Individuelle Überprüfung und Anpassung ist sinnvoll

Neben den automatischen Anpassungen durch die Indexierung ist Maklern und Kunden aber auch zu raten, sich immer wieder einmal mit der Überprüfung der Policen zu befassen. Moderne Versicherungen – wie auch bei der Oberösterreichische Versicherung – bieten häufig bessere Leistungen zu einem attraktiven Preis. Schauen wir uns das bei den Hausratversicherungen DaHeim© einmal an.

  1. In vielen alten Verträgen ist noch eine Klausel enthalten, die vorsieht, dass bei grober Fahrlässigkeit die Leistung gekürzt oder sogar gestrichen werden kann. In beiden Tarifvarianten von DaHeim© gibt es diesen Schutz (Variante PLUS bis 20.000 EUR und in Variante Premium bis zur Höhe der Versicherungssumme)
  2. Häufig kann man bei aktuellen Policen eine geringe Selbstbeteiligung in Höhe von 150 Euro bis 500 Euro vereinbaren. Mit einem Rabatt von 10 bis 25 Prozent lohnt sich dies.
  3. Wenn Kunden einen neuen Vertrag haben, zahlt die Versicherung oftmals nicht nur für Schäden innerhalb der Wohnung, sondern etwa auch für Diebstahl von Gartenmöbeln außerhalb der Wohnung.
  4. Auch die Anzahl der Risiken, die sich versichern lassen, ist angestiegen. Beispielhaft lassen sich Überspannungsschäden oder durch Elementarschaden-Pakete bis zur Höhe von 24.000 EUR vereinbaren.

Für neu abgeschlossene Hausratversicherungen bei der Oberösterreichische Versicherung gilt aktuell (08.2021) ein Sonderrabatt von 15 Prozent zusätzlich zu sonstigen Rabatten aus Laufzeit, vereinbarter Selbstbeteiligung und Bündelboni – es lohnt sich also.

Besser Konditionen gefunden – so geht´s weiter

Wenn Sie als Makler oder direkt als Kunde sich wegen besserer Vertragskonditionen bei der Oberösterreichische einen Wechsel von der bisherigen Hausratversicherung zum Keine Sorgen- Versicherer planen, dann gilt es verschiedene Dinge zu beachten.

Makler haben im Auftrag der Kunden ebenso wie die Kunden selbst ein ordentliches und auch ein außerordentliches Kündigungsrecht. Darauf verweisen die Rechtsanwaltskanzlei Gansel aus Dresden:

  • Ordentlich können Sie regulär zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen, meist beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende des Jahres oder Versicherungsjahres.
  • In bestimmten Fällen können Sie jedoch auch außerordentlich kündigen. Werden Ihre Beiträge erhöht, können Sie beispielsweise innerhalb eines Monats kündigen. Sie haben außerdem ein Sonderkündigungsrecht, wenn Sie mit Ihrem Partner zusammen ziehen und beide eine Hausratversicherung haben.

Indexanpassungen sind grundsätzlich von Vorteil für die Kunden und unterstützen einen passenden und zuverlässigen Versicherungsschutz. Als Makler finden Sie weitere Informationen zu den Wohngebäude- und Hausratversicherungen über die angegebenen Links sowie hier im Blog.

Wetterphänomen Blitze

Brauchen Häuser noch Blitzableiter?

Auf vielen neugebauten Häusern sieht man keine Blitzableiter mehr. Sind diese nicht mehr notwendig oder ist den Eigentümern doch dieser Blitzschutz zu empfehlen?

Eine generelle Pflicht zum Blitzschutz gibt es nicht, denn die Gefahr, dass ein Blitz einschlägt ist zumindest statistisch gering. Dennoch besteht das Risiko und wird durch bestimmte Besonderheiten der Gebäude verschärft, die es anraten lassen, sich doch mit dem Thema Blitzschutz zu befassen. In diesem Blogbeitrag wollen wir einige Fakten für Sie als Versicherungsmakler zusammentragen.

Was ist ein Blitz?

Nach einer Definition bei Wikipedia ist ein Blitz in der Natur eine Funkenentladung oder ein kurzzeitiger Lichtbogen zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde. In aller Regel tritt ein Blitz während eines Gewitters infolge einer elektrostatischen Aufladung der wolkenbildenden Wassertröpfchen oder der Regentropfen auf.

Die Stromstärke der Hauptentladung eines Negativblitzes beträgt im Mittel etwa 30 Kiloampere (kA). Positivblitze können jedoch mehrere 100 kA erreichen. Die durchschnittliche Länge eines Erdblitzes (Negativblitz) beträgt in mittleren Breiten 1 bis 2 km, in den Tropen aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit 2 bis 3 km.

Gebäude, für die Blitzschutz Pflicht ist

Eine Pflicht für Blitzschutz gibt es für folgende Gebäude:

  • Häuser mit einer Höhe von über 20 Meter
  • Freistehende Häuser und Häuser auf einer Anhöhe (Berg)
  • Gebäude mit Reet- oder Strohdach sowie einem Dach aus Holz
  • Öffentliche Gebäude in denen sich viele Menschen aufhalten.

Funktionsweise eines Blitzableiters

Eine Blitzschutz-Anlage ist grundsätzlich Sache eines Fachmanns oder Fachbetriebes. Eine solche Anlage aus dem „Baumarkt“ oder per Internetbestellung reicht nicht aus, weil es nicht nur um den Blitzableiter geht. Unsachgemäße oder fehlerhafte Montage kann zum Brand des Gebäudes nach Blitzschlag führen.

Bei einem richtig geplanten Blitzableiter fließt der Blitzstrom außerhalb des Gebäudes ab und das Gebäude nimmt kaum Schaden. Dabei geht es darum, dass der Blitz immer den kürzesten und am besten leitenden Weg zur Erde findet. Und dies muss die gesamte Blitzschutzanlage gewährleisten.

Wenn der Blitzableiter allerdings nicht fachmännisch angebracht ist, kann das Haus trotz Blitzableiter von einem Blitz getroffen werden und brennen. Deshalb sollte Blitzschutz immer vom Fachmann angebracht werden. Eine Blitzschutzanlage aus dem Baumarkt reicht nicht aus.

Schwerwiegende Folgen eines Blitzschlages

Trifft der Blitz ein Gebäude, dann können schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz und an den Installationen des Hauses verursacht werden. Dazu gehören in vielen Blitzschlagfällen

  • zerstörte Dachflächen und Schäden am Dachstuhl
  • Wasserschäden in Folge der Löscharbeiten eines brennenden Dachstuhls
  • Beschädigte oder zerstörte Decken, Wänden, Türen und Fenster
  • Verbrannte oder herausgesprengte Unterputzleitungen
  • verschmorte Verteiler- und Steckdose und Zählerkästen
  • Elektronik im Haus durch Überspannungsschäden wie Haushaltsgeräte, an Steckdosen angeschlossene PCs, Heizungsanlagen oder Telefone

Dass Personen im Haus von einem Blitz tödlich verletzt werden, passiert statistisch eher selten.

Regionale Unterschiede in der Blitzhäufigkeit

Die niedersächsische Stadt Wolfsburg ist Blitzhauptstadt Deutschlands 2020, wie es beim Blitz-Informationsdienst von Siemens (BLIDS) ausgewiesen wird. Dort wurden 2019 knapp 5,8 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer registriert.

„An zweiter und dritter Stelle folgen Kempten im Allgäu mit 5,1 Erdblitzen pro Quadratkilometer und das oberbayerische Miesbach mit 4,7. Die geringste Blitzdichte ermittelte der Siemens-Blitzdienst in den bayerischen Städte Coburg und Bamberg mit jeweils deutlich unter 0,1 sowie in der rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz mit knapp 0,1 Blitzereignissen pro Quadratkilometer.“

Versicherung von Blitzschäden

Zunächst kommt es bei der Versicherungsschäden darauf an, welche Folgen der Blitzschlag hatte. Kommt es zum Brand, dann sind diese über die Wohngebäude- oder Hausratversicherung in der Regel versichert. Explizit werden bei der Wohngebäudeversicherung der Oberösterreichische ZuHaus© Schäden durch Überspannung durch Blitz als versicherte Gefahr ausgewiesen.

Interessant für Sie als Makler dürfte auch noch sein, dass wir Folgen von Blitzschlag auch für Photovoltaikversicherungen (separater Tarif Klima Pro©) sowie Wallboxen versichern. Die Mitversicherung von Wallboxen bis Versicherungssumme EUR 15.000 ist für einen Mehrbeitrag von EUR 15,00 möglich. Dies ist dann im Antrag separat anzugeben.

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Versicherung von Wochenendhäusern

Versicherung von Tiny-Houses

Versicherung von ständig abgestellte Wohnwagen oder Mobilheimen

Im Grünen wohnen – Versicherungsschutz für neue Wohnformen

Ob Dauerwohnwagen, Mobilheim, Tiny House oder die klassische
Gartenlaube – Wohnen und Leben im Grünen als neuartige Wohnform
erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gerade in Ballungsgebieten, wo die
hohen Grundstückspreise oft unbezahlbar sind. Für Sie als Maklerin und
Makler bieten sich dabei eine Menge Möglichkeiten.

Risiken für Wohnformen erkennen und versichern

Welche besonderen Risiken gilt es bei der Absicherung für Wohnform im
Grünen besonders zu beachten? Wie lauten die aktuellen Trends und
welche Tipps können Sie Ihren Kunden mit an die Hand geben? Und wie
gelingt Ihnen die vollumfängliche Absicherung dieser Zielgruppe?


Erfahren Sie in diesem Online-Seminar, was es bei der Zielgruppe „Wohnen im Grünen“ speziell zu beachten gilt und welchen Wert die aktuellen Zahlen
und Daten dazu für Sie haben. Lernen Sie alles über die Risiken bei der
Absicherung kennen und profitieren Sie vom aktuellen Aufwärtstrend auf
dem alternativen Wohnungsmarkt.

Unser Referent für Sie am 31.08.2021 um 14:00 Uhr

Christian Waldheim, Vertriebsmanager Nord der Oberösterreichische
Versicherung AG, informiert Sie zum Thema Absicherung beim Wohnen im
Grünen und macht Sie zum Experten bei der Beratung dieser besonderen
Zielgruppe.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – Ihr Maklerserviceteam aus Hanau. Hier geht´s zur Anmeldung.

Versicherungstipps für den Sommer

Die Freude ist vielfach groß, dass in diesem Jahr wieder in den Urlaub gehen kann. Als Makler können Sie Ihren Kunden einige Versicherungstipps mit in die schönste Zeit des Jahres geben.

Private Haftpflichtschäden im Urlaub

Auch im Urlaub kann es passieren, dass die Reisenden anderen einen Schaden zufügen, die zu einer finanzielle Haftung führen. Wir unterscheiden drei Schadensarten:

  • Personenschäden,
  • Sachschäden und
  • Vermögensschäden, die aus Personen- oder Sachschäden hervorgehen.

Typische Sommerbeispiele für Personenschäden können das versehentliche Anstoßen von Mitreisenden auf der Rolltreppe des Flughafens mit dem Koffer oder das Überfahren eines schwimmenden Gastes mit einem Surfbrett sein. Dies kann zu gesundheitlichen Schäden bis hin zum langwierigen Krankenhausaufenthalt oder Arbeitsausfall der dadurch Gestürzten führen.

Neben den Behandlungskosten können Forderungen nach Schmerzensgeld und/oder Einkommensersatz auf den Verursacher zukommen. Eine gute private Haftpflichtversicherung ist auch für den Urlaub „Pflicht“. Sachschäden können von einem Fleck vom umgestoßenen Rotweinglas bis zu Schäden die durch Ungeschick mit dem Fahrrad oder anderen Sportgeräten in Urlaubslaune passieren. Übrigens: Single bezahlen für die private Haftpflichtversicherung bei uns 30 Prozent weniger.

Der Marder knabbert auch im Sommer

Besonders wenn die Eigentümer eines Eigenheims nicht zu Hause sind, wird der Marder besonders aktiv. Beliebte Ziele des Marders sind Dachböden, Photovoltaikanlagen und die PKWs der Familie. Nagetierschäden am Auto können in der Regel mit einer KFZ-Kaskoversicherung abgedeckt werden.

Die Folgeschäden von Marderbiss an Photovoltaikanlagen können sehr teuer werden. Neben den Schäden an der Technik sind auch hohe Folgeschäden durch Ertragsausfall möglich. Deshalb gilt es zu prüfen, ob diese im Versicherungsschutz der Solarmodule auch versichert sind. In der Klima Pro© -Versicherung der Oberösterreichische ist dies möglich. Die Klima Pro©-Police gibt es bei uns bereits ab 5 EUR pro Monat.

Die Schlüssel und die 72-Stunden-Klausel

Ab in den Urlaub, der Sonne hinterher… Das Lied kennen wir. Vorher sollte man aber die Kunden auf die 72-Stunden-Klausel für Hausratversicherungen verweisen, die bei einigen Versicherern besagt, daß man bei längere Zeit der Abwesenheit den Hauptwasserhahn zudrehen muss. Verletzt man diese Obliegenheit, kann der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei bleiben.

Ebenso ist Vorsicht geboten mit hinterlegten Schlüsseln unter dem Fußabtreter oder angekippten Fenstern. Beides sind Einladungen an Einbrecher und die Versicherung kann wegen verletzter Obliegenheiten die Schadenerstattung vermeiden.

Im Urlaub Post ins Urlaubsfach

Nichts lockt Einbrecher mehr an als ein voller Briefkasten, bei dem die Post herausquillt. Empfehlen Sie Ihren Kunden doch mal bei der Post zu prüfen, ob es da ein Urlaubsfach im Angebot gibt? Dort kann man seine Post zwischenlagern, während man auf Reisen ist. Aber auch hilfreiche und zuverlässige Nachbar können da sicher helfen.

Wertvolle Gartenmöbel und –geräte oder auch Statuen sollte man möglichst im Urlaub besonders sichern, auch wenn diese üblicherweise in der Hausratversicherung mitversichert sind. In der Hausratversicherung DaHeim© Premium der Oberösterreichische sind diese Geräte und Möbel bis zu 3.000 EUR mitversichert. Die Hausratversicherungen DaHeim© Plus und Premium gibt es aktuell bei uns mit einem Rabatt von 15 Prozent für alle Neuverträge.

Weitere sommertypische Versicherungsfälle können sein:

  • Schäden durch das Grillen besonders auf dem Balkon
  • Fahrraddiebstahl im Urlaub und bei Abwesenheit
  • Reiseversicherung der verschiedenen Art
  • Urlaub mit Mietwagen im Ausland und mit dem Wohnmobil
  • Reisekrankheiten und Zeckenbiss
  • Phishing und Datenklau

Nutzen Sie gerne zur Bedarfsermittlung allgemein sowie speziell für die Urlaubssaison unsere Keine Sorgen Check für Ihre Kunden. Wir wünschen Ihnen und Ihren Kunden Keine Sorgen im Urlaub.

Kaum überschaubar – Vielzahl von Fahrradtypen

Die Corona-Pandemie hatte zumindest einen positiven Effekt – viel mehr Deutsche fahren mit dem Rad. Beim Kauf eines neuen Fahrrades erwarten die Kunden eine schier unübersehbare Vielfalt von Modellen. Nach welchen Aspekten sollte man entscheiden und was kann man wie versichern?

Kriterien für die Fahrrad-Auswahl

Vielfach wird natürlich der Preis eine Rolle beim Kauf spielen. Es gewinnen aber auch immer mehr andere Kriterien an Bedeutung. Will ich mit dem Fahrrad auch Personen oder Lasten transportieren? Fahre ich eher auf Radwegen oder im Wald oder im Gelände? Soll das Fahrrad spezielle Features haben? Die Qual der Wahl beginnt.

Fahrräder vom Discounter oder aus dem Baumarkt haben ihre Stärken eher im Aussehen und im Preis. Wenn aber weitere Ansprüche dazu kommen, dann geht es schon ins Geld. Experten raten deshalb zum Kauf eines neue „Drahtesels“ beim Fachhändler. Dieser hat eine große Auswahl für alle Wünsche, Fähigkeiten und jeden Geldbeutel.

Die Funktionalitäten sind wirklich ein individuelles Problem. Wünsche ich ein Rad mit vielen Gängen und/oder ein E-Bike, dann wird schnell die Preisgrenze von 1.000 EUR übertroffen. Es gilt aber auch an scheinbare Nebensächlichkeiten wie das Fahren mit dem Rad in der dunklen Jahreszeit zu denken. Eine leistungsstarke Beleuchtung kann dann zu einem Kriterium werden.

Einige wesentliche Fahradtypen

Am gebräuchlichsten sind die City-Räder, die vielfältigen Ansprüchen gerecht werden. Sie sind ideal zum Fahren auf Radwegen in der Stadt oder zur Mitnahme in der S-Bahn oder im Zug. Stadträder haben meist schon etwas mehr Komfort in Form von Satteltaschen, Gepäckträger oder Fahrradkorb. Die Grenze zum Lastenfahrrad, welches privat für den Einkauf oder den Transport der Kinder in die Kita genutzt wird ist fließend.

Sportlicher wird es dann schon mit Treckingrad, Rennrad oder Mountainbike. Das Treckingrad ist der Klassiker für weitere Strecken. Das Rennrad ist perfekt für sportliche Fahrer, die gerne auch höhere Geschwindigkeiten fahren. Und das Mountainbike ist ideal für Sportler, die gerne im freien Gelände und in den Bergen unterwegs sind. Auch für diese Radfahrer gilt – Fahrradhelm nicht vergessen.

Versicherung von Fahrrädern

Die meisten Fahrräder lassen sich über die Hausratversicherung gut absichern. Nicht zu vergessen ist eine private Haftpflichtversicherung für den Radfahrer selbst für Schäden gegenüber Dritten. Bekanntlich ist es nie auszuschließen, dass bei einer Vorbeifahrt an einem anderen Radfahrer versehentlich auch ein Sturz des anderen Radfahrers mit möglichen finanziellen Folgen beispielsweise wegen Krankheit oder dauerhafter Schädigung passieren kann.

Makler sollten gemeinsam mit den Kunden bei der Fahrradversicherung auf den Wegfall der Nachklausel oder die Versicherung mit einem üblichen hochwertigen Fahrradschloss denken. Die Oberösterreichische bietet die Versicherung von Fahrrädern und E-Bikes optional bis zu einer Gesamtsumme von 5.000 EUR an. Beachten Sie auch die Regelungen bei Raub oder räuberischer Erpressung. Kommen Sie mit Fragen und Wünschen für Angebote gerne auf uns zu.

Makler fragen – wir antworten

Die Kommunikationswege haben sich verändert. Zu den neuen und beliebten Content-Formen zählen Webinare und kurze Video-Clips. Seit einiger Zeit haben auch wir diese Formen für uns entdeckt und bringen Informationen an unsere Maklerpartner in neuen Formaten.

Video-Clips „Makler fragen – wir antworten“

In unserer Serie „Makler fragen – wir antworten“ greifen wir in regelmäßigen Abständen Fragen und Themen unserer Maklerpartner auf, die wir nicht nur per Mail oder Telefonat erklären. Wir beantworten Fragen, die mehrere Maklerpartner interessieren könnten, nun auch per Video-Clip und stellen diese dann auf unserem Youtube-Kanal vor.

Wir verbinden damit auch die Vorstellung unserer Mitarbeiter im Innen- und Außendienst. So wird manche Telefonstimme jetzt auch visuell transparent. Die Umstellung auf kleine Video-Drehs war nicht ganz einfach, aber jetzt freuen wir uns, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Diese Form der Kommunikation und des Marketing ist schneller, persönlicher, wendiger und kreativer.

Unser bisherigen Themen bei Makler fragen- wir antworten

Inzwischen haben wir Stand Juli 2021 sieben Teile von „Makler fragen – wir antworten“ gedreht und eingestellt. Hier unsere Themen, verbunden mit den jeweiligen Links zum Anklicken:

Teil 1: Unsere Partnerportal

Teil 2: Unsere Hausratversicherung DaHeim

Teil 3: Unsere Glasbruchversicherungen

Teil 4: 3 Fragen zur Angebotserstellung

Teil 5: Nachfragen zum Webinar Photovoltaik

Teil 6: Was ist eine Konvertierung?

Teil 7: Fragen zur neuen Wochenendhaus-Versicherung

In Ruhe nochmal ansehen – unsere bisherigen Webinare

Unsere bisherigen Webinare haben wir ebenfalls auf unserem Youtube- Kanal hinterlegt. Schauen Sie einfach mal vorbei, die finden hier u.a. unsere Produkt- und Themenvorstellungen zu:

  • Neue Wochenendhaus-Versicherung
  • Neue Tiny-House-Versicherung
  • Trend Dauercamping
  • 5 wichtige Urteile zur Sachversicherung
  • Glas-Pauschalversicherung

Wir wünschen viele gute Impulse und Freude bei unseren 26 Videos und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

Wenn der Blitz in die Solaranlage einschlägt

Sommerzeit ist auch immer Zeit für Gewitter. Mehrere Millionen Blitze gehen dann über Deutschland nieder. Sommergewitter entstehen dann, wenn sich in Bodennähe warme und feuchte Luftmassen ansammeln und in größere Höhen aufsteigen. Dort entstehen dann die ausladenden Gewitterwolken. Schauen wir uns heute an, was passiert, wenn ein Blitz eine Solaranlage trifft.

Gewaltige Energie im Blitz und Temperaturen bis 30.000 Grad

Bei der Hauptentladung, die oft aus mehreren Einzelentladungen besteht, schnellt die Stromstärke auf bis zu 100.000 Ampere empor, und die Temperatur steigt auf bis zu 30.000 Grad Celsius. Die Luft im Blitzkanal dehnt sich schlagartig aus, was Schockwellen verursacht. Das ist der Donner. Aus der Zeit, die zwischen Blitz und Donner verstreicht, lässt sich die Entfernung zum Blitz berechnen: Die Zahl der Sekunden geteilt durch drei ergibt die Distanz in Kilometern.

Schlägt der Blitz direkt in eine Photovoltaik-Anlage ohne Blitzschutz ein, verursacht das Schäden an der Anlage und oft auch an der ganzen elektrischen Hausinstallation. Schlimmstenfalls kommt es zu einem zerstörerischen Brand.

Vier Arten von Blitzen und die Wirkungen auf die Solarmodule

Der VDE, der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., klassifiziert Blitze und ihre „Bedrohungen für Photovoltaik-Anlagen in vier Einschlagsarten:

  1. Sogenannte Ferneinschläge (Einschlag mehr als 1.000 Meter (m) von der Photovoltaik-Anlage entfernt) würden zwar der Anlage nicht gefährlich werden, aber ihre Kapazität beeinträchtigen.
  2. Bei sogenannten Naheinschlägen (Einschlag im Umkreis von weniger als 500 m von der Photovoltaik-Anlage entfernt) würden die großen magnetischen Felder Überspannungen in den elektrischen Installationsschleifen induzieren, die Schäden verursachen könnten.
  3. Bei sogenannten indirekten Blitzeinschlägen würden Blitzteilströme über die elektrischen Installationen und Versorgungsleitungen fließen, die große Schäden verursachen könnten.
  4. Bei sogenannten Direkteinschlägen in Photovoltaik-Anlagen ohne Blitzschutz fließe der Blitzstrom über die hauseigenen Installationen, wobei diese in der Regel zerstört würden. Zudem seien starke mechanische Zerstörungen und Brände bei direkten Blitzeinschlägen nicht auszuschließen.“

Blitzschutz für Solaranlagen und die entsprechende Versicherung

Bei der Neukonzipierung einer Solaranlage sollte auf Grund der zunehmenden Gewitterneigungen auch der fachkundige Schutz vor Blitzen und Überspannungen geplant und umgesetzt werden. Die entsprechenden Experten werden Kunden zu den notwendigen Mindestabständen zwischen den Modulen, den Rahmen und Montageschienen planen.

„Wichtig für den Schutz vor (äußeren) Blitzen ist es, die enormen Ströme aus dem Himmel möglichst schnell und gefahrlos in die Erde abzuleiten. Denn Schäden an Photovoltaikgeneratoren verursachen vor allem Kosten und Ärger. Nicht selten werden andere elektrische Geräte oder die Hausinstallation in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb ist schon bei der Planung zu klären, wie die Anlage nebst Gebäude in den Blitzschutz einbezogen werden kann.“

Die Photovoltaikversicherungen Klima Pro© der Oberösterreichische Versicherung bieten den gewünschten Schutz gegen die finanziellen Folgen von Blitzschlag, Brand und Explosion und zahlreichen weiteren Risiken, die wir Versicherungsmaklern hier aufzeigen.

Wichtig auch, dass Überspannungen durch indirekten Blitzschlag oder Schwankungen im Netz der Stromversorger ebenfalls mitversichert sind. Bieten Sie Ihren Kunden unbedingt auch das Plus-Paket an, da damit auch Schäden an elektronischen Bauteilen, der Ersatz von Daten und Programmen sowie Ertragseinbußen nach einem versicherten Sachschadens bei netzgekoppelten Anlagen (Haftzeit: max. 360 Tage) versichert sind.

Für diesen Beitrag haben wir Veröffentlichungen von The Weather Channel, Energie-Experten.org und Photovoltaik.eu genutzt bzw. zitiert.