Auf solidem Kurs

„Die Oberösterreichische bleibt auf ihrem soliden Kurs und kann auch 2015 unter heraus-fordernden Rahmenbedingungen den erfreulichen Trend der vergangenen Jahre fortsetzen“,
freuen sich Generaldirektor Dr. Josef Stockinger und Vorstandsdirektor Mag. Othmar Nagl
über das zu Ende gehende Versicherungsjahr: Sturmereignisse in der ersten Jahreshälfte
sowie einige Großbrände sorgten für einen Anstieg der Schadenquote um 5,3 Prozent.
Prämienseitig kann die Oberösterreichische mit einem Volumen von rund 445 Mio. Euro ihre führende Marktstellung im Land weiter festigen. In der Bilanzvorschau rechnet der größte österreichische Regionalversicherer mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  (EGT) von 18,6 Mio. Euro gegenüber 17,1 Mio. Euro im Jahr davor.

Mehr Geschäft und Kunden, Anstieg bei den Schäden


Wie bereits in den beiden letzten Jahren konnte die Oberösterreichische in den Sachsparten auch 2015 weiter zulegen: Die Prämien erhöhen sich um 2,3 Prozent auf rund 286 Mio. Euro. Erfreulich ist, dass die Oberösterreichische sowohl im Breitengeschäft als auch im Gewerbebereich punkten und somit gesund wachsen konnte.

Unsere rund 442.000 Versicherungsnehmer – darunter mehr als 12.300 Neukunden – stehen auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Anders als große internationale Konzerne wollen wir unsere Kunden und ihre Risiken kennen und vor Ort zum Wohl der Versichertengemeinschaft entscheiden. Die Zuwächse in den einzelnen Sparten gepaart mit solider Versicherungstechnik unterstreichen unser Geschäftsmodell.

Solide Geschäftsbasis und Marktposition weiter gestärkt


„Mit dem Ergebnis des zu Ende gehenden Versicherungsjahres wird die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit unseres Hauses weiter abgesichert“, betonen Generaldirektor Dr. Josef Stockinger und Vorstandsdirektor Mag. Othmar Nagl: „Weil im aktuellen Niedrigzinsumfeld die Kapitalerträge eventuelle Verluste in der Versicherungstechnik nicht ausgeglichen werden können, ist die risikobewusste und saubere Aufstellung im Kerngeschäft der Versicherungstechnik für den Unternehmenserfolg eines Versicherers momentan von zentraler Bedeutung. Die Oberösterreichische hat diese veränderten Rahmenbedingungen rechtzeitig erkannt, einen Umdenkprozess eingeleitet und erntet jetzt mit ihrer Gesamtperformance die Früchte dieser auf Nachhaltigkeit für den Kunden ausgerichteten Unternehmensphilosophie.“

Combined Ratio bei guten 87 Prozent

Die Combined Ratio wird heuer nach Rückversicherung bei rund 87 Prozent zu liegen kommen. Das ist – obwohl ein wenig höher als im Vorjahr – immer noch ein Spitzenwert für die gesamte Branche. Die gediegene Risikopolitik der Hauses wird auch 2015 weiter konsequent fortgeschrieben: „Wir achten trotz verschärftem Wettbewerb streng darauf, die Versichertengemeinschaft nicht mit problematischen Risiken zu belasten. Die Qualität einer Versicherungsbeziehung ist uns wichtiger als reines Wachstumsdenken“, unterstreicht das Vorstandsduo der Oberösterreichischen.