Monat: Oktober 2019

Wenigstens Grundschutz gegen Folgen von Starkregen

Versicherungsexperten raten Kunden wenigstens zu Grundschutz gegen die Folgen von Starkregen. Wir empfehlen Maklern das Thema einmal intensiver den Kunden nahezubringen

Viele Kunden sind gerade bei der Hausratversicherung noch ohne jeglichen Elementarschutz. Bei Wohngebäuden ist die Risikolage vielen Mitbürgern eher klar als Mietern oder Eigentümern einer Wohnung. Ein Hausbesitzer, der eine Elementarschadenversicherung im Rahmen der verbundenen Wohngebäudeversicherung abschließt, sollte dies auch in der Hausratversicherung tun.

Unterschied bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherung

Der Grund liegt in den unterschiedlichen Versicherungsgegenständen der beiden Versicherungen. Die Verbraucherplattform Verivox weißt darauf hin, „dass bei überfluteten Gebäuden zum einen die Bausubstanz der Objekte in Mitleidenschaft gezogen wird, zum anderen der Hausrat der Bewohner. Um beide Schäden ersetzt zu bekommen, müssen zwei Verträge bestehen, alles andere wäre unlogisch“.

Zuerst kommt die eigene Prävention gegen Risiken von Elementarereignissen

Präventionsmaßnahmen gegen Schäden beispielsweise für den eigenen Hausrat können vielfältig sein. Das beginnt mit ganz einfachen Dingen wie dem Schließen der Fenster bei angekündigtem Regen oder Sturm. Auch die Reinigung von Regen- und Wasserablaufrinnen gehört dazu.

Eine weitere Maßnahme können schadenmindernde Rückstauventile im Keller sein. Diese verhindern, dass Wasser durch die Kanalisation in den Keller dringt. Gleiches gilt im Übrigen für alle Wasserzu- und -abläufe in der Wohnung oder auf dem Grundstück.

Abschluss zum Elementarschutz gut überlegen und bedarfsgerecht absichern

Nach Ansicht des Verbraucherportals Verivox sollten Kunden gut überlegen, wie groß die Notwendigkeit eines solchen Vertrages tatsächlich ist. „In den meisten Regionen Deutschlands besteht lediglich das Risiko, dass es einmal im Untergeschoss zu einer Überschwemmung durch Starkregen kommt“, meint die Plattform.

„In Frankfurt beispielsweise sind es lediglich die Gebäude, die in der Nähe des Mains oder der Nidda stehen, die möglicherweise gefährdet sind. Anders verhielt es sich vor einigen Jahren in Köln, als weite Teile der Stadt durch den Rhein überflutet wurden.

Für eine Wohnung im zweiten Stock in Frankfurt Innenstadt wäre der Einschluss einer Elementarschadenversicherung vielleicht überflüssig, wenn da nicht die Möglichkeit des Eindringens von Starkregen durch die Fenster bestünde.

Oberösterreichische bietet zwei Grundschutzvarianten für Elementarschutz an

Besonders für Kunden die gar keinen Elementarschutz in der eigenen Hausratversicherung haben, bietet die Oberösterreichische Hausratversicherungen in den Schutzvarianten Komfort und Premium zwei Grundschutzpaket Elementar gegen geringen Beitrag an.

Wie sehen die Pakete genau aus? Zunächst wird eine zusätzliche Grunddeckung Elementar bis 4.000 Euro angeboten. Es gibt aber auch die erweiterte Elementardeckung optional bis Erstrisiko 24.000 Euro für die Zürs-Zonen 1 bis 2. Weitere Details und Deckungsvergleiche können interessierte Makler hier finden.