Monat: September 2017

Teure Schäden durch Unwetter

Die Statistik belegt es – Versicherer von Wohngebäuden und Hausrat haben teure Schäden durch Unwetter zu verkraften. Dies ist um so bedeutsamer, da im Vorjahr 2016 die Anzahl der Schäden leicht gesunken ist.

Durchschnittsschaden erreicht Rekordsumme

Die Zahl der Blitzeinschläge ist im Jahr 2016 leicht zurückgegangen. Den deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherern wurden aber immerhin noch 300.000 durch Blitze verursachte Schäden gemeldet.  Die Versicherer zahlten damit  210 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden (2015: 240 Millionen Euro).

Die durchschnittlichen Kosten pro Schaden stiegen auf die Rekordsumme von 700 Euro. Ein Grund: Inzwischen werden fast die Hälfte der Blitz- und Überspannungsschäden an Gebäuden registriert. Deren Schäden fallen höher aus als Schäden am Hausrat. Das liegt vermutlich an der zunehmend genutzten Gebäudetechnik, die von der Wohngebäudeversicherung gedeckt ist – wie etwa Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen.

Auch 2017 ein Jahr der Extreme: 200 Liter pro Quadratmeter

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