Monat: November 2014

Die Sache mit dem Rotweinfleck

Es geht so schnell. In geselliger Runde kippt ein Glas Rotwein auf den schönen, teuren neuen Teppich der Gastgeber. Peinlich ist das alle Mal. Was aber, wenn der Fleck in der Spezialreinigung nicht rausgeht? Spätestens dann kommt die Frage nach der Regulierung des Schadens. Aber auch der Makler, der die Versicherungen rund um die Familie und deren Eigentum abgeschlossen hat, kann vor Fragen gestellt werden.

Die wichtigste private Versicherung

Ein Rotweinfleck gehört zu den Bagatellschäden, die den Verursacher  kaum finanziell stark belasten dürften. Anders sieht das schon aus, wenn man einen Radfahrer anstößt, der schwer stürzt und in Folge so eines Unfall keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Dann können schnell Forderungen in Höhe mehrerer Zehn – oder Hundertausend Euro zum finanziellen Fiasko für den Verursacher und seine Familie werden.

Um so rätselhafter erscheint es, dass die private Haftpflichtversicherung nicht schon längst ebenso zu den Pflichtversicherungen gehört wie die KFZ-Haftpflichtversicherung oder die Hundehalterhaftpflichtversicherung in einigen Bundesländern . Kritisch zu bewerten ist auf jeden Fall, dass nur 67,1 Prozent der Deutschen eine private Haftpflichtversicherung in ihrem Versicherungsordner haben.

Schutz vor finanziellen Risiken bei  Personen- und Sachschäden

Grundsätzlich treten private Haftpflichtversicherung bei Schäden ein, die eine Person einer anderen Person zugefügt hat. Dazu zählen beispielsweise kleinere Sachschäden, wie der geschilderte Rotweinfleck auf dem Teppich. Weiterhin stellt sie die Schadenssumme bei Personenschäden zur Verfügung. Da nicht jedermann so viel Geld besitzt, um Schäden gegenüber Dritten aus eigenen finanziellen Mitteln zu begleichen, ist es dringend anzuraten, eine private Haftpflichtversicherung als persönlichem Schutz vor finanziellen Risiken aus möglichen Schädigungen Dritter abzuschließen.

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Wenn der Hund beisst

Für viele Menschen ist der Hund ein treuer Begleiter und Freund. Aber nicht immer geht der Kontakt mit anderen Hunden oder Menschen konfliktfrei aus. Das liegt in der Natur des Hundes.

Was ist zu tun, wenn der Hund einen Menschen gebissen hat?

Zunächst sollte die Polizei eingeschaltet werden, damit der Vorfall aktenkundig wird und Ermittlungen zum Geschehen eingeleitet werden können.  Selbstverständlich sollte man sich sofort um den gebissenen Menschen kümmern und bei Bedarf einen Arzt rufen. Der Arzt kann dann nicht nur die Wunde versorgen und auch den notwendigen Impfschutz für den Geschädigten überprüfen.

Rechtsanwalt einschalten oder nicht?

Bei leichteren Verletzungen kann man auch ohne Anwalt die Ansprüche beim Hundehalter bzw. seiner Haftpflichtversicherung anmelden. Die Versicherung wird dann dem Geschädigten die notwendigen Unterlagen zur Schadenregulierung zukommen lassen. Fragen Kunden nach einer erheblichen Verletzung durch einen Hund ihren Makler des Vertrauens um Rat, dann kann die Empfehlung eines  Rechtsanwaltes sinnvoll sein.

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